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Nachtschweiß

kTul}lexr


Hallo Ausdertraum,

das hört sich nicht schön an was du über deine Krankheitsängste schreibst: Ich habe auch schon in früher Kindheit damit angefangen weil mein Vater herzkrank war. Mit 15 mussten mich meine Eltern in die Klinik bringen weil ich Herzbeschwerden hatte..............war natürlich nichts, außer einem Angstanfall; ich wollte dir damit nur sagen, dass dich der Tod der geliebten Oma schon vielleicht ein bisschen traumatisiert hat und zumíndest den Grundstein gelegt hat, schließlich identifiziert man sich mit geliebten Menschen und ist ihnen gegenüber empathisch.

Ach übrigens: Die Herzstolperer habe ich auch immer wieder, war schon zweimal deshalb beim Kardiologen weil ich dachte, nach einem Infekt eine Herzmuskelentzündung und anschließende Insufizienz zu haben.

Bei mir kommt eines nach dem anderen: Vor ein paar Wochen dachte ich noch Brustkrebs zu haben, war eine Zyste. Anfang des Jahres dachte ich nach drei Blasenentzündungen, dass ich Blasenkrebs habe.

Bei mir persönlich sind die Krankheitsängste eine Art Beschäftigung um meine restlichen, schwerwiegenderen Probleme zu verdrängen.

Ich weiß nicht wie sich bösartig veränderte Lymphknoten anfühlen; ich hatte schon öfters welche am Hals bei Infekten, die sind vergrößert, etwas verhärtet und tun weh beim Draufdrücken. Ich habe aber auch Lymphknoten die dauerhaft tastbar sind, wie eine Erbse........ist aber schon 20 Jahre so, also wird nichts Schlimmes sein.

Einen geschwollenen Lymphknoten unklarer Ursache hatte ich mal in der Achselhöhle, der war ganz fest und derb und groß wie eine dicke Bohne............kannst dir vorstellen, was ich dachte zu haben.............der ist aber einfach wieder abgeschwollen, kam vielleicht vom Rasieren und Deo und äußeren Verletzungen dadurch.

Ich wache auch nachts auf und habe Angst vorm Sterben.............ich glaube, das ist bei vielen Angstgestörten so. Phasenweise schlafe ich auch schlecht oder habe Angst beim Einschlafen, dass ich nicht mehr aufwache usw.

Weißt du was für uns beide Gift ist? Das Internet, dort finden wir viele Anregungen für neue Krankheiten.................übrigens dachte ich auch schon, dass ich Mundhöhlenkrebs hätte, weil ich bei einer Krone eine weiße Stelle am Zahnfleisch habe, die auch noch verhärtet ist.

Ich war früher auch immer beim Blutspenden; ich habe das aber in den letzten Jahren aufgegeben weil ich körperlich arbeiten muss und bemerkte, dass ich in den zwei Tagen danach zu infektanfällig bin.

Wenn bei den Blutwerten was nicht in Ordnung ist, schicken sie sofort einen Brief; das war bei mir einmal der Fall, wegen eines Eisenwertes.

Sie machen ein großes Differenzialblutbild, ich hatte immer zwei Wochen danach noch Angst vor dem Brief.

Ich habe auch viele Jahre Therapie gemacht, aber in schweren Therapiephasen wurden meine Krankheitsängste nur noch verstärkt.

Wie alt bist du eigentlich? Ich bin vierzig und im besten Krebsalter.........

viele Grüße,

Kuller

A%usderhTraxum


Ich bin 24 :-(

Und ich hab vor allem solche Angst vor dem Sterben. Davor, tot zu sein, endgültig weg zu sein. Jahr um Jahr verstreicht und ich bin komplett weg, wie vor der Geburt... Schreckliche Vorstellung!

Manchmal denk ich mir, wenn ich vielleicht gläubig wäre, würde es mir besser gehen. Alles Schlechte ist Gottes Wille, alles Gute auch. Und Angst vorm Sterben braucht man auch nicht mehr zu haben. Aber ich schaffs nicht, irgendwie ist mir das im Moment noch zu fern.

Dazu kommt, dass ich außerdem auch große Zukunftsangst hab. Was in 20 Jahren sein könnte, was mit meinen noch nicht mal geplanten Kindern schief laufen könnte... usw.

Zur Zeit ist es ganz arg. Ich komm nicht mehr klar.

Flugangst hab ich auch. Ich steig in kein Flugzeug mehr aus Angst abzustürzen.

Als meine Oma starb, war ich grad mal 4. Kann mich kaum an sie erinnern. Sie war damals 56. Sie hatte auch psychische Probleme (Depressionen). Aber ihre Medikamente haben sich mit den Krebsmedikamenten nicht vertragen. Also während Chemo usw. durfte sie ihre Anti-Depressiva nicht nehmen. Da war sie natürlich in einem Tief, was für die Heilung nicht förderlich ist. Heute hätte man ihr sicher helfen können. Damals hat man sie mit ihrem geschwollenen Knoten zum Zahnarzt (!!) geschickt.

k1ullxer


Hallo Ausdertraum,

in deinem Alter fand ich es immer blöd wenn jemand zu mir sagte, dass ich doch noch so jung sei und die Welt mir offenstände...............heute würde ich es am liebsten auch tun, aber mit 24 hat man schließlich auch ein Recht auf Ängste.

Dass du Angst vor der Zukunft hast, ist ja schon gerechtfertigt in dem Sinne, dass man ständig damit konfrontiert wird, dass nichts Gutes mehr kommen kann..........

möglicherweise könnte religiöser Glaube helfen die Angst vor dem Tod zu besiegen, aber insgesamt ist er doch eher wenig förderlich für Identität und Autonomie.

Ich habe keine Angst vor dem, nicht mehr zu Sein oder nichts mehr zu spüren.............eher vor dieser Tatsache, dass das Leben endlich ist!! Natürlich auch vor Alter, Krankheit, Siechtum...............in einem Billigheim oder so.

Flugangst ist, glaube ich, nichts Außergewöhnliches.............ich habe sie auch, fliege aber trotzdem. Man muss dort einfach alle Kontrolle abgeben und ist gefangen in einem Monstrum aus Technik, dem man auch noch vertrauen soll.

Kinder habe ich leider nicht einmal...................auch eine Möglichkeit die Verantwortung zu scheuen und die Angst davor zu überwinden! Mache du es einfach anders, ist ja noch was Zeit.............

so, aber nun muss ich mal ins Bett...............

sei gegrüßt,

Kuller

A_usEder-Traxum


Hallo,

ich fühle mich grad so hoffnungslos *schnauf* Ich muss mir vielleicht einfach viel mehr vornehmen und immer beschäftigt sein und mich über Alltägliches aufregen. Dann komme ich nicht zum Nachdenken über all das.

Vor allem der Gedanke, komplett ausgelöscht zu sein... der macht mich fertig. Aber das ist unausweichlich so... Jeder muss gehen.

Sag mir ruhig, dass mir mit 24 alles noch offen steht. Mich würde das jetzt eher trösten.

Ich habe eine Freundin, die vor 2 Jahren gläubig geworden ist. Ihr hat das sehr gut getan. Sie spricht auch viel mit mir, aber das ein oder andere ist mir einfach noch etwas "fern".

Vor dem Alter habe ich weniger Angst. Da hab ich eher Angst davor, wenn es mit meinen Eltern mal so weit ist.

Kinder möchte ich unbedingt haben. Aber davor muss ich mit mir selbst klar kommen.

LG

KNirlexw


Hallo,

so ein bisschen kennen das glaub ich viele, auch ich kriege wenn ich von irgendner schlimmen Krankheit höre die bspw mit Magenschmerzen zu tun hab erstmal gleich die Magenschmerzen hinterher. Aber ich kann es einschätzen, ignoriere das und meist sind sie sobald ich nicht mehr dran denke auch weg. So war es auch als mein Freund ins Krankenhaus kam (Lymphknotenkrebs), prompt fühlte ich mich matt, hatte Bauchschmerzen, hab nachts geschwitzt. Alles nicht unnormal eigentlich, vor allem wenn man so unter Stress ist. Sein Arzt war da ganz lieb, hat dann nen Rundum-Check bei mir gemacht, natürlich war alles ok.

Vor zwei Jahren hatte ich auch geschwollene Lymphknoten im Hals. Ich könnt jetzt nicht mal sagen wie die sich angefühlt haben, hab halt gefühlt dass da was dicker ist unter der Haut. Wieder zu seinem Arzt (Internist), der wieder Untersuchungen gemacht hat und siehe da: Lymphknoten waren wirklich vergrößert. Aber entgegen meiner Aussage "die sind mind. 1,5 cm groß" konnte er mir dann am Ultraschall beweisen, dass es nur 0,8 cm waren. Kommt einem alles so riesig vor. Letztlich stellte sich nach einer Blutuntersuchung raus, dass ich Toxoplasmose hatte, total ungefährlich wenn man nicht grad schwanger ist.

Was ich damit sagen will: Grade Krebsanzeichen sind natürlich oft schwammig und passen auf 100 andere Krankheiten auch. Und die meisten davon sind harmlos. Jeder der einen Krebsfall Fall in der Familie oder so hatte wird auch deine Gedanken nachvollziehen können. Nur die Ausprägung die das ganze bei dir hat ist echt besorgniseregend. Auch ich hab Angst vor dem Tod, bzw es ist wohl eher Angst vor dem Ungewissen. Keiner weiß was da kommt und ich glaub die wenigsten stehen dem gelassen gegenüber. Bis auf wenige Ausnahmen kann ich die Gedanken aber bisher ganz gut verdrängen, trotzdem gibt es sie. Aber es sind Ausnahmen! Du bist 24 und verbringst dein Leben damit zu denken du hättest eine Krankheit an der du bald sterben wirst. Das ist doch kein Leben! Nachher wirst du 90 und blickst zurück und blickst auf 80 Jahre Krankheits- und Todesangst. :-(

Ich weiß nicht viel über Hypochonder, ich denke mit logischen Argumenten kommt man nicht weiter? Leider weiß ich auch nicht wie man weiter kommt? Vielleicht macht es Sinn sich mal an einen Psychologen zu wenden? Vielleicht kannst du mit deinem Hausarzt halbjährliche Rundum-checks verabreden? Irgendwas was dir hilft, das ganze in vernünftige Bahnen zu lenken. Die Angst wird man wohl nie ganz loswerden, aber soweit in den Griff bekommen dass man sich auch über das Leben freuen kann, muss doch irgendwie drin sein?

Alles Gute :)*

Kirsten

K/irilew


P.S.: Mein Freund ist übrigens wieder gesund. Er hat 5 Monate Chemo hintersich und blickt jetzt auf 5 Jahre "rückfallfreie" Zeit zurück.

BFe&n1]001


ich sag dir was: DU HAST KEIN KREBS! verlass dich drauf und lies nicht soviel.

du hast es schon selbst geschrieben: "Wenn ich beschäftigt bin, merk ich nichts"

der zahnarzt wird dich nicht bestätigen und du wirst nach dem termin noch unschlüssiger sein und weiter suchen/lesen. solang bis du bei 10 verschiedenen ärtzen warst und nach jedem arztbesuch gehts dir schlechter.

nachtschweiß haben viele menschen, also mach dich nicht verrückt! glaub mir ich weiß wovon ich rede

B9en1x001


@ kirlew

ich glaube er braucht keinen psychologen, ihm würde es schon viel helfen wenn er solche "beispiele" wie das von dir geschilderte oder am besten diese komplette forum meidet! denn ich glaube was von dir gut gemeint war bewirkt bei ihm das gegenteil: "oh gott, ihr freund hatte auch krebs. ich hab es bestimmt auch" ...

A1usderUTraum


@ Ben1001

Erst mal danke für deinen Beitrag.

Allerdings muss ich dich ein wenig berichtigen. So ein "typischer Hypochonder" bin ich nicht. Also ich bin nicht fest davon überzeugt, krank zu sein. Im Gegenteil: Eine leise Stimme sagt mir immer wieder, dass mir nichts fehlt. Aber der Rest arbeitet gegen die Stimme und lässt sich verunsichern. Ich gehe nicht von Arzt zu Arzt und wenn sie mir eine Diagnose stellen, glaube ich diese auch.

Nein, bei mir ist es vielmehr die Angst, dass ich etwas haben könnte. Die Angst, was es alles gibt. Einfach die Angst, krank zu sein ohne es zu merken oder schwer krank zu werden. Wenn ich an mir etwas bemerke, dann zögere ich den Arztbesuch aus Angst vor einer schlimmen Diagnose oft Monate hinaus. Ich gehe NICHT in der Zeit zu 10 Ärzten und glaube ihnen nicht, was sie mir sagen. Definitiv nicht.

Wenn ich jetzt höre, dass jemand - wie Kirlews Freund - Krebs hatte, dann glaube ich nicht sofort, dass ich diesen auch habe. Ich denke mir dann eher, dass es ziemlich schlimm ist. Und mich ereilt schon ein ungutes Gefühl, weil ich mir denke noch einer mehr, der Krebs hat. Ich weiß dass viele an Krebs erkranken und ich hab Angst, irgendwann zu ihnen zu gehören. Aber es ist definitiv nicht so, dass, wenn ich nun höre jmd. hat Bauchspeicheldrüsenkrebs, ich dann zu Hause vorm PC sitze und die Symptome durchlese und das dann auch meine zu haben. Bei mir kreist die Angst immer nur um bestimmte Krankheiten - nicht alle! z. B. habe ich absolut 0.00 Angst vor Gebärmutterhalskrebs. Nur als Beispiel. Es ist einfach dieser Lymphdrüsenkrebs. Einen Gehirtumor stelle ich mir auch schlimm vor. Und Brustkrebs. Vor diesen 3 fürchte ich mich, obwohl die anderen sicher mindestens genauso schlimm sind. Kann das nicht erklären.

Vielleicht ist das bei mir eine Angst vor Krankheiten in Verbindung mit der Angst vorm Tod.

Meine Oma z. B. hat immer felsenfest geglaubt, sie hat Unterleibskrebs. Damit hat sie sogar ihre Tochter (= meine Mutter) verrückt gemacht. Im Endeffekt hat sie aber dann Lymphdrüsenkrebs bekommen.

Nun gut. Ich ende hier mal.

@ Kirlew

Danke auch dir für deinen Beitrag. Der zeigt auf, wie das Gemüt auf die Gesundheit wirken kann. Man kann sich - obwohl man gesund ist - fühlen wie ein Sterbender, wenn man es sich nur lang genug einredet.

Zum Glück blicke ich nicht nur auf Krankheitsangst zurück. Ich habe schöne Urlaube gemacht, eine funktionierende Beziehung, eine gute Arbeit, Freunde, ein nettes Dach über dem Kopf und des öfteren schöne Unternehmungen. Zum Glück. Aber ich gebe zu, das ein oder andere hätt ich mehr genießen sollen/können/müssen.

A"usdeCrTr|aum


Ach so ja, ich bin eine Frau :-)

Und noch in einem Punkt muss ich dir zustimmen, Ben1001, wenn man im Internet nicht nach Krankheiten suchen würde, wäre man auf jeden Fall oftmals sorgenfreier :-)

KPirlexw


@ Ben1001

ich glaube er braucht keinen psychologen, ihm würde es schon viel helfen wenn er solche "beispiele" wie das von dir geschilderte oder am besten diese komplette forum meidet! denn ich glaube was von dir gut gemeint war bewirkt bei ihm das gegenteil: "oh gott, ihr freund hatte auch krebs. ich hab es bestimmt auch" ...

Hm, wenn das so eine Reaktion wie oben beschrieben hervorruft ist das sicher nicht von mir gewollt. Meine Intention war eher, dass nicht nur Leute die keine direkten Erfahrungen damit haben schreiben "du hast nix", sondern auch jemand der da selber mit zu tun hatte.

@ AusderTraum

Wo Ben recht hat ist, dass das im Internet lesen eigentlich das schlimmste ist was du machen kannst. Man findet garantiert immer was was man haben könnte. Oder man landet durch die Suche in einem Krebsforum und denkt "oh Gott, die haben ja alle Krebs"... natürlich, deswegen sind sie ja dort. Grundsätzlich halte ich es nicht für verkehrt sich auch selber zu informieren. Aber wenn man weiß, dass man zu solchen Ängsten neigt, wäre es da nicht besser sich genau das zu verbieten? @:)

AmusKderTxraum


Hallo,

ich hab jetzt noch eine Zeit beobachtet. Ich schlafe mittlerweile wieder mit der dicken Decke. Aber ich habe jeden Morgen einen ganz leicht feuchen T-Shirt-Kragen. Ich wach aber nicht nachts auf und bin schweißgebadet. Ne ich schlaf eigentlich durch.

Ist das u. U. normal?

LG

AusderTraum

Sgchwzarrzes Blxut


Ist das u. U. normal?

Ich würde sagen:Ja! Glaub mir, ich leide seit Jahren unter Nachtschweiss und mein T-Shirt ist klitschnass, wenn die Beine mitbetroffen sind (nicht immer der Fall), klebt die Decke regelrecht daran und ist auch feucht.

Avus'derTraxum


Hast du das mal untersuchen lassen?

Diese Nacht hab ich auch geschwitzt. Ich bin dann so um 3 Uhr aufgestanden, hab das Fenster ganz aufgemacht und die dünnere Decke wieder genommen.

Mir wars richtig heiß unter der Decke. Typischer ist es bei Krebs doch, dass man aufwacht und einem kalt ist und alles nass ist. Bei mir ist immer nur der Nackenbereich hass und die Schultern, vielleicht noch das Dekoltee.

S,cshwGar`zesy Bluxt


Hast du das mal untersuchen lassen?

Das Problem trat vor ein paar Jahren auf. Bin dann mal zum Arzt. Ich wurde zum Lungenröntgen geschickt und die Schilddrüse wurde überprüft. War alles schick. Ist wohl psychisch bedingt bei mir.

Typischer ist es bei Krebs doch, dass man aufwacht und einem kalt ist und alles nass ist.

Weiss ich nicht, ich hatte nie Krebs. Aber mir ist natürlich kalt, weil das T-Shirt klitschnass ist und die Decke feucht.

Ich würde an deiner Stelle mal die Schilddrüse überprüfen lassen.

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