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Angst vor Hirntumor

LZilas5taxr85 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben. Ich schreibe nun auch mal hier einen Beitrag weil ich mir seit Wochen ziemlich sorgen mache.. Es fing damit an, dass ich Kopfschmerzen bekam, die stärker als sonst waren. Hab häufig Kopfschmerzen, daher dachte ich mir erst nichts dabei. Habe auch viel psychischen Stress und bin auch in therapeutisher behandlung. Meine Hausärztin sieht auch eher psychische Zusammenhänge und ich bekomme jetzt Antidepressiva, weil ich mich schon sehr verrückt mache (leide an zwangsgedanken). Zu den Kopfschmerzen kam dann noch Übelkeit mit würgerreiz vor allem morgens, und Schwindelgefühle, aber es dreht sich nicht meine Umwelt sondern ich fühle mich unsicher. Habe auch sehprobleme, prismatischer Sehfehler, durch Brille lässt sich das aber gut beheben. Leider hab ich dann gegoogelt und es passt alles zum hirntumor.. War

schonmal in der Röhre vor sechs Jahren. Auch wegen starken Kopfschmerzen aber ohne sonstige Symptome. EEG war damals auffällig, erinnere mich an irgendwas mit langsam.. War aber nichts festzustellen beim mrt. Kam eher von Verspannungen im Nacken.. Der und mein Schulterbereicj sind nach wie vor sehr verspannt und Schmerzen, bekomme da jetzt Massagen. Wird alles schon etwas

besser aber die Kopfschmerzen machen mir so sorgen.. Vor allem weil mir aufgefallen ist, dass sie auftreten wenn ich auf den Hinterkopf drücke oder

auf diesem liege. Aber auch wenn ich auf dem Bauch liege und mich aufstütze.. Kann das alles für einen Tumor sprechen oder doch eher für die HWS?! Neige auch zu niedrigem Blutdruck.. Termin beim HNO, Orthopäden und Neurologen (erst 22.11.) steht

Antworten
SbamJlexma


Hm... Blutwerte ok?

Wie verhütest du?

L"ilastHar8x5


Danke für die schnelle Antwort. Blutwerte sind alle okay. Ich hab zur Zeit noch die mirena, sie kommt Ende November raus. Ich weiß auch, dass es

mit hormonellen verhütungsmethoden zu erheblichen Nebenwirkungen kommen kann, auch psychische Probleme und so, aber das mit der Druckempfindlichkeit am Hinterkopf kann ich mir nicht davon erklären..

Sbamlexma


Ich behaupte mal, dass ne Menge deiner Problemchen von der Mirena kommen. Gugg mal in die PB.

Und die Druckempfindlichkeit wird ja wohl das MRT klären. :)*

L%ilastxar85


Ich hoffe ja auch, dass es zumindest mit der mirena irgendwie zusammenhängt. Aber hab mittlerweile ziemlich viel Angst. Was durch meine psychischen begleiterscheinungen noch verstärkt wird, denn meine Gedanken kreisen nur noch um das Thema und ich kann mich dann nicht beruhigen. Die Übelkeit und den schwindel bringe ich schon mit'm Nacken in Verbindung denn das tritt vor allem auf wenn ich den Kopf bewege oder nach vorne oder hinten lege.. Meine Eltern meinen dass es alles vom Nacken kommt und daher auch die nerven im Kopf bei Berührung weh tun. Kann das sein?!

Meine Hausärztin wollte mich zum Psychiater überweisen, die Termine beim

Neurologen usw besorgte ich mir auf eigeninitative weil ich erst wissen will, dass nicht physisches vorliegt.. Ich hab echt Angst, dass ich wieder ein MRT machen muss weil irgendwas im EEG auffällt.. Ach Mensch.. Will doch nur endlich mal ohne die ganze Angst leben :-/ ..

RQotb-äc\kchexn68


Hallo Lilastar,

Kopfschmerzen mit Übelkeit können auch von einer Migräne stammen, deine Sehprobleme ebenfalls. Sind die Kopfschmerzen immer einseitig? Verstärken sie sich bei körperlicher Bewegung?

Nimm den Termin beim Neurologen ruhig wahr, denn er kann dir bei deinen Kopfschmerzen sicher besser helfen. Ggf. wird er ein MRT machen, wenn er das für notwendig hält.

Hirntumoren machen sich übrigens nicht bemerkbar, wenn man auf dem Kopf rumdrückt. Das spricht eher für was anderes.

L_ilasYtair8x5


Danke für deine Antwort. Versuche ja auch mich zu beruhigen aber fällt mir sehr schwer. Zumal ich seit letzter Woche auch antidepressiva bekomme, die gerade am Anfang die angst anscheinend noch verstärken. Vielleicht kommt die übelkeit auch einfach mittlerweile von der Angst selbst. Muss teilweise sogar Würgen und Erbrechen :(

Beim HNO war ich jetzt, hat gleichgewichtstest und so gemacht und meinte wäre alles okay. Jetzt geht's noch zum Orthopäden. Dass ich Verspannungen habe weiß ich ja, mal sehen was er zu den Symptomen sagt.

Die Kopfschmerzen sind einseitig rechts, ab und zu sticht es auch an einer Stelle. Migräne hat man aber doch nicht täglich oder über Wochen ?!

LYil9a9staxr85


So Orthopäde hat HWS geröngt und sah nichts... Natürlich :-/ Er überwies

mich aber zum Neurologen weil mir schwindlig und schlecht wurde als er meinen Kopf gedreht hat und er sich deshalb sorgen mache.. Hab jetzt wieder so eine Angst vor einem Tumor.. Er meinte zwar auch man muss nicht gleich vom schlimmsten ausgehen und ich soll mir keine sorgen machen

aber man muss es abklären. Dann bliebe eben noch als Diagnose Migräne oder spannungskopfschmerz über.. Zum glück bekam ich recht schnell einen Termin beim Neurologen für Mitte November.

Meint ihr dass es auch einfach sowas wie ein eingeklemmter Nerv sein könnte? Ist ja schon komisch dass sich der Schwindel und die Übelkeit vom Kopfdrehen auslösen lässt.. Mache mich echt schon ganz verrückt.. :°(

Jmulxey


Migräne hat man aber doch nicht täglich oder über Wochen ?!

Ich hatte mal über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) fast täglich Migräne... und ein "Anfall" dauerte dann auch mehrere Tage (der längste glaube ich 1 Woche)... Und da ging gar nix mehr, außer im abgedunkelten Raum zu liegen (und hin und wieder zur Toilette aufgrund der Übelkeit). Also wäre das theoretisch schon möglich bei dir...

RYotbäQckVchen6x8


Daß der Orthopäde dich zum Neurologen schickt, ist normal, denn wenn er dir nicht helfen kann ist der Neurologe dein Ansprechpartner wenns um Kopfschmerzen geht. Das muß jetzt nicht auf einen Tumor rauslaufen. Es gibt zig verschiedene Kopfschmerzarten, wovon die allermeisten harmlos sind. Aber es ist gut, wenn das mal abgeklärt wird. Wenn fest steht, woher dein Kopfschmerz kommt, kann man ihn auch besser behandeln.

Migräne kann es sein, wenn der Schmerz pulsierend ist und sich bei körperlicher Anstrengung verschlechtert. Das ist dann auch meist einseitig, aber wechselt auch mal die Seiten. Typisch dafür sind auch Übelkeit und Erbrechen. Der Patient zieht sich dann gerne in einen dunklen ruhigen Raum zurück.

Passen die Symptome zu dir?

E\inKa+etzc!hexn


Kopftumore zeigen sich komplett anders, als das was du beschreibst Du hättest ganz andere ausfallerscheinungen undsoweiter. Ich bin auch ne Weile mit dieser angst rumgerannt und habe mich informiert. Viele denken, Hirntumöre würden Kopfschmerzen machen, ist aber eigentlich nie der Fall.

Ein Teil kann auch nebenwirkung der AD sein. Die werden aber mit der Zeit besser. Welches kriegst du denn? Gibt auch welche, die gegen Kopfschmerzen an sich wirken! Ist der Neuro zu dem du gehst, zufällig auf Schmerzen spezialisiert?

R1otbdäck)chxen68


Also ganz so ist es nun nicht, daß Hirntumoren keine Kopfschmerzen verursachen. Aber die äußern sich oft erst mal ganz anders und viele machen tatsächlich nicht mit Schmerz auf sich aufmerksam, sondern andere Symptome führen zur Diagnose. Übrigens ist Hirntumor nicht immer gleich Krebs, das nur mal nebenbei. Mein HT war Grad I was als "gutartig" bezeichnet wird. Der wurde rausoperiert und damit war die Sache erledigt.

ReotboäckcBhen68


PS. Ich litt mein ganzes Leben unter Migräne, also ein Leben ohne Kopfschmerzen kannte ich gar nicht.

s<chnevckeD1x985


^^ Nebenwirkungen von den Antidepressiva?

Ich hatte am Anfang davon auch Übelkeit und Kreislaufprobleme (Schwindel)

LYilast^ar85


Vielen Dank für eure antworten. Bin nun schon etwas ruhiger was den Termin beim Neurologen angeht @:)

Vor sechs Jahren war ich ja schonmal in der Röhre. Die Kopfschmerzen fand ich da aber weitaus schlimmer. Na ja das EEG zeigte damals wohl langsame Wellen und der Neurologen sagte dass so ein EEG bei einem geringen Prozentsatz der Bevölkerung normal ist oder eben ein Tumor sein kann. MRT war damals ohne Befund und irgendwie versuche ich mich damit auch zu beruhigen, ist ja "erst" sechs Jahre her. Hab seitdem auch ständig Kopfschmerzen, ohne kenne ich kaum. Ich hab auch einen richtig verspannten Nacken und Schulterbereicg, laut Masseur springen die muskeln schon.

Zu den Schmerzen: Eigentlich tut mir die ganze rechte kopfseite überall weh, auch am Kiefer und Nacken. Die Kopfschmerzen scheinen von hinten bis zu den Augen zu ziehen. Eher ein dumpfer schmerze. Und oben auf dem Kopf sticht es dann, vor allem bei Bewegung. Dann fühle ich mich auch kurz so benommen.. Liegen und Augen zu finde ich aber schon angenehm. Morgens beim aufstehen hab ich auch fast keine Schmerzen. Wenn ich aber zb liegen bleibe oder aufstehe kommen die Schmerzen. Übelkeit bis zum Brechreiz kommt auch erst mit der Bewegung.

Das komische ist eben dass man die Übelkeit und den Schwindel durch kopfbewegung auslösen kann. Frage mich worauf das hindeuten kann. Vielleicht doch durch Verspannungen?! Oder meine Psyche mittlerweile..

Ab und zu fühlt sich mein rechter arm auch kraftlos an und die Fingerspitzen fühlen sich taub an. Aber mein Masseur meint dass kann schon von den Verspannungen kommen und ich hab auch ne chronische sehnenscheidenentzündung.. Warte vielleicht auch einfach darauf dass

irgendwas ist..

Die antdidepressiva nehme ich erst seit ner Woche, die Probleme habe ch aber schon länger, so zwei Monate bestimmt. Die antidepressiva verschlimmern aber noch alles, hab richtig angstzustände und auch noch Durchfall. Soll die aber noch bis Dienstag ausprobieren laut Arzt, nehme auch nur 10 mg citalopram.

So langsam frisst mich diese Angst echt auf.. :°(

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