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Hautkrebs

NDixch6ixn


ja

danke bin erst 15

M^iCnisUukxu


Nixchin

ich verstehe Deine Ängste, aber es wäre wirklich besser wenn du zum Arzt gehen würdest. So machst du dich nur richtig fertig weil du an nichts anderes mehr denkst. Überwinde dich und geh zum Arzt wünsch dir alles alles gute.

LG

LVeberUf|lexcki


Hallo Minisuku,

ich möchte Dir auch meine Erfahrungen mitteilen, denn ich trage die Angst vor Hautkrebs (Pigmentflecken-Krebs) immer in mir; Leberflecken waren bei mir schon immer ein großes Problem, da ich schon als Kind am ganzen Körper übersät war mit extrem vielen Muttermalen und Leberflecken; schon mit 13 J. wurde bei mir das Dysplastische Naevus Syndrom diagnostiziert; so standen für mich schon im Jugendalter intensive Untersuchungen bei Hautärzten (ich habe da schon einige durch) alle drei Monate an; dabei wurde immer auf mein hohes Krebs- bzw. Melanomrisiko hingewiesen, zumal viele Leberflecken dysplastisch bzw. unregelmäßig sind, ich auch einige große Pigmentflecken habe und etliche Muttermale an untypischen Stellen.

Trotzdem war ich leichtsinnig, sonnte mich bis hin zu Sonnenbränden (ich wollte unbedingt braun werden, klappte aber gar nicht); Ärzte stellten damals im Fortlauf auch Veränderungen und v.a. ständig neue bzw. eine Zunahme an Leberflecken fest (meine Muttermale wurden bei Untersuchungen meist ringsum abfotografiert); teilweise wurden damals schon Probeexzisionen genommen, die Ergebnisse waren aber immer negativ. Zu den Untersuchungen wollte ich im Jugendalter bur ungern gehen, meine Mutter blieb da aber hartnäckig und schleppte nich auch gegen meinen Widerstand hin. Hinzu kamen bei mir damals aber schon andere gesundheitliche Probleme (v.a. Magen-Darm), die auch mehrere Klinikaufenthalte nach sich zogen.

So hatte ich mit 18J. einfach die Nase voll von Arztterminen und Untersuchungen und ging (außer zu meiner 1.Musterung, nach der ich erst mal zurückgestellt wurde) zu keinem Arzt mehr. Gut zwei Jahre später (mit 20) musste ich zur Nachmusterung und wurde dort von der Ärztin zu weiteren Untersuchungen in eine BW-Klinik zu verschiedenen Ärzten überwiesen: ich musste zu einem Magen-Darm-Arzt (intensivste Untersuchungen von meinem Bauch wg. V.a. M. Crohn), zu einem Chirurgen (Abklärung von meinem vorgewölbten Nabel/Nabelbruch), zu einem Urologen (wg. Vorhaut/Hoden) und zu einem Hautarzt wg. meinen Leberflecken, da die Musterungsärztin mehrere fragliche Muttermale entdeckt hatte; v.a. bemängelte sie eines am re. Oberschenkel (es war größer und unregelmäßig, hatte in der Mitte einen schwarzen erhabenen Bereich), eines am Unterbauch (es war komplett schwarz und leicht erhaben) sowie einige weitere (am Bauch, an der Brust, am Hals und am Penis/Eichel), die größer, unregelmäßig bzw. leicht ausgefranst waren. In der Klinik untersuchte mich der Hautarzt den ganzen Nachmittag und war da schon fest überzeugt, dass ich Hautkrebs habe; er sprach schon von den weiteren Untersuchungen, die alle gemacht werden müssen. Am nächsten Tag wurden dann sechs Leberflecken (am Hals, an der Brust, am Bauch, am Unterbach und am Oberschenkel) entfernt. Bei zweien (am Unterbauch und am Oberschenkel) hieß das Ergebnis "Melanoma in situ", alle anderen waren "nur" "streng dysplastisch"; zwar handelte es sich noch um ein Stadium, das nicht streute, dennoch gingen die Ärzte auf Nummer Sicher und machten weitere Untersuchungen (v.a. Lymphknoten-Sono, Bauch-Sono, Röntgen Thorax). Es wurde aber zum Glück nichts weiter Verdächtiges gefunden.

Seit dieser Zeit (auch während meinem Zivildienst) gehörten nun engmaschige Kontrollen bei Hautärzten wieder zu meinem Alltag (auch mit Bauch- u. Lymphknoten-Ultraschall). Erst vor kurzem wurden wieder (durch eine Betriebsärztin) Veränderungen an Leberflecken entdeckt, die wieder entfernt werden mussten, zum Glück auch noch rechtzeitig. Die ständigen Untersuchungen und die Entfernung fraglicher veränderter Muttermale sind für mich inzwischen die wichtigste Methode, Krebs zu vermeiden. Der Schlendrian zum Ende meiner Schulzeit mit dem Schock bei der Nachmusterung und in der BW-Klinik war mir eine echte Lehre.

Ich hoffe, dass ich einen Überblick über meine Erfahrungen zu dem Thema geben konnte; ich weiß, dass dieser in weiten Teilen nicht detailliert genug ist; wer weitere Fragen hat, darf diese aber gerne stellen, dann gehe ich dazu auch weiter ins Detail. Bis dahin hoffe ich, ihr geht alle regelmäßig zur Untersuchung!

Gruß Michael

M=inis{ukxu


Hallo Leberflecki,

ich hoffe wirklich du nimmst die Untersuchungen jetzt ernst. Ich habe auch viele Muttermale, muß Mitte April wieder zur Kontrolluntersuchung hoffe und glaube dass nichts gefunden wird. Aber die Krebs-Diagnose hat mir schon die Augen geöffnet in Bezug auf Sonne, Solarium. Vornehme Blässe schadet nicht.

Lg

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