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Diagnose: Mikrokalk in der Brust

rjeggiex11


Mensch, das ist ja wirklich ziemlich teuer, hätte ich nicht gedacht. Dann bleibt wohl nur noch Arzt wechseln. Geh lieber auf Nummer Sicher, ansonsten lebst Du ein halbes Jahr in ständiger Unruhe. Und dann würde Dich Deine Ärztin wohl zur Mammo schicken?

d*ie3GeniValex2


ich habe heute einen interessanten tipp bekommen. dem werde ich wohl nachgehen. ich soll mit meinen bildern und dem befund der mammo in eines unserer brustzentren gehen und dort eine zweitmeinung einholen, bevor ich mich wieder mammografieren lasse. das klingt plausibel und nächste woche werde ich versuchen, dort einen termin zu bekommen. es tut gut, dass man nicht einfach untätig sein muss. :-)

dHieGTeni)alex2


hallo reggie,

ich habe heute mit dem brustzentrum unseres hiesigen uniklinikums telefoniert. die dame am anderen ende war sehr schockiert über das verhalten meiner fa und konnte dies überhaupt nicht verstehen. ich habe dort für den 3. november einen termin bekommen. allerdings brauche ich dafür einen polyklinikberechtigungsschein. am telefon hat zumindest die sprechstundenhilfe meiner fa sofort abgeblockt. sie würde mich auch dahin nicht überweisen. :(v

da frage ich mich echt langsam: geht's noch ??? ich soll dann meinen hausarzt fragen und mich dort wieder melden. dann müsste man eine lösung finden, damit ich nicht 6 monate im regen stehen muss, sagte sie. :-(

da war wirklich endlich mal jemand verständnisvolles und genauso empörtes wie ich selbst fühle. ich hoffe, es klappt doch noch mit dem schein, so dass ich den termin wahrnehmen und vielleicht wieder meinen inneren frieden finden kann. :-/

r[eggixe11


Hallo Geniale, ich wünsche Dir auch, dass es klappt. Warum will Dir denn die doofe Ärztin den Überweisungsschein nicht geben? Das verstehe ich überhaupt nicht. Bin auch empört, man sollte sich mal mit der Ärztekammer in Verbindung setzen. Vielleicht sollten sich manche Ärzte mal wieder auf ihren hippokratischen Eid besinnen!!!

Da gab es bei mir hier in Thüringen null Probleme. Ich bin ja die ersten beiden Male in einem Kreiskrankenhaus operiert worden und das dritte Mal im zertifizierten Brustzentrum. Und ich war mit der Fachkompetenz und der Art der Aufklärung und Behanlug in beiden Häusern sehr zufrieden. Wobei nach der 2. OP mich der operierende Arzt selbst an das Brustzentrum weiter überwiesen hat, weil ich seiner Meinung nach dort besser aufgehoben wäre. Die machen das jeden Tag und gehen ständig zu Weiterbildungen und Konferenzen, sind also immer auf dem neuesten Stand.

Ich drücke die Daumen für Dich. Halt mich mal auf dem Laufenden.

Liebe Grüße

d;ie5Genixale2


hallo reggie,

vielen dank mal wieder für deine worte. @:)

obwohl du es viel nötiger hättest als ich. :)* hab irgendwie ein schlechtes gewissen dir gegenüber. |-o

bei dir war es selbstverständlich, weil dein bi rads höher eingestuft war als meiner. die einstufung III ist genau eben dieses mittelding. man geht zwar davon aus, dass es eine gutartige veränderung ist, aber um den verlauf zu kontrollieren und das bestätigen zu können, sollte eben die mammo nach 6 monaten wiederholt werden. warum sträubt die sich bloß so dagegen? ich versteh's auch nicht. bin gespannt, wie sie am montag reagieren wird, wenn ich sie auf diesen schein persönlich ansprechen werde. einen anderen gyn werde ich mir auch suchen müssen, da mein vertrauen in sie nun völlig weg ist. :-(

danke, dass du für mich da bist. @:)

wie geht es denn dir selbst?

r0egggBiet11


Ach ja, mir geht es eigentlich gut zur Zeit. Danke der Nachfrage. Die OP-Schmerzen sind nun, nach mehr als 2 Wochen, so gut wie vorbei. Ab und zu zwickt es noch ein wenig, aber kein Problem. Vor der neuen OP habe ich natürlich Angst, da es eine größere Sache ist. Aber die eigentliche Angst stellt sich bei mir immer erst kurz vorher ein, so ein bis zwei Tage vor der OP. In der Zeit davor bin ich zu einem Meister des Verdrängens geworden. Aber noch mehr Angst habe ich vor dem Endergebnis der feingeweblichen Untersuchung. Es wäre möglich, dass sie noch mehrere DCIS darin finden, aber das wäre nicht das Problem. Ich habe Angst, dass doch noch ein invasiver Tumor gefunden wird. Das würde dann die Situation doch dramatisch ändern und für mich alles auf den Kopf stellen. Dann käme das volle Programm mit Chemo und Bestrahlungen, was mir erspart bleibt, wenn die Diagnose weiterhin lautet wie bisher: kein invasiver Prozeß!

Aber Du mußt wegen mir kein schlechtes Gewissen haben, wirklich nicht, so ist es nun mal, bei jedem lautet die Diagnose etwas anders.

Ich finde es toll, wenn man sich gegenseitig seine Erfahrungen austauschen kann und sich aufbaut und ggf. tröstet. Mir tut das total gut. Oder einfach mal nur alles von der Seele schreiben, das macht es irgendwie einfacher.

dLieGen[iale2


In der Zeit davor bin ich zu einem Meister des Verdrängens geworden.

ich weiß genau, was du meinst. ist bei mir ähnlich.

ich wünsche dir wirklich von ganzem herzen, dass es so ausgehen wird, wie es für dich einfacher ist, damit umzugehen, damit leben zu können. :)*

Ich finde es toll, wenn man sich gegenseitig seine Erfahrungen austauschen kann und sich aufbaut und ggf. tröstet. Mir tut das total gut. Oder einfach mal nur alles von der Seele schreiben, das macht es irgendwie einfacher.

es geht mir ganz genauso und ich bin im moment einfach nur froh, dass du für mich da bist hier. natürlich sind auch menschen in meiner reellen umgebung für mich da, genau wie für dich, aber es ist einfach noch mal etwas völlig anderes, sich mit "betroffenen" auszutauschen. ich hoffe, der faden hier friert nicht ein und wir beide schreiben noch eine weile. @:)

rbeggixe11


Das wünsche ich mir auch. Ist echt schön, sich mit Dir auszutauschen.

Hast Du eigentlich auch Kinder? Ich habe zwei Töchter, die schon erwachsen sind, und die ältere hat mir bereits eine Enkeltochter geschenkt, die im Januar 2 Jahre alt wird. Meine 3 Mädels sind echt lieb, bessere Kinder bzw. Enkelkinder kann ich mir nicht vorstellen. Das gibt mir zusätzlichen Halt und Gewißheit, dass ich auf meine Familie zählen kann und sie mich bei meinen Entscheidungen unterstützen und bestärken. Viel mehr würde es mir weh tun, wenn mit meinen Kindern irgendwas wäre, wenn sie krank wären. Klingt nach schwarzem Humor, aber, dann doch lieber ich....

dfieGenisalxe2


Das wünsche ich mir auch. Ist echt schön, sich mit Dir auszutauschen.

schön, dass du auch so fühlst. :-)

ja, ich habe auch kinder. aber mein ältester ist erst 18 und die anderen alle jünger. das geht runter bis zu einem zweijährigen. da erlebe ich hier natürlich viel schönes, aber auch sehr viel stress. deshalb fühle ich mich auch schon seit längerem nicht wirklich gut. schön, dass du so eine tolle familie hast. das ist sehr viel wert.

r4eggixe11


Du scheinst im Mittelpunkt einer großen Familie zu stehen. Kann mir vorstellen, dass Du da immer unter Strom stehst und nicht oft an Dich selbst denken kannst. Und wenn Dein jüngstes Kind erst 2 Jahre alt ist, wird sich das so schnell auch nicht ändern.

Ich habe mir immer eine große Familie gewünscht, da ich ein totaler Familienmensch bin und Kinder über alles liebe. Aber mein Mann (Exmann) war kein Freund davon, und da muß man sich einig sein. Aber jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind und ich mit meinem Lebenspartner allein in den Urlaub fahre, genieße ich diese neue Erfahrung eigentlich auch meistens. Nur langweile ich mich auch sehr schnell, muß mir immer Aufgaben suchen. Wir haben einen Haus mit Garten und eigentlich genug zu tun, aber ich bin seit 01.10. arbeitslos und komme mit der ungewohnten Situation noch nicht so richtig klar. Bin zwar sowieso noch krank geschrieben, aber im Kopf heißt es "arbeitslos".

dAieG:enia}le2


hallo reggie,

es stimmt, dass ich fast ständig unter strom stehe. ist eben sehr schwer mehrere kinder alleine zu erziehen. und genau das ist mein problem. ich musste zeit meines lebens immer kämpfen, war immer auf mich gestellt und hatte stets viel stress. so eine lebensweise kann das entstehen von krebs u.a. auch begünstigen. und dieses wissen macht mir irgendwie angst. schließlich bleibt die härte des lebens nicht einfach in den klamotten hängen. jedenfalls möchte ich auch deswegen gewißheit durch eine erneute mammografie haben.

puh, ist gut, wenn man das mal loswerden kann. :)*

Bin zwar sowieso noch krank geschrieben, aber im Kopf heißt es "arbeitslos".

versuche es, als eine art schonfrist für dich anzusehen. so hast du zeit für dich und kannst mit deinem partner schöne dinge unternehmen und dich auch einfach erholen. :)*

rMegg#ie1x1


ich musste zeit meines lebens immer kämpfen

Ich finde, das hat aber nicht nur Nachteile. So hast Du gelernt, auch mit schwierigen Situationen klar zu kommen und Dich haut vielleicht auch nicht gleich alles um. Kämpfernaturen kommen besser durch´s Leben.

Ich war auch eine Weile allein erziehend, allerdings "nur" mit 2 Kindern. War auch manchmal eine harte Zeit, vor allem finanziell. Aber ich habe (vielleicht auch deshalb) eine sehr enge Bindung zu meinen Kindern, die auch hoffentlich immer und ewig so bleibt.

Ich denke, dass ich eher ein optimistischer Mensch bin, der immer versucht, in jeder Aufgabe oder Herausforderung nach einem positiven Aspekt zu suchen. Konnte nur leider in meiner Krankheit noch nichts Positives finden. Nur vielleicht, dass man sich durch eine solche Diagnose verändert, bewuster lebt, Prioritäten setzt, sich an Kleinigkeiten erfreut... na, das ist doch auch schon mal was. Aber manchmal bin ich auch nachdenklicher, mehr in mich gekehrt.

*:)

d2ieGheniaKle2


da kann ich dir nur zustimmen, ich habe auch eine sehr enge bindung zu meinen kindern. und das ist eine sehr schöne seite der alleinerziehung. x:)

trotzdem wünscht man sich manchmal jemanden an seiner seite, der mit einem zusammen kämpft, nicht dagegen. aber wer weiß, vielleicht treffe ich ihn ja noch, wenn ich gar nicht mehr daran denke. :-)

r2egg4ie11


Kann Dich so gut verstehen. War ein paar Jahre alleine mit den Kindern und habe die Zeit auch eine gewisse Dauer genossen. Frei sein, unabhängig, tun und lassen was man will, niemandem Rechenschaft schuldig sein, keine Meckerei, keine Eifersuchtsszenen usw. Das war die gute Seite. Bei mir war das dann so, dass meine Kinder in dieser Zeit anfingen, eigene Wege zu gehen und ich viel am Wochenende alleine zu Hause war. Meine Frendinnen waren fast alle verheiratet oder mit jemandem zusammen. Da habe ich mir dann gesagt: Schluss jetzt, Du mußt was unternehmen! Habe eine Kontaktanzeige in die Zeitung gesetzt, da ich zu dem Zeitpunkt noch kein Internet hatte. Und da hat es dann auch geklappt, und nun sind wir schon 9 Jahre zusammen.

Vielleicht kannst Du ja über das Internet auch nette Bekanntschaften machen, wenn Du das willst ??? ?

rpeggi0ex11


Schlaf gut und träum was Schönes!zzz

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