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Hirntumor oder "nur" Migräne?

cBh_.bu hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich versuch das jetzt mal so kurz und präzise niederzuschreiben wie es nur geht. Ich hoffe, mir kann irgendjemand von euch sagen, ob es ein Tumor sein könnte.

Ich habe überhaupt keine Angst vor jedweger Diagnose - ich möchte mittlerweile einfach nur noch wissen, was mit mir los ist und etwas dagegen tun können.

Seit Kindheit her hatte ich immer Migräne, genauso wie meine Mutter und meine Geschwister. Mit 14 Jahren bekam ich Betablocker, Akkupunktur, Massagen und ein MRT - alles erfolglos und resultatslos (kann mich auch nicht mehr genau daran erinnern).

Richtig gut ging es mir dann, als ich mit 16 und mit 20 Jahren Mutter wurde - in der Schwangerschaft sowie kurze Zeit danach so gut wie keine Migräneattacken.

Jetzt bin ich 23, verhüte seit 1,5 Jahren hormonlos, was etwas Linderung verschaffte, jedoch habe ich seit Anfang 2009 wieder extrem verstärkt Migräneanfälle, zuletzt so 4-6x im Monat, die ich mit Formigran und AscoTop behandelte, was auch immer half.

Im Sommer war ich deshalb wieder beim Neurologen, EEG wohl ohne Auffälligkeiten, Ultraschall da bei den Schlagadern ergab, dass die Durchblutung anscheinend sehr "eng" ist. Ansonsten wurde mir empfohlen Sport zu treiben, was ich dann auch tat.

Vor 2 Wochen dann, an einem Sonntag hatte ich die schlimmste Migräne(?)-Attacke seit ich mich erinnern kann. Mein ganzer Schädel (nicht nur wie sonst eine Seite) schmerzte, pochte, stach - ich schlug mit dem Kopf gegen die Wand, bat meinen Mann mich an den Haaren zu ziehen - 2 AscoTop und 4 Stunden später erst ließen die Schmerzen nach. Mein Hausarzt verschaffte mir bei einem anderen Neurologen einen schnellen Termin letzten Freitag. Dazwischen hatte ich nochmal 2, 3 Migräneanfälle, die allerdings wieder so wie gewohnt vorwiegend einseitig waren.

Dieser Neurologe sah Auffälligkeiten im EEG, was aber auch von der Migräne kommen könnte, meinte er. Er verschrieb mir Sumatriptan, das superschnell wirkt (worüber ich superglücklich bin) und Metobeta und wollte mich Ende Januar dann wiedersehen und einen Termin zum MRT ausmachen.

Diese Betablocker nahm ich nur genau 5 Tage, weil ich es nicht mehr aushielt.

Ich bekam davon heftige Halluzinationen, Alpträume und wache seit Samstag jeden Morgen mit wahnsinnigen Kopfschmerzen (ganzer Kopf) auf, denen ich nur mit Triptanen herr werde. Zudem setzt dann trotzdem nachmittags, abends noch vorwiegend einseitige Migräne ein, die sich wieder nur mit Triptanen bekämpfen lassen. (Ich habe zudem festgestellt, dass die Kopfschmerzen beim Aufwachen nicht ganz so heftig sind, wenn ich fast im Sitzen schlafe.)

Heute Nachmittag/Abend habe ich 1 Stunde nach der Triptaneinnahme einen heftigen Schwindelanfall bekommen, ich dachte ich müsse gleich Erbrechen bzw. ich würde gleich ohnmächtig. So etwas hatte ich dieses Jahr bereits zweimal. Ich bekam Panik, weil ich wirklich dachte, ich würde nun gleich weg sein, als ob man mir den Stecker zieht. Im Kopf stach es rechts ein paar Mal und meine linke Seite kribbelte.

Montag werde ich zu dem Vertretungsneurologen gehen, weil mein aktueller im Urlaub ist, aber was soll ich denen sagen?

Ich möchte so schnell wie möglich ein MRT und nicht bis 22. Januar, bis zum nächsten Termin warten. Irgendwas stimmt nicht mit mir, ich kann nicht täglich bis zu 2 Tabletten Triptane schlucken. Ich kann so nicht mehr leben, ich kann nicht länger als 5 Stunden schlafen, ich schaffe das nicht, wenn mein Mann und ich wieder in die Arbeit sollen. Ich bin seit diesem Jahr total bescheuert, mein ganzes Wesen hat sich so verändert (siehe alte Beiträge hier im Forum).

Was könnte ich haben und wie bekomme ich so schnell wie möglich ein MRT?

Vielen vielen Dank an alle, die sich meinen Beitrag durchgelesen haben und antworten!

Antworten
cNhT.xbu


Habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich innerhalb von 2-3 Wochen von -1,25 auf beiden Augen nun -2-25 links und -1,75 rechts an Sehverlust zugenommen habe.

Spricht das für einen Tumor oder eine Durchblutungsstörung?

s_alVlyhaessen


Hatte auch so Symptome ... Am Ende kamen Sprachstörungen dazu und es war eine Sinusvenenthrombose mit Einlutung.

Lass alles genaustens untersuchen. :)^

cfh.bBu


Hattest du auch migräneartige Kopfschmerzen?

Hab vorhin das hier gefunden:

[[http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/kopfschmerzen/article/502745/migraene-durch-tumor-mrt-sorgt-klarheit.html]]

Was muss ich sagen, damit die im Krankenhaus sofort ein MRT veranlassen?

IZcexAge


Muss auch triptane nehmen. Das einzige wo noch bei iener Migräne hilft. Das sich das Wesen verändert , behaupte ich liegt an den Tabletten. Zumindestens ist das bei mir so. Ich werd richtig agressiv von dem Zeug, und bekomm Panikattaken wenn ich weiss , das ich keine mehr habe. Schwindel und Übelkeit hab ich auch davon. Das zeug hat fürchterliche Nebenwirkungen. Aber ich nehme Sie gerne in Kauf, weil ich weiss, das es das einzige ist wo noch hilft. In der Schwangerschaft ging es mir auch total gut, keine Migräne nichts.... liegt an den Hormonen. Ich hab mir jetzt die zweite Mirena ( Hormonspirale) setzen lassen, seit dem werden die Abstände grösser.

cih.bu


Schwindel und Übelkeit hatte ich von den Triptanen nie, auch nicht, wenn ich 2 am Tag genommen hab bzw. nicht in diesem Ausmaß wie heute. Ausserdem hatte ich heute nur 5mg intus und mir wurde so schwindlig. Auffällig ist auch, dass mir heute nur die linke Seite gekribbelt hat und es rechts im Kopf gestochen hat.

Ich werde morgen ins Krankenhaus gehen, vielleicht sag ich auch, dass ich ohnmächtig geworden bin. Ich kann einfach nicht mehr, ich möchte ein MRT und endlich wissen, was mit mir los ist.

A|lemsLsa29


also eine Wesensänderung hab ich bei mir noch nicht gemerkt. Was ich merke sind:

Müdigkeit

"couchig" (meist angenehm

Schluckauf (wirklich wahr)

und wenn sie wirken und ich was esse, dann zieht sich der Mund zusammen.. das is aber nur kurz..

Aggressiv werd ich nich im Gegenteil, weil die Mig aufhört geht es mir dann echt gut!

I*ceMAge


Also ich hab mir das nochmal genau durchgelesen. Bin auch der Meinung, du solltes sofort was tun. Normale Migräne ist das glaube ich nicht mehr. Möchte Dir wirklich keine Angst machen....aber wenn das z. B. ein Anariesma ist, sollte schnell gehandelt werden.

Meine ehemalige Chefin hatte das auch, wenn ich mir Deine Symptome durch lese, hört sich das alles sehr ähnlich an. Leider ging Sie nicht zum Arzt, und ich habe sie morgens im Geschäft gefunden. Helfen konnte man Ihr da nicht mehr, es war leider zu spät

Geh gleich ins Krankenhaus, und rück denen solange auf die Pelle, bis Sie was tun.

es kann ja nicht sein, das man solang vertröstet wird.

Drück Dir ganz fest die Daumen

s"alll~yhesQsexn


@ ch.bu

Hatte wahnsinnige Kopfschmerzen.

Aber nicht nur da. Ständig hatte ich Kopfschmerzen, so schlimm, dass ich kaum gucken konnte. Teilweise mit Übelkeit und Erbrechen.

Und den einen Tag war es so schlimm und dann habe ich nur noch verdreht geredet.

Erst wurde eine CT gemacht, da konnte man es nicht 100 %ig erkennen. Auf der MRT war es dann eindeutig zu sehen.

Wünsche Dir alles Gute!!!

@:)

Npovemhberx66


Meine lieben,da bin ich bei euch ja richtig! Bei mir ware es auch so...von einer sekunde ein rauschen im Kopf,dann zusammenbruch! Ich konnte nicht mehr sehen mit halbseitiger Lähmung,im Krankenhaus stellte man nach 2Tagen dann ein damals 5DM stück grosse Ansammlung auf der rechten Gehirn hälfte fest! Das war die schlimmste zeit in meinen leben! *:) :)*

siall(yhesxsen


@ November 66

Du Arme!!! Was war's genau? Blutung? Thrombose?

s:allyChessexn


@ ch.bu

Warst Du beim Arzt?

I@cexAge


@ ch.bu

Hallo, ich hoffe bei Dir ist alles in Ordnung :)* :)* :)*

cehR.bxu


Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde, aber die letzten 2 (oder 3?) Tage waren/sind der Horror.

Wir sind zum Arzt gefahren, weil die Kopfschmerzen und das mit dem Schwindel einfach nicht aufhört. Ich kann nicht still sitzen, es dauert keine 3 Minuten, da fängt sich alles an zu drehen. Nach 1,5 Stunden im Wartezimmer, in denen ich krampfhaft versucht habe, sprichwörtlich nicht durchzudrehen, hab ich mittlerweile total apathisch alles geschildert und wurde auf Reflexe etc. untersucht. Meine Nackenverspanntheit ist auch schlimmer geworden.

Daraufhin wurde gleich ein CT gemacht - ohne Auffälligkeiten. Es spricht nichts für eine Blutung oder einen Tumor. Blut wurde mir auch abgenommen, da auch nichts besonderes. Blutdruck recht hoch (164/111 zweimal gemessen).

Morgen will man noch ein MRT zur Sicherheit machen, aber man geht eigentlich - wenn die weiteren (Blut-)Untersuchungen nichts zeigen- davon aus, dass ich einen medikamenteninduzierten Dauerkopfschmerz habe und der Schwindel vom Absetzen der Betablocker kommt.

Deshalb hab ich jetzt auch noch Triptanverbot, an was ich mich auch halte. Das Problem ist nur, dass alles andere ÜBERHAUPT NICHT hilft. Habe Metamizol Tropfen bekommen, gestern Nachmittag, Abend und heute Morgen jeweils 35 Tropfen genommen, keine Veränderung, im Gegenteil die Migräne wird immer schlimmer.

In meiner Verzweiflung hab ich zuhause dann noch Dolomo gefunden (mit Acetylsalicylsäure) und gestern zum Schlafen eine und heute Morgen eine geschluckt, doch auch das verfehlt seine Wirkung.

Wenigstens habe ich keine Nebenwirkungen davon. Aber ansonsten bin ich ein Häuffchen Elend, das apathisch in der Gegend rumliegt oder sich beim Duschen absichtlich die Kopfhaut verbrüht...

Meine "Hoffnung" war wirklich, so blöd wie es klingt, dass man etwas schlimmeres findet, was man dann aber auch heilen kann. Migräne kann man nicht heilen. Und von dem einzigen was mir hilft, nämlich Triptan, soll ich jetzt einen Entzug von mind. 2 Wochen machen.

Meine Ausbildung kann ich an den Nagel hängen. Ich hab wegen der Migräne jetzt schon so viele Fehltage. Wenn ich bis 7. Januar nicht wieder fit bin, kann ich wirklich gleich zuhause bleiben...

Kann mir jemand von euch sagen, was mir noch fehlen könnte oder welche Medikamente ich noch nehmen könnte?

Ich kann nicht mehr, ich weiß nicht wie ich das mit den Kindern machen soll wenn mein Mann nächste Woche wieder in der Arbeit ist.

IeceAgxe


Halló ch.bu

Mir ist da noch was eingefallen... weiss jetzt nur nicht ob das bei Dir sxhon untersucht worden ist..Bei einer ehemaligen Nachbarin war das so, auch die Symptome, bei Ihr ist das Hirnwasser ab gesunken, frag jetzt bitte nicht wie das geht, ich hab keine Ahnung, aber Die wollte auch die glatten Wände hoch gehen, war drei Wochen im Krankenhaus, was gemacht wurde , weiss ich leider auch nicht. Danach war wieder alles in Ordnung.

Auf jedenfall drück ich Dir weiterhin die Daumen, das du das endlich in Griff bekommst. :)* :)* :)*

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