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Mammographie

sOüß$e>rKäbfexr hat die Diskussion gestartet


Hallo miteinander,

war heute bei meiner Ärztin. Sie hatte vor ca. 5 Wochen eine Vorsorgeuntersuchung der Brust gemacht und anschließend mit dem Ultraschall nochmal genauer nachgeschaut. Sie hatte links sowohl einen auffälligen Lympfknoten als auch mehrere Zysten in der Brust gefunden. Heute bei der zweiten Untersuchung fand sie beides immernoch vor und hat mich zur Mammographie ins Brustzentrum überwiesen.

Zwar hat sie gesagt, daß sie davon ausgeht, es wäre harmlos, bin jedoch trotzdem beunruhigt.

Gerne würde ich mich mit anderen Frauen auf diesem Wege austauschen, um meine Befürchtungen und Ängste zu relativieren und zu zerstreuen, aber auch um mich mit dem Thema einfach grundsätzlich auseinander zu setzen.

In der Hoffnung, daß die Worte meiner Ärztin mich nicht nur (erstmal) beruhigen sollen, sondern auch realistisch sind, warte ich nun die Zeit bis zum 24. ab und bange und hoffe.

LG die Käferin :-(

Antworten
S^weet Pxea10


Unglaublich! Gab's da nicht einen Termin vor dem 24.? Ich hätte das so erzählt und um einen früheren Termin gebeten, damit ich nicht so in der Ungewissheit leben muss. Drück dir die Daumen! :)* :)*

S peedxyse


da ich selbst einen "betroffene" bin, kann ich deine ängste sehr gut verstehen und bis du gewißheit hast, kann dir diese auch niemand nehmen :°_

versuchs doch mal in einer klinik, die ein mamma-centrum hat. da gibts meist schneller nen termin.

ich drück dir die daumen und wünsch dir alles gute :)* :)* :)*

s!üßverKxäfer


Werde auf dem Nachhauseweg nochmal selbst im Klinikum anrufen (möchte das nicht vom Schreibtisch aus machen). Vielleicht kann ich ja einen etwas früheren Termin bekommen.

Solange ich zu tun habe und beschäftigt bin, gehts mir ja auch gut. Aber wenn mein Kopf freier wird, dann schweifen meine Gedanken ab und ich bekomme teilweise schon gewaltig Angst.

Eine frühere Arbeitskollegin, hat vor ca. einem Viertel-Jahr die Brustkrebsdiagnose bekommen. Aber echt mit allem drum und dran und wohl sehr weit fortgeschritten und mit wenig Aussicht auf Heilung. Und diese Situation vor Augen macht sich in mir halt ab und an eine gewisse Panik breit.

Zumal meiner Ärztin bekannt ist, daß ich auf Grund einer akuten Depression in medikamentöser behandlung bin und dieses Jahr auch schon einiges wegstecken musste, sowohl gesundheitlich auch familiär. Daher habe ich halt auch so ein wenig die Befürchtung, daß sie mich ein wenig mit Samthandschuhen anfasst und ihre Gedanken und ihre Meinung sehr vorsichtig formuliert. Vielleicht aber auch nur Einbildung.

Na, eventuell klappts ja mit einem etwas früheren Termin. Aber danke für die Anteilnahme, das tut gut.

S=pee>d(yse


gerne :)_ :)* :)* :)* :)* :)* :)*

M|aeWraWd


Unglaublich! Gab's da nicht einen Termin vor dem 24.? Ich hätte das so erzählt und um einen früheren Termin gebeten, damit ich nicht so in der Ungewissheit leben muss. Drück dir die Daumen!

In Praxen und Zentren, wo Mammos angeboten werden arbeiten auch nur Menschen und können auch nur dort Termine vergeben, wo welche frei sind. Ich verstehe die ngeduld absolut, es macht einen verrückt zu warten, aber man sollte auch die andere Seite sehen.

Vielleicht hast du ja tatsächlich Glück und bekommst woanders früher einen Termin. Ich drücke ganz fest die Daumen, auch für die Mamo selber. :)* :)* :)*

Mfaerxad


Da fehlt doch tatsächlich ein U |-o o:)

l#inalu$na8x5


Daumen sind gedrückt!!!!!! :)*

s\üßerKäkfexr


Habe nochmal angerufen. Aber da die nur an zwei Tagen in der Woche Sprechzeiten haben, geht es einfach nicht früher.

Also hilft dann doch nur, zurück lehnen, und sich (vorerst) nicht allzu viele Gedanken darum machen.

Manchmal fällt mir das leicht, doch manchmal schweifen meine Gedanken dann doch ab und wandern in die Richtung "was wäre wenn?"

Aber ein Drittel der Wartezeit habe ich ja nun schon um. Mein Partner ist sehr liebenswert und behandelt mich weder wie ein rohes Ei noch ignoriert er meine Angst. :)_ Es ist schön, daß ich ihn habe.

SJp4eedxyse


ich denk an dich :)_ lass die schwarzen gedanken gar nicht erst aufkommen :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

cEarBjxa


Hallo süßer Käfer,

ich kann dich unheimlich gut verstehen.

Ich bin "erst" 41 Jahre und gehe morgen schon zu meiner 5. oder 6. Mammographie. Ich habe fibrozystische Mastopathie. Das heißt, dass meine Brust sehr knotig ist. Links und rechts habe ich jeweils ein kleines Fibroadenom, so vermuten zumindest die Ärzte. Auf Grund der vielen Knoten und Knubbel fällt es mir sehr schwer, meine Brust selbst abzutasten.

2x im Jahr wird daher bei mir Ultraschall von meiner FÄ gemacht. Alle 2-3 Jahre muss ich zur Mammographie. Morgen ist es leider wieder so weit.

Obwohl sich die Knoten die letzten Jahre nicht verändert haben (an Größe und Aussehen), stehe ich total neben mir. Jedesmal habe ich richtige Angst, dass nicht doch noch was gefunden wird, was nicht da hin gehört.

Zum Glück bekommt man anschließend gleich Bescheid, ob alles in Ordnung ist. Wobei ich es auch schon mal erlebt habe, dass es erst ein OK gab und dann ca. 1 Woche später der Anruf meiner FÄ kam, dass die Radiologin mich doch nochmal in 3 Monaten sehen wollte. Das war, als rechts der Knoten das erstemal gefunden wurde...

Diesmal habe ich nicht ganz so furchtbare Angst, da ich erst heute zur jährlichen Krebsvorsorge war und auch dabei gleich ein Ultraschall von der Brust gemacht wurde. Zum Glück war lt. meiner FÄ nichts auffälliges zu sehen. Das heißt, dass was schon da ist, hat sich nicht verändert und das nichts Neues dazu kam. Ich hoffe sooo sehr, dass das die Radiologin morgen bestätigen kann.

Manchmal habe ich das Gefühl wie auf einer tickenden Zeitbombe zu sitzen.

Habe schon überlegt, ob ich mir die 2 auffälligen Knoten entfernen lassen soll. Meine FÄ und auch die Radiologin meinten allerdings, solange die Knoten nicht wachsen und sich verändern sollte ich das lieber sein lassen.

1. könnte man mir nicht versprechen, dass auf Grund der Mastopathie nicht bald wieder was nachkommt und 2. würde dann das Auswerten der Mammographiebilder wegen dem entstandenen Narbengewebe wesentlich schwerer sein.

Na dann...ihr Wort in Gottes Ohr...

Es ist schon ziemlich blöd, dass du so lange bis zu deinem Termin warten musst. Bei mir ging das viel schneller. Ist das deine erste Mammographie? Wie alt bist du denn?

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass alles bei dir in Ordnung ist :)* :)* :)*

s(üßerQKäfexr


@ carja

Danke für die lieben Worte.

Es ist meine erste Mammogrphie und ich bin 40.

Angst habe ich eigentlich aus drei Gründen. 1. bisher hat sie noch nie einen Ultraschall gemacht,, 2. da ich mit einer Depression in Medikamenten-Behandlung stehe, befürchte ich, daß sie mich vor einer konkreten Diagnose in Watte packt und 3. im näheren Umfeld sind innerhalb kurzer Zeit einfach zu viele Frauen an Krebs erkrankt, mit teilweise schlechten Heilungschancen.

Irgendwie ist das eben alles zusammen ein wenig viel. Aber man kann die Uhr ja schlecht schneller laufen lassen.

Dir wünsche ich auf alle Fälle erst mal für Morgen, daß alles ok ist, melde dich auf alle Fälle, wie das Ergebnis ausfällt.

Daumen Drück, die Käferin @:)

cnarjsa


So, bin wieder zu Haus.

Zum Glück war alles in Ordnung bei mir. Links und recht sind zwar die Knoten geblieben und die Mastopathie ist auch noch da, aber es hat sich im Vergleich von vor 3 Jahren nichts verändert.

Ich bin richtig froh über diese Nachricht.

Obwohl die Mammographie bei mir schon fast zur Gewohnheit geworden ist, habe ich jedesmal richtig die Hosen voll...

Ich kann dich so gut verstehen, süßer Käfer. Habe auch das Gefühl, dass sich die schlimmen Krankheitsfälle im Freundes- und Bekanntenkreis häufen. Aber vielleicht hat man sich noch vor einigen Jahren einfach noch nicht so die Gedanken gemacht.

Das bei dir vorher noch nie Ultraschall an der Brust gemacht wurde, liegt wohl daran, dass diese Untersuchung eigentlich eine IGEL-Leistung ist und nur von der Krankenkasse bezahlt wird, wenn irgendwas nicht in Ordnung zu sein scheint. Da langt es schon, dass man irgendwas fühlt oder ständig Schmerzen hat. Zur normalen Routineuntersuchung, wie z.B. der jährliche Krebsabstrich, gehört es im Normalfall nicht. Zur Krebsvorsorge gehört lediglich das Abtasten der Brust durch den FA.

Falls auch bei dir die Mammographie nichts Außergewöhnliches zeigt (wovon ich jetzt mal ausgehe), würde ich deinen FA trotzdem bitten auf Grund der Zysten ebenfalls regelmäßig einen US in Zukunft zu machen. Ich denke, dass er dass aber sowie so machen wird, einfach um zu gucken, ob die Zysten größer werden. Somit hast zwar nicht die Gewissheit, dass dich Brustkrebs irgendwann einmal nicht treffen wird, aber immerhin besteht dadurch die Möglichkeit, dass er schon ganz früh entdeckt wird.

Vor der Mammographie an sich brauchst du keine Angst zu haben. Es tut nicht wirklich weh. Es ist nur etwas unangenehm, da die Brust dabei ziemlich fest gedrückt wird. Aber die Helferinnen, die das machen, sind immer sehr lieb und vorsichtig. Bei mir erklären die immer ganz genau was sie machen.Sie fragen auch immer, ob es gut auszuhalten ist oder ob's noch ein bisschen fester sein darf.

Ich drück dir ganz, ganz doll die Daumen, dass auch bei dir alles in Ordnung ist.

Falls du noch Fragen hast, kannst du dich gerne nochmal bei mir melden, auch per PN falls dir das lieber ist.

Wünsch dir alles Gute @:)

S{peedRyse


das ist sehr schön,liebe carja, dass bei dir alles ok ist. @:)

ich muss in 14tagen wieder zur mammo, mein 5.jahr nach dem brustkrebs. wie jedes mal, stehe ich schon jetzt wieder unter strom, sie könnten etwas neues finden. aber meine onkologin meinte, diese angst wird mich mein leben lang begleiten. so kann ich auch nur wieder hoffen, dass ich in ein neues gesundes 6.jahr danach gehen kann :)-

c:arja


Wenn man von Brustkrebs schon mal betroffen war, müssen die Ängste vor einer bevorstehenden Mammo bestimmt besonders arg sein. Ich drücke auch dir von ganzem Herzen die Daumen, dass alles in Ordnung ist :)_ .

Schicke dir ganz, ganz viele Kraftsternchen :)* :)* :)* :)* :)*

Darf ich fragen in welchem Alter du an Brustkrebs erkrankt bist?

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