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Knochenkrebs bei meinem Papa, wer hat Erfahrungen?

26.01.10  09:09

Liebe Nutzer,

meinem Vater wurde vor knapp 3 Jahren die Prostata entfernt und nach einem stetigen Anstieg des PSA Wertes (trotz Hormonbehandlung) haben wir nun im Dezember 2009 die Diagnose Knochenkrebs bekommen.

Der Krebs ist in der Wirbelsäule, den Rippen und in einer Hüfte.

Da mein Vater derzeit nahezu schmerzfrei ist, setzen wir große Hoffnung in die Infusionen, die er nun 1x im Monat bekommt. Laut Aussage seines behandelnden Artes sind die nächsten 3-6 Monate entscheidend: D.H. schlagen die Infusionen an - würde der Knochenkrebs im derzeitigen Stadium gestoppt und ihm würden noch viele schöne Jahre bleiben (Papa ist erst 67 Jahre alt)

Schlagen die Infusionen nicht an - bliebe die Chemo, dazu wurde uns aber noch nicht viel gesagt-wir haben auch nicht gefragt, da wir all unsere Hoffnungen auf die Infusionen setzen (müssen!)

Kann mir jemand etwas zu den Behandlungsmethoden bei Knochenkrebs sagen bzw. zu den Chancen das Voranschreiten der Krankheit zu stoppen oder oder oder?

Vielen Dank für eure Mühe und ich drücke allen, die sich sicherlich mit Grund in diesem Forum aufhalten, die Daumen für ihre jeweiligen Themen und wünsche euch Kraft und Hoffnung!

Herzliche Grüße

die traurige PaMa

PYa1Ma

26.01.10  09:23

Hallo, das hört sich so an wie mit meinem Papa. Bei ihm hatte man durch Zufall Magenkrebs bei einem Routine-Ultraschall festgestellt. Er hatte nie Probleme. Dann hiess es bösartig und er wäre in den Lymphen. Die Chemo sollte dazu dienen den Krebs zu stoppen und man hat ihm gesagt, er hätte aufgrund einer gut verträglichen Chemo so noch einige schöne Jahre.... Die Chemo war auch super, keine Probleme, konnte sogar selbst fahren und sich die Chemo abholen etc. Dann nach einigen Chemos wurde Magenspiegelung gemacht und es hiess er ist nicht zurückgegangen, aber unverändert auch nicht gewachsen. Und dann haben sie die Chemo einfach geändert und es fingen lauter Nebenwirkungen an, wie Kribbeln und Taubheit in Händen und Füssen. Er ist einmal einfach umgekippt ohne Grund und hat sich die Schulter gebrochen, musste operiert werden und man hat 5 Wochen Chemo ausgesetzt, danach ging alles ganz schnell.... Im Dez 2008 wurde der Krebs festgestellt und im September 2009 ist er gestorben. Und das, obwohl man ihm noch schöne Jahre versprochen hatte. :°(

R^eikUi-for5-me

26.01.10  09:46

Was sind das für Infusionen? Calzium-Biphosphonat? Das hatte meine Mutter bekommen (allerdings in Tablettenform). Bei ihr wurde zusätzlich noch bestrahlt, um Knochenbrüche zu verhindern (die Beckenschaufel war bei ihr betroffen). Sie musste dann später an Krücken gehen, weil das Becken/die Hüfte nicht mehr stabil waren. Leider wurde der Krebs (waren Metastasen eines Mammakarzinoms, das 10 Jahre zuvor operiert worden war) bei ihr sehr spät entdeckt, deswegen ging es nur noch 2 Jahre, bis sie auch Metastasen in der Leber entwickelte. Ausspruch des Onkologen nach der Diagnose: "Solange es sich auf die Knochen beschränkt, kann es gutgehen. Sobald aber Organe betroffen sind, können wir nicht mehr viel machen." Sie bekam dann auch noch Chemo, die Lebensqualität sank rapide. Das klingt jetzt sicher nicht gerade aufbauend, aber bei deinem Vater wurde das Ganze ja offensichtlich früher entdeckt und kann daher sicher auch noch besser behandelt werden. Ich drücke euch die Daumen! :)* :)*

L+ila

29.01.10  14:01

Liebe Lila,

danke für die doch aufmunternden Worte + das Daumen drücken!!!

Die Infusionen bzw. das Präparat heißt ZUMETA und soll den Knochenabbau bremsen.

Wir waren gestern beim Arzt und es ist keine Chemo - wie ein anderer Arzt vermutet hat.

Zusätzlich bekommt Papa "Hormonspritzen" die heißen N ANTHONIE oder so ähnlich - wir haben noch keinen schriftlichen Bericht, deshalb muss ich die Namen so wiedergeben wie ich sie gehört und meine verstanden

zu haben ;-).

Das mit deiner Mama tut mir sehr leid!!!!

Herzliche Grüße

PaMa

PnaMa

29.01.10  14:06

Liebe Reiki-for-me,

der Verlust deines Papas tut mir sehr leid und ich wünsche dir weniger "Ärger" über diese falsche Prognose und hoffentlich schon bald viele tröstlichen Gedanken aus schönen Erinnerungen!!!!

Allerdings haben wir bis dato noch Hoffnung, da jeder "Fall" anders läuft und ich würde mich riesig freuen, wenn jemand speziell zu dem Thema Knochenkrebs nach bzw. durch Prostatakrebs etwas sagen könnte ??? ?

Herzliche Grüße

PaMa

P>aMxa

29.01.10  22:05

@ PaMa

Präparat heißt ZUMETA und soll den Knochenabbau bremsen.

> heißt ZOMETA und bremst den Knochenabbau wirksam. Der/die Patient/in hat am Tage der Infusion mit Nebenwirkungen wie z. B. Kältegefühl, Schüttelfrost oder ganz einfach grippeähnlichen Symptomen zu tun. Diese Symptome gehen jedoch relativ schnell und sind am Folgetag der Infusion nicht mehr gegeben.

Dein Vater wird von sehr guten Ärzten betreut, wenn sie ihn mit ZOMETA versorgen.

Bitte beachte auf jeden Fall, dass wenn dein Vater Kieferchirurgische Eingriffe an sich vornehmen lässt, er darauf hinweist, dass er Bisphosphonate (Zometa) injiziert bekommt.

Kopf hoch, ihr seid auf dem richtigen Weg.

Viel Kraft und Energie für dich und deine Lieben und eine gute Zukunft von

C5ri!sta#llo

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