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Bauchspeicheldrüsenkrebs im Endstadium

Hallo meine Oma hat Ende Mai die Diagnso BSDK bekommen. Raus gekommen ist es durch einen Autounfall den Sie hatte. Sie war erst zu Hause wurde dann mit einer Gelbsucht wieder eingeliefert. Die Ärzte (...)   >>>

m[ausui2224x03  am 29.08.10  21:10

15.09.10  09:26

Hallo Jandel

Du weiß aber ganz gewiss, dass Dein Fall eine riesengroße Ausnahme darstellt, oder? Gerade bei der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs finde ich es deutlich sinnvoller, die Angehörigen (und natürlich auch den Erkrankten) glasklar die grausame Wahrheit (sprich, so gut wie keine Heilungschancen, sehr kurze Lebenserwartung) mitzuteilen.

Es ist fatal, wenn sich Angehörige blind an brüchige Strohhalme klammern und die Augen vor der Realität verschließen. Ich habe schon einige Male erlebt, dass dadurch dem Erkrankten viel "Restlebensqualität" (blödes Wort, sorry) genommen wurde, weil sich nicht zeitnah um Palliativmedizin, bzw. einen Hospizplatz gekümmert wurde...

Bei der Diagnose "Bauchspeicheldrüsenkrebs" ist es ratsamer, mit sich ins Reine zu kommen, regeln, was zu regeln ist und (das gilt vor allem für die Angehörigen) vor allem loszulassen....

@:)

V?agab+undixn

19.10.10  20:20

Hallo,

ich schildere hier mal den Krankheitsverlauf meiner Mutter. Letzte Woche kam sie ins Krankenhaus, da sie stationär wegen ihres Zuckers eingestellt werden sollte. Einen Tag nach der Aufnahme wurde sie plötzlich am ganzen Körper gelb. Nach diversen Untersuchungen (CTG, Punktion der Leber evt.) stellten die Ärzte die Diagnose: Leberkrebs mit Befall des Gallenganges und Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Der Krebs sei so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr operabel sei. Der Leidensweg einer Bestrahlung (sie ist 81 Jahre) kommt für meine Mutter nicht in Frage. Ihre Lebenserwartung beträgt lt. der Ärztin in entsprechender Lebensqualität evtl. noch ein halbes Jahr. Durch die Entzündung der Bauchspeicheldrüse geht es ihr sehr schlecht. Sie kann nichts essen und trinken, da sie alles wieder rausbringt.

Das kuriose: Bis Anfang Oktober war sie noch topfit. Sie hatte – wie jedes Jahr – eine Kreuzfahrt gebucht, die sie allerdings dann nicht mehr antreten konnte.

Ich habe gerade erfahren, dass mein Bruder, der mit seiner Familie im gleichen Haus wie meine Mutter wohnt, diese in der nächsten Woche nach Hause holen will. Ich gehe davon aus – auch entgegen Anraten der Ärzte. Ich würde gern wissen, ob ich dagegen etwas tun kann. Ich muss dazu sagen, dass ich ca. 650 km von meiner Mutter entfernt wohne. Übermorgen fahre ich 2-3 Tage hin zu ihr, muss aber dann leider wieder zurück. Ich bin mit der ganzen Situation im Moment überfordert, da alles so plötzlich über alle hereinbrach. Vor dem Wiedersehen habe ich Megaangst.

R=oeschexn001

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