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Prostatakrebs-Knochenmetastasen

L"öwTinx82 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bisher war ich stille Mitleserin, insbesondere in den letzten Tagen. Nun wollte ich Euch kurz von meinem Vater erzählen...

Vor ein paar Wochen fing es an, dass ich meinen Vater eigentlich immer auf dem Heizkissen habe liegen sehen, wenn ich zu Besuch war. Auf Rückfrage erzählte er, er habe starke Rückenschmerzen (Lendenwirbelbereich) die bis ins Bein ausstrahlen und auch Taubheit (wie eingeschlafen) verursachen. Ich muss sagen, mir wurde schon ertwas mulmig zumute, aber dachte zunächst an Verschleiß der Wirbelsäule. Mein Vater arbeitet im Baugewerbe und entsprechend ist wohl auch die Belastung auf den Rücken. Er war also dann beim Neurologen, der ihm einen Termin zum CT gab (eine Woche später).

In der Zeit, in der er auf den Termin für das CT wartete, sollte er – auch auf Anraten seines Hausarztes – zum Urologen. Dies erwähnte meine Mutter mehr oder weniger nur beiläufig. Ich fragte, warum er dorthin muss und sie meinte, mein Vater hätte Schwierigkeiten beim Wasserlassen (dauert sehr lange bis etwas kommt), muss unheimlich oft zur Toilette (besonders abends), aber es käme dann nur ein schwacher Urinstrahl. Mmhhh... Ich dachte: Was könnte das sein?

Ich habe mich dann Stunden vor den PC gesetzt und gegoogelt.... Überall stoß ich auf die Diagnose PROSTATAKREBS! Das Einzige, was mich ansatzweise beruhigte war die Aussage, dass es – wenn es frühzeitig erkannt wird – heilbar bzw. gut zu behandeln ist. Wenn früh erkannt und noch KEINE METASTASEN vorhanden sind. Bei diesem Stichwort fielen mir dann wieder schlagartig die Rückenschmerzen von meinem Vater ein. Sämtliche Symptome passten zusammen, die Prostataprobleme, Rückenschmerzen usw. Hinzu kam dann noch, dass mein Vater sich über Knochenschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit beschwerte, was sonst nicht seine Art ist. Spätestens da geriet ich total in Panik und sah meinen Vater schon auf dem Sterbebett... Mein ständiger Gedanke: WAS IST WENN? :°(

Also zunächst zum CT. Befund: 3. und 4. Wirbel liegen eng beieinander, d.h. ein Bandscheibenvorfall ist nicht mehr allzu weit weg. Man könne es aber noch mit Spritzen behandeln... AUFATMEN. Keine Metastasen...

Heute stand dann der Termin bein Uroloegen an. Es sollte eine Blasenspiegelung und Ultraschall der Prostata gemacht werden. Achja, und natürlich Blutabnahme zwecks Bestimmung des PSA-Wertes.

Eben kam der Anruf von meiner Mutter: Beide Untersuchen zeigten lediglich eine gutartige Vergrößerung der Prostata, keine bösartigen Wucherungen o.ä. ERLEICHTERUNG!!! Der PSA-Wert steht noch aus, wir gehen jedoch – weil auf dem Ultraschallbild nichts Schlimmes zu sehen war – davon aus, dass hier nichts rauskommen wird.

Ich schreibe das hier alles, um hoffentlich ein paar Betroffenen oder Ängstlichen von Euch zu zeigen, dass trotz aller Symptome und schlimmen Befürchtungen alles gut ausgehen kann. Mein Vater hatte alle Vorzeichen von Prostatakrebs mit Metastasenbildung im Rücken bzw. in der Lendenwirbelsäule. Und Gott sei Dank war es nur eine gutartige Vergrößerung der Prostata und unabhängig davon einen kleiner Bandscheibenvorfall.

Bitte habt keine Angst, wenn Ihr an Euch etwas Ungewöhnliches feststellt und google oder wikipedia Euch diagnostiziert, dass Ihr nur noch wenige Wochen zu leben habt, weil der Krebs bereits in Euch wütet und Ihr besser schon einmal eine Patientenverfügung unterschreiben solltet...

Ich wünsche aber auch allen Betroffen, bei denen die Ergebnisse nicht so gut ausgefallen sind, alles Liebe und denkt stets daran: ALLES WIRD GUT! :)z

Eure Löwin *:)

Antworten
K/erstEin19x76


HI,

Also ich weiss nur dass mein Vater wg Prostata vor 9 Jahren im Krankenhaus operiert wurde, aber es hies es sei nichts boesartiges oder so.

Komischerweise (vielleicht auch nur Zufall), hatte er die letzten Jahre dann auch Rueckenprobleme, aber er hat auch als Kind sehr schwer getragen und wurde sogar schon am Ruecken operiert, wobei das letzte Jahr die Schmerzen wieer schlimmer wurden und der Arzt nochmal operieren will.

Und dann sagte mein ebe entnommen zum untersuchen.

Und letzte Woche erzaehlte mri meine Mutter dass sie die Ergebnisse haben und es Krebs ist.

WEiss nicht warum ich das schreib. Habe gerade erst angefangen darueber zu lesen und nie bisher gedacht dass Rueckenschmerzen mit Prostata zusammen haengen koennen, ist da ein Zusammenhang?

Mein Dad erzaehlt nicht allzuviel wenns ihm nicht gut geht.

Bin total geschockt dadurch.

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