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Knoten am Ohr - Aussagekraft einer Blutuntersuchung

p7anta]u2x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo erst eimal.

Vor etwas über einem Jahr bemerkte ich einen festen Knoten hinter meinem rechten Ohr. Dies wurde ausgiebig untersucht. Ich ließ damals eine Blutuntersuchung machen, ne Sono, ein CT und eine Kernspin. Das haben sich dann so einige Fachärzte angesehen. Auf den Aufnahmen konnte man wohl erkennen, dass dort irgendwie etwas ist - die Meinung war aber einstimmig: absolut kein Grund zur Besorgnis. Der Mensch sei eben auch nicht ganz symmetrisch.

Nach nunmher einem Jahr, bemerkte ich aber ein leichtes ziehen hinter dem Ohr. Das hat mich dann auch schnell wieder total verrückt gemacht. Man muss wissen, dass ich hypochondrisch veranlagt bin. Aber die Aussagen damals hatten mich vollkommen zufrieden gestellt. Jetzt bin ich erst einmal wieder zu meinem Hausarzt gegangen, welcher dann auch noch einmal ein großes Blutbild gemacht hat. Ergebnis: alle Werte normal. Auf meine Frage, ob ich nun aus dieser Blutuntersuchung eine 100%ige Sicherheit ableiten könne, dass keine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken kann, antwortete er kurz und knapp: "Ja, zu 100 %". Leider bin ich jemand, der bei irgendwelchen körperlichten Ungereimtheiten gleich mal im Internet googlet. Das dient ja meistens eher nicht zur Beruhigung... Aber mir sind dort oft Beiträge aufgefallen, in denen bei Menschen durchaus eine Krebserkrankung bei vollkommen normalem Blutbild diagnostiziert wurde. Somit habe ich keine Beruhigung durch die Aussage meines Hausarztes erfahren. Ich weiss auch nicht, ob er mich da wirklich ganz ernst nimmt. Er selbst kann meinen Knoten nicht ertasten und er kennt meine hypochondrische Ader.

Meine Frage ist nun: wieviel Aussagekraft steckt jetzt in dieser Blutuntersuchung - auch unter der Berücksichtigung, dass der Knoten schon seit mindestens 15 Monaten dort ertastbar ist?

Vielen Dank schon einmal für die Antworten

Antworten
-0HXasex-


Glaub dem Arzt, er sollte wissen was er sagt.

BHatzenb x1


Ich glaube nicht das dort was ist...

Hat sich der Knoten auf irgendeine Art und weiße verändert?

Gewachsen?

Sind neue hinzugekommen?

p<an$taux21


War jetzt nochmal beim HNO, der sich wirklich viel Zeit für mich genommen hat - und das ohne Termin und als Kassenpatient...

Seiner Meinung nach handelt es sich um einen Muskelrand, den man dort ertasten kann. Auf den alten Aufnahmen kann er keine Unaufälligkeiten entdecken und es sind definitiv keine weitern Lymphknoten am Hals verändert. Soweit also schon mal ganz gut. Das mit dem Muskelrand kann ich zwar noch nicht so ganz nachvollziehen. Allerdings habe ich auch nochmal ganz intensiv die Gegend abgetastet. Es hat sich - entgegen meiner ersten Wahrnehmung - auf jeden Fall nicht vergrößert und ist eigentlich auch eher länglich als ein runder Knoten (konnte man auch damals so in der Sono sehen). Teilweise verursacht es auch ein leichtes Druckgefühl oder einen ziehenden Schmerz im Kiefereck. Sowas sollte ein Muskel ja eigentlich nicht tun. Inwieweit das alles jetzt aber so langsam von meinem permanentem Herumgedrücke kommt, kann ich auch nicht mehr sagen.

Dieses Fleck sei zur Zeit der sicherste Ort in meinem Körper, da es mit feinster Technik bis ins letzte durchleuchtet wurde, sagte mir der Arzt. Es sei wahrscheinlicher, dass ich jetzt gleich vor einem Bus laufen würde als dass hinter all dem doch eine ernsthafte Erkrankung stecken würde. Es ist für mich aber trotzdem schwer da den Kopf einfach abzuschalten.

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