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Wer hat Erfahrungen mit einem Gehirntumor gemacht

N.icoleY1x985 hat die Diskussion gestartet


Liebe Betroffenen,

ich bin dabei ein Buch zu schreiben, worin die Hauptfigur einen Hirntumor bekommt. Es soll ein Drama werden, was die Jugendlichen darüber aufklärt, dass es doch manchmal noch Hoffnung geben kann. Wer hat die Kraft, mir von seinen Erfahrungen zu erzählen? Ich möchte das Buch nämlich so realistisch machen, wie nur möglich.

Vielen Dank schonmal im Voraus.

Antworten
HSille@ry19


Hi!

ich selber bin und war net betroffen,gott sei dank,aber mein freund! hier die geschichte................

Es fing alles letzten sommer an:

ich und mein schatz führen eine fernbeziehung.145km entfernung,also wir haben uns nur am wochende gesehen. eines nachmittags telefonierten wir. ich habe ihn vollgequasselt über meine aerbeit,schule ect. aufeinmal kam er mir so vor,als ob er mir gar nicht zuhörte.. er fragte immer wieder nach,was ich gesagt habe! ich war dann stink sauer,weil ich dachte,er wollte mir nicht zuhören.

ich legte anschließend einfach auf,weil es mir zu doof wurde.

vier tage später klingelte es vor meiner haustüre. er stand da, mit einem wunderschönen strauss rosen und meinte,es tut ihm leid,er wusste auch nicht, was mit ihm los war. natürlich verzeihte ich ihm.

er blieb dann ne woche bei mir,wir wollten uns eigentlich eine schöne woche machen.......................

am abend dann, haben wir geplant,in eine disco zu gehen,die und beiden sehr gefällt. das machten wir dann auch......

wir traffen uns mit freunden und gingen vorher in ne kneipe. mein freund,steff, saß da und sagte nix. als ich ihn ansprach,was los sei,meinte er,er habe totale kpopfschmerzen und ihm sei ein wenig schwindelig... ich machte mir sorgen und sagte,wir gehen heim.

er wollte aber nicht! also setzten wir den abend fort..............

also waren wir später in der disco. als wir an der bar standen, hielt sich steff aufeinmal an mir fest. ich fragte ihn,was los sei,und auf einmal,fiel er um....einfach so.....

jenny,meine freundin rief den notarzt............

der notarzt kam und steff war wieder da!!! der azzt meinte,es war nur ein kollaps!!! wir waren alle beruhigt.....

doch ich nicht....................................................

das alles ging 5 wochen so. ich sagtezu ihm,er soll bitte zu einem arzt gehen und sich durch checken lassen. erst wollte er nicht,aber mir zuliebe ging er dann doch zum neurologen!

der termin war endlich da. ich sagte zu steff,ich komme mit! gut...also gingen wir los.....

zwei stunden saß ich im wartezimmer.....kein steff kam.....

endlich! nach 3 stunden tauchte er im wartezimmer auf,mit einem blick,den ich NIE vergessen werde...................

ich meinte:hey was is denn los ??? es ist doch alles ok,oder ??? ?

steff sah mich an und meinte: Ich habe einen tumor,so groß wie ein tennisball!!!!!!!

ich fing an zu lachen und sagte: verarsch mich bitte nicht,ist echt der falsche zeitpunkt!!!

aufeinmal fiel mir steff in die arme,fing an zu weinen und brach regelrecht zusammen... von da an war mirklar: es ist ernst,ich habe steff noch nie weinen sehen!

wie aus allen wolken gefallen ließ ich steff fallen und rannte zu den arzt in sprechzimmer,obwohl er patienten hatte.

ich schrie ihn an,ging vor ihm auf die knie und sagte,er sollmir jetzt bitte sagen ob das stimmt,das mein freund einen tumor hatte

er sah mich an,mit tränen in den augen und meinte:

ja,und es sieht schlecht........höchstens 5 monate..........

von da an änderte sich unser leben.........

aber ich ließ nicht locker,bis wir endlich eine speziallklink hatten

die ärzte entschlossen sich,steff zu operieren,mit dem risiko,dass er nach der op schwerstbehindert sein könnte..........

wir beide waren stark genug und stimmten der op trotzdem zu

der tag war gekommen: die op

wir hatten beide angst,steff war schon in sehr schelchter verfassung,der tumor hatte schon große probleme angerichtet...

ich begleitete steff bis in den opraum,und er sagte noch zu mir:

schatz,wir schaffen das und glaub mir,ich komm als normaler steff wieder zurück,alles wird gut!!!

mit tränen in den augen verabschiedete ich mich von ihm

10 stunden später............

die schwestern brachten steff auf das zimmer....

ich rannte zu ihm und fragte,wie is es gelaufen ??? ??? ? die schwesten sagten: das weiß keiner,das entscheidet steff.....

4 stunden sass ich an seinem bett,als aufeinmal der doc kam. ich fragte,was jetzt los is ??? wo ist steff ??? er meinte nur: er denkt nicht,dass er wieder der alte steff ist.....

von da an war es klar: er ist behindert!!!! eine welt brach für mich zusammen... 3 tage später wachte er auf....

ich war bei ihm und er drückte meine hand und meinte,schatz,ich sagte doch,wir schaffen es!!!!

ich fing an zu weinen und war überglücklich,dass er nicht behindert war!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

er war 2 monate auf reha und hat sich super erholt,hatte zwar motorische einschränkungen,die er immernoch hatt,aber man kann es durch kg verbessern und es ist heilbar!!!

so,und das ganze ist jetzt 2 jahre her. wir sind überglücklich,wollen nächstes jahr heiraten. steff geht es blendent,dass einzige was blieb,sind leichte kopfschmerzen und die narbe am kopf...

aber das stört ihn nicht! erist froh,dass er am leben ist. und durch die kraft des anderen und vorallem die eigene kraft machen einen menschen wieder gesund!!!!!!!!!!!!!

unser zitat: was einen nicht umbringt,macht einen nur härter

liebe grüsse,hillery

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