» »

Wie kommt der Krebs?

N[odxdixe


2 Wochen vor meiner Diagnose(Lymphknotenkrebs) wurde ich noch wegen meiner sehr guten Blutwerte gelobt. Alles im Normbereich.

Ich fühlte mich gut und mir tat auch nichts weh. Wenn nicht bei meiner Schwester der Verdacht auf ein Schilddrüsenkarzinom (was Sie zum Glück nicht hatte) währe ich nie zum Arzt gegangen.

Wenn Darmkrebs gehäuft in einer Familie vorkommt sollte man doch mit dem Arzt sprechen und die Vorsorgeuntersuchungen schon früher anfangen. Gerade Darmkrebs hat wenn er früh gefunden wird gute Heilungschancen.

Leider ist es so das Krebs ermals schleichend kommt und erst gemerkt wird wenn er schon größer ist.

Alles liebe

Noddie

sVchnatte<rgu>scxhe


Maerad

Schnattergusche, ich finde es etwas bedenklich das so zu schreiben, weil es impliziert, dass die Erkrankten Menschen eine "Eigenschuld" an ihrer Erkrankung tragen, frei nach dem Motto: "Hätte ich mal den halben Tag damit verbracht in mich reinzuhorchen."

Ich hatte eine Beobachtung beschrieben und damit die fehlende Sensibilität begründet.

Eine Schuldzuweisung wirst Du in meinem Text nicht finden. Genau so wenig die Behauptung, daß in sich hineinzuhören Krankheiten verhindern würde. Ich behaupte nur, daß man sie durch die entsprechende Aufmerksamkeit bei verändertem Bewußtseinszustand Krankheiten etwas früher bemerken könnte. Alles andere ist Deine Interpretation, für die ich natürlich keine Verantwortung übernehmen kann. ;-)

MRaeraxd


Ich sagte nicht, dass du den Krnaken eine Schuld zuweist, ich sagte, dass der Text eine Schuldzuweisung impliziert. Das ist ein Unterschied. Natürlich ist dies reine Interpretationssache, aber ich gehe davon aus, dass jemand, der an Krebs erkrankt ist es so interpretieren könnte, weil (wie schon gesagt) der Text es eben impliziert. Sonst wäre ich ja auch nicht drauf gekommen. ;-)

Mya(esrad


Ach und btw: Ich sehe hier im Forum überall ganz viele Menschen, die für meine Begriffe ein wenig zu sehr in sich reinhorchen und sich Krankheiten einreden, die nicht da sind. Ich meine damit jetzt keine speziellen User, mir fällt es nur stark auf.

Man kann also von allem natürlich zu wenig machen, aber durchaus auch zuviel.

s_chnUatterQguscxhe


... ich sagte, dass der Text eine Schuldzuweisung impliziert.

Da kann ich ein Stück mitgehen. Wenn die Implikation einer "Schuld" enthalten ist, dann die, daß die wohl meisten Menschen ihre Möglichkeiten, Krankheiten früher zu bemerken, nicht nutzen.

Daß andernfalls Krankheiten verhindert werden könnten, mag Deine Assoziation sein. Aus der kannst Du dann schlußfolgern, daß es eine Schuld für Krankheiten gäbe. Aber diese Assoziation hat nichts mit mir zu tun. Im Gegenteil. Genau die lehne ich ab. So etwas kommt häufig aus Glaubenslehren, die Karma beinhalten, aber nach meinem Verständnis falsch bewerten.

Ich sehe hier im Forum überall ganz viele Menschen, die für meine Begriffe ein wenig zu sehr in sich reinhorchen und sich Krankheiten einreden, die nicht da sind.

Mit dem Reinhorchen hat das nach meiner Einschätzung wenig zu tun. Es scheint mir in den meisten Fällen der Versuch zu sein, eine unbewußte Angst (oder mehrere) manifestieren und damit faßbar machen zu wollen. Ein psychologischer Hintergrund wird aber gerade bei diesen Leuten oft vehement abgelehnt. Es muß etwas Körperliches sein. Und halbverstandene Informationen aus dem Internet bieten leider allerhand Anhaltpunkte, die sich dann verdichten lassen.

M,ay3x41


Kann man von täglichem Süßigkeitenkonsum (in Maßen) wirklich Darmkrebs bekommen? Kann ein gereizter Darm ein Warnzeichen dafür sein, dass daraus mal Krebs werden könnte?

S}teph-6Bou,nty


May, ich bin auch gerade über diese Stelle

Wenn jemand täglich seinen Schokoladenriegel oder sein Feierabendbier braucht, dann soll er nicht rumheulen, wenn die Diagnose Krebs lautet.

gestolpert.... ":/

Weißmehl, Schokoriegel..... das ist krebsfördernd?! :-o Mein Mann ernährt sich nur (!) von Nutellabroten, Eszettschnittenbroten, Milka Schokolade.... und ich steh auch auf Schoki |-o

d.rug


Nein die meisten Nahrungsmittel – unabhängig davon, inwiefern sie von Ernährungswissenschaftlern als gesund oder ungesund bezeichnet werden – sind nicht carzinogen.

SRt?eph-/Bouxnty


Gott sei Dank..... @:)

Meay3H41


Aber ich habe mal gelesen, dass Adenome, und wahrscheinlich auch Karzinome entstehen können, wenn man sich ungesund ernährt. Also viel Fastfood, Süßigkeiten, Alkohol und viel fettiges! Man soll sich eigentlich ballaststoffreich ernähren, um die Darmgesundheit zu erhalten.

Aber was macht man, wenn man viele gesunde Nahrungsmittel nicht essen kann, weil man Nahrungsmittelunverträglichkeiten hat, und man nur durch den Verzehr von Süßigkeiten verhindern kann, dass man untergewichtig wird?

Z.B. Milch, Joghurt (auch laktosefreie gehen nur bedingt), salzhaltige Lebensmittel, Weizenbrot (kann ich ab und zu essen, aber nicht täglich), Nüsse, Zwiebeln, Äpfel und anderes säurehaltiges Obst und Lebensmittel usw.

Ich kann alles mal essen, aber täglich geht gar nicht. Ich kann zum Beispiel kein Müsli essen, obwohl ich es immer gerne gegessen habe, wegen der Laktoseintoleranz in der Milch und im Joghurt, die man dazu isst.

Und was sollte eine Ernährungsberaterin raten, wenn wirklich so gut wie keine Lebensmittel übrig bleiben, die man regelmäßig essen könnte?

Ich esse auch viel Rohkost und Salat in letzter Zeit, aber auch letzteren isst man mit Öl und Essig oder anderen Dressings, weil er sonst nicht schmeckt.

:-/ :)D

Naja, liebe Grüße

d1rug


@ May

Wo hast du das gelesen? Also ich denke deine Probleme sind eine ganz andere Baustelle :-)

Msay34x1


Wo hast du das gelesen? Also ich denke deine Probleme sind eine ganz andere Baustelle

Mach' Dir mal keine Sorgen um meine Probleme. :-) Das kannst Du nachgoogeln unter "Ursachen von Adenomen". Dass Adenome u.a. durch ungesunde Ernährung entstehen können, ist zwar noch nicht wissenschaftlich belegt, aber es wird vermutet. Auch Gallensteine entstehen durch ungesunde Ernährung.

MKaerxad


Es ist sicher so, dass gewisse Ernährungsweisen eine Entstehung mancher Krankheiten begünstigt, das ist allerdings keine Garantie dafür, dass jemand, der kaum Fette zu sich nimmt beispielsweise nie an Gallensteinen erkranken kann. Es gibt keine Sicherheit. Für nichts! Der Mensch liebt Sicherheiten, er schließt Versicherungen für Haus und Hof ab, sogar Lebensversicherungen, dass die ihm nichts bringen, wenn der Tod zuschlägt weiß er, verdrängt er aber. Und das ist gut so. Wenn wir jeden Tag nur angstvoll daran denken" Oh ob sich was verändert hat? Nicht, dass ich etwas habe" begünstigt nämlich wieder genau diese ängstliche Grundhaltung auch die Entstehung von Krebs.

Lebt euer Leben.

S`teph-BHounty


ach ja: super Beispiel - meine Mama! Sie hat total hohe Cholesterinwerte - und sie ißt kein Fett, ganz selten Süßes (und wenn dann mal Gummibärchen), eigentlich nimmt sie nichts zu sich, was diese hohen Werte hervorrufen könnte! ABER sie sind da ":/

Myaeraxd


Das kann erblich bedingt sein. Cholesterin wird zu etwa 70 Prozent vom Körper selber hergestellt, nur wenig davon wird über die Nahrung beeinflusst. Es gibt erbliche Geschichten, wo ein Cholesterin immer hoch ist, egal, was man zu sich nimmt.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Krebsangst oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Krebs · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH