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Ultraschall und CT widersprechen sich

KuaYlifna hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

vor 2 Wochen wurde bei einer Sonografie meines Bauchraumes zufällig eine "Raumforderung in der Leber, 3x3x4 cm" festgestellt. Der untersuchende Internist meinte, er könne nicht genau sehen, um was es sich dabei handele und überwies mich weiter zum CT. Selbiges wurde letzte Woche mit Kontrastmittel (trinken + intravenös) gemacht. Der Radiologe der nachher mit mir die Bilder besprochen hat, konnte darauf jedoch keine Raumforderung oder Veränderung an der Leber feststellen. Ich bin nicht wirklich erleichtert, ich habe widersprüchliche Aussagen darüber gelesen, wie zuverlässig ein CT ist, doch denke ich das allen gemein war, dass es zuverlässiger als ein Ultraschall sei. Ausserdem war ja etwas da, sonst wäre ich ja nicht weiter überwiesen worden. Ich bin nun sehr verunsichert, habe nächste Woche einen weiteren Termin beim Internisten gemacht, um mit ihm das ganze noch mal zu besprechen. Hat hier jemand Ahnung, was die Zuverlässigkeit der Diagnostik von Ultraschall und CT betrifft? Es ist vielleicht eine doofe Frage, aber gibt es Dinge, die einfach so auch wieder verschwinden? Ich mache mir nämlich immer noch schreckliche Sorgen, denke dass irgendwas übersehen wurde, oder der Radiologe keine Ahnung hatte :-(

Ich habe bisher keinerlei bekannte Erkrankung an der Leber und ausser Übelkeit und Magenschmerzen, die mich zur Erstuntersuchung geführt haben, auch keine Beschwerden.

Danke für jede Antwort.

Antworten
sCchnatt]erguxsche


Ultraschall und CT kann man schlecht hinsichtlich der Zuverlässigkeit unterscheiden. Die liegt eher bei dem Arzt, der die Aufnahmen befundet. Vor allem kommt es auf das zu untersuchende Gewebe an. Wenn da etwas den Schall besser reflektiert als es Röntgenstrahlen absorbiert, dann ist es in der Sonografie besser erkennbar.

Es ist vielleicht eine doofe Frage, aber gibt es Dinge, die einfach so auch wieder verschwinden?

Die Frage ist nicht doof. Nichts verschwindet "einfach so". Aber manches verschwindet, weil der Körper es auflöst. Er hat starke Selbstheilungskräfte.

Laß doch nochmal zur Kontrolle eine zweite Ultraschall-Untersuchung machen. Damit lassen sich Deine Zweifel und Ängste sicher am besten klären.

KIalinxa


Erst einmal danke für die Antwort :-) Ich weiss, dass das im Endeffekt nur der Arzt klären kann, aber bis nächste Woche ist noch so lange hin..Hätte man bei der Größe denn nicht zumindestens irgendetwas auf dem CT sehen müssen? Ich versuche mich selbst irgendwie zu beruhigen, da ich nun schon seit 2 Wochen in ständiger Angst lebe :-(

s@chnSattlergusxche


Hätte man bei der Größe denn nicht zumindestens irgendetwas auf dem CT sehen müssen?

Nicht unbedingt. Es kommt darauf an, was dieses Irgendwas ist, wenn da noch etwas ist. Wenn es die Röntgenstrahlung genau so oder sehr ähnlich wie das umgebende Gewebe absorbiert, sieht man nichts. Falls eine weitere Sonografie nichts mehr ergeben sollte, kannst Du davon ausgehen, daß der Körper bereits erfolgreich gearbeitet hat. Falls sich dabei wieder etwas zeigt, und damit im Widerspruch zum CT steht, wirst Du sicher weitere Untersuchungen mit anderen diagnostischen Verfahren bekommen, um es abzuklären.

Ich versuche mich selbst irgendwie zu beruhigen, da ich nun schon seit 2 Wochen in ständiger Angst lebe :-(

Das ist super! Wenn Du Dich selbst zu beruhigen versuchst, hilft es Dir vielleicht zu verstehen, was Ängste sind. Nämlich die Reaktion auf unwahre Gedanken über die Zukunft. Du schreibst, daß Du keine Beschwerden hast und zufällig etwas gefunden wurde. Nicht jede Raumforderung ist gefährlich, und nicht jeder Tumor ist bösartig. Wenn Du es genauer betrachtest wirst Du feststellen, daß Du keinen wirklichen Grund hast, ohne entsprechenden histologischen Befund von einer Krebserkrankung auszugehen.

L[e%nzx11


sie hat doch übelkeit und magenschmerzen, deshalb ist sie ja dorthin.

A:ltwesLedexr


Die Frage ist nicht doof. Nichts verschwindet "einfach so".

da muss ich wiedersprechen! ich hatte n tumor direkt neben dem herz in der muskulatur. hab mich erschreckt als ich den knubbel endekte und bin sofort zum dok! bekam einen thermin zum op!!!! ein tag vor dem besagten thermin was das ding weg! da ich nicht daran rumfummeln wollte hab ich versucht dort nicht zu tasten. beim duschen einen tag vor em op tat ich es und das ding war weg! als ich den doc anrief sagte man: klar, jaja, selbstheilung.... ich kam mir verarscht vor, aber auch der arzt konnte nichts mehr festellen!

mfg

sychnatdterg[usche


Hmmm... In den beiden folgenden Sätzen hatte ich gerade das beschrieben. Worin liegt jetzt Dein Widerspruch? ":/

R.otbOäckchenx68


Kontrastmittel hilft Tumore besser darzustellen. Wenn kein Kontrastmittel aufgenommen wurde, ist das ein gutes Zeichen, ich würde aber auch nochmal ein Ultraschall machen lassen, um sicher zu gehen, daß da nix mehr ist.

EMmma_mPeWexl


Vielleicht habe ich es falsch in Erinnerung, weil es schon einige Zeit her ist, aber bei mir wurden damals im US zwei Leberhämangiome entdeckt und der Arzt meinte zu mir, wenn Verdacht auf einen Tumor bestünde, würde er ein CT veranlassen, er sehe im Moment aber keine Notwendigkeit, da das Kontrastmittel auch nicht ganz gesund sei. Auf meine Nachfrage hin, erklärte man mir, ein Tumor würde sich damit im CT zeigen, das Hämangiom sei unsichtbar.

Kann es sein, dass es bei dir also auch nur ein Blutschwämmchen ist? Die sind dann nämlich auf dem CT nicht zu sehen und eigentlich hast du somit einen guten Befund. ;-)

E_mma_UPeel


PS: Der Arzt riet mir damals, auf den Einsatz hormoneller Verhütungsmittel zu verzichten, da ein Zusammenhang vermutet wird und er nicht wollte, dass die Hämangiome größer werden. Irgendwann müssen nämlich auch die operiert werden.

K:ali/na


erst einmal danke für die Antworten :-)

@ Emma_Peel Also im Endeffekt weiss ich ja gar nicht was es ist. Der Arzt hat auch Verdacht auf Blutschwämmchen auf die Überweisung geschrieben, aber wenn Du jetzt sagst, dass man das beim CT gar nicht sehen kann, würde mich das natürlich ein Stück weit beruhigen. Der Radiologe hat das nämlich nicht so gesagt, sondern nur, dass da nichts wäre.

Ich konnte mir das alles auch nicht wirklich vorstellen, allerdings ist mein Opa damals an Leberkrebs gestorben, ich weiss nicht, wie es da mit erblicher Vorbelastung aussieht.

Das mit den Verhütungsmitteln hab ich auch gelesen, sehr erschreckend, und da orientiere ich mich gerade auch um aufgrund der ganzen Geschichte.

Im Zweifel wird mir ja die nächste Woche hoffentlich ein wenig Klarheit bringen, aber das Warten ist so anstrengend. Glücklicherweise sind meine realen Beschwerden die ich hatte mit dem Magen jetzt nach 2 Wochen nach Einnahme von Medikamenten auch erheblich besser geworden. Auch wenn mein Arzt mir sofort gesagt hat, dass das Beschwerdebild nicht auf die Leber passt, hat mich das noch zusätzlich verängstigt. Kopfkino ist echt das schlimmste.. ;-)

ELmmam_Pee!l


Wie alt ist denn dein Opa gewesen und hat er vielleicht gern den ein oder anderen über den Durst getrunken? Mein Arzt sagte mir damals, Leberkrebs sei äußerst selten und entstünde so gut wie nie aus dem Nichts. Meist gab es da schon eine handfeste Leberzirrhose oder man hätte sich die Leber mit diversen Medikamentencocktails zerschossen. Bei einer jungen Frau sei ein bösartiger Tumor dagegen fast ausgeschlossen, daher gab's bei mir auch kein CT mit Kontrastmittel, sondern nur der Tipp, das regelmäßig kontrollieren zu lassen.

Wenn nun bei dir auf dem CT nichts war, dann wird sicher alles okay sein. Einen bösartigen Tumor hätte man mit Kontrastmittel auf jeden Fall entdeckt. :)*

sQchn=att$erguxsche


Kopfkino ist echt das schlimmste.. ;-)

Genau das ist der Punkt. Und deshalb kann ich Dir nur raten, die Filmrolle zu wechseln. ;-)

... allerdings ist mein Opa damals an Leberkrebs gestorben, ich weiss nicht, wie es da mit erblicher Vorbelastung aussieht.

Nicht gut. Es wurde bisher kein Gen gefunden, das eine Neigung zu Leberkrebs oder irgendwelchen anderen Krebserkrankungen erklären könnte. Mir persönlich (es ist also nicht wissenschaftlich) scheint es sehr viel wahrscheinlicher, daß Lebensgewohnheiten weitervermittelt werden. Und die können auch in nachfolgenden Generationen zu den gleichen körperlichen Reaktionen führen.

Meine beiden Großmütter sind an Krebs gestorben. Meine Eltern sind inzwischen älter und immer noch gesund. Aber sie haben auch die alten Filmrollen über Bord geworfen.

RzotbäIckoc}he6n68


Hepatitis ist auch mit verantwortlich für Leberkrebs.

S chne%ehxexe


@ Kalina

Ich hatte auch unterschiedliche Ergebnisse.

Ultraschall-Abdomen beim HA Raumforderung im Unterbauch, der vaginale Ultraschall beim Gyn war ohne Befund aber im CT (mit Kontrastmittel wie bei dir) suspekter Befund an Gebärmutter und Cervix. Aufgrund dieses Befundes (und auch wegen meiner Beschwerden) landete ich im OP zu einer diagostischen Laparoskopie, aber nix kam dabei heraus.

Lass dich bitte nicht verrückt machen, manchmal dauert es etwas länger bis solche Befunde geklärt werden können.

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