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Ist Krebs wirklich heilbar?

20.03.06  00:57

ich weiß nicht ob es diese Frage hier schonmal gab, aber mich beschäftigt schon die ganze Zeit die Frage ob Krebs wirklich heilbar ist? Also dass er weg ist und auch keine Metastasen irgendwo anders irgendwann wieder auftauchen.

Ein Bekannter hatte vor einiger Zeit einen Schlaganfall und viele aus seinem Bekanntenkreis meinen, dass viel vom Willen abhängt, dass es weiter geht wieder richtig laufen können etc. , es ist ja nicht so, dass er Krebs hätte, denn bei krebs wüsste man, dass man bald nicht mehr da ist. Daraufhin brach natürlich eine Diskussion aus, ob man diese Krankheit wirklich überwinden kann, ohne dass sie irgendwann wieder kommt oder ob Krebs gleich eine geringere Lebenserwartung bedeutet.

Habe selbst 2 menschen an Krebs verloren, meinen Opa, da war ich 14 jahre als er an Lungenkrebs und anschließenden Metastasen starb. Es war gräßlich wie er sich gequält hat. Und meine Großtante an Brustkrebs, diese starb aber nicht an dem krebs, denn den hatte sie schon jahre lang (Brust abgenommen) und lebte eigentlich gut damit. sie starb als die zweite Brust abgenommen werden sollte an den Folgen der Operation, (Blutgerinnsel). Ihr Mann war in dem Moment grade bei ihr zum besuch. Eine weitere bekannte meiner ma hat auch Krebs, schon Jahrelang, mal ging er durch Chemos weg, dann kam er wieder, letztens vor ca. 1 Jahr, wieder Chemo und sie arbeitet sogar wieder.

Ich finde es einfach nur schlimm, sowas zu sagen, denn wie soll man denn gegen solch eine Krankheit den Mut zum kämpfen haben, wenn man weiß, dass man sie nicht heilen kann und man trotzdem sterben muss. Ich meine bedeutet Krebs letzendlich irgendwann den Tod?

vPivicana

20.03.06  09:48

Jaein

Hallo viviana

Man kann diese Frage nicht so pauschal beantworten. Denn es gibt leider Krebsarten die zum Tode führen, bei andere Krebsarten hat die Medezin so grosse fortschritte gemacht, dass dieser Krebs wirklich aus dem Körper verjagt wurde. Es kommt auch immer an, in welchem Stadium der Krebs entdeckt wurde. Je früher umso bessere Chance hat man. Und irgendwann ist die Medizin so weit, dass man sämtliche Krebsarten besiegen kann.

Aber da wir nicht unsterblich sind, werden wir mal sterben. Egal an welcher Art auch immer. Deshalb genisse Dein jetzt, denn Du weisst nie was hinter der nächsten Ecke auf Dich lauert. Ob Positiv oder Negativ.

Gruss

PS: Bin Selbstbetroffener

w<olksenmaGnxn

23.03.06  16:40

Also ob Krebs heilbar ist, ist immer so ne frage, eine völlig berechtigte Frage... und ich denke ja Krebs ist heilbar. Natürlich gibt es Krebsformen wie Lungenkrebs die sehr ungünstig sind und deutlich schlechtere Prognosen haben als Gebärmutterkrebs z Bsp.. mein Opa ist an Magenkrebs gestorben die Schwester meiner Oma an einem Hirntumor. Aber ein anderer Verwandter hat Speiseröhrenkrebs überlebt, trotz einer weniger guten Prognose und ich glaube so etwas zu hören tut immer irgendwie gut. Wie gut heilbar Krebs ist hängt von vielen Faktoren ab: Vom Stadium, vom Alter, vum Immunsystem und dem allgemeinen körperlichen Wohlbefinden der Person etc. Auch wenn man von so vielen Todesfällen hört, man darf nie vergessen, dass es auch solche gibt die es geschafft haben! Und wie Wolkenmann bereits gesagt hat, die Medizin hat in der Krebsforschung schon enorme Schritte gemacht! Das darf man nicht vergessen :-)

CMh0oxcocaxt

23.04.06  09:54

Lance Armstrong

Ich denke schon das der Willen und die innere Kraft eine grosse Rolle spielen. Das sieht man sehr gut an Lance Armstrong. Und selbst wenn er in 10 Jahre neu erkrankt, hat er Zeit gewonnen den die Wissenschaft schreitet voran.

Zeit gewinnen ist auch wichtig, eigentlich sogar jeder Tag und jede Woche ... denn wer weiss ob nicht plötzlich die Wissenschaftler melden: "Wir haben es im Griff, kein Problem mehr."

SjtOranogeWKalxker

10.05.06  23:22

ich denke, Krebs ist heilbar- aber nicht bei jedem, es schafft zum Beispiel auch nicht jeder, abzunehmen; nicht bei jedem, der einen Herzinfarkt überlebt, bleibt es bei dem einen. Man muß sehr viel für seine Gesundheit tun, und leider bleibt dafür bei Krebs explizit wenig Zeit. Alternative Heilmethoden haben deswegen (weil schon so viel in den Brunnen gefallen ist) wenig Chance. Es kommt auf den einzelnen Menschen drauf an; hoffentlich bekommt die Schulmedizin bald neue Einsichten, um wirksamere Therapien anbieten zu können. ;-)

Fallen Auslöser (z. B. ´beruflicher Streß) nach Krankheitsbeginn weg, steigen die Heilungschancen an.Das wichtigste ist: gesund werden, solange man noch gesund ist; wenn nicht, dann erst recht. :)^

AHstioxna

08.09.09  22:22

Man hat z.B bei Morbus Hodgkin und überhaupt Lymphdrüsenkrebs und Hodenkrebs, die nach internationalen Studienprotollen behandelt werden, beachtliche Heilungschancen erreicht.Und das nur, weil intensiv geforscht wurde.

Auch bei vielen anderen Krebsarten ist man durchaus weiter gekommen.

Krebs ist eine so komplexe Erkankung, dass es eben nicht von heute auf morgen "den Durchbruch" geben kann.

Die These, dass immer mehr Menschen an Krebs sterben ist so auch nicht richtig formuliert, denn von den Zahlen her mag das wohl stimmen, nicht aber, weil die Medizin sich nicht verbessert hätte, sondern weil die Menschen in einer krankmachenden Umwelt leben, immer mehr Stoffe krebserreng sind, mit denen wir in Berührung kommen, die Menschen sich ungesund ernähren etc.Das ist auch nur ein Faktor neben Vererbung und weiteren Faktoren.

Früher waren bestimmte Krebsarten ein Todesurteil, heute nicht mehr.

Ich habe im Stern vor einiger Zeit einmal gelesen, dass Krebs irgendwann eine Krankheit sein wird, mit der man leben kann.

Im Übrigen habe ich selbst die Bekanntschaft mit einem Krebspatienten gemacht, der Hodenkrebs im Endstadium hatte, mit multiplen Metastasen in Lunge, Bauchraum etc, man hat ihm keine 10 % gegeben. Aber er hat es geschafft, dank moderner Medizin.

Ich lehne alternative Ansätze zur Ergänzung nicht ab, aber man darf manche These nicht zu einseitig angehen und man muss auch mal einen Satz zu Ende denken, mir machen es sich diese Damen und Herren manchmal etwas zu einfach.

Wenn etwas wirklich Krebs heilen würde, dann würde es Anerkennung finden, das bin ich mir sicher, denn auf kaum etwas warten die Menschen mehr, als die Volkskrankheiten zu besiegen, da ist es glaube ich jedem, auch mir, egal ob es ein Kraut oder Chemie ist, hauptsache es hilft!

T(annir75

08.09.09  22:40

dein Bekannter, siehe oben, mit Krebs im Endstadium, der es dank moderner Medizin, wie du gesagt hast, geschafft hat...:

Wie war denn in diesem Fall die Therapie der "modernen Medizin"?

RtF-ich8te

08.09.09  22:51

Die These, dass immer mehr Menschen an Krebs sterben ist so auch nicht richtig formuliert, denn von den Zahlen her mag das wohl stimmen, nicht aber, weil die Medizin sich nicht verbessert hätte, sondern weil die Menschen in einer krankmachenden Umwelt leben, immer mehr Stoffe krebserreng sind, mit denen wir in Berührung kommen, die Menschen sich ungesund ernähren etc.Das ist auch nur ein Faktor neben Vererbung und weiteren Faktoren.

Und auch ganz schlicht: die immer höhere Lebenserwartung und die bessere Diagnostik (wer weiß, wie viele Menschen früher an Krebs gestorben sind, ohne dass er als Ursache erkannt wurde?). Grundlegend ist Krebs doch quasi vorprogrammiert ... wir produzieren ununterbrochen neue Zellen, und wenn da etwas schiefgeht, etwas defekt ist oder beschädigt wird, kehrt sich das gegen uns. Im Grunde ist Krebs eine Frage der Zeit.

S\hojxo

08.09.09  22:56

dein Bekannter, siehe oben, mit Krebs im Endstadium, der es dank moderner Medizin, wie du gesagt hast, geschafft hat...:

Wie war denn in diesem Fall die Therapie der "modernen Medizin"?

Ich habe nicht in seine Krankenakten geguckt, aber ich weiß, dass er mehrfach Chemos hatte, Operationen, er hat es auf jedenfall geschafft. Ohne all das wäre er tot.

Warum denn gleich so ein Unterton?

Kannst das gern glauben.

TYan"n8ix75

08.09.09  23:05

Nee, es war wirklich kein Unterton. Aber wäre interessant zu wissen.

RlFicxhte

09.09.09  06:31

Ein Bekannter hatte vor einiger Zeit einen Schlaganfall und viele aus seinem Bekanntenkreis meinen, dass viel vom Willen abhängt, dass es weiter geht wieder richtig laufen können etc.

Das liegt nur daran wie schnell reagiert wurde, also wie schnell er behandelt wurde & an welchem Ort im Gehirn der Schlaganfall stattgefunden hat. Nix mit Willenkraft.

tvog0epxi

09.09.09  14:11

...Nix mit Willenskraft...

Stimmt nicht ganz! - Natürlich hast Du recht, dass es vordergründig an der Art und Schnelle der Behandlung liegt - aber es liegt auch - und zwar zu einem großen Teil, daran, wie der Betroffene mitmacht, dh, ob er die Bewegungsübungen und die Behandlung passiv an sich geschehen lässt oder wirklich aktiv mitarbeitet. Das hat sehr wohl was mit Willenskraft zu tun!

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