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Hautkrebs

N.a\e6vi_OM


Hallo an Euch alle,

ich finde es toll, dass sich so viele an der Diskussion beteiligen. Das beruhigt mich, dass ich nicht der einzige bin, der so voll ist mit Muttermalen überall und zu solchen Untersuchungen muss, die nicht so angenehm sind.

Die Hautärztin sagt, dass ich alle drei Monate kommen soll (was mir manchmal etwas übertrieben scheint). Meist werden dann 4-5 Monatsabstände daraus.

@Elke:

Elke, ich finde es gut, dass Du auch bei Deinen Kindern schon so gründlich die Vorsorge betreibst und sie regelmäßig untersuchen lässt. Im welchem Alter sind sie?

Lassen sie diese Prozedur ohne Widerwillen über sich ergehen?

Haben sie auch schon so viele Pigmentflecken? Beobachtest und kontrollierst Du auch ihre Muttermalen immer?

Ich kenne das selbst nicht anders. Seit meiner Jugendzeit (seit ich 12 war) ging meine Mutter schon immer zu Hautärzten mit mir und ich kann mich noch gut erinnern, wie unangenehm mir das war und dass ich da nie hin wollte, weil die Untersuchungen auch da schon sehr gründlich waren und recht lange dauerten. Aber in dem Alter wollte ich noch nichts von Krebsgefahr wissen, auch wenn die Ärzte schon darauf hingewiesen haben.

@Aschenputtel:

Was hat es eigentlich mit diesem TPS-Wert auf sich? Kennst Du DIch da näher aus?

Ich kriege bei den Untersuchungen zwar auch meist Blut abgenommen (mehrere Röhrchen), aber ich habe zu diesem Wert noch nichts gesagt bekommen. Wie oft wird der kontrolliert?

@Sabine

Hallo Sabine, Willkommen in unserem Club der Leberflecki´s.

Dir geht es wohl kaum anders, wie uns. Auch ich kann ein LIed davon singen, wenn es um das Hänseln geht. In der Schule bekam ich auch Spitznamen wegen meinen vielen Pigmentflecken überall am ganzen Körper (v.a. "Naevi" und "Leberflecki"), die erst mit der Zeit mhr zu Kosenamen wurden. "Fleckenkuh" finde ich schon wirklich hart! Etwas ähnliches hat man mir auch schon mal gesagt. Da hat mich in der Schule (beim Duschen nach dem Sport) jemand gefragt, ob ich hinter einer Kuh gestanden hätte, als diese gerade gesch... hätte. Ich finde das schrecklich, wenn man so bösartig ist! Du kannst Dir sicher vorstellen, dass ich mich v.a. im Schulalter immer schlecht gefühlt habe, wenn ich irgendwo mich ausziehen musste (auch beim Arzt!). Daher hoffe ich, dass Du es nicht so schwer nimmst und auch solche Leute ignorierst. Ich finde, Muttermalen sind nichts außergewöhnliches (bei jedem Menschen sind welche zu finden!), im Gegenteil, sie machen Dich allenfalls interessanter.

Wegen dem Vererben von Muttermalen schließe ich mich den anderen an: nicht die Muttermalen selbst, sondern die Veranlagung, welche zu bekommen, ist vererblich. Daher denke ich, dass auch Deine Kinder eine gewisse erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, mehr Pigmentflecken zu bekommen.

Vererblich sind aber dysplastische Muttermalen, v.a. das DNS, wie mir die Hautärzte alle gesagt haben. So bin ich auch in meiner Familie nicht der einzig betroffene. Dysplastische Pigmentflecken sind ein Melaomvorläuferstadium, das hat man mir auch erklärt (weil bei mir sehr viele dysplastisch sind).

Deine Frage, wie die Kinder die Untersuchungen, OP´s etc. wegstecken ist sehr gut. Ich selbst habe auch keine Kinder, kann Dir aber sagen, wie ich es als Kind und Jugendlicher empfunden habe, zu diesen Untersuchungen zu müssen und Muttermalen weg operiert zu bekommen.

Seit ich 12 war, ging meine Mutter immer mit mir zu Hautärzten und ich kann mich noch gut erinnern, wie unangenehm mir das war und dass ich da nie hin wollte, weil die Untersuchungen auch da schon sehr gründlich waren und recht lange dauerten. Und es gibt gewiss Schöneres, als in dem Alter schon gesagt zu bekommen, dass man später evt. mal ein Melanom bekommt und man deshalb immer so gründlich und oft untersucht werden muss. Daher würde es mich auch interessieren, wie es anderen Eltern und ihren Kindern hierbei geht.

Also, an Euch alle Alles Gute und weiterhin auf regen Austausch

Euer "Naevi" Michael

AHschenypu0ttexl


@ Michael

Hallo Michael,

was es mit dem TPS auf sich hat, kannst du in meiner mail vom 16.9. an Elke nachlesen. Ich hoffe, ich habe es dort kurz und verständlich erklärt. Bei meinem Mann wird dieser Tumormarker alle drei Monate gemessen (sein Melanom ging ja auch schon ziemlich tief). Ob er bei dir auch gemessen wird, weiß ich nicht. Wenn ja, und man hat dir nichts gesagt, dann deshalb, weil er wohl in Ordnung war. Mir ist sowieso nicht ganz klar, wieso bei dir regelmäßig das Blut untersucht wird, wo du bisher doch gar kein "richtiges" Melanom hattest, sondern höchstens Vorstufen. Vielleicht hast du ja einen übervorsichtigen Arzt, dann solltest du ihn dir warm halten und nie wieder hergeben. Ansonsten solltest du ihn einfach fragen. Auf jeden Fall bist du - trotz des Risikos durch deine vielen Male - ein Glückspilz, dass du so früh und rechtzeitig überwacht wirst. Nutz das aus und geh immer, immer hin. Wenn du nur einmal schlampst, kann es zu spät sein. Und ein Leben lang mit der Angst zu leben, dass der Krebs wieder kommt, das ist nicht ganz einfach.

Liebe Grüße,

S<a[bi8ne Sx.


Vielen Dank für eure Antworten!

@Michael

Kinder sind mit ihren Aussagen manchmal sehr brutal, aber du scheinst ja auch darüber hinweg zu sein, wenn ich deinen Nickname ansehe. Ich denke mal diese Symbolwirkung ist auch nicht zufällig von dir so gewählt. Gerade in den ersten Schuljahren wird man sowieso wegen Zahnlücken und was weiss der Teufel noch alles durch den Kakao gezogen. Später haben dann manche sogar Mitleid mit dir, was natürlich auch totaler Schwachsinn ist. Mein zweiter Freund versuchte mehrmals meine Muttermale zu zählen, hat es aber nie bis zum Ende geschafft, aber das ist eine andere Geschichte. ;-)

Entschuldige bitte, aber ich hätte da auch eine dumme Frage: Was ist das DNS, ich kenne nur "die". Woran kann ich erkennen, ob man das hat.

@alle

Wie gut dermatologisch ausgebildet sind durchschnittliche Frauenärzte wirklich? Bei mir ist jedesmal ein Muttermalcheck ärztlich "angeraten" und doppelt hält besser, aber die Betonung dürfte da wohl eindeutig auf Check liegen. Vielleicht bringt es auch was für die Arztkasse.

Ich glaube eine monatliche Selbstuntersuchung vor dem Spiegel ist fast wichtiger, wenn man sie nicht wieder mal vergisst.

Liebe Grüße

Sabine

WYalt/raudx G


Hallo liebe Betroffene,

ich habe ganz zufällig Eure Beiträge und Diskussion hier in diesem Forum entdeckt. Da ich nicht von Hautkrebs betroffen bin, hätte ich auch beinahe nicht in diesem Forum geschaut. Daß ich es doch gemacht habe, darüber bin ich ganz froh, denn ich bin auch Mutter einer 16-jährigen Tochter (Angela), bei der ich schon seit einigen Jahren mit Sorge betrachte, daß sie immer neue und immer mehr Leberflecken bekommt. In diesem Alter bekommt sie sicher kaum Hautkrebs, trotzdem beobachte ich mit Sorge, daß bei ihr immer noch mehr Leberflecken dazu kommen und finde, daß sie für ihr Alter einfach schon viel zu viele hat. Wie ist das bei euren Kindern?

Angela ist schon überall am ganzen Körper so total voll mit Leberflecken unterschiedlichster Braunfärbung, Größe und Form. Besonders viele hat sie am Oberkörper, an den Brüsten wie am Bauch, am Rücken und an den Armen. Aber auch am übrigen Körper finden sich einige und das zunehmend, inzwischen auch im Gesicht ein paar, einige am Hals, etliche an den Beinen, aber auch an Hand- und Fußrücken sowie am Gesäß wie auch im Schambereich sind einzelne! Das finde ich sehr ungewöhnlich, genauso aber auch, daß bei ihr viele Leberflecken auffällig aussehen, teilweise größer sind (ca. 5 bis 10 mm; eins an der li. Brust und eins am Bauch sind sogar 20 bzw. 25 mm im Durchmesser!), manchmal auch unregelmäßig in Form und Farbe sind! Obwohl sie sehr blaßhäutig, zudem blond und blauäugig ist, hat sie überwiegend dunklere Leberflecken!

Seit der J1 vor gut 3 Jahren gehe ich mit ihr auch regelmäßig zum Hautarzt, seit mich der Kinderarzt mit ihr damals überwiesen hat. Und auch der Dermatologe ist der gleichen Meinung, daß Angela nicht in Ordnung ist und engmaschig sehr ausführlich untersucht gehört. Nur, das sieht meine Tochter nicht ganz so und in letzter Zeit bekommen wir auch schon Ärger miteinander, wenn ein Arzttermin ansteht, zu dem sie nicht möchte und sich dann richtig stur verhält. Außerdem habe ich auch den Eindruck, daß sie sich schämt, wenn sie sich ausziehen muß. Ob es aber wegen ihren Leberflecken alleine ist, weiß ich nicht. Sie hat auch noch einen kleinen und etwas auffälligen Nabelbruch, auf den ich von den Ärzten auch meist angesprochen werde und den die Ärzte auch meist eingehender untersuchen. Das kann ein weiterer Grund für ihre Scham sein, für die ich in diesem Alter auch ein gewisses Verständnis habe, aber das kann nicht dazu führen, daß wir die Untersuchungen absetzen. Das hielte ich für ganz unverantwortlich; ganz genauso sehen das auch der Hautarzt und der Kinderarzt, noch dazu, weil Angela ohnehin ein eher kränkelndes Kind ist (v.a. häufiger Bauchprobleme, Magen-Darm-Probleme, sie ißt schlecht und sieht sowieso immer hagerer und dürrer aus).

In letzter Zeit habe ich bereits darauf verzichtet, bei ihr die Leberflecken selbst zu kontrollieren (was wohl ein Fehler ist!), weil ihr das peinlich ist. Als ich mit ihr aber vergangene Woche zu einer (routinemäßigen) allgemein körperlichen Untersuchung war, sah ich meine Tochter nach einiger Zeit mal wieder nackt und war schon erschrocken, wie viele Leberflecken sie inzwischen hat. Ähnlich sah es auch der Arzt, der sie sich auch genauer ansah. Jetzt ist natürlich der nächste Termin beim Hautarzt fällig, weil evt. auch welche entfernt werden sollten (so der Arzt). Aber wieder habe ich das Problem, daß Angela da nicht hin will.

Wie ist das bei Euren Kindern? Wie verhalten die sich vor und während der Untersuchungen?

Vielleicht habt ihr ein paar nützliche Tipps und Ratschläge für mich. Vielen Dank im Voraus.

Waltraud

NXaevi_xM


Hallo an alle,

momentan ist es wirklich interessant hier. Ich hoffe, dass es weiter so bleibt. Es tut gut zu sehen, dass doch viele von dem Thema betroffen sind, wenn vielleicht noch nicht direkt vom Melanom, aber zumindest mit vielen Muttermalen. Daher begrüße ich auch Waltraud ganz herzlich

@Aschenputtel:

Danke für Deinen Hinweis. Ich habe Deinen Beitrag noch einmal durchgelesen. Wie ich es verstehe, zeigt dieser Marker nur Metastasen an, oder gibt er auch Hinweise auf ein neues Melanom? Wenn er nur Metastasen in anderen Organen anzeigt, ist er bei mir unnötig zu untersuchen (Gott sei Dank!).

Ich hoffe, bei Deinem Mann ist trotzdem nichts SChlimmes. Alles Gute jedenfalls! Ich kann mir nur entfernt vorstellen, wie diese Ungewissheit einen depressiv machen kann...

Dass ich als Kind und im Jugendalter so regelmäßig und gründlich untersucht wurde, habe ich auch meiner Mutter zu verdanken, die da ziemlich streng war. Meine jetzige Hautärztin habe ich seit meiner Musterung damals (von der aus ich damals zum ersten Mal dahin überwiesen wurde). Aber nicht nur sie ist sehr gründlich, die beiden anderen Hautärzte (ein Arzt und eine Ärztin) waren das früher in meiner Jugendzeit auch.

Hast Du etwa schlechte Erfahrungen mit Hautärzten gemacht?

@Sabine:

Ja, mit meinem Nicknamen habe ich mich schon lange abgefunden, v.a. seit er gegen Ende meiner Schulzeit nicht mehr als Hänselei sondern mehr zum Kosename wurde. Du hast natürlich Recht, dass man da auch wegen anderen Dingen gehänselt wird, egal wegen was, Kinder finden ja meist was. Ich bin z.B. auch noch manchmal gehänselt worden, weil bei mir der Bauchnabel etwas vorgestülpt ist.

Klar, nicht alle wollen einen ärgern, genauso nervig ist das Mitleid, das kenne ich auch. Irgendwann lernt man sich damit abzufinden, aber als Schüler und Jugendlicher ist das schwer und ich war oft ziemlich down deswegen. Da hat mir erst meine erste Freundin geholfen, die selbst übrigens auch nicht gerade wenige Muttermale überall hatte.

Das Zählen der Muttermalen bei Dir ist ja interessant. Wie weit ist Dein Freund damals gekommen?

Spass beiseite, meine Mutter hat noch in den ersten Jahren ebenfalls versucht, bei mir die Leberflecken hin und wieder zu zählen (da musste ich abends nach dem Waschen, wenn ich noch ganz ausgezogen war, auf mein Zimmer, dann hat mich meine Mutter ringsum inspiziert). Aber die Parallele zu Dir kam schnell, denn auch sie schaffte schon bald nicht mehr. Dann ging sie aber dazu über, meine Leberflecken in bestimmten Abständen zu fotografieren (das war ein Rat vom ersten Hautarzt damals!). Und da konnte man im Laufe der Zeit auch erkennen, dass es bei mir mehr wurden.

Deine Frage wegen dem DNS ist alles andere als dumm, sondern sehr gut. Ich muss mich hier entschuldigen, denn ich hätte es gleich erläutern müssen. Außerdem darfst Du ruhig alles fragen, was Dir einfällt, gerne auch per Mail.

Das DNS bedeutet Dysplastisches Naevus Syndrom und ist erblich bedingt. Das hat eine Hautärztin damals beim ersten Termin festgestellt, als ich 14 war (wozu ich damals auch Blut abgenommen bekam!).

Du fragst an alle, wie es beim Frauenarzt mit der dermatologischen Ausbildung ist. Das kann ich Dir natürlich nicht sagen, aber ich kann Dir nur berichten, dass auch bei mir andere Ärzte bei Untersuchungen einen Muttermalcheck angeraten haben oder auch oberflächlich meine Muttermale angeschaut haben (Kinderärztin, Rologe, Musterung, zuletzt Betriebärztin). Daher würde mich auch interessieren, ob Deine Leberflecken auch schon von anderen Ärzten wie z.B. Hausarzt, Frauenarzt etc. angeschaut oder beurteilt wurden?

@Waltraud:

Ich finde es sehr gut, dass Du hier schreibst, auch wenn Deine Tochter noch keinen Hautkrebs hat. Denn soweit muss es ja erst gar nicht kommen, wenn Du Deine Angela oft und genau kontrollieren und untersuchen lässt. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, im Jugendalter Melanome zu entwickeln, so ist es aber auch nicht ausgeschlossen! Daher glaube ich, dass ganz intensive und häufige Untersuchungen auch bei der Angela unbedingt nötig sind und Du da keineswegs zu nachsichtig werden solltest, was die Einhaltung der Termine angeht! Ich kann ihr zwar ihre Scham nachfühlen (das war bei mir ganz genauso!) aber heute muss ich meiner Mutter für ihre Strenge wohl dankbar sein (auch wenn mir das damals auch nicht gefiel!), denn wahrscheinlich hat sie mich dadurch auch vor einem Melanom bewahrt. Und Deine Tochter scheint ja auch allgemein nicht so gesund zu sein, wie sich das anhört.

Schauen denn auch die anderen Ärzte nach ihren Muttermalen (z.B. Allgemeinarzt/Kinderarzt oder Frauenarzt?)? Wie läuft das da?

Kontrollierst Du die Leberfleckn bei Deiner Tochter nicht mehr selbst? Das solltest Du meiner Meinung nach unbedingt machen, denn nur so kannst Du sie auch auf dieses Thema sensibilisieren. Wenn man das vernachlässigt, ist es natürlich doppelt schwer, ein Kind bzw. eine Jugendliche zu den Untersuchungen zu überzeugen.

Also, ich wünsche Dir mit Angela Alles Gute, bleibe im SInne Deiner Tochter hier streng und gehe mit ihr bald zum Hautarzt.

Viele Grüße

Euer Naevi

l>ady3x7


Hallo zusammen, so jetzt war ich ein paar Tage nicht im Forum und verliere schon total den Überblick. Also erstmal an Waltraud. Meine Kinder sind 12, 14 und 15. Ich musss auch mit ihnen reglemäßig zur Untersuchung und für meinen 15 jährigen Sohn ist es auch megapeinlich sich ausziehen zu müssen. Aber zum Glück sind in der Hautarztpraxis beiderlei Geschlecht von Arzt vertreten. das heißt, mit Tochter (14) gehen wir zur Ärztin und mit Sohn zum Arzt. Das klappt eigentlich ganz gut. Vielleicht möchte deiner Tochter sich lieber von einer Ärztin untersuchen lassen. Mir geht es mittlerweile genauso, ich suche mir noch noch Frauen aus, egal wo und warum ich untersucht werde. Da fühl ich mich besser vertanden und aufgehoben, so von Frau zu Frau. Mit Frauen kann man auch besser über Ängste und Gefühle reden, Männer sprechen nicht die gleiche Sprache. Frag doch deine Tochte, ob es ihr genauso ergeht, und cversuche ihre Scham zu respektieren, kann ich in diesem Alter sehr gut nachvolllziehen. Aber mach ihr unmißverständlich klar, wie wichtig, ja lebenswichtig diese Untersuchungen sind. Ich mach das bei meiner Tochter immer so, dass wir nach der Unetrsuchung Eis essen gehen oder sie bekommt was schönes zum anziehen. Also immer das nützliche mit den angnehmen verbinden. Sag du machst einen Stadtbummel mit ihr, aber vorher muss sie eben noch zum Arzt. Und wenn sie etwas herausoperiert bekommen sollte, mußt du auch ihre Angst verstehen. In diesem Alter ist man ja sehr auf seinen Körper bedacht und möchte keine häßlichen Narben. Wenn gut geschnitten ist, sieht man nach einer gewissen Zeit auch nur noch helle Striche. Besser als ein Melanom. Du mußt ihr klar machen , wie wichtig das alles ist, und gib ihr das Gefühl, dass du sie verstehst. Mit Kindern wird man zum reinsten Diplomat (mit Männern Auch!!!). Als oich hoffe ich hab dir ein paar Tipps geben könne. P.S. Mit Jungs ist es in diesem Alter noch nicht ganz so schwierig, meine zumindest zicken nicht rum, nur die Tochter!

@ Aschenputtel. Endlich meine Diele fertig gestrichen und gestern abend "Tassen hoch" mit meinen Freundinnen. Jetzt noch etwas müde , muß gleich Mittagessen kochen. Ich hoffe bei deinem Mann ist doch alles in Ordnung. Ich versteh deine Angst. Männer können da nicht drüber reden, das sind die besten Verdränger wenn es um unangenehme Sachen geht. Hab auch ein solches Exemplar zu Hause. Wir Frauen machen uns da mehr einen Kopp, Männer wollen vieles nicht wahrhaben. Ich drücke die Daumen, dass dieser TPS Wert okay ist. Die Warterei ständig, ist das allerschlimmste. Das mit deinem Sohn ist ja heftig, du hast wohl auch schon einiges mit gemacht im Leben? Willkommen im Club, ich schrei auch immer HIER, wenn es um unangenehme Sachen geht. Ich geb dir jetzt mal meine email Adresse, da können wir vielleicht besser quatschen, sonst steht hier irgendwann nichts mehr von hautkrebs, sondern meine ganze Lebensgeschichte.also, freu mich auf post elke.muehl@web.de

lZaddy43x7


Hallo michael, sorry, natürlich noch ganz liebe Grüße an dich. hab dich eben in meinem Beitrag ganz vergesen, sitzt wohl auch gerade am PC.

Nja`evKix_M


Hallo Elke,

ja, ich habe hin und wieder mal etwas Zeit die Beiträge einzusehen. Ich freue mich imer, wenn etwas neues da steht, denn es ist immer sehr interessant.

Macht nix, dass Du mich nicht genannt hast (ich hab ja diesmal auch nix gefragt).

Wenn Du magst kannst Du mir auch jederzeit eine Mail schreiben (Naevi@gmx.de)

Gruß Michael

Wjaltraxud xG


Hallo Michael,

danke für deine Antwort. Ich werde auf jeden Fall nicht zu nachsichtig sein. Keine Sorge! Am liebsten würde ich mit ihr schon am Montag früh ohne Voranmeldung zum Hautarzt gehen und Angela aus der Schule lassen. Der Hautarzt hatte mir schon beim ersten Mal angeboten, Angela jederzeit zur Untersuchung zu bringen, auch ohne Termin, wenn Veränderungen feststelle. Er meint, Angela kann nicht zu oft, sondern höchtens zu selten untersucht werden.

Wenn ich mit Angela zur allgemeinen Untersuchung gehe, wie zuletzt beim Kinderarzt, schaut der auch meist nach ihren Leberflecken, allerdings nur oberflächlich. Letztes Mal hat er sich aber auch mehr Zeit genommen als sonst und sie wirklich überall angesehen (z.B. auch Pofalte, im Intimbereich usw.). Der Frauenarzt steht mir mit ihr demnächst noch bevor. Das wird sicher auch nicht einfach.

Die Selbstkontrolle habe ich in den letzten Monaten bei ihr vernachlässigt, und ich weiß, daß das ein Fehler war! Ich habe auch eingesehen, daß ich das jetzt wieder forcieren muß.

Danke für die Wünsche.

Hallo Elke,

ich danke dir auch für deine ausführliche Antwort und Deine Tips. Genau weil Du schriebst, daß Du auch Kinder (2 Söhne, 1 Tochter?) hast mit denen du zum Hautarzt gehst, habe ich auch auf deine Antwort gehofft.

Da Du selbst schon ein Melanom hattest, dürfte bei Euch das Thema auch in der Familie etwas intensiver behandelt werden und daher werden wohl auch Deine Kinder die Untersuchungen etwas anders sehen.

Haben alle Deine drei Kinder auch sehr viele Leberflecken oder läßt Du sie unabhängig von der Zahl ihrer Leberflecken einfach vorsorglich untersuchen?

Seit wann und in welchen Abständen gehst Du mit ihnen zur Untersuchung?

Werden dort immer alle drei auf einmal untersucht?

Sind die Untersuchungen bei allen gleich? Wie lange dauert bei Euch so eine Sitzung?

Das ist dann sicher auch einfacher für sie, wenn es die Geschwister gleichermaßen trifft. Angela ist bisher meine einzige Tochter.

Ich habe mir auch schon überlegt, ob es bei einer Ärztin einfacher für Angela wäre. Da ich sie auf Anraten vom Kinderarzt demnächst auch zur gynäkologischen Untersuchung vorstellen möchte, werde ich sie wahrscheinlich auch mal zu einer Frauenärztin bringen und nicht zu meinem Arzt. Letztlich ist für mich aber entscheidend, wie kompetent und sorgfältig der Arzt oder die Ärztin ist, und da bin ich mit dem Hautarzt bisher sehr zufrieden. Da habe ich auch schon andere Dinge gelesen, daß Hautärzte häufig zu oberflächlich sind. Du musstest ja auch einige Male wechseln, oder? Und ehe ich hier schlechte Erfahrungen riskiere, werde ich mit Angela bei unserem jetzigen Hautarzt bleiben. Bereits beim ersten Termin vor ca. 3 Jahren wurde sie bei ihm komplett am ganzen Körper untersucht und er nahm sich viel Zeit (was heute bei anderen Ärzten ja leider nicht unbedingt mehr der Standard ist.).

Außerdem glaube ich auch nicht, daß das Geschlecht des Arztes für Angela so entscheidend ist. Als sie letztes Jahr (wegen ihrer Bauchproblemen und Blinddarmverdacht) in der Klinik war, wurde sie bereits einmal von einer Ärztin gynäkologisch untersucht und das war ihr genauso unangenehm. Es kann natürlich sein, daß hier die Umgebung auch eine gewisse Rolle gespielt hat. Was ich aber sehr vorbildlich fand, war, daß diese Ärztin auch Angelas Leberflecken überall anschaute und ebenfalls einen Hautcheck machte, zudem sich Angela zu Beginn ganz ausziehen musste und der auch sehr gründlich war. Ich hoffe, daß ich auch hier das Glück habe, eine entsprechend gründliche Ärztin zu finden.

Ich habe natürlich ein gewisses Verständnis für ihre Scham. Die kann ich auch nachfühlen, aber mit der Zeit sollte sie eigentlich damit umgehen können. Als sie bei der J1 damals beim Ki.-und Jugendarzt komplett untersucht wurde und sie sich da auch ganz nackt ausziehen mußte, war es ihr auch nicht recht, aber jetzt zickt sie mir ja noch mehr rum! Eigentlich müßte sie sich aber langsam an diese Untersuchungen gewöhnt haben.

Natürlich versuche ich Angela solche für sie schwierigen Tage ein wenig zu "versüßen" und fasse sie dann nur mit "Samthandschuhen" an. Das gelingt mir aber auch nicht immer, z.B. wenn ein Termin am Mittag oder Nachmittags ist, ist das mit dem Essen gehen eh nicht so einfach (dann lasse ich sie meist eh nüchtern wegen evt. Blutentnahme, etc., außerdem hat sie mir auch schon mal während einer U. beim Kinderarzt erbrochen) und ein Stadtbummel vorher ist mit ihr nicht zu machen, weil sie mir da auch zu unleidlich ist. Außerdem fange ich nicht an, ihr Sachen zu kaufen, nur damit sie zum Arzt geht. Sie sollte die Notwendigkeit auch so einsehen, dafür ist sie jetzt alt genug. Und auch wenn ein Termin schon vormittags ist, wie zuletzt beim Kinderarzt, dann ist sie auch hinterher bockig (da war ihr hinterher übel und sie hatte Bauchweh obwohl sie vorher keins hatte, so daß sie dann auch in der Stadt nichts zu Mittag aß!). Also, das ist nicht so einfach mit ihr. Aber, keine Sorge, zu dem Termin beim Hautarzt werde ich mit ihr auf jeden Fall gehen! So wie ich sie jetzt beim Arzt nackt gesehen habe und der Zunahme ihrer Leberflecken zuletzt, da gibt es für mich kein Vorbeikommen! Nur bin ich halt wirklich keine Diplomatin, sondern gehe eher den direkten Weg! Da hast du mir sicher etwas voraus. Und wenn etwas raus operiert werden muß, ist das natürlich allemal besser als hinterher wegen einem Melanom noch viel tiefer und mehr geschnitten zu bekommen. Das wird der Arzt (und evt. auch ich) ihr dann sicher begreiflich machen können.

Außerdem muß ich wohl oder übel auch die Selbstkontrolle bei ihr wieder forcieren! Machst Du das bei Deinen Kindern auch? Wie gehst Du da bei ihnen vor?

Bis bald

Viele Grüße

Waltraud

SMabi;nce Sx.


Hallo zusammen!

@Waltraud

Angela dürfte so wie ich Hautyp II (hell) sein. Das wird dir wahrscheinlich kein Trost sein, aber so wie du sie beschreibst, könnte ich ihre Zwillingsschwester sein. Ich habe auch die meisten Muttermale auf dem Oberkörper: Arme, Schultern, Rücken inklusive Gesäß, Brüste... Viele Farben und Formen wechseln sich ab, manche bestehende wachsen oder werden dunkler, wenn auch langsam, und es kommen auch jedes Jahr neue dazu. Ich hatte selbst zwei größere Muttermale im Brustbereich. Eines war auch auf der linken Brust (ca. 3x1,5cm) und das andere seitlich auf der rechten (ca. 2x2,5cm). Beide wurden mir kurz nacheinander mit 15 entfernt, zurückgeblieben sind leicht wulstige rosa ungefähr vertikale Narben und Nahtspuren. Leider sind sie auch mit den Brüsten mitgewachsen und mehr oder minder auf den ersten Blick sichtbar. Und das geschah gerade in dem Alter, wo Schönheit über alles geht. Kaum waren die Brüste gewachsen, wurden sie aufgeschnitten. Und dann wie Michael es erwähnte anfangs die Blicke nach dem Sportunterreicht. Keine sagte zuerst was, was natürlich auch sehr hilfreich war. Dann versuchte ich mit mega-übergrossen BHs meiner Mutter zu verstecken, was ich konnte. Wenn ich mir das heute vorstelle, wie ich ausgesehen haben muss... Kein Wunder, dass ich mich in jeder Millisekunde von tausenden Blicken gemustert fühlte. Keine Frage, das wurde mir selber bald zu blöd und ich entschied mich für die aus heutiger Sicht einzig richtige Lösung: Ich zog den BH nicht erst so spät sondern so früh wie möglich aus und das nicht mehr gebückt, sondern so, dass mich alle sehen konnten. Und dann duschte ich immer demonstrativ mit dem Rücken zur Wand.

Liebe Waltraud, an dieser Stelle breche ich jetzt mal ab, ich glaube es ist klar, dass sich schon nach ein paar Mal das Problem schneller in Luft aufgelöst hatte, als ich es mir damals erträumt hatte. Als mit 17 weitere Narben auf Bauch, Schultern und Rücken dazukamen, war das den Meisten dann nicht einmal einen zweiten Blick Wert.

Ich will dir eigentlich nur sagen, wie gut ich deine Tochter verstehen kann. Keinesfalls will ich dich verunsichern, ich will dir nur vermitteln, wovor sie möglichweise Angst hat. Vielleicht ist es bei ihr ganz anders, keine OP's, keine Narben, etc...

Kopf hoch! Das wünsche ich euch beiden! Nach ein paar Jahren sieht alles anders aus (auch wenn Frau das mit 16 ganz anders sieht).

Und noch etwas: Hautkrebs im hochsensiblen Brustbereich - kann es für eine Frau überhaupt etwas Schlimmeres geben?

Muttermale machen auch nicht vor dem Schambereich halt. Dafür sind sie dort umso gefährlicher, wie mein Hautarzt meint. Ich habe keine Ahnung, wer hier im Forum so aller mitliest, also werde ich es so formulieren: Es gibt auch auf meiner Haut zunehmend weniger Stellen, wo ich keine Muttermale habe.

Auf Handrücken und Unterarmen wird aus kosmetischem Gründen wenn das Muttermal es "zulässt" vorwiegend gestanzt, was zumindest bei mir so gut wie keine Narben hinterlässt.

So, ich glaube du bist nun für alle Eventualitäten etwas vorbereitet. Ich hoffe ich konnte dir helfen!

@Michael

Mir wurde bei meinem allerersten Hautarztbesuch auch Blut abgenommen, vielleicht was das aber auch nur ein Allergietest, ich kann mich nicht mehr so genau erinnern, das ist nun gut zehn Jahre her.

Ich merke auch ohne zählen, dass es mehr Muttermale werden... Eigentlich hat meine ganze Familie Muttermalen keine besondere Bedeutung zugemessen, zumindest keine medizinische. Das hat sich erst geändert, als ich die Diagnose "multiple Naevi" vom Schularzt mit nachhause bekam. Das war aber das einzige Mal, wo ich von meiner Mutter genauenstens inspiziert wurde. Dann ging es es sofort ab zum Hautarzt, das gleiche galt für meinen Bruder. Während sich der Schularzt auf das Vermessen einiger Male beschränkte, mußte beim Hautarzt auch erstmals die Unterhose runter, den Rest kennen hier im Forum nehme ich mal an sowieso alle.

@Elke

Also deine Idee (Einkaufen nachher) ist ohne Übertreibung einfach genial! Wenn ich auch mal Kinder habe, werde ich das genau so beachten. Ich gebe dir nur zu gerne Recht: Frauen sind halt doch die besseren Krisenmanager!

Übrigens kannst du von mir aus hier schreiben was du willst, sofern du es magst. Ich habe zwar keine persönliche Erfahrung, aber wenn man Krebs hat wirkt sich das sicher auf viele Bereiche des Lebens aus. Und gerade diese Lebens-(Managment-)Erfahrungen können hier auf keinen Fall falsch sein.

@Aschenputtel

Dir drücke ich heute mal einfach nur die Daumen! Das kannst du im Moment sicher am Besten gebrauchen!

@Waltraud(2)

Die erste gynäkologische Untersuchung - ohne eigentliche Vorbereitung - mit Blinddarmverdacht in einem Krankenhaus, das war sicher extrem hart. Vielleicht hängt da noch etwas nach? Ist nur so eine Idee...

Selbstuntersuchung: Sie soll es mal ruhig alleine probieren, schau ihr zu, wie sich sich dabei anstellt. Beim Hautarzt ist es in ein paar Sekunden vorbei, zuhause ich habe bis heute keine wirklich effektive Variante gefunden, zB die Pofalte zu untersuchen. Du wirst sehen, sie wird dir für deine Hilfe dankbar sein.

Macht's gut!

Sabine

WDaltrXaud G


Hallo Sabine,

ganz lieben Dank für deinen Beitrag. Vielleicht braucht Angela auch eine "Zwillingsschwester" wie Dich, um mit der Situation besser umgehen zu können. Es hilft sicher, wenn man weiß, daß man nicht alleine vom gleichen Problem betroffen ist.

Wie Du schreibst, gibt es wohl eine ganze Reihe an Parallelen zwischen Dir und Angela. Übrigens, auch einen Brief vom Schularzt mit ähnlicher Diagnose erhielt ich von ihr auch schon. Wie Angela mir damals berichtete, musste sie da aber auch schon die Unterhose ausziehen.

Ihr Hauttyp ist auch sehr hell und blaß, und wie ich schon schrieb, sind auch bei ihr die Leberflecken in unterschiedlichster Braunfärbung und auch in unregelmäßiger Form vorzufinden, bei einigen Flecken habe ich bei ihr bemerkt, daß die Färbung auch in sich leicht unterschiedlich ist (z.B. bei einem ihrer größeren Leberflecken am Bauch direkt neben ihrem Nabel, das ist in der Mitte ganz dunkel, zum Rand hin aber etwas heller ist). Dieser Fleck ist auch etwas "dicker" als die meisten anderen und sowieso zu groß (fast ähnlich groß wie ihr Nabel selbst). Von dieser Größe hat sie auch noch weitere am Oberkörper und am Rücken. Den größten Leberfleck hat sie auch am Bauch (etwa genau an der Leber!) mit 2,5x2cm und an der linken Brust außen (2,5x1,5cm). Diese beiden sind recht dunkel, aber nicht "dicker" und haben sich auch nicht mehr vergrößert und verändert als es durch das Wachstum wohl normal ist. An einigen anderen Leberflecken, die jetzt ca. 1cm groß sind, bin ich der Meinung, daß sie zuletzt deutlich größer geworden sind. Und ich stelle auch bei ihr fest, daß etliche Flecken mit der Zeit dunkler werden.

Ich gebe dir auch recht mit den Leberflecken an den Brüsten, wo Angela auch sehr viele hat. Ein möglicher Hautkrebs in diesem Bereich, ... ich mag gar nicht daran denken! Das gleiche gilt allerdings auch für ihren Bauchbereich, da sie ohnehin einen ständig kränkelnden Bauch hat und der auch kränklich aussieht (mit ihren vielen Leberflecken da, aber auch mit ihrem leicht rausgewölbten Nabel). Auch der Kinderarzt monierte zuletzt die Leberflecken an diesen "ungewöhnlichen Stellen", als er bei Angela u.a. eines auf dem Warzenhof der einen Brustwarze, ein kleines auf ihrem Nabel und eben die im Schambereich untersuchte. Er sagte auch, daß die besonders genau untersucht werden müssen.

In einem weiteren Punkt gebe ich dir auch Recht. Mit der Scham natürlich umgehen und sich nicht von den Blicken anderer stören zu lassen, ist der beste Weg. Aber der erste Schritt dahin ist halt der schwerst, und ich glaube, es ist meine Aufgabe Angela dabei auch zu helfen.

Den ersten Schritt habe ich gestern Abend versucht. Kurz vor dem zu Bett gehen habe ich mit meiner Tochter ein ernstes Gespräch geführt und mit ihr noch mal eingehend über die letzte Untersuchung und dabei dann v.a. über ihre Leberflecken gesprochen. Ich ließ sie sich noch mal ganz ausziehen und habe sie mir noch mal ringsum genauer angesehen. ihr dann u.a. klar gemacht, daß auch sie Hautkrebs haben kann, einige Muttermale danach aussehen du ein Hautarzttermin ganz schnell erfolgen sollte. Natürlich war sie darüber etwas bedrückt, aber sie willigte mir nach einigem hin und her wenigstens ein, daß wir Morgen früh zum Hautarzt gehen du sie ganz intensiv untersucht wird. Ich versuchte ihr noch klar zu machen, daß sie sich zumindest bei mir und beim Arzt nicht zu schämen bräuchte. Als ich sie dann in den Arm nahm und sie etwas weinte, merkte ich, daß meine Vermutung mit der Scham, die für sie wohl ein großes Problem ist, genau richtig ist. Ich sagte ihr einfach, daß ich sie so sehr lieb habe und einfach große Angst habe, daß sie ernster krank ist oder wird und sie deshalb von nun an in engen Abständen ganz eingehend untersucht werden sollte. Ich hatte den Eindruck, das hat sie irgendwie eingesehen.

So hoffe ich, daß wir auch die Sache mit der Selbstkontrolle jetzt regelmäßig hin kriegen. Ich denke, das wird auch der Arzt uns noch genauer erklären. Allerdings möchte ich diese bei meiner Tochter auch selbst durchführen. Wenn sie sich zusätzlich noch selbst häufiger untersucht, umso besser.

Meine erste Sorge gilt natürlich der Untersuchung morgen, v.a. wenn evt. doch geschnitten oder gestanzt werden muß. Was wird beim "Stanzen" denn genau gemacht?

Wie wird denn betäubt (auch beim Schneiden)?

Viele Grüße und noch einmal danke für die Hilfe du Aufmunterung.

Waltraud

P.S. Wollen wir uns über Email weiter austauschen? Es stimmt schon, man weiß nie so genau, wer alles so mit liest...

SXabhinPex S.


Alles Gute für Morgen!

@Waltraud

Wird ganz einfach örtlich betäubt. Ist nicht mal der Rede wert.

Liebe Grüße

Sabine

NFaevix_M


Ich drücke auch die Daumen!

@Waltraud

Ich denke heute an Dich und Deine Tochter. Hoffentlich wird es nicht zu schwer für sie, aber da wird sie wohl einiges durchmachen. Sage ihr, dass sie nicht die einzige ist, die dieses Los trifft!

Erzähle bitte, wie es lief. Ich bin ein bisschen neugierig, ich weiß. Ich hoffe aber sehr, dass alles in Ordnung ist!

@Sabine

Ich finde es ganz toll, wie offen Du schon mit dem Thema umgehst. So wie Du von Dir schreibst, siehst Du wohl so aus, als könntest Du meine Schwester sein oder umgekehrt.

Ich würde mich auch gerne etwas mehr mit Dir austauschen und Dir eien Mail schreiben. Melde Dich doch mal bei mir, wenn Du möchtest (Naevi@gmx.de)

Liebe Grüße

Euer "Naevi" Michael

l-adyz37


Hallo zusammen, wollte euch schon mal eine schöne Woche wünschen und sagen, das ich an alle denke, die heute zum arzt müssen, oder sonst was unangenehmes vorhaben.

@waltraut- meine kinder habe ich erst kontrollieren lassen, als bei mir selbst dieses melanom aufgetreten ist. aber sie sahen selbst, welche auswirkungen es haben kann, wenn nicht regelmäßig kontrolliert, bzw. schlampig drübergesehen wird. deshalb gibt es wahrscheinlich auch nicht soviele probleme mit der untersuchung. ich selbst darf die kids nicht zu intim angucken, zumindest die beiden großen nicht, die schämen sich vor mir-is ja megapeinlich in dem alter, wenn mamma alles sehen möchte. deshalb verstehe ich deine angela nur zu gut, auch mit meiner tochter gab es probleme als ich sie zum gyn. mitnehmen wollte. ich mußte sie erst langsam darauf vorbereiten und habe vorher mit meiner frauenärztin darüber gesprochen, wie sarah sich schämt ihr intimstes auszubreiten, bis jetzt haben wir es immer noch nicht geschafft solch eine untersuchung durchzuführen- trotz "süssem nachmittag". ich denke aber, demnächst hab ich sie soweit. sarah hat zum glück nicht soviele fleckerl, meine jungs sind da schon mehr ausgestattet. und sebastian hat sogar welche auf dem po, die jetzt regelmäßig durchgecheckt werden. momantan sind wir sowieso mind. 1 mal die woche bei irgendeinem anderen arzt (Kieferorthopäde, Internist, Allergietest. usw.) das nervt dann schon manchmal. ich wünsche dir und deiner tochter alles gute und viel verständnis gegenseitig! LG elke -:-)

l#ady\37


hallo michael, sag mal du sitz ja immer vorm pc, wenn ich grad drin bin- is ja luschdich!!

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