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Angst vor Krebs!

mIr_fsisUh hat die Diskussion gestartet


Hi Leute,

ich habe seit einiger Zeit die unterschiedlichsten Symptome und ich weis mir einfach nichtmehr zu helfen :-( Deshalb versuche ich hier vllt etwas Rat zu bekommen oder auf jemanden zu stoßen der Erfahrungen mit ähnlichen Symtomen hatte.

Zu mir: ich bin männlich, 26 Jahre alt, voher eigentlich immer "Kerngesund", 181cm/82kg, keine Vorbelastungen etc.

Alles hat im August angefangen. Ich fühlte mich schlapp und abgeschlagen. Hein Hausarzt hat dann eine Blutuntersuchung gemacht und nichts ungewöhnliches gefunden bis auf etwas niedrige Werte bei den weissen Blütkörperchen. Zusätzlich war mein Blutdruck und mein Puls etwas hoch weshalb ich ein Belastungs-EKG gemacht bekam, welches dann aber auch ordentlich für einen Freizeitsportler ausfiel. Ein paar Tage später war ich dann erkältet (Halsweh, etwas Fieber, Husten, etc) und meine Symtome wurden als verschleppte Erkältung abgetan. Zudem hatte ich zu dieser Zeit eine seelische Belastung (Arbeit, Klausuren, Wohnungssuche wg Umzug...alles Gleichzeitig) und man sagte mir, dies könne auch dazu beitragen.

Ungefähr eine Woche nach der Erkältung bekam ich leichte Schmerzen in der rechten Leiste, die in den rechten Hoden ausstrahlten. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, die Schmerzen waren auszuhalten. Doch irgendwann (Anfang September) machte ich mir dann doch Sorgen und machte natürlich den Fehler zu googlen....das war dann erstmal das aus für mich. Mit großer Angst ging ich zum Urologen welcher nach Ultraschall- und Harnuntersuchung nichts ernsthaftes feststellte. Das einzige war eine kleine Nierenzyste, was relativ oft vorkommt, meinte er. Er stellte sich eine beginnende oder chronische Nebenhodenentzündung vor und gab mir für eine Woche Ciprofloxacin. Ich wurde erstmal ruhiger, aber der Schmerz verging nicht. Nach dieser Woche sollte ich weiterhin für 3 Wochen Doxycyclin AL 200 T (täglich eine) nehmen mit der Begründung: "Tja mit so einer Nebenhodenentzündung ist das so ne Sache....".

Ich nahm die Tabletten und zog um in eine andere Stadt (Ende September) und begann mein Masterpraktikum. Nach 2 Wochen waren die Schmerzen immernoch nicht verschwunden und ich stellte eine weitere Veränderung meines Körpers fest. Mein Darm grummelte ziemlich heftig morgens und ich bekam auch leichte Darmschmerzen (rechtsseitig). Zudem war meine rechte Bauchdecke irgendwie verändert. Ich kann das schwer beschreiben, irgendwie in der Höhe des Bauchnabels leicht geschwollen (so kommt es mir jedenfalls mal vor). Wiedermal dachte ich mir erst nichts dabei und wartete ein paar Tage ab, doch dann stellte ich eine Veränderung des Stuhlgangs fest. Er war bleistiftdünn. Wieder bekam ich Panik (Darmkrebs) und suchte einen Internisten auf (11. Oktober), welcher meinte, dass komme von den Antibiotika und gab mir Hefe. Damit war ich irgendwie nicht zufrieden und ich ging in der selben Woche noch zu einem anderen Internisten/Gastroenterologen (14. Oktober). Dieser nahm mich dann schon ernster und machte eine Blutuntersuchung sowie eine Stuhluntersuchung, welche wieder ergab, dass die Anzahl der weissen Blutkörperchen leicht niedrig ist. Im Stuhl war nix zu sehen. Zudem machte ich einen Okkult-Test, dieser fiel auch negativ aus. In der Wartezeit auf die Testergebnisse solle ich weiterhin Hefe nehmen. Zusätzlich schickte er mich zum Chirurgen mit Verdacht auf einen Leistenbruch. Dieser meinte aber es sei alles normal und vermutete eine Reizung des Samenstrangs.

Auch mein Stuhl veränderte sich wieder und wurde wieder im Umfang dicker, doch er wurde nun eher zu einem Fettstuhl. Wieder war der Verdacht auf einen Virus nah und ich wurde auch wieder ruhiger. Der Arzt meinte ich solle abwarten. Doch veränderte sich mein Stuhl nichtmehr zum Guten. Er war weiterhin fettig und ich hatte das Gefühl das ich immer mehr unverdaute Lebensmittel (z.B Körner vom Brot) feststellen konnte. Zusätzlich blieben bis heute die Hoden/Leistenschmerzen sowie die leichten Schmerzen im rechten Unterbauch. Zu alledem kamen dann noch Rückenschmerzen hinzu (Wirbelsäule), sowie Schmerzen auf der rechten Flankenseite welche zu spüren sind wenn ich z.B in meinem Bett auf der Seite liege.

Mit all diesen Symtomen war ich heute wieder beim Arzt. Es wurde wieder eine Harnuntersuchung gemacht, normal. Ein Ultraschall der Organe ergab, das ich eine leicht vergrößerte Leber(14cm, wohl im oberen Normbereich) und Milz habe. Ausserdem, und das macht mich besonders fertig, wurden Leberhämangiomen festgestellt. Der Arzt tat das locker ab und fragte ob ich abwarten will ob sie sich verändern oder eine Überweisung zum CT. Jetzt habe ich am 16.11 einen Termin zum CT und es werden noch Stuhluntersuchungen zur Bauchspeicheldrüse gemacht....Eine Darmspiegelung lässt er noch aussen vor, dazu bestehe noch kein Grund.Mein Stuhlgang kommt mir in den letzten Tagen auch nichtmehr ganz so fettig vor. Durchfall oder Verstopfung hatte ich nicht. Ausserdem wird noch auf EBV geprüft, da dies bei meiner Freundin vor einiger Zeit diagnostiziert wurde.

Ich bin ziemlich fertig und weis einfach nichtmehr weiter :-( Was meint ihr dazu? Hat jemand was ähnliches erlebt? Ich weis, mir können nur Ärzte wirklich helfen, aber es tut einfach gut mal darüber zu schreiben. Ich gehe meinen Eltern sowie meiner Freundin schon ziemlich auf die Nerven, glaube ich. Mein Privatleben leidet schon etwas darunter und ich fühle mich so hilflos. Ich habe einfach Angst vor einer schlimmen Diagnose und das z.B die Leberhämangiomen sich als Metastasen herausstellen. Ich bin nervlich ziemlich angespannt und kann mich irgendwie auf nichts mehr so richtig konzentrieren.

Das alles wollte ich einfach mal loswerden. Schön das es so ein tolles Forum gibt!

Über einige Antworten würde ich mich sehr freuen :-) Danke im Voraus!!!

LG

Antworten
sSchne%cke19x85


hallo mr_fish!

Mach dich erstmal nicht verrückt :)*

es wurden ja einige organische Erklärungen für deine Hodenschmerzen gefunden und auch ein Ultraschall gemacht.

Krebs ist bei jungen Leuten ziemlich selten und gerade Darmkrebs braucht bis zu zehn Jahren, bis er sich entwickelt (also aus Darmpolypen bösartige Geschwulste werden können).

EBV klingt auf Grund der vergrößerten Leber viel schlüssiger :)z

Wirst sehen, das CT fällt sicher ohne Befund aus :)*

mMr_fixsh


HI schmecke1985.

Danke für deine Antwort!

Ja, ich hoffe das beste! Bin halt einfach ziemlich nervös und kann mich schwer beruhigen.

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