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20.08.10 19:39
Muß Tamoxifen-ratiopharm 20g einnehmen, nach Brustkrebs-OP, habe aber sehr schlimmen Nebenwirkungen z._B.Muskel und Gelenkschmerzen, bekomme von der Ärztin kein anderes Medikament.Wer hat auch solche Erfahrung was kann man tun.Danke für die Antworten.
21.08.10 00:13
Ja, ich muss das auch einnehmen. Und mir geht es nicht besser wie dir. Morgens, wenn ich aus dem Bett gehe, laufe ich auf ganz steife Füße, habe furchtbare Schmerzen bei jedem Schritt, erst wenn ich ein wenig gelaufen bin, wird es besser. Bald habe ich einen Switch auf Aromatosehemmer. Soweit ich im Internet lese, sollen die noch schlimmer sein. Das muss ich 3 Jahre durchziehen. Danach gibt es anscheinend kein Medikament mehr, das helfen soll. Ich bin so enttäuscht, weil mir alle Sexualhormone genommen werden. Diese Hormone halten jung. Viele Menschen lassen sich Botox spritzen um jünger und schöner zu sein und unser einer macht das Gegenteil mit. Uns werden die Hormone weg genommen und wir werden alt und hässlich und haben auch noch steife Gelenke, wie 80 Jährige
11.09.10 09:17
Hallo Manager,
bei Brustkrebs wird als ganzheitliche Behandlung u.a. Brustschwimmen empfohlen.
Denkbar, daß sich durch die Neutralisierung des Körpergewichts und der damit einhergehenden Entspannung auch die Nebenwirkungen günstig beeinflussen lassen.
Gruß
Kurt Schmidt
12.09.10 01:35
Hallo Forgeron,
das finde ich sehr interessant, Danke für deinen Beitrag. Bei Manager und dir handelt es sich wohl um Männer, (wegen der blauen Farbe eurer Namen). Als ich operiert wurde, waren auch zwei Männer auf unserer Station, die an Brustkrebs erkrankt waren.
Viele Grüße
12.09.10 17:51
Hallo Manager 46, Hallo Einhorn 1,
Ich habe das gleiche Problem wie ihr. Ich habe selbst lebensgefährliche Nebenwirkungen hinter mir, die mir das Herz buchstäblich kaputt gemacht haben. Ich konnte nur noch röcheln. Habe es aber mit eiserner Disziplin dann noch geschafft zu überleben.
Lieber Einhorn 1,
Tamoxifen ist heute nicht mehr das Mittel der Wahl. Es gibt neue und bessere Medikamente. Daß man es Dir trotzdem verordnet hat zeugt nur von der Hilflosigkeit der der Ärzte insbeson-
dere der Hausärzte. Wir Männer werden dabei extrem benachteiligt. Diese Medikamente wer-
den bei der Entwicklung nur an Frauen getestet. Daher werden Nebenwirkungen nur bekannt wenn sie viel später von einigen Patienten berichtet werden. Die PharamaIndustrie weigert sich bis heute Präparate für Männer zu entwickeln, weil sie keinen Profit bringen. Ich war selbst indieser Branche tätig und weiß daher von was ich rede.
Das Risiko an Nebenwirkungen zu versterben ist daher für Männer wesentlich höher als für Frauen. Außerdem ist die Therapie bei uns Männern schon wegen der unterschiedlichen Hormonspiegel ein reines Glücksspiel.
Außer Tamoxifen gibt es zur Zeit 2 gute Alternativen:
1. A r i m i d e x, ein sogenannter Aromataseinhibitor.
2. T y w e r b, ein sogenannter Tyrosinkinaseinhibitor.
Vor einer möglichen Therapie muß jedoch zuerst der Receptorstatus feststehen bzw. festgestellt werden. Nur dann ist eine gezielte Behandlung möglich. In der Regel wird dieser Status entweder bei oder nach der OP festgestellt.
Ich selbst nehme Arimidex ein und habe bis jetzt noch keine Nebenwirkung außer einer leich-
ten Müdigkeit erlebt. Die Einnahme beschränkt sich auf 1x1 Filmtablette pro Tag, für Männer
am besten morgens unabhängig von den Mahlzeiten.
14.09.10 16:42
Hallo Der Weise,
das was du schreibst, das klingt ja wirklich traurig, für die Männerwelt. Aber ich denke Mal, die experimentieren sowieso nur herum und wissen erst in ein paar Jahrzehnten, was welches Medikament bringt. Tamoxifen bekam ich, weil ich noch meinen Eisprung usw... hatte, auch bekam ich Gnrh Analog einmal im Monat in meinen Bauch gespritzt. Arimidex kann man erst verschreiben, wenn die Frau die Wechseljahre hinter sich gebracht hat. Bei mir findet jetzt ein Swich auf Aromatasehemmer statt. Bei Männern kann man Arimidex wohl deshalb eher geben. Von Tywerb habe ich noch nichts gehört, möchte mich aber schlau machen. Mein Receptorstatus war- Östrogen 80% und Progesteron 20%- abhängig. Nächsten Monat findet der Wechsel statt, nach 2 Jahren Tamoxifen und Gnrh Analog. Ich habe sehr viel über Brustkrebs recherchiert und kam auf einige interessante Seiten. Einmal diese Seite www.scribd.com/document_collections/2345278 von Elisabeth Rieping (leider letztes Jahr im Juli verstorben). Aber sie hat interessantes entdeckt. Lese auch mal Brustkrebs und Kuhmilch.
Dann dieses Thema, es geht um Parabene www.lgl.bayern.de/gesundheit/umweltmedizin/parabene.htm, es gibt Kosmetika sowie Deo ohne Parabene.
Danke, der Weise, und alles Gute 
18.09.10 03:17
Liebe Einhorn 1,
vielen Dank für deine Ausführungen und die interessanten Links. Es ist schon so, wie ich ge-
schrieben habe. Ich mußte meinen Brustkrebs auch selbst diagnostizieren. Ich verfüge über
medizinische Fachkenntnisse, bin jedoch nach meinem Staatsexamen zur Naturheilkunde übergewechselt. Hier liegt auch die Therapie der Zukunft. So gibt es schon vielversprechende Ansätze zur Naturtherapie mit Pflanzen und Lebensmitteln sowie der Homöopathie. Die folgenden Erfolge wurden mir von Betroffenen und Ärzten berichtet. So konnten z. Bsp. durch Rote Beete-Saft eine Verbesserung des schlechten Blutbildes auf die Normalwerte erreicht werden. Durch homöopathische Behandlung konnte in mehreren Fällen eine deutliche Besserung sprich Rückbildung des Tumors erreicht werden. In einem Falle wurde innerhalb eines Zeitraumes von5 Jahren eine Reduzierung der Knochenmetastasen um 80% erreicht. Ich benutze diese Medikamente ebenfalls und das Wachstum meiner Knochenmetastasen wurde schon vor einiger Zeit gestoppt.
23.09.10 20:50
weißt du, was mir jetzt auffällt? Ich habe Rote-Beete früher gar nicht so sehr beachtet, aber als ich nach der OP in Kur war, habe ich so gern Rote Beete gegessen. Und in letzter Zeit habe ich mir Rote Beete Saft gekauft und ich hatte das Gefühl, dass er mir gut tut. So erging es mir auch mit roten Beeren und Tomaten.
Ich wünsche dir alles Gute, was für Medikamente benutzt du?
LG 
27.09.10 03:07
Mag ja jetzt ein wenig lächerlich klingen, wenn wir über rote Beete usw... schreiben. Ich aber persönlich bin überzeugt davon, dass wir immer mehr Krebserkrankungen bekommen, weil die Wirtschaft florieren muss. Und wenn bekannt werden sollte, das Plastik(Tüten) schuld sein sollte, oder irgend etwas Anderes (Parabene, Hormone aus Kuhmilch, Plastik usw...), wird dieses zurück gehalten, damit kein wirtschaftliches Defizit entsteht. Es geht immer nur ums Geld. Leider!
05.01.11 23:25
Wollte mich mal wieder melden. Weiß aber nicht, ob es Jemand liest. Habe jetzt den Switch hinter mir. Nicht Arimidex sondern Femara habe ich nun neu verschrieben bekommen. Nun weiß ich nicht, was die nächsten drei Jahre mir bringen werden. Ich spreche als Frau. Mir werden mit dieser Therapie sämtliche sexual-Hormone genommen, weil ich ja östrogen (liebendenden) Krebs habe. Alle Östrogene werden mir weg genommen. Ich weiß nicht, wie sich das auf die Männer- Wirtschaft auswirkt. Jedenfalls bin ich als Frau kastriert worden. Chemisch kastriert(verboten nach Paragraphen, aber bei Krankheit erlaubt. TOLL, was die Medizin da hat, ein tolles Mittel gegen Krebs (ironisch gemeint)))
)) Ich hoffe doch, dass es bei euch Männern nicht so viel ausmacht, weil ihr ja euer Testosteron behaltet?!? Für mich,.... wissen die nichts und machen ihre Experimente mit uns (100%). Bei Hodenkrebs sieht es natürlich genauso beschiss.... aus, da wird den Männern das Sexualhormon Testosteron weg genommen. Also ich vertraue unseren Medizinern nicht mehr. Für mich haben die null Ahnung. Die sind da nicht schlauer als wir.... eben nuuuuuur Menschen :) Nur wir sind die Versuchskaninchen, die kastriert werden, und immer werde ich ausgefragt, so nach Fragebogen("wie lange nahmen sie die Pille ein??, haben sie gestillt? "^Bei der Antihormon Therapie....z Bsp... bekommen sie Hitzewallungen? Wie oft? usw....(bekommen die extra Geld dafür ??? ?Ich bin sicher...)
Shit Leben :((((
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