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Speiseröhrenkrebs

a{d}annMa415 hat die Diskussion gestartet


Hallo allerseits *:)

Kann jemand von Euch mir etwas über Speiseröhrenkrebs sagen.Jemand aus meiner Familie :°( :°( :°( ist daran erkrankt.

*:) *:)

Antworten
t)he-csaver


Hallo Adanna,

es ist schwer, dazu etwas zu sagen, wenn keine näheren Informationen vorliegen. Wichtig zu wissen wäre vor allem, wo in der Speiseröhre der Tumor ist (je weiter unten, desto besser) und in welchem Stadium er sich befindet (z.B., ob es schon Metastasen gibt).

Entdeckt man den Tumor in einem frühen Stadium, ist durch Operation (evtl. in Kombination mit Chemotherapie und Bestrahlung) eine Heilung durchaus realistisch (>50% Chancen) - vorausgesetzt, man kann den Tumor vollständig entfernen und es liegen noch keine Metastasen vor. Leider wird der Speiseröhrenkrebs oft erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt, wenn eine Heilung kaum noch möglich ist. Wenn z.B. schon Metastasen (Tochtergeschwülste) vorliegen, ist es leider sehr wahrscheinlich, dass der Patient die nächsten Jahre nicht überleben wird.

Für die Behandlung ist es *sehr* wichtig, sich in ein größeres Zentrum mit entsprechender Erfahrung zu begeben: Speiseröhrenkrebs ist relativ selten, so dass in kleineren Kliniken einfach nicht genug Routine für eine gute Behandlung vorhanden ist. Die Operation ist nicht einfach und für den Patienten ziemlich belastend (etliche Stunden OP, Bauch und Brustkorb müssen geöffnet werden), auch die Nachbehandlung auf er Intensivstation ist nicht einfach. Wenn Dein Angehöriger für eine Operation in Frage kommt, sollte er sie machen lassen - es ist seine einzige Überlebenschance. Er sollte aber genau nachfragen, wie groß die Routine an dem jeweiligen Haus ist, sprich: Wie oft solche OPs gemacht werden. Wenn die Antwort irgendwas wie "1-2mal jährlich" ist, sollte er woanders hingehen.

Falls eine Heilung nicht mehr möglich ist, wird das Ziel der Behandlung zunächst sein, möglichst lange die Speiseröhre offen zu halten, damit der Patient essen undtrinken kann. Das geschieht z.B. durch das Einlegen von Maschendrahtgeflechten (Stents), manchmal auch durch Laser oder kleine Operationen.

Sicherlichwird man rechtzeitig eine Ernährungssonde durch die Bauchdecke legen (PEG, ist ein winziger Eingriff), damit eine Ernährung möglich ist, wenn nichts mehr durch die Speiseröhre geht. In dieser Phase ist dann die Behandlung von Schmerzen und anderen Symptomen im Mittelpunkt - das geht heutzutage recht gut. Solltest Du dazu noch Fragen haben, sag bescheid - Schmerztherapie ist mein Arbeitsschwerpunkt.

Tut mir leid, dass ich keine besseren Nachrichten für Dich habe - vielleicht kannst Du ja noch ein paar nähere Infos bringen?

hth

Michael

a|dYannax15


Hallo Michael,

erst mal vielen dank das Du mich etwas aufgeklärt hast.Nun sage ich Dir mal ein paar Einzelheiten die ich heute erfahren habe.Also der Krebs ist im Stadion T 3 " ich glaube das heißt so ".Es gibt T1, T2, T3, T4 ist das richtig ? Der Tumor befindet sich ganz unterhalb der Speiseröhre kurz vor dem Magen.Nächste Woche muß Sie ins Krankenhaus .Wann Sie genau operiert wird weiß Sie noch nicht.Ca. 3 Tage vor der OP bekommt Sie den Magen verkleinert und aus diesem Stück Magen bekommt Sie dann die Speiseröhre gemacht und wie gesagt ca. 3 Tage später wird Ihr dann der Tumor entfernt.Metastasen haben sich Gott sei dank noch keine gebildet.Nun noch etwas zur Person.Es ist meine Schwester und Sie ist gerade erst 43 Jahre jung.Heute war ich bei Ihr zu Besuch und ich hoffe sehr das es nicht der letzte war. Würde mich sehr,sehr freuen wenn Du mir etwas positives schreiben könntest.Ich bin ganz verzweifelt und es war wie ein ganz,ganz großer Schlag für mich als ich das erfahren habe.Sicher kannst du dir ein wenig vorstellen wie ich mich jetzt fühle.

:°( :°( :°(

a)ltenpEfleyge


speiseröhrenkrebs

Nach den Pfingstferien ging mein Mann zum Arzt weil er auf einmal nicht mehr schlucken konnte. Es sollte eine Magenspiegelung gemacht werden Lt Arzt musste sie aber abgebrochen werden, weil sie nicht durchgekommen sind. Wir sind dann ins Krankenhaus und dort wurde die Spiegelung wiederholt, mit einem Schlauch für Kleinkinder. Es wurden noch einige Untersuchungen durchgeführt Ultraschall Röntgen CT dann nach über einer Woche die Nachricht es ist ein Bösartiger Tumor der Speiseröhre was das ganze noch schwieriger machte der Tumor war außerhalb der Speiseröhre und mein Mann hat bei einer Größe von 173 cm noch 44 kg gewogen.Allerdings hatte er noch keine Metastasen

Ihm wurde eine PEG gelegt. Es wurde nicht Operiert. Mein Mann bekam Bestrahlungen und gleichzeitig Chemotherapie.Nach 25 Bestrahlungen konnte der Tumor nicht mehr nachgewiesen werden. Er hat noch 2 Chemotherapien vor sich die er aber gut verträgt. Ich wünsche jedem der auch daran erkrankt ist oder Angehöriger ist alles Gute

SJchildHkr+öte


T3 ist ein schon relativ großer Tumor. Gut ist, dass es keine Metastasen gibt.

Hatte Deine Schwester denn oft Sodbrennen?

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