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Schwindel, Kribbeln, Angst

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@ akim:

Evtl. sind ein paar Deiner Wirbel etwas verschoben. Bevor Du zum Chiropraktiker rennst und die brachiale Methode bekommst, versuch mal eine Massage-Therapie nach Dorn & Breuss. Ist auf alle Fälle einen Versuch wert und tut nicht weh... Da werden die Fehlstellungen, von denen die Kopfschmerzen und auch die Ausfallerscheinungen kommen können auf die sanfte Methode wieder in Lage gebracht. Parallel wäre der Gang zum Psychologen oder Therapeuten wirklich ratsam. Ich weiß nicht, warum immer noch viele denken, dass das unnötiger Quatsch sei. Ein gesunder Körper benötigt eine gesunde Seele und umgekehrt. Ein Schockerlebnis vergisst der Körper nicht, aber man kann es verarbeiten.

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Ich selbst habe seit einigen Monaten auch immer wieder Panikattacken, weil ich das Gefühl habe, dass mich eine schlimme Krankheit heimsucht. Allein die Worte Schlaganfall oder Herzinfarkt reichen aus, um mich lahm zu legen. Das Gedankenkreisen beginnt und wird immer schlimmer. War auch schon mit HVS (Hyperventilationssyndrom) im Krankenhaus, weil ich dachte, dass ich jetzt sterben muss.

Im Endeffekt ist das "nur" eine Angststörung, die ich inzwischen versuche therapeutisch in den Griff zu bekommen. Oft spielen bei solchen Geschichten die Beziehungen zu Menschen eine sehr große Rolle. Unverarbeitetes von Früher oder sogar vererbte seelische Belastungen brechen in bestimmten Situationen plötzlich auf. Aber auch Schocks durch Unfälle, Verluste, usw. können verantwortlich dafür sein. Zusätzlich auch immer die Wirbelsäule checken lassen. Versetzte Wirbel können sooo viele organischen Störungen zur Folge haben...

Also nicht die Flinte ins Korn werfen, sondern Kopf hoch und bei Angstzuständen professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. In der heutigen Zeit würde eigentlich sowieso jeder einen Therapeuten benötigen ;-)

-jLatjaniaschax-


So, nun möchte ich auch Mal was dazu beitragen. Ich habe etwas länger gebraucht bis ich dazu was schreibe, weil ich es eigentlich nicht mehr tun wollte.

Ich kenne diese Art phobischen schwankschwindeln und das Gefühl vor der Angst ständig umzukippen, dass dauerhafte kribbeln dann in den Füssen und Händen-wie beim Hyperventilieren.

Ein ekliges Gefühl.

Bei mir hat alles mit Existenzängsten angefangen, mein Vater ist grade in Rente und überhaupt, mein Leben ist dabei eine Wendung zu nehmen, wünsche mir ein Kind usw. usf. seitdem habe ich die Ängste was Mal sein wird wenn meine Eltern nicht mehr da sind, ich weiss das dieser Tag kommen wird und davor fürchte ich mich. ch fürchte mich auch das mein Partner mich verlassen könnte, weil wir schon ziemlich lange zusammen sind, ich weiss klingt total bescheuert. Aber ich habe mir diese Sorgen in den Kopf gesetzt und sie sind nur schwer wieder rauszubekommen. Dann mit einmal wurde mir dauernd schwindlig, ich dachte auch permanent an diese ganzen Themen, schon morgens wenn ich aufstand!

Es fing dann damit an, dass ich nicht mehr in Supermärkte gehen konnte, ich hatte Angst umzufallen, weil mir sowas von schwindlig war. ch bin dann zum Ohrenarzt, weil ich dachte, vielleicht ists doch irgendwas mit dem Ohr. War aber nichts. Ich bekam dann diese Vertigoheel Tropfen verschrieben. Als ich diese nahm, wurde alles nur schlimmer. Ich war so benommen, als würde ich neben mir stehen, als wäre ich nicht mehr ich selbst! Ich dachte echt ich werde wahnsinnig! So schlecht ging es mir in meinem ganzen Leben bisher noch nicht! Das Gefühl als würde man verrückt werden. Ich habe das ganze dann 14 Tage durchgemacht. Bis ich mir dachte das es so nicht weitergeht! Seitdem zwinge ich mich wieder einkaufen zu gehen! Und siehe da, es ist tatsächlich die Beste Therapie und viel viel ablenken, wenn ich einkaufen bin, dann summe ich vor mich hin, suche mir Produkte im Regal, wo ich dann gezielt hinschaue und lese, lenke mich einfach ab! Wenn ich wieder so eine Attacke kriege, dann atme ich tief durch.

Es klappt ganz gut. Angst hab ich immernoch, aber ich sage mir immer, man kann von dieser Art schwindel nicht umfallen, weil es keine Erkrankung in diesem Sinne ist, sondern reine Kopfsache, ihr wisst ja, man redet es sich selbst ein! Es ist wirklich erstaunlich, dass man sich Dinge einreden kann, die sich dann auch körperlich bemerkbar machen.

Ich fühle mit allen hier mit, man verliert voll an Lebensqualität, man will am liebsten nur noch zuhause sitzen und sich einigeln. Wenn ich lese das einige das hier seit Jahren haben! Wahnsinn.

Aber genauso wie man sich sowas einredet, kann man es sich auch wieder ausreden, das kostet zwar super viel Kraft, aber es geht, wenn auch anstrengend. Ich bin auch nicht geheilt davon, aber es wird langsam besser.

Ich hatte auch voll Angst das es ein Tumor ist, oder sonstwas. Bis ich ebend merkte das es nur in bestimmten Situationen auftritt und vor allem dann wenn ich Streit haben, sei es mit meinem Partner, oder mich über irgendwas aufregen muss. Dann wird mir sofort schwindlig!

Was ich noch abschliessend sagen wolle ist:

Es schadet einem auch wenn man zuviel darüber nachdenkt und liest. Deswegen wollte ich bewusst nicht hier was zu schreiben. Man kann im Internet über jedes Problem googlen und lesen ohne Ende, dass kann einen auch verängstigen und noch mehr krank werden lassen.

Beschäftigt euch nicht zuviel damit!

Wünsche euch alles Gute!!!!

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