» »

CT-Strahlenbelastung gefährlich

F(araIka


Also erst einmal: Um kontaminiert zu sein, müsstest Du weiterhin eine Verunreinigung in Dir tragen. Dies ist nicht der Fall. Röntgenstrahlung ist zwar eine ionisierende Strahlung, aber sie verbleibt nicht im Körper, noch regt sie den Körper zum Strahlen an. Du strahlst also kein bisschen.

Weiterhin ist Röntgenstrahlung keine radioaktive Strahlung. Dies sollte an dieser Stelle ebenfalls erwähnt werden.

Röntgenstrahlung kann, wie alle ionisierenden Strahlungen, Veränderungen im lebenden Organismus hervorrufen und Schäden bis hin zu Krebs verursachen, das ist richtig. ABER es kommt dabei sehr auf die Stärke der Strahlung und die Dauer der Belastung an. Die Einheit, die man zur Messung der Strahlenbelastung verwendet, heißt Sievert.

Pro Jahr sind wir allein durch unsere Existenz auf dem Planeten Erde einer Belastung von ca. 2,5 mSv ausgesetzt, im Erzgebirge und im Schwarzwald kann das bis zu 5 mSv/Jahr sein. Ein Transatlantikflug sorgt etwa für 0,05 bis 0,1 mSv.

Deine Untersuchung hat Dir etwa 5-20 mSv beschert, je nach Art der Aufnahme.

Die unmittelbaren schädlichen Auswirkungen einer Bestrahlung mit etwa 200 mSv (also dem zehnfachen von dem, was Du erhalten hast) sind bei 25% der Bestrahlten Müdigkeit, Erbrechen, etwas Haarausfall, jedoch keine Todesfälle.

Das Risiko, zukünftig an Krebs zu erkranken, kann nicht quantifiziert werden, aber es ist natürlich immer vorhanden. Deshalb setzt man möglichst geringe Grenzwerte an und orientiert sich an den natürlichen Strahlendosen, die wir Tag für Tag und Jahr für Jahr erhalten, also für die wir "konstruiert" sind. Im Vergleich den natürlichen Dosen hast Du eine Ein- bis Achtjahresdosis erhalten. Feuerwehrleute dürfen diese Dosis beispielsweise pro Einsatz erhalten, Piloten pro Jahr, Mitarbeiten in Krankenhäusern ebenfalls pro Jahr. Und sie gelten nicht als gefärdet, noch nicht statistisch relevante Anhäufungen von Krebserkrankungen bekannt. Der Körper hält halt doch ein bisschen mehr aus, als man denkt.

E]lNeexna


Ich verstehe dich wirklich nicht so ganz. klar wie gesagt hab auch ich mir gedanken gemacht wegen der CT-strahlen in meinem jungen alter. aber viel wichtiger für mich war, dass nix gefunden wurde. ich bin froh, dass bei meinem bruder ein CT gemacht wurde um seine Blutung zu beobachten, sonst würde er vielleicht nicht mehr am leben oder gesundeitlich sehr beeinträchtigt sein.

du solltest froh sein, dass wir mittlerweile in der lage sind, sehr differenziert krankheiten diagnostizieren zu können. unsere gesellschaft ist sowieso das reinste magnetfeld, da kommt's auf den einen CT nicht mehr drauf an. Aber so vielen Menschen kann durch ein CT das Leben gerettet werden, nicht verpfuscht.

Rdaplxady


Ich finde das hier schon sehr übertrieben.

Hier hat ja jemand geschrieben beruflich damit zu tun zu haben. Was sollten denn diese Menschen machen? Du hattest jetzt ein (!!!) ct. Mein Gott. Manche Leute machen sich echt das Leben schwer. :|N

Geh zum Psychologen und lass deine Angst behandeln.

Und ja genau, lass dich nie wieder röntgen o. ä. Wunder dich aber dann nicht, wenn mal was über sehen wird ;-) !

JsulSey


Aber ich finde es unverantwortlich, daß das Recht auf Unversehrtheit so mit Füßen getreten wird.

Wer hat dich gezwungen, ein CT machen zu lassen? %-|

In Urlaub fliege ich übrigens einmal im Jahr und ich habe gelesen, daß diese Strahlung viel, viel geringer ist.

Da glaubst du also, was du liest? Und bzgl. CT nicht? Dann sag ich dir mal was: Die Strahlung, die du im CT abbekommst, ist zwar höher, aber nur auf ein Körperteil konzentriert, während du im Flugzeug die Dosis am ganzen Körper abbekommst. Außerdem hinkt dann dein Argument, du lässt ab jetzt keine Rö-Untersuchungen mehr machen, wenn dann sei konsequent und verzichte auch auf die Urlaubsflüge ]:D Denn das ist definitiv auch Strahlenbelastung %-|

Faraka :)^ Nur:

Mitarbeiten in Krankenhäusern ebenfalls pro Jahr.

Das bezieht sich nicht auf alle Mitarbeiter eines Krankenhauses, nur auf strahlenexponiertes Personal ;-) (Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie, OP (wenn dort intraoperativ durchleuchtet wird) usw.)

Raplady

Hier hat ja jemand geschrieben beruflich damit zu tun zu haben. Was sollten denn diese Menschen machen?

Ja, das war ich. Wäre das Ganze soooo gefährlich, wie von der TE dargestellt, würden wir 1. nicht in diesen Jobs arbeiten und 2. wären unsere Jobs wohl erst gar nicht erlaubt!! ;-)

syoundJso


Ein einziges CT ist sicher nicht gefährlich.

Wer aber wie ich in den letzten 10 Jahren unzähige CT´s und Röntgenuntersuchungen hinter sich bringen musste, ist sehr wohl gefährdet. Nicht alle waren unbedingt notwendig.

Ich sehe darin die Ursache meines Brustkrebses, da ich ansonsten keinerlei Risikofaktoren habe.

M@aercad


Man kann auch völlig ohne jegliche Risikofaktoren Krebs oder einen Herzinfarkt bekommen. Es sind eben Risikofaktoren und keine Garantien. %-|

Ich kann auch morgen von einem Auto überfahren werden.....usw und sofort.... %-|

J'ulxey


Uff... warum werden dann z.B. viele krebskranke Leute bestrahlt? Das ist eine wesentlich höhere Strahlenbelastung, würde das stimmen, was hier von einigen vermutet wird, müssten all diejenigen aufgrund der Bestrahlung (oder auch Afterloading, Radiojodtherapien usw.) erneut Krebs bekommen %-|

Rpap6ladxy


@ soundso,

das tut mir natürlich leid.

ABER ich dachte, man kann auch ohne irgendwelche Risikofaktoren und ohne vorhergegangene ct´s oder sonst was Brustkrebs bekommen? Belehre mich jemand, wenn ich mich irre.

J^ulexy


Kann man, Raplady. Man kann auch Lungenkrebs bekommen, ohne jemals geraucht zu haben usw.

mga"rife^nev1a


von mir wurde einmal ein ct angefertigt *g, da saß ich zuvor im wartezimmer in dem ein riesiges aquarium stand.

den rest kann man sich sicherlich denken... ;-D ;-D ;-D

Das war die attraktion!

F araXka


Juley

Das bezieht sich nicht auf alle Mitarbeiter eines Krankenhauses, nur auf strahlenexponiertes Personal (Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie, OP (wenn dort intraoperativ durchleuchtet wird) usw.)

Da hast Du mit Sicherheit recht, das war zu verallgemeinert.

Ich bin selber eine "strahlenexponierte Person der Kategorie B", habe mit Röntgenstrahlung und Computertomographen zu tun und kann Juley nur zustimmen: Man weiß heute ziemlich gut, wie Strahlung und die verschiedenen Strahlungsarten arbeiten. Die bestehenden Grenzwerte sind nicht leichtsinnig festgelegt worden, sondern von Leuten, die wissen, was sie tun. Mein physikalisches Verständig lässt mich jedenfalls sehr beruhig einschlafen.

Ein allgemeiner Tipp: Bevor man sich verrückt macht, lieber mal ein, zwei Stunden darin investieren, sich in die entsprechende Thematik einzulesen. Wissen kann ungemein beruhigend wirken und gleichzeitig die Sinne für die wirklich gefährlichen Dinge schärfen.

J5uley


:)^ Faraka!!

(ich persönlich kenne übrigens niemanden, der jemals die "erlaubte" Jahresdosis nur ansatzweise erreicht hat ;-) Obwohl wir manchmal stundenlang in der Angio standen, auch mal Kittel mit den Filmplaketten im Untersuchungsraum liegengelassen haben usw. ]:D )

shounhdsxo


@ raplady

Ich hatte mindestens 50 Röntgenuntersuchungen und Ct´s in den letzten 10 Jahren. Und zwar fast alle im Wirbelsäulen- Brustbereich.

Da kann mir keiner sagen, dass das meinem Körper nicht geschadet hat.

[[http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/29871/]]

[[http://www.krebsgesellschaft.de/umwelt_strahlung_und_krebs,1079.html]]

HYernjerylxe


Ich habe zugestimmt, weil mir die Risiken einer CT nicht bewusst waren. Ein persönliches Gespräch fand nicht statt, ich bekam nur einen Aufklärungsbogen. Anhand dieses Bogens sind mir die Gefahren nicht bewusst geworden. Im übrigen handelt es sich hier nicht verharmlosend ums "nachkarten" (was bedeutet nachkarten im Hinblick auf eine vermeidbare Strahlenbelastung??)

sondern um reale Ängste, die bei mir durch die in meinen Augen unnötige Computertomographie ausgelöst wurden.

Und warum bitteschön, soll ein Patient eine "Funktion" erfüllen ??? Un welche??

Die des eigentlich Verantwortlichen für die Risiken, die er ja wissentlich auf sich nahm?? Soll er den Verantwortlichen Mediziner freisprechen?? Selbst ein gut informierter Patient kann diese Risiken in dem Moment, in dem er krank ist, nicht richtig für sich einordnen.

Aber an erster Stelle muss die gewissenhafte Aufklärung und Information stehen, und die ist in meinem Fall unterblieben.

NSoddxie


Hättest du diesen Faden eröffnet wenn sich herrausgestellt hätte das ein Tumor Ursache der Nasennebenhöhlen Entzündung geesen währe , oder sich herrrausgestellt hätte das Nebenhöhlen schon zusitzen.??

Noddie

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Krebsangst oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

Krebs · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH