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Partnerschaft mit Krebs

04.08.10  22:30

hallo an alle betroffen könnt ihr mir sagen wie euer partner mit euer krebserkrankung umgeht?

ich denke ich verlange ab und an zuviel von ihm ich verstehe ihn ja auch das er einfach sagt okay wenn alle den kopf runter hängen lassen dann wird es nict besser aber mensch wer versteht einen den der mit der diagnose krebs leben muss?ausser die leute die selbst diese diagnose bekommen haben?wie geht euer partner damit um?

ich bekomme morgen meine ergebnisse inwieweit es noch eine chance gibt für mich oder auch nicht bzw wieviele jahre ich noch zu leben habe da es schon der zweite vorfall bei mir ist innerhalb der letzten 2 jahre .

meine letzte partnerschaft verlor ich auch in der zeit als bei mir der krebs auftrat ich habe sie beendet.ich kenne mich und ich weiss nun nict mehr wie ich alles hinbekommen soll ich habe kinder die mich auch brauchen das weiss ich auch .wir möchten am freitag in urlaub zusammen fahren und einen tag vorher bekomme ich das ergebniss kann mir jemand in der ähnlichen situation ist tips geben wie damit umgehen wie mit dem nicht wahr haben wollen des partners um zu gehen?

danke an euch alle

nMicol<sch]ex78

15.08.10  09:40

Hallo Nicolesche,

es ist etwas unklar, was Sie mit dem "nicht wahr haben wollen" meinen.

Meinen Sie damit, der Partner wolle es nicht wahr haben, daß Sie gehen oder ob die Irritation auf Ihrer Seite liegt.

Mit Rücksicht darauf, daß Sie die frühere Partnerschaft von sich aus beendet haben, gehe ich mal von letzterer Betrachtung aus.

Wenn in Ihnen der Entschluß gereift ist, die Partnerschaft zu beenden, erfolgte sie natürlich unter Ihrer persönlichen schweren Belastung, weil Sie vielleicht glauben, der Partner könne damit nicht richtig umgehen und Sie es ihm vielleicht nicht zumuten wollen, Ihrer Lage entsprechend gerecht zu werden.

Immerhin besteht aber die Möglichkeit, daß Sie dies nur falsch einschätzen und Ihr Partner fände durchaus Verständnis für Ihr schweres Los und versuchte es Ihnen auf seine Weise zu erleichtern. Ich denke, daß Sie sich unter diesen Voraussetzungen gründlich überlegen sollten, inwieweit Sie der wahren Situation genüge tun und sich nicht vorschnell entscheiden, denn die Enttäuschung läge dann womöglich auf beiden Seiten. Es sei denn, Sie wüßten genau, es Ihrem Partner durch eigenes Zutun erleichtern zu können, seinen Weg zu gehen.

Gruß

Kurt Schmidt

F]o`r*gerroxn

15.08.10  09:52

hallo,

ich habe mich in letzter zeit auch gefragt, wie mein mann damit umginge, wenn es bei mir krebs wäre.

da ich ihn lang genug kenne, denke ich,er würde auch einfach so weiterleben, als wäre nichts geschehen....frei nach motto:das leben geht weiter. DIES triffrt aber nicht auf den erkrankten zu...für diesen menschen ist wohl nichts so, wie es vorher war. schwierig!- ich denke mir das sehr schwierig!

Miar8ina x48

12.10.10  13:15

"frei nach motto:das leben geht weiter. DIES triffrt aber nicht auf den erkrankten zu...für diesen menschen ist wohl nichts so, wie es vorher war."

Aber was erwartet der Erkrankte dann vom Partner? Oder wie soll das gemeinsame Leben weiter gehen?

Marina, was würdest Du erwarten?

Nicolsche, was erwartest Du?

Wie soll jemand mit einem an Krebs erkranten Partner umgehen? Mehr auf Harmonie achten? Weniger streiten? Das versteht sich alles von selbst – denke ich.

TqhanQatoxs

20.10.10  13:34

Wenn man die Diagnose Krebs bekommt ist es für beide, für den Betroffenen sowie für den Partner, einfach erstmal ein riesen Schock. Jeder reagiert dann anders. Der eine sucht sofort nach Therapien, Ärzten usw. ein anderer wieder plumst in ein großes tiefes Loch. Das kann man definitiv niemals vorher sagen wie jeder sich verhält.Hat man einen Partner, soll/muss man miteinander reden, gerade über die Art und Weise wie jeder damit umgehen kann. Und man sollte immer, wirklich immer grundehrlich zueinander sein. Denn es gibt nix schlimmeres, wenn einer sich Unterstützung erhofft und der andere das garnicht kann/will. ich versuchs mal zu erklären. Mein Mann bekam im März 2008 die Diagnose Magenkrebs. Für mich brach eine Welt zusammen, er dagegen war ganz gefaßt(wahrscheinlich hat er es geahnt und nur nix gesagt). Ich auf Arbeit alles hingeschmissen und ins Krankenhaus gedonnert und den behandelnden Arzt geschnappt und ausgefragt.

Dort war ich wieder stark, versteht ihr? Ich habe Rotzblasen auf der Fahrt dahin geheult, aber dort, vor meinem kranken Mann war ich Stark und beherrscht. Und so zeiht sich das durch die ganze Krankheit, bis er im Januar 2009 starb. Er hat mich getröstet wenn ich wieder irgendwo auf der Suche nach Hilfe gescheitert bin. Er hat nie das Thema Sterben angesprochen, er war der festen Meinung er wird gesund. Ich habe ihm alles abgenommen, diesen ganzen kram mit Krankenkasse, Gutachter wegen Rente und all das was in Verbindung mit diesem Sch...krebs auftaucht. Ich war bei jeder Chemo dabei, bei jedem Arztgespräch. Und damit, allein damit das man in solchen Situationen da ist für den anderen, weiß ich das man am meisten hilft. Man kann eine unabänderliche Diagnose nicht durch Ignorieren bekämpfen, aber man kann alles tun damit der Betroffene ein vernünftiges, ruhiges Leben hat und nicht allein dasteht. Also pauschalisiert bitte nicht manch eine Reaktion eines Partners, nicht jeder trägt seine Gefühle nach außen hin, sondern sitzt irgendwo alleine, weint seinen Kummer raus ist aber dann wieder stark für den Partner und versucht wirklich alles dem anderen alles abzunehmen.

k7obolqdinex44

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