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Bauchspeicheldrüsenkrebs

A|ngqel12x0 hat die Diskussion gestartet


Hi Ihr..

hat Jemand Erfahrung damit? Wie soll man mit Leuten umgehen, die daran erkrankt sind?

Antworten
JZochCen%-Waltxer


Re: Bauchspeicheldrüsenkrebs Angel 120

Hi Angel 120 ;-

Wie soll man mit Menschen um gehen fragst du?

Mein Name ist Jochen,ich habe mitlerweile 4 Operationen hinter mir. Meine Verlobte-meine Mutter und mein Sohn geben mir die Kraft um weiter zu leben. Ich stehe unter Morphium ohne Ende. Mitleid,ich konnte es nicht mehr ertragen. Jetzt akzeptieren sie mich so als ob ich nicht mehr krank sei.Ob wohl ich kaum noch Kraft habe,in der Woche habe ich Tage da schaffe ich es 2 bis 3 mal in die Stadt zu gehen. da ich auch zum Arzt muss. Ich gebe nicht auf, am Tag muss ich 25 Tabletten schlucken. Ich kann Dir nur den Tip geben,behandel diesen Menschen so als ob er

noch voll intriegirt sei. Kein Mitleid, sonst fällt der jenige in ein noch tieferes Loch. Es hört sich hart an Angel 120,ich weiss wo von ich spreche.

Wenn du möchtest kannst du mir ja mal zurück mailen,dann kann ich Dir ja mal mehr über diese Krankheit schreiben.

Ich wünsche Dir alles gute für die Zukunft,bis dann Jochen,,longbow"

A"ngfel1x20


danke

hey jochen!

vielen Dank für die Antwort!!

Ja, das mit dem Mitleid kann ich voll und ganz verstehen... aber irgendwie komm ich mir auch "egoistisch" vor, wenn ich z.B. auch nicht mehr frage 'wie geht es dir'... obwohl die Frage irgendwie auch doof ist.. wie solls schon gehen.. aber weisst du was ich meine ??? ?

Ich kann das doch nicht einfach ignorieren.. oder schon? Naja, gebe mein Bestes um Mut zu machen!!!

Und für Dich, alles alles Gute weiter für die Zukunft und vie Kraft!

Grüsse,

Angel

M0icdhael:Alndrexas


Bauchspeicheldrüsenkrebs

Hallo WalterJochen

Wie lange hast du dein krebs schon?

Erzähle mir bitte mehr darüber?Mein Mann hat diesen Krebs und ich weiss nicht wie es weitergeht

nvooxr


Meine Einschätzung

Hallo Angel120!

Ich bin 23 und habe vor einem Jahr meine Diagnose gekriegt.

Ratschläge über ein Verhalten zu geben, ist ziemlich schwer, weil jeder die Krankheit ja anders aufnimmt. Ich war danach eine längere Zeit mit anderen jungen Krebskranken zusammen und hab dort die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist, es zwar als Krankheit zu behandeln, aber eben als nicht mehr. Dadurch verliert der Krebs etwas seinen Schrecken und wird etwas "Normales". Wir haben untereinander sogar Witze darüber gerissen, die kämen wahrscheinlich nicht so gut an, wenn sie von einem Gesunden kämen, aber ich will damit einfach sagen, dass eine gewisse Lockerheit gut tut, denn ein Schweigen macht alles nur noch mehr zum Schreckgespenst.

Ich würde an deiner Stelle ruhig fragen, wie's geht, kannst das ja irgendwie damit verbinden, dass du sagst "du siehst ja heute richtig fit aus" oder "Wie steht's heut mit der Kondition, hast du Lust, xxx zu machen", dann ist das ganze wieder... lockerer!

Wenn der Kranke manche Sachen nicht machen kann, weil er zu schwach ist, oder es ihm schlecht geht, dann darf man das nicht so ansehen, als wäre es etwas unnormales, sondern als etwas hinnehmen, was eben so ist, wie es ist (bei einer 80jährigen Oma würdest du ja auch nicht als unnormal ansehen, wenn sie keinen 100m-Sprint mehr macht).

Eigentlich könnte ich ewig Beispiele nennen, aber es käme immer nur das gleiche dabei raus: dass man den anderen behandeln sollte, als sei die Krankheit etwas, das zum anderen gehört wie Nase und Ohren ;-), etwas Selbstverständliches.

Schöne Grüße aus München

noor :-D

PS: Ich hoff mal, ich hab ungefähr auch die Empfindungen der anderen getroffen, wenn nicht, sprech ich hier nur für mich ;-)

W2al,ther


Achtung! Es gibt Hoffnung!

An alle die sich hier als Betroffene zu erkennen gegeben haben: Es gibt Hoffnung!

Es gibt in München einen Arzt, der durch Entwicklung eines eigenen Krebsmittels Krebs auf andere Weise behandelt als duch Chemo und Bestrahlung. Der Krebs wird hierbei nicht vergiftet, sondern die Krebszellen lösen sich selbst auf durch programmierten Zelltod, Apoptose genannt.

Diese Therapie wirkt auch noch in "hoffnungslosen" Fällen, nur darf es nicht zum völligen Kräfteverfall gekommen sein.

Die Therapie ist auf der Seite [[http://www.biokrebstherapie.de]] beschrieben.

J<oechen-oWalxter


Bauchspeicheldrüsenkrebs

Hallo mein Name ist Jochen-Walter,ich habe Bauchspeicheldrüsenkrebs!!!

Ich habe sehr grosse Schmerzen,und in der Schmerzambulanz in der ich behandeld werde,bekomme ich die Medikamente MST100-MST30 und Sevredol 20mg. Am Tag brauchte ich immer 1200mg,seit dieser Woche bekomme ich nun MST200,und die anderen Medikamente lass ich jetzt weg. Nun aber zu meiner Frage: Für nächste Woche ist eine Implantantion eines Medikamentenapplikationssystems zur intrathekalen Pharmakotherapie geplant! Das heisst eifach übersetzt,da wollen sie mir einen Katheder ins Rückenmark setzen,da man die Schmerzen besser kontrollieren könnte. 14 Tage soll das ganze ausprobiert werden,ob ich auf dieses Medikament anspreche. Wenn ja,dann ist als nächstes geplant: Eine implantierte Infusionspumpe unter die Haut! Das würde dann bedeuten,dass ich permanent Morphium ans Rückenmark zugeleitet bekäme!!

Wer kennt sich damit aus,und wer könnte mir darüber etwas erzählen. Alle 2 Jahre muss die Pumpenbatterie ausgewechselt werden,ist das nötig?

Ich würde mich sehr freuen,wenn sich einer melden würde!!!!

Bis dann, longbow!!!!( Jochen-Walter)

j}essica-x007


hallo an alle

und speziell an jochen-walter :-)

nun sind mitlerweile schon drei monate seit deinem letzten eintrag vergangen und ich wollte mich hiermit erkundigen wie es dir geht.

ich würde mich freuen von dir zu hören.

bis dann wünsche ich dir nur das beste, viel kraft und mut.

ganz liebe grüsse

jessica

ps. mein vater hatte die selbe krankeit.

Jyess{y ( C2arxsten )


Hallo , ich heiße Carsten und ich weiß seid 3 Jahren , daß ich an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt bin... Die Ärzte machten mir immer

Hoffnung und ließen mich dann aber doch immer im Regen stehen.Jetzt weiß ich gar nicht an wen ich mich wenden soll und was es evtl. für Behandlungsmöglichkeiten gibt.Wer kann mir Anlaufstellen im In-oder Ausland nennen ( Ärzte und Kliniken ) an die ich mich wenden kann. Ich selbst lebe in Norddeutschland , aber ich würde nach überall auf der Welt fahren , um Hilfe zu finden.Bitte antwortet , die Zeit rennt !

a3gnoes


Medizin

hat Grenzen, in Deutschland und anderswo. Wunderheilungen sind meist ein finanzielles Wunder für die "Heiler", nicht für Patienten.

Deine Ärzte müssen sich ziemlich in´s Zeug gelegt haben, wenn Du nach drei Jahren noch lebst. Haben sie mal einen Palliativmediziner angeboten?

C;ybexll


Re:Bauchspeicheldrüsenkrebs

Hallo an alle betroffenen,

wir hatten auch einen fall von Bsdk in der Familie.Mein Schwiegervater ist daran erkrankt.Er war 55 jahre alt,genau auf den Tag 5 Wochen hat er durchgehalten.Aber dann mit einem mal konnte man stunde fuer stunde zusehen wie es ihm immer schlechter ging,und dann hat er sich drei Tage gequält wir konnten alle nur zusehen.Am Freitag 17.10 haben wir ihn beerdigt,es war grauenvoll mit anzusehen wie er innerhalb von drei Tagen so dahin ging.Wir sind sehr Traurig darüber,ich hoffe das man wenigstens Euch helfen kann und ihr Euch nicht so quälen müsst.Nehmt jede hilfe an.

Gruss Tamara

zcessiCn8x1


Erfahrung mit Betroffenen

Hallo,

meine Oma hatte auch Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sie hat etwa 6Wochen durchgehalten und auch sehr viel Morphium bekommen. Sie war ein einer Klinik für Alternativmedizin, einer Paracelsusklinik. Die haben dort sehr viel für sie getan - auch meditative Dinge und viel für die Psyche. Sowas finde ich generell gut und ich würde es auch jedem empfehlen, auch wenn meine Oma es letztendlich nicht geschafft hat. Ich glaube aber, dass es Hoffnung gibt wenn der Krebs früh genug erkannt wird, was bei ihr leider nicht so war. die Ärtze meinten aber, das sie es hätte schaffen können wenn es nur kurze Zeit früher entdeckt worden wäre. Das wichtigste ist auch, das diese Menschen jmd haben der sie unterstützt und immer für sie da ist. ich wünsche euch viel glück und vor allem viel kraft !!!

Reumpel"stiel>zcxhen


@ Jessy (Carsten)

Hallo , ich heiße Carsten und ich weiß seid 3 Jahren, daß ich an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt bin... Die Ärzte machten mir immer

Hoffnung und ließen mich dann aber doch immer im Regen stehen. Jetzt weiß ich gar nicht an wen ich mich wenden soll und was es evtl. für Behandlungsmöglichkeiten gibt. Wer kann mir Anlaufstellen im In-oder Ausland nennen (Ärzte und Kliniken) an die ich mich wenden kann. Ich selbst lebe in Norddeutschland, aber ich würde nach überall auf der Welt fahren, um Hilfe zu finden. Bitte antwortet, die Zeit rennt !

Jessy (Carsten)

Wenn Dir etwas NICHT-Chirurgisches vorschwebt (das geht bei Pankreaskarzinom dem Vernehmen nach nicht), dann ist wohl der führende Laden auf dieser Welt das Sloane Cattering Memorial Institut in Down-Town NEW YORK. Auch wenn Du noch nie was davon gehört haben solltest, was die Mayo-Clinik in Rochester für Chirurgie, ist das für Chemos aller Art, unbestrittener Weise......

b:LirT-zi79


N´abend

Ich hab grad keine Frage oder so, wills mir nur einfach ma vom Herzen schreiben...

Geht um meinen Papa. Er is letzten Freitag ins KH gekommen ( da war er schon gelb wg. Galle, hatte schon das erbrechen und alles 3 wochen hinter sich ...)

Am Dienstag bekam er dann die diagnose BsdK! bösartig!

Er wohnt in Dresden und ich im Schwarzwald, meine Schwester in LB.

Als er mich vom KH anrief und mir das sagte, fiel meine Welt zusammen ( mein pa is mein ein und alles) Nuja , ich rief meine schwester an und wir sind zusammen am nächsten Tag zu ihm. Davon wusste er nix und er war soooo froh , glücklich und erstaunt das wir auf einma halt dastanden...

Gab ihm sicherlich auch nen willensschub u. Kraft

Wie auch immer.. Am Freitag war die OP.

Nun schauts so aus, das der Tumor schon zu groß war und der Arzt den NICHT entfernt hat, weil er sonst hätte sofort dran sterben können. Hat ihn wohl soweit es geht "umnetzt" Und ne "verbindung" vom Magen zum Darm und vonner Galle zum Darm gelegt (oder wars Galle zu Magen ?? Hmm bin voll verwirrt...) Jedenfalls kann er so nun wenigstens essen.

zZ liegt er auf intensiv, das gelb der Haut is etwas zurückgegangen und so im allgemeinem sieht er "gut" aus !!! Nun bin ich wieder hier 700km weg von ihm und naja.......

Das wichtigste war halt: Wir waren da für ihn wo er uns am meisten brauchte ... VOR und jetz 2 tage NACH der OP !

Wie es weiter geht weiss keiner

(Arzt meinte beim arztgespräch was von reha/kur ...... ma schauen! Viell. chemo, obwohls bei der größe eh nix bringen tät)

So siehts aus!

Grüßchen bLiTzi :-(

g#wendoJlynxn


@ agnes

Auch wenn ich gesehen habe, dass das Datum vom Jahr 2003 war aber diese Worte hier

Deine Ärzte müssen sich ziemlich in´s Zeug gelegt haben, wenn Du nach drei Jahren noch lebst

waren nun wirklich unter aller Kanone ..... so was uneinfühlsames hab ich im gesamten Forum noch nicht gelesen ....

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