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Angst vor Bauchspeicheldrüsenkrebs mit 39 Jahren

HionigtPau


Wie sähe Dein Leben aus, würde tatsächlich jemand Krebs diagnostizieren? Was würdest Du tun, wie würdest Du Dein Leben gestalten? Wärst Du glücklich zu wissen, dass die Aussichten bei Bauchpiegelkrebs nicht soooo dolle sind, wärst Du glücklich nun endlich eine Chemo beginnen zu dürfen, bei der Du Dich totkotzen würdest, die Haare verlieren würdest, eine Zeit lang nur schleimartige Astronautenkost vertragen würdest, wo Du nur noch Haut und Knochen wärest? Bist Du echt verrückt danach?

Oder würdest Du von Zeitpunkt der Diagnose an versuchen, das Leben, was Dir vielleicht bald genommen wird, noch zu erobern? Wäre Dein Gedanke dann, was ich noch alles tun wollte in meinem Leben?

Die Dinge, die Du in Deinem Leben noch alles tun könntest, stehen offen vor Dir wie ein geöffnetes Scheunentor. Du aber wälzt Dich im hintersten Winkel der Scheune in der Suhle von gedanklichem Dreck und willst das geöffnete Tor gar nicht sehen....

S.unfslorwe>r_7x3


Die Psyche ist sehr mächtig, was Symptome angeht. D.h. was die Wahrnehmung von "Auffälligkeiten" angeht, deren Bewertung. Je stärker man sich beobachtet und je gefährlicher man vermeintliche Symptome interpretiert, desto mehr achtet man drauf, desto mehr Symptome, desto mehr Ängste, desto mehr Beobachtung.

Soll heißen:

Mag sein, dass es brennt und gluckert. Ich habe sehr häufig Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen und es ist x Mal abgeklärt worden, ob es Lebe/Galle ist. Letztlich kommt es vom Rücken.

Zu den Tumormarkern kann ich nicht viel sagen.

Aber:

Du hast eine umfassende bildgebende Diagnostik hinter Dir, die offensichtlich ohne Befund war (MRT liefert ja nun wirklich einen guten Einblick, ebenso Ultraschall. Also auch Geschehen IM Bauchraum, welches bspw. bei einer Darmspiegelung NICHT sichtbar wird).

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen und in vollem Ernst:

Du hast eine umfassende Diagnostik hinter Dir. Offensichtlich Untersuchungen selber veranlasst und bezahlt, die kein Arzt für nötig gehalten hat. Warst bei mehr als einem Facharzt derselben Fachrichtung.

Das klingt nach einer massiv ausgeprägten Hypochondrie (Krankheitsängste). Typisch dafür ist die zunehmende Wahrnehmung von Beschwerden, deren negative Interpretation. Das "Ärzte-Hopping" und v.a. das totale Misstrauen in Befunde und Aussagen von Ärzten (Radiologe ist nicht gut, Du siehst Dinge, die er nicht sieht. Überinterpretierst evtl. Tumormarker). Bist völlig besessen von dem Thema und hast vermutlich schon Stunden im Internet recherchiert.

Tue Dir selber einen Gefallen:

Kümmere Dich um einen Therapieplatz. Ggf. könntest Du wirklich bzgl. der Tumormarker nochmals nachhaken, dann der Aussage eines Arztes aber glauben, auch wenn sie Dir nicht in den Kram Deiner Überzeugung, Bauchspeicheldrüsenkrebs zu haben, passt.

Lass' die Arztrennerei, gönne Dir von dem Geld was Schönes und verbringe die Freizeit mit angenehmen Aktivitäten oder ernsthafter Therapie. Und lasse die Recherche via Google etc. und entsorge sämtliche angesammelte Fachliteratur.

Kleiner Tipp am Rande:

[[http://www.hogrefe.de/programm/ratgeber-somatoforme-beschwerden-und-krankheitsangste.html]]

t|hphilxipp


Ich denke ihr liegt alle ein wenig falsch.

Heute ist es besonders schlimm. Schmerzen im mittleren und linken oberen Bereich. Liege hier mit einer Wärmflasche. Irgendetwas ist mit meinen Organen nicht in Ordnung (nicht psychisch).

Nur ist die Frage was ?? Ich tippe weiterhin auf die Bauchspeicheldrüse.

v<oecks?i + vPoecks6elc)hen


@ thphilipp

wenn doch schon alles untersucht wurde...

weißt du.. bei kindern gibt es das öfter... schmerzen aufgrund der psyche. vor allem bauchschmerzen.

versuch dich zu beruhigen und nicht immer vom schlimmsten auszugehen.

6I8Fab}ianx68


Erzähl doch mal, wie du so lebst...

Wie ernährst du dich, wie viel bewegst du dich, hast du Stress in der Familie oder bei der Arbeit?

M7ayh341


Das "Ärzte-Hopping" und v.a. das totale Misstrauen in Befunde und Aussagen von Ärzten (Radiologe ist nicht gut, Du siehst Dinge, die er nicht sieht.

Naja, manchmal ist es nicht ganz verkehrt, Ärzten gegenüber ein gewisses Misstrauen zu haben! Wenn ich da an die letzten Monate denke: Erst hieß es, dass es wahrscheinlich kein Krebs wäre, dann war es ein Tumor mit Tendenz zu Krebs, und schließlich nur ein gutartiger Tumor ohne Tendenz zu Krebs. Man kann nur hoffen, dass die letzte Aussage die richtige gewesen ist...!

Dann das Theater bis man endlich den richtigen Schilddrüsenbefund hatte: Erst war angeblich alles mit der Schilddrüse in Ordnung, obwohl die SD bei der Sono offensichtlich eher klein war, also geschrumpft sein musste. Und anstatt erstmal die Blutwerte abzuwarten, überwies mich die Ärztin zum HNO, weil das Globusgefühl vom Kehlkopf kommen musste: Da würde wahrscheinlich etwas gegen den Kehlkopf drücken ! :-o Fehlanzeige!

Eine Woche später kam das Ergebnis aus dem Labor, das ich mir selber abholen musste, und zu Hause gelesen habe: eine Autoimmunerkrankung der SD (Hashi) !

Als ich mit dem Befund zu meinem Hausarzt ging, meinte er, dass die Messung der beiden Schilddrüsenlappen nicht richtig sein könnte, weil sie jetzt größer wären, als bei der Messung vor 4 Jahren! Und die SD muss ja in der Zeit geschrumpft sein, und kann eigentlich nicht größer geworden sein ! Damals hatte ich ein Volumen von 8 ml, jetzt insgesamt von 12 ml.

Und da soll man noch Vertrauen haben!? :(v :-D

Ein gewisses Maß an Misstrauen, Vorsicht und Angst kann nie schaden, wenn man sich irgendwo in Behandlung begibt! *:)

MVayx341


P.s.: Bei mir wurde und wird auch immer noch gerne alles auf die Psyche geschoben. :-) Dass ich schon eine Tendenz zu Autoimmunerkrankungen hatte, wurde bereits vor 7 Jahren diagnostiziert! Und – ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse auch psychosomatisch? :-)

tPhe-cxaver


Und as hat das jetzt mit dem ursprünglichen Problem zu tun? Das Schilddrüsenforum ist woanders.

M"ay34z1


@ thecaver:

Ich habe nur ein paar Beispiele aufgeschrieben, die verdeutlichen sollen, dass man nicht so gutgläubig und vertrauensselig zum Arzt gehen sollte. Das sind auch nur Menschen, die sich täuschen können!

tahphiAlip&p


Guten Morgen,

also erstmal Stand der Dinge. Heute Nacht war es wieder so, dass ich es kaum gespürt habe. Es fängt dann immer im Laufe des Morgens ab immer mehr zu werden. Abends dann ne Wärmflasche und wird wieder besser. ich verstehe das nicht.

Wie ich lebe?? Eigentlich wie jeder andere auch. Habe sehr viel im Job zu tun, bin selbstständig. Normale (wie andere auch) Probleme (Stress) in der Familie. Zum Essen muss ich sagen, dass ich in letzter Zeit viele extreme Diäten (mit nichts essen und nur Kombuchatee selbstgemacht getrunken) gemacht habe. War anstrengend aber ging. Momentan ess ich ganz normal. Frühstück Brote, Mittags oft warm und Abend eventuell warm oder Brote. Vor den Bauchschmerzen habe ich sehr viel Obst und Gemüse (aufgrund der Diäten) gegessen. Bin nicht dick, wollte aber einfach besser aussehen!! Wiege bei 1,79 m ca. 87 Kg.

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