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Innerlich schon damit abgefunden

s$cXhr2ot!thaufEeWnx1


Hallo Metalmaus

Die Atembeschwerden habe ich den ganzen Tag hindurch, nachts beim Schlafen gehen wird es aber schlimmer.

Dabei ist das ungewöhnliche, dass ich merke, dass meine Lunge so voll mit schleim ist, aber ich absolut fast nichts auswerfen kann. Husten ist zwar häufiger geworden, aber der normale Hustenreiz fehlt, ich muss mich zwingen zu husten, damit sich ein wenig Schleim löst.

Es ist in etwa so, als ob man auch beim sitzen in ruhe sehr stark aus der Puste ist und dadruch merke ich, wie benommen und müde, aber auch unruhig ich werde. Mir wird sogar schlecht.

Allergien habe ich, schon seit dem ich klein bin. Aber ich hatte immer nur Probleme mit den Nasennebenhöhlen, die bei mir immer angeschwollen und entzündet sind und auch voller Schleim. Kann möglich sein, dass es damit zusammenhängt.

Naja, durch einen weiteren Schicksalsschlag bin ich mit den Gedanken wo anders und beachte auch kaum noch meine Lymphknoten, die immernoch unverändert geschwollen sind. Klar habe ich immernoch Angst vor Krebs, aber ich hoffe, dass ein Röntgenbefund ohne Auffälligkeiten, ein Lungefunktionstest ohne Auffälligkeiten und die Meinung vom Arzt gegen den Krebs sprechen, auch wenn ich mich wirklich mies fühle.

Aber das aller wichtigste: danke für eure Antworten, wenigstens ein paar nette menschen da draussen

MVeta!lmauxs


Hier wird doch keiner hängengelassen! :)_ Hier, zum Mut machen, vor allem der Refrain is relevant: [[http://www.youtube.com/watch?hl=de&v=L-ID8pBVG_o&gl=US]]

sIc?hro;tthaufxen1


Hey Metalmaus,

obwohl ich nicht so der Typ bin für solche Musik finde ich das Lied doch sehr schön und es hat mich auch berührt. Vielen Dank dafür :-)

Es ist zur Zeit wirklich so, dass ich nachts nicht mehr schlafen kann und mir bewusst ist, dass neben mir plötzlich niemand mehr liegt. Und ich dann nachts mal nach draussen gehe, und durch die Dunkelheit laufe, weil ich keine Ruhe mehr finden kann.

Ist es schön zu wissen, dass man mit diesen Problemen nicht allein ist? Irgendwie kann ich mich daran nicht trösten, wenn andere Menschen genauso leiden, oder gar noch schlimmer leiden(bin mir bewusst darüber, dass andere Menschen weitaus größere Höllenqualen druchleiden, dagegen sind meine/unsere Problems nichts)

Naja

Ein kleiner Zwischenbericht:

Atemprobleme immer stärker geworden, war gestern ins Krankenhaus, weil mein Kreislauf auch noch verrückt spielte durch die Atmung. Doch die konnten mir auch nicht weiterhelfen und haben mich wieder weggeschickt und ich solle unbedingt Montag zum Arzt, was ich auch wieder machen werde.

Habe inzwischen starke Schmerzen beim Atmen, Husten, vorallem Links in den Bronchien, ein sehr heftiger starker Schmerz. Immer leichte Fieberschübe, Übelkeit, Schwindel. Aber keine Grippe, Infektion oder ähnliches.

Morgen gehe ich ab zum Arzt und werde ihn sagen, dass wenn er mir nicht hilft, ich einen anderen Arzt aufsuchen werde. Und dazu will ich ein Ct haben, ansonsten werde ich mich überall Beschweren, wo ich nur kann.

sfchr9otth@aufxen1


Hallo

wie gesagt war ich wieder beim Arzt, und bin ausgeflippt. Nun muss ich mir einen neuen suchen.

Wie immer, fragte er mich die gleichen Dinge ab, die ich ihn schon hundert mal gesagt habe. Mitten im Gespräch klingelte das Telefon, er ging ran, ohne ein kurzes "entschuldigung", er unterbrach mich einfach im gespräch. Dann telefonierte er knappe 10 Minuten, scherzte am Telefon, amüsierte sich sichtlich.

Als er wieder auflegte, kam nicht eine entschuldigung für die Unterbrechung, nicht einmal ein Blick, kein Wort, er tippte weiter in seinem PC rum.

Daraufhin habe ich gesagt, dass ich nun seit drei Monaten Beschwerden habe und der nicht in der Lage ist, mir zuhelfen. Ich habe ihn wortwörtlich gefragt, ob er mich verarschen wolle.

Er machte große Augen und fing an zustottern. Ich stand auf, zog meine Jacke an, habe ihn noch gesagt, von den ganzen miesen Ärzten ist er der größte Versager. Dann ging ich raus.

Danach ging ich wieder ein und forderte Überweisungen an. Er schrieb mir die überweisungen, und ich ging. An der Rezeption stellte sich mir gleich eine der schlampigen Arzthelferin entgegen, die mit ihren hochhackigen stiefeln, und ihren widerlichen hackfrssen aussehen wie Hafennutten. Sie fragte mich, ob ich nicht noch ein termin bräuchte. Ich sagte, ihr könnt mich mal am A....sch lecken und ging.

Danach fühlte ich mich für ein paar Minuten das erste Mal seit drei Monaten wieder fit und gesund. Es war nicht lange dieses Gefühl, aber ich habe es sehr vermisst und es tat mir gut.

Nun habe ich einen neuen Arzt und ein termin, mal sehen, was für ein Versager das diesmal ist.

MXetalmxaus


Ja auf den Tisch hauen tut manchmal gut! Ich drück dir die Daumen, dass da jetzt mal was getan wird. Hmmm *überleg* wenn es dir so gut getan hat, mal Dampf abzulassen, vielleicht solltest du irgend einen Sport anfangen? Wo man gut Aggressionen und Frust abbauen kann, wie z.B. Boxen oder irgendsowas. Für den Anfang vielleicht auch ein Kissen verprügeln. (Mach ich hin und wieder, wenn mir alles stinkt, zum Glück sieht mich da niemand dabei |-o ich schrei dabei immer ganz viel rum ;-D)

Und immer nach vorne schauen!

sjchromtthau7fexn1


Hallo, nochmal ein weiterer Zwischenbreicht auf dem Weg zur Gewissheit:

War nun beim HNO Arzt. Der tastete meine Lymphknoten ab, und sagte mir, dass er gut verstehen könnte, wenn ich mir deswegen sorgen mache.

Er will nun noch ein Röntgen meines Schädels haben, um auch meine Sinusitis behandeln zulassen.

Desweiteren soll ich versuchen, mir WARME HALSWICKEL UM DIE GESCHWOLLENEN LYMPHKNOTEN ZU LEGEN, er sagte, dass die dann eigentlich abschwellen sollten, wenn da nichts ernstes hintersteckt.

Ich glaube da zwar kaum dran, aber ich versuche es.

Desweiteren hat er mir gesagt, dass viele Junge leute mit geschwollenen Lymphknoten zu ihm kommen, von Azrt zu Arzt rennen, und er dabei erkennt, dass die die meisten sich Gel in die Haare schmieren und ihre Haare stylen. Durch kleinste Verletzungen in der Kopfhaut, z.B. durch das kämmen, können dann die Lymphknoten anschwellen.

das hatte mich etwas beruhigt, da ich schon seit längerem ja starkes Kopfjucken und viele Wunden in der Kopfhaut habe.

Dennoch seien meine anderen Beschwerden widerum kein guts Zeichen.

Nun soll ich, wenn ich wieder zu ihm gehe, und die Lymphknoten nicht abgeschwollen sind, mich operieren lassen, wobei einer entfernt wird und untersucht. Ich denek nicht, dass meine Lymphknoten abschwellen werden und bin sicher, dass es dazu kommen wird.

M)etoalIma[us


Na aber immerhin werden hier mal Nägel mit Köpfen gemacht! Und selbst wenn einer entfernt werden sollte, so hast du dann wenigstens Gewissheit.

Mir fällt grade nochwas ein: Vor einigen Jahren hatte ich arg Probleme mit Seitenstrangangina, ständigen heftigen Erkältungen und schmerzhaft geschwollenen Lymphknoten. Das einzige, das mir da wirklich geholfen hat, war ein homöopathisches Medikament namens Lymphomyosot. Die Tropfen davon haben recht schnell angeschlagen. Kannste ja mal ausprobieren zur Unterstützung, du kannst damit ja nichts schaden!

srchrLotthRaufenx1


Hallo

hi metalmaus

mein Arzt hatte mir davon abgeraten, Mittel gegen die Lymphknotenschwellung zunehmen, er wollte schaun, ob die von alleine zurückgehen. Aber danke für den Tip

Hier ein weiterer Lagebericht meines Weges zur Diagnose:

Ich sollte ja nun ein Röntgen des Schädels machen, um darauf die Geschwollenen Lymphknoten und meine Sinusitis begutachten zukönnen.

Schon da gab es wieder erste Ungereimtheiten.

Denn bei dem Radiologen sagten die mir, dass ich eigentlich ein CT hätte machen sollen, wegen der Lymphknoten. Warum hat aber nun der HNO Arzt nur ein Röntgenbild verlangt? Wahrscheinlich, wegen den Kosten.

Wie auch immer.

Ich habe dieses Röntgen gemacht und plötzlich: Zu den Lymphknoten konnte mir der Radiologe nichts sagen. Aber eine Sinusitis war nicht zuerkennen. Es war allegemein gar nichts auffälliges zuerkennen. Wie kann das sein?

Vor einiger Zeit wurde wegen einer anderen Sache ein CT des Schädels und ein Röntgen des Schädels gemacht, auf dem man eindeutig eine heftige Sinusitis erkennen konnte, ich selber konnte auf dem Röntgenbild damals sehen, dass die gesamte Nasenhöhlen ein riesiges, weisses Geflecht zeigten. Damals sagten mir drei Ärzte, wenn ich das nicht behandeln lasse, könnte es zu Komplikationen kommen.

Aber nun war nichts mehr davon zusehen, obwohl ich zur Zeit mehr Probleme mit meinen Nasenhöhlen habe als je zuvor. Ich verstehe das nicht.

Nun soll ich wieder zum HNO Azrt und befürchte nun, dass mir ein Lymphknoten entnommen wird.

Desweiteren sind neue Symptome hinzugekommen, nämlich absolut heftige Schmerzen, aber nur ab und zu. Undzwar begann es mit einem sehr unangenhemen Ziehen im Bein, vom Hüftgelenk durch ganze Bein in den Fuss. Es war so ein Schmerz, der nicht durch die Muskulatur oder Knochen kam, sondern eher so, als wenn man Zahnschmerz hat und der Nerv weh tut.

Gleichzeitig kamen attackenweise höllische Schmerzen im gesamten Bereich der geschwollenen Lymphknoten. Der Schmerz reichte von der Linken Schulter und spitzte sich stechend in den größten Lymphknoten zu, die bei mir links am Hals und links zwischen Hals und Schlüsselbein sind. Nun habe ich wieder einen neuen Termin deswegen bei einem anderen Hausarzt. Ich hatte sogar überlegt, ins Krankenhaus zugehen. Vielleicht werde ich das noch machen.

Meine Atemwege hingegen spielen verrückt. Für zwei Tage hatte ich das Gefühl, dass sich die Lungenfunktion wieder normalisiert. Ich merkte einen deutlichen Unterschied, ich konnte plötzlich wieder frei durchatmen, kein stickiges Gefühl mehr in der Lunge und auch der Schleim kam plötzlich wieder raus. Ich fühlte mich Energiegeladen.

Dann, nach zwei Tagen, ging es wieder auf einen Schlag schlechter damit. Wieder stickiges Gefühl, kein Schleimauswurf, Atemlosigkeit und damit zusammenhängend auch diese Benommenheit. Nun kann ich es richtig merken, wann meine Lunge normal funktioniert und wann nicht.

Nunja. weiter gehts

s>chr/ot2thau_fenx1


Zwischenbericht:

Hallo leute, ich muss nun ins Krankenhaus. Grund dafür sind immer stärker werdende Schmerzen in den Lymphknoten und Lymphbahnen(wie ich das verstanden habe) im gesamten Körper. Ausserdem sind weitere Lymphknoten angeschwollen.

Nun morgen soll ich hin. Da wird dann eine Biopsie vorgenommen.

Nun krieg ich es langsam wieder mit der Angst zutun, obwohl ich selbst für die Angst viel zu müde und geschwächt bin.

sbchrotwthauzfenx1


Ein weiterer Zwischenbericht und Kostprobe unseres so tollen Gesundheitssystem:

Ich sollte gestern mit meinen Beschwerden ins Krankenhaus, wobei es sich um die HNO Fachklink handelte.

Dort sollte ich erstmal zur ambulanten Sprechsstunde.

Man bekam dort keine Termine, diese ambulante Sprechsstunde findet zwei mal die Woche von 8 bis 12 statt. Ich so früh wie möglich, doch es waren schon einige Leute vor mir da.

Man musste eine Nummer ziehen und warten, bis die Nummer aufgerufen wird. Vorher musste man sich anmelden, Überweisung vorlegen und sowas.

Da sagte man mir, es würde 1 1/2 Stunden dauern. Ich wartete, es vergingen zwei Stunden. Ich fragte nochmal nach, und man sagte mir, es könnte nochmal 1 1/2 Stunden dauern. Ich könne ja für ne Stunde weggehen. Also bin ich zwischendruch noch was erledigen gegangen, und war nach ner Stunde wieder da. Doch es tat sich dann wieder nichts. Da waren noch die Leute, die vor mir sogar da waren, die warteten bereits über vier Stunden.

Nach insgesamt 5 Stunden Wartezeit war noch immer kein Ende in sicht, Leute beschwerten sich und gingen teilweise wieder nach Hause. Ich fragte, ob ich nicht nun bal dran kommen würde, aber dann hiess es, ich sollte besser nochmal am Montag wiederkommen oder muss noch mal ne Stunde Wartezeit in Kauf nehmen.

Ich wartete noch mal knapp zwei Stunden, also insgesamt fast 7 Stunden, weil ich endlich vorran kommen will mit dem ganzen.

Es waren sehr wenig Leute im Wartezimmer, und es gab insgesamt 8 Ärztinnen und 2 Ärzt, die sich um die Patienten eigebntlich kümmern sollten.

Als ich dann genug hatte, und meine Überweisung wieder haben wollte, ging ich in den Raum, wo sich die Arzthelferin aufhielt.

Als ich die Tür aufmachte, dachte ich, ich seh nicht richtig. Da sassen die ganzen Hühner, sowohl die ganzen Ärztinnen als auch die Arzthelferinnen und tratschten, tranken Kaffee und assen sogar Kuchen, wärend sich die Patienten draussen seit Stunden der Arsch platt sassen.

Ich regte mich auf und sagte, dass wäre unmöglich. Ich verlangte meine Überweisung zurück und ging. Vorher sagte ich den anderen Wartepatienten noch, was ich gerade ebend gesehen hatte. Und die meisten waren empört und gingen auch.

Also wirklich, dass ist doch alles nicht mehr normal. Was soll ich nun machen. Ich hab nur die möglichkeit, wieder dorthin zugehen. Wo soll ich sonst hin. Man man, das ist hier ja schlimmer geworden als in meiner Heimat

F=uruNba


Das tut mir wirklich leid für dich, ich kenne derartige Schweirigkeiten mit dem Gesundheitssystem, neulich durfte ich auch an die 5 Stunden sitzen und warten. Die Ärzte haben Kaffee getrunken unhd rumgetratscht, wärend das Wartezimmer voller Patienten saß! Echt ungeheuerlich!

Ich kann von meiner Seite aus nun endlich mal was positives berichten.

Ich war soeben wieder zur sonografischen Kontrolle im Krankenhaus.

Der größte Lymphknoten ist von 1,7cm auf 1,2cm zurückgegangen! Und das obwohl ich grad eine fette Grippe hinter mir habe! Die anderen tastbaren Lymphknoten liegen mit 0,5 bis 0,7mm auch (wieder) in einem absolut normalen Bereich! Die anderen Stellen, die ich meinte am Hals ertastet zu haben, erwiesen sich als gewöhnliche Muskelknoten/Muskelgewebe mit umliegend winzigen Lymphknoten. Ich kann, wenn ich es wünschen würde, in 1 Jahr nochmal zur Kontrolle gehen, der Arzt hat mir jedoch angeraten es einfach zu "vergessen" und das aus meinen Gedanken zu streichen. Und sollte es doch wieder wachsen, so meint er, müsste ich das auch vom Tasten her schon merken. Ich bin natürlich mehr als erleichtert und die Lymphknotenkrebs-Angst ist quasi mit einem Schlag von mir gefallen, als ich grad mit meinem behandelndem Arzt die Sono-Befunde besprochen habe.

Ich hoffe es nimmt für dich auch ein positives Ende und du kannst uns bald erfreuliche Nachrichten überbringen. Ich drück dir fest die Daumen. Du wirst es schon schaffen.

Beste Grüße @:)

svchro<tjth)aufexn1


Hallo Furuba

das freud mich sehr sehr, dass es bei dir Entwarnung gab. Es ist doch bestimmt ein schönes Gefühl, wenn der Arzt klar und deutlich sagt, dass es alles ok ist.

Wie lange hattest du nun die geschw. Lymphknoten? Und hat man auch sonst keine Ursache dafür gefunden bei dir?

Ich denke auch daran, wie es wäre, wenn ich einfach nicht mehr zu den Ärzten gehe und einfach vergesse, dass ich geschwollene Lymphknoten habe. Könnte ich ja machen. Doch die anderen Beschwerden lassen mir dann doch keine Ruhe, und die Ungewissheit auch nicht.

Ich habe nämlich auch langsam keine Lust mehr, mich damit zu beschäftigen.

Mittlerweile kann ich die Angst ganz gut verdrängen. Ich konzentriere mich nun mehr auf meinen Beruf, und die Sachen die spass machen.

FGur6uba


@ schrotthaufen1

Ich weiß nicht genau, wie lange die tastbaren LKs schon da sind.

Der erste ist mir vor ca. 4 Jahren aufgefallen (er ist übrigens unverändert immernoch vorhanden, 0,7cm). Allerdings ist er sicher schon länger da.

Zuerst dachte ich mir nix dabei, aber mit der Zeit dann doch begonnen, die anderen Körperbereiche mal etwas abzutasten, ob eventuell noch weitere tastbare LKs vorhanden sind.

Es mag nun auch schon 2-3 Jahre her sein, als mir das erste mal rechts am Hals ein Knubbel auffiel.

Ich war dann beim HNO, der nur meinte ich solle da nicht weiter dran rumdrücken. Getan und vergessen.

Ende 2008 fiel mir dann durch Zufall wieder ein Knubbel rechts am Hals unterm Kieferwinkel auf (ich kann nich sagen obs noch der gleiche is wie damals, ich nehme es aber stark an).

Dann bin ich zum Hausarzt, der zunächst meinte, das hinge mit den der rechten Mandel zusammen uns sei nix weiter. Mir hat's trotzdem keine Ruhe gelassen und ich hab mich zur Sonografie überweisen lassen, wo sich der Knubbel schließlich als 1,7cm LK herrausstellte. Weiter unten am Hals kann ich auch einige winzige LKs ertasten, die aber alle deutlich unter 1cm liegen und der Radiologe (übrigens auch behandelnder Krebsarzt meines Opas, der kennt sich also schon mit sowas aus!) meinte, dass man erst ab über 1cm von einer leichten Vergrößerung sprechen kann und deutlich vergrößert wirds erst ab einer Größe von über 2cm.

Nunja, die LKs sind bei mir auch alle oval bis länglich geformt und verschieblich, was ebenfalls nicht für Lymphome spricht, denn diese sind meistens, so sagt er, rund und festsitzend, bzw. mit den umliegenden LKs zu regelrechten "Paketen" verbacken. Zudem ist der 1,7cm LK offensichtlich von ganz alleine auf 1,2cm zurückgegangen, obwohl er ja echt sehr lange dick war, wenn es tatsächlich noch der Knoten von vor 2-3 Jahren ist.

Ich bin außerdem sehr schlank (Untergewicht) und der Arzt meint, dass ich daher wohl auch die normalgroßen, aber oberflächlicher liegenden, LKs gut ertasten kann. Außerdem hab ich oft Zahnprobleme, vorallem jetzt mit den Weisheitszähnen, hatte seit 2007 immer wieder Entzündungen vom feinsten. Vielleicht war der Knoten deshalb war der Knoten unterm Kieferwinkel vllt. auch auf 1,7cm. Ursprünglich, als ich ihn damals erstmals ertastet hatte, war er vllt. auch "nur" 1,2cm oder so und geht langsam wieder zurück, da die Weisheitszähne endlich raus sind jetzt.

Lange Rede - kurzer Sinn:


Ich schlepp die tastbaren LKs schon etliche Jahre mit mir rum. Gewachsen is da bisher Gott sei Dank nie einer. Entweder sind sie immer gleich geblieben, oder sogar wieder etwas kleiner geworden. Habe auch sonst keinerlei Beschwerden und Symptome. Abgesehen vom Blutbild, was letztes mal nich ganz ok war (Eisenwert zu niedrig und irgendein Leberwert erhöht). Das wird in 3 Wochen nochmal gecheckt und dann hat sich's hoffentlich endlich erledigt *:)

Merkst du bei dir denn ein Wachstum der LKs?

Wie sind die Größten denn aktuell von Größe und Form her? ???

s^chrotthOaufe,n1


Hallo, alle, hallo furuba

nun bekomme ich immer mehr Dinge über Lymphknotenschwellungen heraus.

Zunächst mal zu deinen Lymphknoten:

Hast du denn seit dieser Zeit auch andere körperliche Beschwerden oder fühlst du dich krank?

Eigentlich ist das einzig bedenkliche, dass sie bei dir schon seit so langer Zeit bestehen.

Aber selbst das, sagt (nach meinen neuesten Infos) gar nichts aus. Nur mal so zur Beruhigung.

Nun liest man ja häufig, dass die Hauptursachen für Lymphknt.schwellungen Infektionen, Entzündungen oder Krebs ist.

Nun habe ich erfahren, dass es darüber hinaus noch zahlreiche andere Ursachen geben kann.

Selbst ohne Infektion oder Krebs können die Lymphknoten anschwellen, und bei vielen Patienten findet man nie die Ursache dafür. Bei manchen können sie sogar chronisch immer wieder anschwellen,, bei manchen bleiben sie für immer geschwollen, es gibt da eigentlich keine festen Regeln und Anzeichen, wonach man sich zuverlässig richten könnte.

Zu deiner letzten Frage, möchte ich wieder ein kurzen Zwischenbericht machen:

War nun endlich in der HNO Klinik und wurde behandelt(hat wieder fast 5 Stunden gedauert)

Zunächst das übliche Abtasten des Oberarztes, der dazu kaum was gesagt hat und dann sollte ich nochmal ein Ultraschall der Lymphknoten machen.

Beim Ultraschall behandelten mich zwei junge Ärzte, der eine war irgendso ein Bubi, der noch gerade in gelernt hat. Ich musste ihm die Lymphknoten alle zeigen, nachdem er eine halbe Stunde selbst gesucht und nichts gefunden hat.

Dann kam ein weiterer Bubi dazu, der aber wohl schon ein "richtiger Arzt" war. Er führte das komplette Ultraschall noch mal durch:

Es wurden noch weitere geschwollene Lymphknoten gefunden, dazu die, die ich selbst gefunden hatte. Der größte ist genau 2,1 cm groß, fest, nur leicht verschieblich, nicht

schmerzhaft.

Bei der Frage, wie lange ich diese Schwellungen schon hätte(nun 4 Monate) wurden plötzlich wieder erschrockene Gesichter gemacht, so nach dem Motto, "oh, das ist aber gar nicht gut".

Dann sollte der Bubiarzt die Lymphknoten auf dem Bildschirm fotografieren, wobei ich ihm auf die Sprünge helfen musste.

Einen weiteren großen Lymphknoten, der genau hinter dem Schlüsselbein, beim Hals an der Halschlagader sitzt, konnte er nicht erkennen. Ich sah auf den Bildschrim, und sah selbst einen riesigen dunklen Knubbel direkt neben der pulsierenden Halschlagader, den ich ihm dann auf den Bildschrim gezeigt habe.

"Oh, der ist mir ja gar nicht aufgefallen, der ist aber groooß" antwortete der Bubiarzt.

Da genau dieser Lymphknoten direkt neben der Halschlagader sitzt und dort drauf drückt, kann auch daher meine Benommenheit und meine Schmerzen im Kopf herkommen. Auch mein herzgestolper.

Zum Schluss machten die eine Nadelbiopsie, sie stachen mit einer Spritze in einen Lymphknoten hinein und versuchten, das eine Probe zu entnehmen. Ich dachte, ok, ist wahrscheinlich Blutabnehmen. Aber es tat weh, so als würde man in eine vertrocknete, harte Kirsche reinstechen. Aua

Gut, danach fragte ich noch mal in aller deutlichkeit die beiden Bubiärzte, ob sie die Lymphknoten als verdächtig einschätzen, und ob die Lymphknoten bei Krebs nicht deutlich größer werden müssten. Daraufhin erklärte er mir, es kommt darauf an, was für Krebs man hätte, und dass es noch tausend andere Ursachen geben kann.

Er sagte, dass eins der Lymphknoten verdächtig sei und die dauer der Schwellung auch kein gutes Zeichen wäre. Dem entgegen aber seien die anderen Lymphknoten alle so klein und verschieblich und weich und unverändert in der Größe, dass das wieder ein gutes Zeichen ist.

Nagut, ich sollte dann noch mal zu Oberarzt rein, der mit dem immer wieder kehrenden Standardspruch kam, "machen sie sich erstmal keine Sorgen, wird schon nichts schlimmes sein" in zwei Wochen bekommt mein HNO Arzt die Ergebnisse, und dan, wenn sich immer noch nichts getan hat, wird einer Rausoperiert.

kOir{a0x8


Hallo Schrotthaufen,

hoffe Deine Ergebnisse sind negativ und Du mußt Dich keiner Lymphknotenentfernung unterziehen.

Mir wurden Anfang Januar 10 Lymphknoten aus der linken Halsseite entfernt. Die Entfernung war nötig aufgrund meiner Krebserkrankung. Im Oktober wurde mir ein Karzinom aus der Nase entfernt. Und zur Sicherheit haben die mir alle "vergrößerten" Lymphknoten entfernt. Waren zum Glück alle negativ. Habe jetzt natürlich eine ewig lange Narbe am Hals und alles ist noch immer taub, da bei Entfernung Nervenstränge durchtrennt werden und die Nerven müssen sich erst wieder finden.

Aber wenn der Verdacht da ist sollte das auf jeden Fall gemacht werden.

Wünsche Dir viel Glück :)*

Gruß Kira

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