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Zusammenhang Leukozyten und Krebs

P!et#er_VSehaw hat die Diskussion gestartet


Servus Community,

seit einem Monat leide ich unter einem permanenten Schwindelgefühl, welches sehr nervig ist und von Nackenschmerzen begleitet wird. In der Zwischenzeit sind dazu auch noch leichte Muskelzuckungen (wie bei Magnesium- bzw Eisenmangel) hinzugekommen. Meine Vermutung ist zwar, dass es von der HWS/BWS herrührt, da die Beschwerden zeitlich gesehen sehr dicht an mein Training anzusiedeln sind und ich dabei auch spezielle Übungen für die Nackenmuskulatur mache, aber meine Ärztin hat mich erstmal zum Neurologen geschickt (wo ich leider erst in drei Wochen einen Termin habe).

Vorher hat sie jedoch Blut abgenommen, wobei unter anderem herausgekommen ist, dass meine Leukozyten normal sind (Belastungs-EKG war ebenfalls unauffällig).

Leider leide ich zudem schon seit längerem unter Depressionen, was eine ständige Grübelei nach sich zieht. Und da in letzter Zeit zwei Freunde von mir an Krebs erkrankt sind (und einer davon einen Hirntumor hat), habe ich mich ziemlich in die Befürchtung verrannt, dass ich auch einen haben könnte.

Nun versucht der noch rationell denkende Teil von mir die Sache etwas logischer anzugehen und darum wende ich mich an dieses Forum. Die Arzthelferin sagte mir, dass ich keine Angst haben brauche vor einem Hirntumor, da die Leukozyten wirklich in einem normalen Bereich sind. Leider Gottes war ich so doof, und hab Leukozyten gegooglet, weil ich das Wort nicht kannte und wissen wollte, was das eigentlich ist. In dem Zusammenhang war allerdings die fast immer die Rede von Leukämie. Weiss jemand da vielleicht genaueres, was mich eventuell beruhigen könnte?

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Shaw

Antworten
gxalaxxys


Leukozyten sind Abwehrzellen und bei einer Krankheit leicht bis stark erhöht. Das heißt, wenn dein Körper gegen etwas ankämpft, dann sind manche Subpopulationen erhöht, manche erniedrigt, je nachdem in welchem Zustand du dich befindest. Ein normaler Leukozytenwert zeigt zumindest mal, dass dein Körper momentan gegen nichts ankämpft. Und bei einer Leukämie sind die Leukozyten immer erhöht/verringert oder entartet. Da bei dir alles normal ist, kannst du Leukämie ganz sicher ausschließen.

P!ete;r_ShaHw


Ok, danke zunächst mal. Kann man denn da (und das ist es ja, was ich hoffe), auch einen Rückschluss auf andere Krebserkrankungen ziehen? Vielleicht stelle ich mir Krebs auch falsch vor, aber ich habe halt vor meinem inneren Auge, dass das sowas wie eine sehr bösartige Entzündung vor, bei der etwas "wächst" und die der Körper bekämpfen will. Trifft sowas denn auch bei bspw. einem Hirntumor zu? Oder bei anderen Krebsarten generell? Weil das ist ja quasi auch etwas, was nicht da sein sollte und der Körper müsste es dann ja eigentlich auch bekämpfen wollen, oder?

a~gnexs


habe ich mich ziemlich in die Befürchtung verrannt, dass ich auch einen haben könnte

Hast Du mal erwogen, dagegen was zu tun?

P-etecr_Shaxw


Hast Du mal erwogen, dagegen was zu tun?

Ja, hab ich, ich habe auch schon einen Termin bei einem Therapeuten gemacht, damit diese Angststörung mal überwunden wird bzw. ich damit besser umgehen kann, denn derzeit macht mich das alles schon etwas fertig.

Daher suche ich ja auch rationellem Weg etwas "Linderung". Aber danke für den Hinweis. :)^

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