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Habe ich einen tumor? krebs? (lymphknoten),

nZico*le17 hat die Diskussion gestartet


ich habe große angst, an krebs erkrankt zu sein oder einen tumor zu haben. es ist so: seit jänner 2003 habe ich bei meiner nase starke schmerzen, jetzt am vorigen freitag, wurde festgestellt, dass ich "concha bullosa bds." (=luftblasen in der nasenmuschel + eine nebenhöhlenverengung) habe.

vor ca. 2 jahren habe ich an meinen rechten hals einen ca. 2cm lymphknoten entdeckt, der nie abgeschwollen ist, aber auch nicht weh tut.

dachte mir damals, dass das ja mal vorkommen kann... jetzt in den letzten 2-3 monaten hat sich mein gesamtzustand stark verschlechtert, ich hatte eine 3. gürtelrose, habe an der leiste einen weiteren ca. 2 1/2cm großen lymphknoten entdeckt (wächst!!!), habe bei meiner linken hüfte einen ca. halben cm großen knoten entdeckt, der sich frei verschieben lässt & sticht. an meinen linken oberarm habe ich an meinen muskel ebenfalls einen knoten, wo aber gesagt wurde, dass es "nur" ein fettgewebe ist. - und das alles in nicht einmal 2 monaten!!!

vor 4 wochen hatte ich starke schmerzen in meinen nieren - vorallem rechts. im blut & ultraschall wurde nichts festgestellt...

da ich oft herzrasen & stolpern habe, wurde ich zum internisten geschickt, wo ich jetzt ein 24h-blutdruck gemacht habe, ein 24h EKG noch machen werde, sowie ein belastungs-EKG und bauchultraschall...

diesen montag war ich blutabnehmen, und meine laborwerte sind nicht die besten. meine lymphozyten sind erhöht, meine thrombozyten sind erhöht, mein colesterin ist erhöht (daweil ich esse ich wirklich wenig, fast kein flesich - wenn dann nur fettarm, habe gerademal 47kg - muss aber anmerken, dass ich vor knapp 1 1/4 jahr noch 33kg mehr gehabt habe), außerdem sind meine "segmentkernigen" zu niedrig.

so, bis hier hin ja noch schön ABER: es ist so, vor 1-2 monaten (bin mir nicht mehr so sicher) habe ich einen kleinen knoten am rechten hinterkopf bemerkt... jetzt ist er ca. auf 2cm gewachsen und lässt sich zwar bewegen, aber eher schwer (fühlt sich wie ein lymphknoten an!!!!). an meiner stirn (links), wächst seit ca. ebenfalls einen monat ein stein-harter knoten der sich aber kein mm bewegen lässt (wird ziemlich schnell größer), außerdem habe ich oft starke kopfschmerze - dass aber auch von der nase kommen kann, eine ständige augenentzündung mit schwammig sehen und oft schwindelanfälle, wo ich mich fühle, als würde ich gleich wegtreten!

morgen werde ich zu neurologen gehen, da werde ich die beiden knoten am kopf ansprechen... (muss zum neurologen weil ich oft kribbelige fingerspitzen habe)...

seit ich klein bin, bin ich oft krank... mein immunsystem war nie das beste, hat sich aber ziemlich verschlechtert - wenn wer in der familie krank ist, kann ich 100% sicher sein, dass ich es auch werde! - voriges jahr hatte ich 2x (!) influenza und einen grippalen infekt... (in 3 monaten!) - ich bin auch IMMER müde und abgeschlagen...

ich bin gerademal vor einen monat 17 geworden... fühle mich mittlerweile aber schon wie eine 50 jährige :-( das ist deprimierend...

Antworten
Zoa0uberwDald_x81


Re

Hallo,

als ob Du einen Tumor oder Krebs hast, kann so wahrscheinlich niemand sagen.

Ich kann Dir nur mal was zu den geschwollenen Lymphknoten sagen. Ich selber kenne das Problem auch sehr gut .Ich weiß, dass man manchmal schnell Panik bekommt wenn Lymphknoten anschwellen oder geschwollen bleiben. Natürlich kann das ein Zeichen für Krebs sein . Jedoch ist es in den meisten Fällen ein Zeichen für irgendetwas ganz anderes, denn Lymphknoten sind nunmal das Abwehrsystem deines Körpers. Um rauszufinden, was wirklich los ist, braucht man manchmal sehr lange. Um die ganzen Möglichkeiten nicht aufzählen zu müssen, kann ich Dir nur empfehlen meinen Eintrag "Lymphknotenschwellung mal ganz anders" im Forum "diverse Krankheiten" zu lesen.Da steht auf was ich schon alles getestet wurde.

Ich kann nur so viel sagen, dass es eigentlich sehr ungewöhnlich für Lymphknotenkrebs ist, dass er an so vielen verschieden Stellen auftritt. Er beschränkt sich meist am Anfang auf eine Region.

Aber eine Frage hätte ich doch: Warum hast du denn so viel abgenommen?? War das gewollt oder ohne jeglichen Grund??

Richtig ist, dass du die ganzen Sachen jetzt erstmal abklären lässt und dann mal guckst, was dabei rauskommt. Scheinbar wirts du ja von oben bis unten durchgecheckt.

Zur Not, wenn sich rein gar nichts finden lässt, mußte Dir halt mal einen Lymphknoten herausnehmen und untersuchen lassen. Jedoch nur, wenn alle weiteren Möglichkeiten ausgeschlossen sind

N"ewpbie`poster


Du mußt außerdem bedenken, daß ein Lymphknoten der vor 2 Jahren sich vergrößert hat, kein Zeichen von Krebs ist, wenn du heute noch lebst, und das ohne Therapie.

Ich würde am ehesten sagen, daß sich das ganze eher so anhört als wenn du echt Probleme mit deinem Immunsystem hast.

Und das kann schon sein, wenn man 33kg in 1,25 Jahre verliert. Das Kribbeln an deinen Händen kommt auch davon.

Wieso hast du so schnell und soviel abgenommen?

nbico,le17


ich war stark übergewichtig (bin ja nur 1m56 *g*) und hatte schon damals ziemliche probleme mit meiner gesundheit und meiner abwehr - nur haben mir damals ALLE ärzte gesagt, dass kommt vom übergewicht - schön... jetzt habe ich abgenommen und habe es noch genauso wie vorher! ich nehme seit mai nicht mehr bewusst ab, habe aber trotzdem seitdem nocheinmal 5kg verloren...

am montag habe ich einen termin beim hautarzt wegen meinen beiden knoten am kopf...

ich weiss auch, dass ich einen fehler gemacht habe vor 4 jahren... damals hatte ich meine 1. gürtelrose mit einer 2. gürtelrose gleich danach... damals wollten sie mir blutabnehmen, weil es ungewöhnlich ist, dass eine 12 jährige so stark an einer gürtelrose leidet. da ich panische angst vor blutabnahmen habe, hatte ich mich geweigert und die ärzte davon abgebracht weil ich sagte, es sei eh schon viel besser geworden...

jetzt vor 3 monaten, hatte ich wieder eine gürtelrose und da sagte mir eine ärztin, dass ich mein blut umbedingt einmal durchchecken sollte lassen, da hinter mehreren gürtelrosen "meist" ein vesteckter krebs/tumor steht. (steht übrigends auch im internet... da normalerweise nur 60+ jährige sonst erkrankt sind).

ich war wieder so blöd, und habe mir gedacht, wie eine ärztin nur SO einen schwachsinn ohne grund mir erzählen kann und habe wieder nicht mein blut untersuchen lassen.

jetzt habe ich es mehr oder weniger freiwillig machen müssen, weil der internist umbedingt ein blutbild haben wollte - habe mir dabei nichts gedacht...

genauso wenig habe ich mir dabei gedacht, als bei meinen hinterkopf etwas lymphknotenartiges gewachsen ist (vor einen monat war fast noch nichts zu ertasten... jetzt ist er mehr als das dreifache gewachsen) und als ich vor 2 wochen einen knoten an meiner stirn entdeckte, war er ebenfalls noch so klein, dass ich dachte, ok... man muss ja rechts und links bei der stirn nicht gleich sein - jetzt ist er ebenfalls das doppelte gewachsen.

aber es ist richtig... am besten ich warte mal alle befunde ab... nur werde ich mit dieser ungewissheit echt schwer fertig...

mein lymphknoten könnte auch geschwollen sein wegen der "concha bullosa" - aber es können deswegen eben nicht neue entstehen, da ich es schon 1 jahr habe und es sich nicht viel verschlechtert hat bzw. da es eben nicht akut sondern chronisch ist...

momentan kann ich eh nichts machen, außer abwarten...

Z4aubPer}wa0ld_8x1


Re

Ich kann mir gut vorstellen, wie es ist, auf seine Befunde zu warten.

ich wünsch dir auf jeden fall noch ein großes durchhaltevermögen...so lange dauert es ja auch nicht mehr.

im übrigen finde ich deine ärztin etwas voreilig. mit so einer aussage tut man doch keinem einen gefallen.

immerhin hast du dich jetzt schonmal zu einer blutentnahme bewegen lassen. da ist doch der befund bestimmt schon da. das dauert doch blos ein oder zwei tage. ruf mal an und frag mal nach.

du schaffst das schon!!

n?ic*ole1x7


der befund ist eh schon da... - wie gesagt, meine lymphozyten sind erhöht, meine thrombozyten sind erhöht, mein colesterin ist erhöht und meine "segmentkernigen" sind deutlich zu wenig...

Aischenqputqt}el


Nicole

Was Zauberwald und Newbieposter sagen, klingt schlüssig und vernünftig, aber falls sich doch ein Verdacht auf Tumor ergeben sollte, dann könntest du ihn durch CT und/oder PET bestätigen/entkräften lassen. Hat mir mal sehr geholfen, als an meiner Wirbelsäule ein Tumor festgestellt wurde (durch MRT) und dem Verdacht auf Metastase nachgegangen werden musste.

Alles Gute!

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