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Schleimhautkrebs im Mund-Nasenbereich: Mundtrockenheit Tipps

HNerr %Rosxsi hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

meine Mutter hat Schleimhautkrebs im Nasenbereich und ihre Chemo- und Strahlentherapie hinter sich gebracht. Trotz dieser Tatsache geht es ihr sehr schlecht, körperlich und mental, da sie sich seit geraumer Zeit über eine Magensonde ernähren muss und nicht mehr richtig schlucken kann. Wie sie sagt, produziert sie nur noch dickflüssigen Schleim, der sie furchtbar eckelt, sodass sie sich oft übergeben muss. Des weiteren ist ihr ganzer Rachen sehr entzündet und sie muss häufig Schmerzmittel nehmen. Kein Arzt kann ihr sagen, was diese Entzündung etwas lindert und wie sie damit einigermaßen klar kommen kann. Die verschriebenen Medikamente für den Rachen bewirken inzwischen das Gegenteil. Ich bin sehr hilflos, da ich ihr nicht weiterhelfen kann.

Vielleicht hat jemand von Euch Erfahrung mit diesen Symptomen und weiß, wie man sie lindern kann. Ich wäre sehr dankbar für ein paar Tipps.

Liebe Grüße

Rossi

Antworten
aLgnexs


100% wirksame Mittel

gibt es da leider nicht. Die Strahen haben wahrscheinlich die Speicheldrüsen zerstört.

Grüner Tee wird bei Strahlenschäden empfohlen. Er sollte auch die betroffenen Stellen benetzen. Kann sie überhaupt schlucken oder muß das alles über gurgeln gehen?

Kohlensäurehaltige Getränke helfen oft gut beim Ablösen von klebrigen Sekreten, Ananas in jeder Form auch, falls ihr das wegen der Entzündung nicht wehtut. Verdünntes Wasserstoffsuperoxid (in der Apotheke fragen) reinigt auch gut und brennt (meist) nicht.

Bei behinderter Ernährung kriegen Leute oft einen Mineralstoffmangel. Laß ihren Selen- und Zinkspiegel testen. Bei Mangelzuständen heilen Wunden schlecht.

Ich drück Euch die Daumen.

HSerrS RoVssi


...etwas Hoffnung wäre gut

Liebe agnes,

danke für deine Antwort. Leider kann meine Mutter oral fast nichts mehr zu sich nehmen, da der gesamte Rachenraum noch sehr entzündet ist. :-(

Wichtig wäre, etwas zu finden, was die Heilung unterstützt. Salbeitee geht gar nicht mehr, auch die Medikamente werden nicht mehr vertragen. Dazu kommt leider noch, das sie in Moment jeden Mut verloren und keine Geduld mehr hat. Obwohl sie ja eigentlich endlich die ganze "Folter" erstmal hinter sich hat. Sie vertraut keinem Arzt mehr und fühlt sich sehr alleine gelassen, hat aber auch nicht die Kraft mit anderen Betroffenen in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Eine sehr verfahrene Situation. :(v

Liebe Grüße

Herr Rossi

abgnxes


soll die Behandlung kurativ gewesen sein?

Es geht den meisten Patienten erstmal schlecht. Strahlen hinterlassen leider so eine Art Verbrennung, die langsam heilt und sehr schmerzhaft ist. Es gibt auch keine magischen Mittel, die die Heilung beschleunigen. Sie sollte vernuenftig mit Schmerzmitteln eingestellt werden, bis es besser wird, und wenn sie sehr depressiv ist, kann ein Antidepessivum, auch wenn man es nur temporaer gibt, Wunder wirken.

Mundpflege ist wichtig, sonst kommt es zu zusaetzlichen infektionen.

Habt Ihr Zugriff auf eine Schmerzambulanz? Wenn die Onkologen sich im die derzeitigen Symptome nicht kuemmern, waere das auch einen Versuch wert.

AEnjYaoff


Hallo, ich wollte mal fragen, wie die "Geschichte" ausgegangen ist.

Mein Vater hatte einen Schleimhautkrebs Tumor in der Nase und ist jetzt am Ende seiner Bestrahlungszeit. Er hat ungefähr die gleichen Symptome wie oben beschrieben - verbrannte Lippen, verbrannte Wangenhaut, entzündeter Rachen, keinen Geschmackssinn, er sieht schwarze Punkte oder ein Flimmern in einem Auge, eine Flechte am Ohr und sehr starke Schmerzen beim Schlucken. Am schlimmsten ist wohl der Rachen, die Schluckbeschwerden und der fehlende Geschmackssinn. Wir wissen echt nicht mehr, was wir ihm zu Essen geben sollen. Er muss jetzt noch einmal zur Bestrahlung und mich würde interessieren, ob nach der Bestrahlung alles wieder heilt?

Danke!

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