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Krebsrückfall = Todesurteil?

j^ay&dante hat die Diskussion gestartet


Kenne mich mit dem Thema nicht so ganz aus, aber mich würde eure Meinung und eure Erfahrungen zum Thema Rezidiv bei Krebs interessieren. Bedeutet das gleich, dass man keine Chance mehr hat? Ich habe gehört, dass ein neuer Tumor nichts Gutes bedeutet, dass er eben viel aggressiver und hartnäckiger ist als der erste. Hat man trotzdem eine Chance mit Therapie usw. ?? Kann mir jemand etwas darüber berichten?

Danke.

Antworten
T[räum9eDrixn77


Hallo!!

Ich weiß nicht, ob Dir das weiterhilft, aber ich schreib Dir mal die Geschichte meiner Mama.

1999 Brustkrebs. OP, kein Befall der Lymphknoten. Chemo und Bestrahlung. Sie galt als geheilt. 2007 dann der Schock, erneut Krebs, diesmal Darm, Gebärmutter, Eierstöcke und ein faustgroßer Tumor im Bauchraum. Eine erneute OP und wieder Chemo. Aber irgendwie hat Mama sich danach nicht wieder so erholt wie 1999. Letztes Jahr im August wurde das Lungenkrebs festgestellt. Sie hat dann noch mit einer Chemo angefangen, diese musste aber abgebrochen werden. Am 09.01.2010 ist meine Mama gestorben. :°( :°( :°(

W~atexrli


Das kommt immer drauf an, wo der neue Turmor ist und wie belastend die Behandlung war... ich denke mal, das schlechte ist, dass man dann wieder Krebs hat. Aber das heißt nicht, dass es nicht behandelt werden kann. Die Behandlungen belasten aber den Körper und die Psyche, wenn man das immer wieder machen muss. Ich kann mir schn vorstellen, dass manche dann nach der 5ten Chemotherapie mal keine Lust mehr haben...

Wenn es heilbar ist, dann wartet man sicher wieder, ob es wiederkommt und es kann ja mal sein, dass man dann Glück hat. :)z

Sdpeexdyse


oh mein gott träumerin, wenn ich das so lese, erfasst mich voll die panik und mir wird schlecht vor angst.denn vor 4jahren hatte ich auch brustkrebs und im unterbewußtsein regiert stets die angst.was deine mamma da durchmachen mußte, ist so grausam.und dann das geschwafel der ärzte, von wegen geheilt.fakt ist doch,dass alle krebspatienten ein vielfach höheres risiko haben, erneut zu erkranken. und die angst davor, kann einen fast umbringen.liebe grüße >:( *:)

ShpeeNdysCe


für deine mama :)- :)- :)- :)-

T<r<äumerBin7x7


@ Speedyse

Ich wollte Dir keine Angst machen. :|N :|N :|N Wirklich nicht!!

Ich kann Deine Angst gut verstehen. Nach 1999 waren wir erst alle ziemlich beruhigt. Aber seit 2007 lebte man mit der ständigen Angst.

Ich drücke Dir ganz feste die Daumen :)^ :)^ :)^ :)^, dass Du diesen grausamen Krebs ein- für allemal besiegt hast.

ScpheedYyse


mach dir keine sorgen!das schlimme ist, dass ich immer wieder so gezielt solche sachen in mich reinsauge,es ist wie eine sucht.bin ja auch in psycho.behandlung.wie alt wurde denn deine mutti? :)_ :)_ :)_ :)_ :°_ :°_

SNpeedyEsxe


vielen dank auch noch fürs daumendrücken :)_ :)_

j,aBydanxe


Träumerin, das tut mir sehr leid!!! Sch*** Krebs! Ich finde es schrecklich, wie machtlos man (noch immer?!) dagegen ist!!! Und ich frage mich, wie es denn so "schnell" zur Bildung neuer u. großer Tumoren kommt, wenn man doch immer wieder Untersuchungen hat?! Ist es nicht der Sinn und Zweck einer Nachsorgeuntersuchung, genau das zu verhindern?!

S=pee}dyyxse


ja schon, aber wenn ein krebs ganz besonders bösartig ist, vermehren sich die zellen rasend schnell.das alter des menschen spielt dabei auch eine rolle: bei älteren menschen teilen sich die zellen naturbedingt langsamer und somit auch oft die krebszellen. :)z

r9omBat&e


Krebsrückfall = Todesurteil?

Das muss nicht das Todesurteil sein.

Mir wurde 2001 ein Tumor entfernt.

Da in einer zweiten OP alle in Frage kommenden Lymphknoten entfernt wurden, haben die Ärzte ein Rezidiv so gut wie ausgeschlossen.

Genau zwei Jahre später (2003) wurde dann doch bei einem Bluttest ein Rezidiv festgestellt.

Darauf wurde eine umfangreiche Chemotherapie durchgeführt

Ich lebe jetzt schon sieben Jahre ohne weiteren Rückfall, aber aus dem Kopf geht das alles wohl nie mehr raus.

das schlimme ist, dass ich immer wieder so gezielt solche sachen in mich reinsauge,es ist wie eine sucht

Genau so geht es mir auch *:)

Gruß

romate

S|peedRyse


und gibst du dieser "sucht" des reinsaugens nach oder versuchst du es zu unterdrücken?

r.omfate


Ich versuche es zu unterdrücken.

Leider gelingt es mir nur phasenweise. Wenn ich mehr zufällig auf eine Pressemeldung oder einen Forenbeitrag stosse oder auch nur ein Krankenhaus sehe kommt alles wieder zurück.

Leider ist das Krankenhaus in dem die Chemo durchgeführt wurde ganz in der Nähe.

Ich fahre gerne mehr oder weniger unbewusst Umwege um nicht dort vorbeizufahren :-)

Ich weiß, klingt verrückt und kann niemand nachvollziehen, ich kann aber damit leben. :-)

Ich musste sogar schon mehrmals mit meiner Tochter in die Ambulanz des Krankenhauses, hab ich auch überlebt, aber angenehm war das nicht.

Danach hab ich wieder im Internet nach Horrormeldungen über Krebserkrankungen gesucht.

STpeed5ysCe


ich kann es voll nachempfinden, denn mir gehts ja auch so.machte damals(wie das klingt ;-D ) die chemo ambulant und genau daneben befindet sich mediamarkt.will ich heut zum mediamarkt, wird mir davor übel.auf der strasse sehe ich sofort, wenn jemand ne perücke trägt und ich muß nochmals hinsehen.ich find das auch so krank und würds gern abstellen, leider vergebliche müh.mein psychodoc nahm mir letztens ne zeitung ab, weil titelüberschrift brustkrebs hieß.wir müssen damit leben lernen, aus dem kopf raus gehts nie :=o *:) *:) :)* :)* :)* :)* :)*

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