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Schmerzmittel bei Krebs

Jgagua>r2004 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin interessierter Laie und möchte mal wissen, was für Schmerzmittel-Wirkstoffe bei Krebspatienten eingesetzt werden und ob der Schmerz dann "weg" ist?

Danke

Jaguar2004

Antworten
-HHasxe-


Meine Schwiegermutter hat Morphine erhalten. Die wirkten irgendwann auch nicht mehr wirklich...

J)agualr200x4


hallo hase,

was für morphine hat deine schwiegermutter erhalten, also der genaue wirkstoff wie z.b. morphin, fentanyl......... ?

-AHasxe-


Keine Ahnung, sie ist schon 10 Jahre tot.

Gta)by xL


Mein Pa bekommt im Moment für die Schmerzen die krankheitsbedingt sind und nicht durch die Behandlung entstehen nur Ibuprofen 600mg.

Gruß

Gaby

rueX


hallo.

in den schmerzambulanzen gibt man, nach ausschöpfen der nicht-btm-pflichtigen medikamente, gerne folgende kombis:

fentanyl pflaster alle 3 tage

metamizol-natrium 4mal täglich

morphine bei Schmerzspitzen

zusätzlich kann diclophenac oder ibuoprofen bei ossären schmerzen dazugegeben werden.

heutzutage muss niemand mehr wirklich starke schmerzen haben.

den erfolg der schmerztherapie sollte immer der patient bewerten und nicht der arzt.

leider denken die meisten menschen in deutschland, dass man ein gewisses maß an schmerzen aushalten muss... was die sache oft kompliziert... ebenso die scheu vor medis, die unter das betäubungsmittelgesetzt fallen...

lg

J4a>guKar2200x4


@ reX

aber es gibt doch auch stärkeres als fentanyl wie das sufentanyl oder hydromorphon....wird sowas nicht eingesetzt?

r1eX


"sufenta" kenne ich nur aus der anästhesie/intensiv. auf station habe ich noch keine anwendung erlebt.

die anwendung von hydromorphon habe ich zwar schon erlebt, sie stellt aber sicherlich eine arge ausnahme dar.

mit meiner oben genannten kombination habe ich bisher die besten erfahrungen gemacht - der patient soll ja schmerzfrei UND wach sein.

J%agusar2x004


hallo reX,

scheinst wohl krankenpfleger zu sein, oder?

also ich habe mit metamizol geil gallenkoliken gute erfahrungen gemacht, wobei das präperat wenn ich ehrlich bin zu schwach war.

aber eine schnelle schmerzlinderung war schon zu spüren.

L^am}0r


Meine Oma bekam auch Morphine, was genau weis ich nicht..

die halfen auch nich wirklich, sie ist an denen gestorben, da die die Darmbewegung beenden und sie somit innerlich vergiftet wurde...

J ag,uar!2004


@ LamOr,

wahrscheinlich hat sie zuviel bekommen. alle btm schlagen auf die darmmuskulatur und auf die atemmuskulatur. können im extremfall eine atemlähmung auslösen.

p>etUixe


Ich nehme Morphium Tabletten. Und bei Bedarf zusätzlich Talvosilen forte Kps.

Wirkt innerhalb 30 Minuten und hält 6-8 Stunden an. Bin aber nicht immer ganz schmerzfrei.

Gegen die Schmerzen (bedingt durch die Bestrahlung) hilft es aber nicht.

Mit der Darmtätigkeit habe ich keine Probleme. Ich habe mir getrocknete Aprikosen gekauft. Jeden 2. Tag 1 und ich habe keine Probleme.

d.e,molanxt


Ich glaube eher Rex ist Arzt!

Ich merke das an seiner Ausdrucksweise. Oder irre ich mich?

jborixs


Mein Vater hat Morphine bekommen, anfangs nur 60mg pro Tag aber er hat sich so schnell daran gewöhnt das er nach einiger Zeit ganze 540mg am Tag bekommt. Hab irgednwo mal gelesen das in Holland nur die soviel Morphine kriegen die wirklich sterben wollen. In Deutschland ist ja sterbehilfe net erlaubt.

Jedenfalls mein Vater wurde immer und immer abhängiger, er sah andauernd überall weiße Katzen und im Bett hat er andauernd nach Nadeln und Schlangen gesucht. Meine Mutter und ich wollten ihn dann rntersetzen weil er Bestrahlung bekommen hat damit er keine Schmerzen mehr kriegt. Also waren die Schmerzmittel ziemlich sinnlos. Wir sind dann schritt für schritt bis auf 120mg gegangen was ein riesen erfolg war. Doch mein Vater konnte immer noch nicht 100%ig normal denken. Er hatte auch seiner meinung nach immernoch schmerzen doch ich glaube die hat er sich eingebildet bis er dann gestorben ist.

LG Joris

jUorixs


@ ReX

Noch mal an ReX, die Ärzte meines Vaters haben auch so gedacht wie du und ich glaube das viele Morphium hat meinen Vater so zugesetzt das er daran gestorben ist. Also ein gewisses maß muss man schon einhalten. Zuviel Morphium ist auch nicht gut.

Die pflaster die man alle 3 Tage wechseln muss hatte er auch aber ich weiß nicht mehr genau wieviel mg das waren.

Meiner Meinung nach waren die Pfalster auch besser weil die geben das Morphium konstant durch die Haut ab, bei den Pillen muss man dem Patienten ja hundert mal beim Schlafen aufwecken.

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