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Krebsvererbung in der Familie

lmivveSr2A56


one last add :

meine oma will es auch mal wegmachen lassen. nur sie ist eben manchmal stur, achtet immer auf die anderen, wie es denen geht und stellt sich selbst zuletzt an.

könnte sie es auch drinlassen oder besteht da kein risiko?

das wäre es dann erstmal :-D

MEarl9ePnexM


rechtschreibung ist mir hier sowas von schnöde ganz ehrlich ich bin hier , um die beiträge schnell zu verfassen. um auch dementsprechend schnell eine HILFREICHE antwort zu erhalten. deshalb die eröffnung dieses threads richtige rechtschreibung übe ich in der schule aus und nicht hier. so sehe ich das. darauf beziehe ich die groß und klein schreibung und grammatische richtigkeiten.

Wie gut deine Rechtschreibung ist ist mir doch schnuppe. Ich bin nicht dein Lehrer.

Du kannst schreiben wie Kraut und Rüben, aber es ist doch gut wenn wir dich trotz allem verstehen, darum geht es doch.

Du willst so wenig Zeit wie möglich investieren beim Schreiben, aber erwartest dass dir andere antworten und dafür mehr Zeit als nötig beim rumrätseln verschwenden. Das ist doch nicht nett, oder? Ich will dich auch nicht zurechtweisen, könnte auch einfach nichts dazuschreiben, aber das ist als Tipp gedacht.

Ich kann mit Formulierungen/Worten wie...

ich komme eher auf die familie meines vaters,

...nichts anfangen. Heißt das du kommt mehr nach ihm, bist ihm also ähnlicher?

,godel,patte ...

Was heißt das?

Zum Fachlichen:

Wie ähnlich du deinem Vater bist sagt nichts darüber aus ob du das "krebsrelevante" Gen/Gene geerbt hast. Die Gene die fürs Aussehen verantwortlich sind, sind nicht unbedingt für den Krebs verantwortlich. Ausserdem erben wir im Regelfall immer die Hälfte der Chromosomen von der Mutter und die andere vom Vater (seltene Ausnahmen dies in der Natur immer gibt mal ausgenommen). Es ist also nicht so dass du nur weil du deinem Vater ähnlich siehst mehr Gene von ihm geerbt hast.

Wegen der Metastasen. Ich hatte dich gefragt ob du weißt wie eine Metastase definiert ist. Das habe ich getan um zu wissen was und wie ich dir antworten soll.

Also: Ein gutartiger Tumor wächst und wird größer streut aber nicht.

Ein bösartiger Tumor dringt in die Blut- oder Lymphbahnen ein, dass heißt er durchbricht die Barriere zum Inneren des Gefäßes und einzelne Krebszellen schwimmen im Blut oder der Lymphe an andere Stellen des Körpers. Dort teilt sie sich und formen eine Metastase. Gutartige Tumoren machen also per Definition keine Metastasen.

Also wenn der erste Tumor deiner Tante ein gutartiger war ist das was jetzt wächst keine (echte) Metastase, außer es war damals eine Fehldiagnose. Ich denke nicht das ein anderer bösartiger Haupttumor gutartige Metastasen in der Wirbelsäule macht, im Regelfall behalten diese die Malignität (Bösartigkeit) bei, Ausnahmen kann es aber immer geben.

Zu der Frage wie diese Dinger [Tumore] zustande kommen:

Jede Zelle hat alle Gene. Zellen können verschiedene Dinge tun: Rumkriechen, sich teilen, Nahrung abbauen, braun werden (Hautzelle) usw. Im Zuge der Entwicklung wird entschieden was das Schicksal/die Aufgabe der Zelle ist und sie gibt andere Fähigkeiten auf.

Bsp.: Eine Gehirnzelle teilt sich bei Erwachsenen nicht mehr. Das heißt aber nicht dass sie vergessen hat wie es geht sich zu teilen. Die Gene, also Informationsträger die sagen wie Teilung funktioniert hat sie noch immer, nur sind sie abgeschaltet.

Irgendetwas wie Substanzen, Radioaktivität können diese Schalter wieder anmachen, die Zelle teilt sich wieder. Unter normalen Umständen merkt die Zelle dass was nicht in Ordnung ist und begeht Selbstmord (Apoptose) oder wird von einer vorbeikommenden Immunzelle aufgefressen. Funktioniert das nicht haben wir eine sich teilende Zelle, einen Tumor. Ist er aggressiv kann er streuen ist er gutartig tut er das nicht. Manchmal entarten gutartige zu bösartigen Tumoren, da sich weitere Mutationen "ansammeln". Das geschieht u.a. deshalb, weil sich schnell teilende Zellen keine Zeit haben evtl. Fehler in der DNA zu reparieren, was sonst ständig passiert. Ob es Tumoren gibt die von Anfang an also ab der ersten Zelle bösartig sind darüber streiten sich die Gelehrten, am Anfang der Krebsentstehung kann man ja noch nicht nachkucken.

L'öweUnmFäulcxhen


warum hatte der sohn meiner uroma dann dieselbe krankheit ??? ??

das wurde vererbt.

Was ein Quatsch, hast du auch jeden Schnupfen und jeden Pickel von deinen Vorfahren geerbt? Sorry für den blöden Vergleich, aber dass die Argumentation sinnlos ist, müsste dir selber klar sein...

l;ivemr256


an löwenmäulchen :

logische schlussfolgerung. leicht auffällig, wenn die mutter und ihr sohn ein und dieselbe erkrankung haben ;-)

passiert doch nicht per zufall, dass urplötzlich beide dasselbe bekommen. ich vermute vererbung.

an marlene : sehr informativer beitrag !

wie schätzt du das bei meiner oma ein.. sie hat vor jahren.... ach moment, das steht schon oben... ich wiederhole mich dennoch nochmal :

also... sie hatte vor ein paar jahren ein gutartiges geschwulst links der kniescheibe diagnostiziert bekommnen

du schriebst, dass sich gutartige tumore auch in maligne geschwulste verwandeln können.

passiert das immer ? oder wie hoch ist das risiko da?

sie hat mir gesagt, dass ihre ärztin damals meine, es müsse nicht operiert werden.

ich könnte mir aber fast denken, dass sie das nur gesagt hat, damit ich sie nicht mehr drauf anspreche. weil sie nicht will, dass man sich um sie sorgt. so ist sie eben nun mal. typische omi ;-)

ich denke schon, dass das geschwulst operabel entfernt werden sollte. denn es scheint ja eine gefahr auf malignität zu geben.

wie lange ist das her... 4, 5 jahre? ja so um den dreh.

ich appelliere bald nochmal an sie, dass ich es besser fände, wenn sie es rausmachen lässt.

HOFFENTLICH hat sich das ding nicht schon verändert...also ins bösartige :(

Zudem hat meine oma senkungen. Ihre gebärmutter drückt auf die blase. die gebärmutter wird auf jeden fall irgendwann (demnächst!!) entfernt.

sie meint, sie wolle das machen lassen, wenn die sache mit meiner tante über der bühne ist.

Und im winter sagt sie wieder 'nein, im winter ist es nicht so gut'

und dann wird es wieder aufgeschoben. Ich werde es solange sagen, bis sie es endlich einsieht

Könnten die ärzte das mit dem geschwulst nicht gleich parallel mit der gebärmutter machen?

Wenn es im krankenhaus gemacht wird..... am einen tag die gebärmutter, am anderen die op am bein.

sie MUSS das ding einfach rausmachen!!!!

schmerzen hat sie nicht. aber sie ist ziemlich fit und lebhaft.


wie sieht es denn in eurer familie mit der krebsvererbung aus?

wer von euren verwandten hat krebs und wenn ja, was für welchen?

LG an alle.

BGlauerCLotu7s


du schriebst, dass sich gutartige tumore auch in maligne geschwulste verwandeln können.

passiert das immer ?

Das können sagt es ja schon, es kann passieren, muss aber nicht!

ich denke schon, dass das geschwulst operabel entfernt werden sollte. denn es scheint ja eine gefahr auf malignität zu geben.

Wie gesagt, es KANN bösartig werden, es MUSS aber nicht!

ich appelliere bald nochmal an sie, dass ich es besser fände, wenn sie es rausmachen lässt.

Okay, aber vielleicht haben die Ärzte ja wirklich gesagt, dass es nicht operiert werden muss.

Man muss auch bedenken, deine Oma ist 78 Jahre alt. Da ist eine Narkose unter Umständen viel gefährlicher, als die Möglichkeit, die ja nicht unbedingt gegeben ist, dass das Geschwulst bösartig wird.

Warum sie also der Gefahr an der Narkose zu sterben aussetzen, wenn es nicht unbedingt nötig ist und sie so noch locker 10 Jahre leben könnte?

l!iverx256


danke blauer lotus

ja also am besten reden wir nochmal mit nem arzt.

er soll das ding nochmal untersuchen undn wird dann schon einschätzen, ob es nötig ist :)

und wenn nicht.... kling t echt banal aber... vielleicht können sie das ja ambulant machen und nur örtlich betäuben. also das bein ... wäre irgendwie sehr gut.

wenn es gut ist, kanns drinne bleiben. aber wenn der artzt ne gefahr zum bösen sieht, dann sollte sie es rausmachen lassen!!! meine omi....

habe leider keine opas mehr. meine andere oma ist dement

deswegen liegt mir sehr viel an ihr. sie wohnt auch in meinem dorf.

____

ich habe etwas gefragt.., zu eurer familiengeschichte hinsichtlich des krebses.

vielleicht hat ja der ein oder andere lust zu antworten

Bblaue7rLotxus


vielleicht können sie das ja ambulant machen und nur örtlich betäuben.

Ich glaube kaum, dass das möglich ist...meist wird ja mehr Gewebe entfernt, als befallen ist, um sicher zu gehen. Das musss mit sehr großer Wahrscheinlichkeit richtig operiert werden, nicht nur ambulant.

Mharle:nWexM


logische schlussfolgerung. leicht auffällig, wenn die mutter und ihr sohn ein und dieselbe erkrankung haben

Das stimmt, sowas ist auffällig. Aber in der Wissenschaft versucht man einen Eindruck den man hat auch zu beweisen bzw. muss das tun um nicht einem falschen Eindruck aufzusitzen, weil man einen eindrucksvollen aber zufälligen Einzelfall gesehen hat. Dazu nutzt man die Mathematik oder genauer die Statistik. Das sind diese Angaben der Wahrscheinlichkeit von denen dein Arzt sprach.

Das eine Sache einmalig passiert und erstaunlich ist reicht eben nicht, es ist nur eine Anekdote, wie eine Geschichte die Oma erzählt. Es kann sein sowas kommt nie wieder vor und ist davor nie vorgekommen.

Wenn es aber bei Hunderten von Fällen so ist dass die Kinder eine häufiger Krebs bekommen als die "Normalbevölkerung" ist es beweisend. Wenn kein Zusammenhang besteht, der auffällige Fall also ein Einzelfall ist, verschwindet er in der Masse.

Es gibt viele komplizierte statistische Tests, mit denen Krebsforscher Wahrscheinlichkeiten ausrechnen und ob die Ergebnisse die sie erhalten signifikant sind.

Was der Übergang zu bösartig angeht schließe ich mich Lotus an.

Der Übergang ist nicht zwingend.

Nur eine Ergänzung: Formal nach der Definition ist jedes Muttermal und jeder Leberfleck ein gutartiger Tumor! Die meisten sind völlig harmlos, das weißt du ja sicher.

Nur manche "Arten" bergen ein erhöhtes Risiko sich z.B. in ein malignes Melanom umzuwandeln. Die meisten liegen nur brav rum und man hat sie bis man mit 90 ins Grab sinkt.

Wie hoch diese Wahrscheinlichkeit ist das ein gutartiger Tumor sich in einen bösartigen umwandelt hängt völlig von der Tumorart ab, und den Umständen (z.B. starke Sonneneinstrahlung auf Leberflecke). Auch innerhalb der gutartigen Tumoren gibt es also große Unterschiede. Manche noch gutartigen Tumoren sind sogenannte "Krebsvorstufen" (Präkanzerosen), andere bergen keinerlei erhöhte Gefahr gegenüber normalem Gewebe, das kann man mit diesen statistischen Test rausfinden.

M%arldenexM


Zu der Krebsfrage in der Familie:

Meine Oma ist in höherem Alter an Krebs gestorben. Sonst gab es keine Krebsfälle in meiner Familie.

Ich habe viele Jahre in einer Klinik gearbeitet, als Wissenschaftlerin im Tumorbiologie-Labor. Ich hatte zwar keinen Patientenkontakt, trotzdem hinterließ es Spuren. Wenn ich Tumorproben bekommen habe von Patienten mit meinem Geburtsjahrgang zum Beispiel (ich hatte gerade meinen Doktor gemacht und kam frisch von der Uni). Oder bei einer Patientin deren Kind noch nicht mal 2 Jahre alt war und sie nur noch 2 Jahre zu leben hatte. Ich arbeite nicht mehr in diesem Feld, es hat mich aber trotzdem nicht losgelassen.

dVrVuxg


@ MarleneM

Darf man fragen was du studiert hast?

l@iverx256


@ Lotus :

schade.wäre eine hilfreiche alternative gewesen. nein vorallem eine ungefährlichere.

ich möchte meiner oma nicht zumuten, sich unter ein narkose-risiko zu stellen. und theoretisch hat sie ja mit 78 ein risiko. das hat jeder mensch, aber in ihrem alter steckt ein höheres dahinter.

wir müssen uns mit einem arzt in verbindung setzen. oder die meinung mehrerer konsultieren.

wenn nicht bleibt das ding drin. wenn der arzt kein weiteres risiko sieht.

ich möchte nicht vom schlimmsten ausgehen... aber ich hoffe ..ich HOFFE, dass das geschwulst nicht malign geworden ist.... dann wäre ich wirklich am boden. aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus..............................

wow marlene du hast einen doktor gemacht

da schreiben wir sozusagen mit nem 'profi' vom fach :)

meinen tiefsten respekt.

dein beruf klingt recht spannend. ich verstehe auch, dass einen so manche fälle wohl niemals loslassen werden. aber in vielen berufen dieser art wird es womöglich so sein

aber super, einen menschen hier zu haben, der wirklich ahnung von dem zeugs hat, find ich super!

meine anerkennung! find ich toll sowas.

mich interessiert medizin prinzipiell schon etwas :)

aber dem gegebenem NC zu entsprechen würde ein schweres stück werden für mich. dafür bin ich einfach zu sehr faule sau :D

obwohl ich es rein vom potential her womöglich schaffen KÖNNTE. wenn ich mich richtig reinhänge.

aber ich habe mein 'fachgebiet' im schreiben.

bin ziemlich gut in deutsch und englisch.präferiere also ein germanistik-studium. allerdings nur imoment. kann auch von kurzer zeit sein. aber ich denke, in diese richtung möchte ich gehen.

das MUSSTE ich loswerden :D

aber ich hab hier ja narrenfreiheit, ich bin thread-eröffnerin :-D*IRONIE* :-D

dein beitrag, marlene, hilft mir hinsichtlich meines grundwissens über die tumore an sich sehr weiter. ich lerne nun, mir das ganze an sich besser vorzustellen . dafür schon mal danke.

denkst du also, dass ich mich nicht auf diesen einen 'spezialfall' beschränken soll?

es einfach als ausnahme abstempeln sollte?

das wäre für mich auf jeden fall annehmbar ;-) aber an sich auf jeden fall sehr auffällig , dass beide dieselbe krankheit haben. gab mir irgendwann zu denken!

MUarle@neM


@ drug

Molekularbiologie

@ liver

dafür schon mal danke.

Bitte :-)

aber ich hab hier ja narrenfreiheit, ich bin thread-eröffnerin :-D *IRONIE* :-D

:-D

denkst du also, dass ich mich nicht auf diesen einen 'spezialfall' beschränken soll?

es einfach als ausnahme abstempeln sollte?

Fang an dem Gedanken zu vertrauen das die vielen Tumorfälle in deiner Familie vielleicht wirklich einfach nur ein böser Zufall sind.

Vertraust du deinem Arzt (in jedem Beruf gibt's Flaschen)?

Dann vertrau ihm auch wenn er meint dass für dich dein Risiko nicht erhöht ist. Sowas ist möglich.

Ich kann natürlich in keine Garantie geben dass du nie Krebs kriegen wirst, das kann niemand, schon gar nicht auf die Ferne

lcivexr256


ja. es sind fälle, mit denen ich im entferntesten raum verwandt bin. was habe ich also mit der oma meines verstorbenen opas zutun ? ^^

naja und auch wenn. ich erbe den krebs nicht. warum auch ??? ??

ich mache mir erst sorgen, wenn es eine von meinen omas bekommt oder einer meiner eltern

sqouRnds=o


geht's um den Test was das Brustkrebsrisiko angeht.

Solche Tests sind Quatsch.

Ich habe kein Risiko und habe trotzdem Brustkrebs.

Ich denke, dass Krebs nicht unbedingt mit Vererbung zu tun hat, sondern eher mit den vielen künstlichen Stoffen die wir in unserer Umwelt und in unserer Nahrung haben.

u. a. solche:

[[http://www.bfr.bund.de/cd/50488]]

BHlau}erLotxus


Ich habe kein Risiko und habe trotzdem Brustkrebs.

Ja, sowas solls geben und bei irgendjemandem muss Krebs ja sozusagen mal anfangen...

Bei diesem Test ging es ja speziell um Frauen, bei denen die Mutter oder Oma schon Krebs hatte und die lassen sich halt testen. Das schließt natürlich nicht aus, dass man auch vollkommen ohne Krebsvorkommen in der Familie Krebs bekommen kann ;-)

Ich denke, dass Krebs nicht unbedingt mit Vererbung zu tun hat, sondern eher mit den vielen künstlichen Stoffen die wir in unserer Umwelt und in unserer Nahrung haben.

Ich denke, dass die Entstehung von Krebs viele Ursachen hat...Vererbung, falsche Ernährung, wie du schon sagtest künstliche Stoffe, wenig Sport, usw.

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