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Nachtschweiß

A4usd$eSrTraum hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Wie verhält es sich mit dem Nachtschweiß, der als Frühsymptom von Krebs bekannt ist?

Seit ca. 1,5 Wochen wache ich immer wieder nachts auf und merke, dass es mir ziemlich heiß ist. Ich habe dann auch ein stellenweise feuchtes T-Shirt. Schwitze hauptsächlich am Nacken, Hals und Schultern. Es reicht aber in der Regel, wenn ich mich etwas abdecke, umziehen ist nicht nötig.

Wir waren bis vor 1,5 Wochen 16 Tage im Urlaub im Süden. Dort waren die Zudecken nichts weiter als Leintücher. Also ziemlich dünne Bettdecken. Seit ich zu Hause bin, ertrage ich es nicht mehr in meinem Federbett, in dem ich jahrelang geschlafen hab. Ich hab das auch ausgetestet und mich ein paar Nächte mit einer dünneren Decke zugedeckt. Da hab ich nicht geschwitzt. Und wenn, dann nichts davon bemerkt.

Wie verhält es sich mit dem Symptom Nachtschweiß. Ist die Tatsäche, dass ich mit der dünnen Decke nicht schwitze, ein Zeichen, dass ich mir keine Sorgen machen brauche? Bzw. würde ich, wenn es DER Nachtschweiß wäre, auch mit dünner Decke schwitzen? Soll ich zum Arzt?

Viele Grüße

AusderTraum

Antworten
K]irlexw


Hallo,

mein Freund hatte Nachtschweiß wegen seiner Lymphom-Erkrankung. Er hat nicht nur ein wenig geschwitzt, er war klatschnass. Das komplette T-Shirt war nass, die Bettdecke mit, das Bettlaken und zT sogar die Matratze. Mit normalem Schwitzen hatte das nix mehr zu tun. Ob es beim Nachtschweiß unterschiedliche Ausprägungen (=Stärken) gibt kann ich dir nicht sagen, da es dir aber mit einer dünneren Decke gut geht glaub ich nicht dass du dir sorgen machen musst. Ich sag ja immer: Lieber einmal zuviel zum Arzt als sich Wochenlang mit Ängsten quälen, aber wenn du nix anderes hast was dich beunruhigt würde ich sagen: Alles ok @:)

Grüße

Kirsten

BNen1M0x01


nachtschweiß ist ein typisches zeichen dafür dass dein körper mit irgendwas "zu schaffen" hat. das kann aber sehr viel sein. also am besten zum arzt mal blut abnehmen lassen. hast du noch andere symptome die vll auf genaueres schließen lassen. z.b. dicke lymphknoten? oder irgendwo schmerzen?

ATuAsFdevrlTraum


Ich habe keine Schmerzen. Auch keinen geschwollenen Lymphknoten. Ich spüre am Hals hin und wieder was. Keine Schmerzen, es "ziept" ab und zu leicht, aber das hat man ja auch am Arm mal oder wo anders. Habe meinen Hals vom Arzt mal abtasten lassen vom Arzt, da ist nichts geschwollen.

Habe im Februar Blut gespendet, da war auch nichts Auffälliges im Blut. Aber das ist ja nun auch schon wieder eine Zeit lang her.

Bis vor Kurzem hatte ich allerdings Schlafprobleme. Ich hatte öfter "Herzstolperer" und hab mich so reingesteigert, dass ich nicht mehr schlafen konnte. Aber das hat sich gelegt. Eine Zeit lang bin ich noch nachts aufgewacht und hatte Herzklopfen, aber seit kurzem schlaf ich wieder durch (auch alles in den letzten 2 Monaten gewesen). Glaub aber nicht, dass ich jetzt, wo ich wieder gut schlafe, auf einmal schwitze.

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mein schwager hatte vor kurzem auch solche "herzstolperer". wurde dann ein langezit-ekg gemacht, nach mehreren untersuchungen kam raus dass er total übersäuert war. d.h. er hat sich irgendwie falsch ernährt, er musste dann ne ganze zeit auf seine ernährung achte, hatte dafür extra ne tabelle mit den ganzen säure werten der nahrungsmittel. so hat er fast nur noch kartoffeln gegessen, keine nudeln mehr usw. aber davon ging es weg. ob er allerdings nachtschweiß hatte kann ich dir nicht sagen

p9epxs


@ AusderTraum

Schwitze hauptsächlich am Nacken, Hals und Schultern. Ich spüre am Hals hin und wieder was. Bis vor Kurzem hatte ich allerdings Schlafprobleme.

Ist deine Schilddrüse ok?

A}usdeKrxTraum


Ich denk schon. Ich hatte mal ne leichte Unterfunktion, aber das scheint wieder ok zu sein. Blutwerte letztes Jahr waren i. O. Seit dem hat keiner mehr danach gekuckt.

p+epis


SD-Erkrankungen sind meist chronisch, du solltest sie nicht außer acht lassen.

A/u]sdereTBrauxm


Naja, ich hab dem Arzt vertraut. Das war auch nur eine ganz leichte Unterfunktion, die ich hatte. Kann aus der jetzt eine Überfunktion werden? Bei der letzten Untersuchung meinte der Arzt jedenfalls, ich brauch kein Medikament mehr.

Es ist echt seltsam mit dem Schwitzen nachts. Wenn ich nicht im Bett bin, friert mich eher. Und kaum bin ich in diesem Bett, dann habe ich fast schon einen "Hitzestau" unter der Decke. Das merk ich schon, wenn ich noch wach bin. Auch unter der dünnen Decke hab ich heut geschwitzt. Das ist erst seit nach dem Urlaub so. Und nur der Kragen ist morgens feucht, nicht das ganze Shirt.

Falls es was zur Sache tut: Wir haben ein Wasserbett. Meine Seite ist auf 27 Grad eingestellt.

p5eps


Wurden eigentlich damals die SD-Antikörper (TPO-AK, TRAK) bestimmt.

AgusderqTraum


Um ehrlich zu sein: Keine Ahnung! :=o Bekam jedenfalls Thyronajod.

SxofoiyesWelt


Nachtschweiß muss aber auch nicht automatisch gleich pathologisch sein. Bei mir gibt es immer mal Zeiten, wo ich nachts so viel schwitze, dass ich mich umziehen muss, und dann wieder gar nicht. Womit es zusammenhängt, habe ich noch nicht herausgefunden, ich vermute aber: Kleidung, Luftfeuchtigkeit im Zimmer, Decke, Träumen...

kxullXer


Hallo Ausdertraum,

als alter Hypochonder habe ich natürlich bei mir selbst auch an Krebs gedacht, als ich eine zeitlang mit Nachtschweiß zu kämpfen hatte..............das kam schon ein paar Mal vor in den letzten Jahren; ich vermute dahinter Infekte, die man nicht unbedingt bemerkt, vielleicht hast du dich im Urlaub einfach ein bisschen erkältet? Wenn du sogar Halsweh hast? Die Sache mit der dünneren Decke habe ich auch ausprobiert und dem Mittagsschlaf und da schwitzte ich nicht..............ich glaube, bei Krebs ist es egal ob dünne Decke oder zu welcher Uhrzeit man schläft............

ich glaube auch, dass seelischer Stress oder hormonelle Schwankungen auch so was auslösen können............

viele Grüße und schlafe heute gut und trocken,

Kuller

AkusderTcraum


Ich habe auch eine hypochondrische Ader. Ich habe jetzt viel über Nachtschweiß gelesen. Dass er von Krebs kommen kann. Hierüber kam ich zu Lymphdrüsenkrebs. Und jetzt bin ich auch noch beim Mundhöhlenkrebs gelandet. Bei mir ist es so, dass meine 4 Weisheitszähne schön reingewachsen sind und sie bräuchten theoretisch nicht ziehen. Allerdings beiße ich mir ständig auf die Backe. Jetzt hab ich gelesen, dass das auch Krebs fördern kann, wenn eine Stelle im Mund immer so "leidet". Zum Glück hab ich nächste Woche nen Zahnarzttermin, da kann ich das gleich mal anfragen.

Wenn ich beschäftigt bin, merk ich nichts. Aber jetzt ist mein Kopf so heiß und ich spür auch immer wieder meinen Hals. Habe aber kein (!!) Halsweh, sondern das ist eher äußerlich. Rechts und links am Seitenstrang spür ich es hin und wieder mal. Aber Schmerzen sind das nicht. Wenn ich jetzt immer auf meine rechte Wade achten würde, würde ich diese wohl auch spüren.

Ich dreh noch durch. Ich möcht einfach unbeschwert leben können. Aber diese hypochondrische Ader habe ich seit langer Zeit. Ich glaub so mit 10 hat das angefangen. Und immer war ich schon auf Lymphdrüsenkrebs fixiert. Meine Oma ist dran gestorben. Ich hab mit 10 Jahren meine Mutter mal gefragt, wie das bei meiner Oma so war. Meine Mutter hat mir erklärt, dass meine Oma einen geschwollenen Lymphknoten hatte und ich habe meinen Hals abgetastet. Und promt einen gefunden. Und der Arzt hat dann tatsächlich pfeiffersches Drüsenfieber rausgefunden bei mir.

Ich weiß auch immer nicht, wie sich diese geschwollenen Lymphknoten anfühlen. Ich spüre an meinem Hals viel, aber eigentlich ist rechts und links alles in etwa gleich. Würde sich so ein geschwollener Lymphknoten wie eine harte Murmel zwischen all dem anfühlen??

Gestern Nacht bin ich wieder nach ca. 1 Stunde Schlaf aufgewacht mit Herzklopfen. Habe wieder verstärkt ans Sterben gedacht (hatte vor 2-3 Wochen eine Phase, wo ich dran gedacht hab, dass ich nach dem Einschlafen nicht mehr aufwachen könnte). Hab dann mit Licht ca. ne Stunde später weiter geschlafen.

Ne so gehts nicht weiter. Ich werde nächste Woche zum Zahnarzt gehen. Dann geh ich nochmal zum Kardiologen wegen den Herzstolperern. Dann möcht ich zum Hausarzt, weil ich immer wieder Sonnenbrand auf dem Kopf hatte - einfach mal kucken lassen. Eventuell Hausarzt, wenn das mit dem Nachtschweiß nicht weg geht. Und dann bemühe ich mich um eine Therapie.

A+usdecrTrxaum


PS Ich war heuer im Februar Blut spenden. Das wird ja auch untersucht. Hab nix gehört - wird also passen. So im Mai war ich nochmal, hab aber abgebrochen. Weiß nicht ob das auch untersucht wird...

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