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Kann histologischen Befund nicht verstehen

eSl{fex55 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Vielleicht kann mir jemand meinen histologischen Befund "verdeutschen"

Junktionale Melanozytenproliferation, Junktionale naeveomelanozytische Nester mit teils variabler Größe und Form, fokale Brückenbildung, Eher asymmetrische und nicht umschriebene Läsion, Stellenweise auch junktionale atypische Melanozyten mit vergrößerten oder hyperchromatischen Kernen. Dermale lamelläre Lymphozyten dermal vermehrt.

Diagnos: atypischer (dysplastischer) Junktionsnaevus. Exzision nach vorliegenden Schnitten in toto. D22.9

Mein Arzt meinte nur mit der Entfernung sein nun alles ok und ich sollte in einem halben Jahr wieder zu Kontrolle kommen.

Vielen Dank für Eure Mühe

Antworten
g8ala|xxys


Ein Junktionsnävus ist eine Art von Muttermal, er befindet sich zwischen zwei Hautschichten. Die Nestbildung, assymetrische Formen und atypische Melanozyten sind Zeichen, dass es kein normales Muttermal mehr ist, dass es erste Veränderungen zeigt. Bei der Diagnose steht auch, dass er atypisch ist und dysplastisch. Dysplastisch bedeutet, dass da Zellen sind, die da so nicht hingehören. Schwere Dysplasien können Krebsvorstufen sein. Da das Muttermal komplett entfernt wurde besteht aber keine Gefahr, dass du ein Melanom bekommst, da das verdächtige Muttermal ja schon entfernt wurde. Das D22.9 ist eine Zahl aus dem ICD, dort werden alle Krankheiten aufgelistet. Ist also die Bezeichnung für deinen Nävus.

Kjatzenp?fötc?hexn


Hallo elfe55, kann galaxys nur zustimmen, Du brauchst keine Angst zu haben. Ich arbeite selbst beim Dermatologen. Wenn das Muttermal ganz raus ist, wie Du ja schreibst ( in Toto) – totalis, ist alles O.K.

Solltest nur wie Dir Deine Arzt empfohlen hat regelmäßig zur Kontrolle gehen.

L.G

ealfYe55


Hallo Galaxys

Vielen Dank für Deine Antwort. Mein Arzt meinte noch es wäre nicht bösartig, hätte es aber werden können wenn es nicht entfernt worden wäre.

Ich verstehe das als eine Vorstufe von einem Melanom, sehe ich das richtig?

Kxatzaenp@fötpchexn


Das Muttermal, was Dir entfernt worden ist, hatte die veranlagung VIELLEICHT mal bösartig werden zu KÖNNEN. Das heißt aber nicht, das Du schon eine Vorstufe von einem Melanom hast.

ezlfe5x5


Danke Katzenpfötchen, das beruhigt mich doch.

Werde also brav regelmäßig zur Kontrolle gehen und mich bis dahin nicht verrückt machen. Weißt Du denn ob ich jetzt jedesmal die Kontrolle selber zahlen muß? Mein Arzt macht es nicht aus Kasse.

K%atqzenrpfötxchen


Hey Elfe55, schön das ich Dich beruhigen konnte. Bei uns in der Praxis läuft es so, das Patienten mit solchen Diagnosen wie bei Dir 1mal im Jahr bzw alle halbe Jahre zur Kontrolle kommen. Bei Kontrollen wie jetzt bei Dir, würde mein Chef das ganze über die Kasse abrechnen. Bei ganz normalen Muttermalkontrollen, bei Patienten die noch nie irgendwelche veränderungen hatten, zahlt das die Krankenkasse nur alle 2 Jahre.

Es gibt aber noch die Möglichkeit über ein Gerät, das nennt sich Fotofinder, da werden Muttermale eingescannt und abgespeichert, um nach einen längeren Zeitraum das gleich Muttermale zu vergleichen, ob sich eine veränderung ergeben hat. Das Kostet bei uns 65Euro pro Sitzung. Das entscheidet der Patient, welche Möglichkeit er möchte.

ezlkfeZ5x5


Danke Katzenpfötchen, werde meinen Arzt einfach das nächste Mal fragen. Bis jetzt habe ich das Screening immer selber zahlen müssen, allerdings sagte man mir, wenn ein Befund vorliegt, dann zahlt die Nachkontrolle die Kasse. Mal sehen. Egal wie auf jeden Fall gehe ich regelmäßig zur Kontrolle

K2atzenlpfötchxen


Guten Morgen Elfe55!

Ich an Deiner Stelle, würde, bevor ich meinen Arzt wieder aufsuche mich mal bei der Krankenkasse erkundigen. Leider ist es so, das viele Ärzte immerwieder versuchen, den Patienten, die Sogenannten Igel-Leistungen(Individuelle Gesundheitsleistungen) anzudrehen,obwohl es auch die möglichkeit der Kassenabrechnung gibt. Alle Igel-Leistungen trägt der Patient auf eigene Kosten!!!

L.G

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