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Hirntumor oder doch nicht?

PWainY_pat~ienxt hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe User, ich bin noch nicht lange hier aber habe schon ein Anliegen.

Vor ca 12 Wochen hatte ich eine Mandelentzündung und war stark erkältet. Zu etwa der gleichen Zeit fing das ganze Übel an. Mir war sehr schwindelig und ich ich hatte so ein Pochen im Kopf. MEin HNO-Arzt gab mir Antiobiotika. Kurz darauf war die MAndelentzündung weg, aber ich hatte starken Schwindel beim Laufen, als würde ich ohnmächtig werden. Außerdem einen steifen Nacken und Druck hinter den Augen, der Nase, der Stirn und dem Kiefer. Ich bin also nochmal zum Arzt und bekam ein 3-Tage Antiobiotika. Leider ging es mir danach noch schlechter. Der Hals war auch noch leicht gerötet. Somit wurde mir empfohlen die Mandeln rausnehmen zu lassen. Mir war es teilweise so schwindelig, dass ich mich entschloss ins Krankenhaus zu gehen. Dort nahm man mir nur Blut ab und sagte mir es wäre wahrscheinlich eine Nasennebenhöhlenentzündung oder Meningitis. Da die Nackenschmerzen aber nicht zu extrem waren, sagte er mir ich solle Sinupret nehmen gegen die Sinusitis. Ich nahm wochenlang Sinupret, trank den ganzen Tag Tee und machte Nasenspülungen aber nichts half. Es pochte so extrem manchmal über den Zähnen, dass ich dachte mir platzt gleich der Kopf, vor allem beim Beugen nach vorne hatte ich einen unheimlich starken Druck im Gesicht. Daraufhin sagte mein Arzt mir, ich solle eine CT von den Nasennebenhöhlen machen lassen. Aus Angst vor einen Tumor lies ich aber dann einen CT vom Schädel machen, wo man die NNH nicht so genau sah. Dieser war ohne Befund. Leider habe ich hier schon gelesen, dass jemand auch einen Hirntumor hatte und dieser am CT nicht gesehen wurde aber am MRT kurz darauf. Da ich auch seit 2 JAhren Morbus Reiter habe entschloss ich mich zur MAndelentfernung, da evt die rheumatischen Beschwerden auch damit zusammenhängen. Nach 4 Wochen ließ ich mir dann die Mandeln rausnehmen und dachte alles würde weggehen. Der Schwindel ging nicht weg, aber im Krankenhaus hatte ich wieder Appetit und der starke Druck war besser geworden, evt auch nur wegen der vielen Schmerzmittel und dem rumliegen. Gut, ich kam dann nochmal ins Krankenhaus nach einer Woche weil ich leichte Nachblutungen hatte. Am 28. Oktober kam ich dann endgültig raus und mir ging es abgesehen von dem Schwindel echt gut. Im Krankenhaus hatte ich 5 Kilo abgenommen mit meinen 20 Jahren als Mann. Ich war daheim und nahm wieder etwas zu und der Schwindel war auch 3 Tage lang fast komplett weg. ICh dachte, endlich geht es mir besser. Dann kurz bevor ich wieder arbeiten sollte, hatte ich auf einmal starke Schmerzen im linken Auge bei Bewegung der Pupille. Ich bin daraufhin sofort zum Notdienst-Augenarzt und er sagte der Sehmuskel oder Nerv ist wahrscheinlich entzündet. ICh bekam Kortisontropfen. Am gleichen Tag tat das andere Auge auch noch weh. Nach einer Woche ging es wieder weg. Meine Nebenhöhlen wurden auch nochmal geröntgt und waren in Ordnung. Beim Arbeiten ging es mir sehr schlecht, obwol ich nur eine Ausbildung im Verwaltungsbereich mache. Mir war schlecht, schwindelig, vor allem beim Laufen mit Fallneigung, ich hatte immer noch Druck am Kopf sehr stark. Daraufhin habe ich den HNO-Arzt gewechselt und dieser stellte nun fest, das mein Trigeminusnerv beidseitig entzündet sei. Ich bekam 6 Spritzen in die Augenhöhlen, den Wangenbereich und in den Hals, da dort der Nerv auch entzündet sei. Dies war vor 2 Wochen, seitdem bekomme ich Vitamin-B Spritzen zur Heilung und wärme mein Gesicht und Hals täglich. Bis jetzt keine Besserung im Gegenteil, ich bin extrem lichtempfindlich. Manche Tage schmerzt das Licht extrem in den Augen und sie tun beim Bewegen weh. ICh war auch nochmal beim Augenarzt, der es auf den Trigeminusnerv schiebt und der Zahnarzt auch, Aber Diagnose ist wie gesagt von einem HNO-Arzt gemacht wurden und nicht 100% genau. Ich hatte solchen Druck am Kopf und in den Augen, dass ich nochmals in die neurogische Notfallambulanz ging. Dort wieder nur BLut abgenommen und meine neurologiscen Fähigkeiten getestet. MAn könnte mich jedoch stationär da behalten um mir Nervenwasser abzunehmen und ein MRT machen. Dies hätte ich gerne gemacht aber ich war 5 Wochen krank geschrieben und habe dies erstmal auf später verschoben. Mich kotzt das langsam an, ich bin seit knapp drei monaten krank oder hab i-was aber keiner findet was. ICh will wieder normal arbeiten können und auch mal wieder weggehen. Momentan habe ich Augenschmerzen, bin lichtempfindlich, habe Druck an der Nasenwurzel, der Stirn, unter den Augen, den Schläfen und den Zähnen. Außerdem tut mir kauen weh und ich kann meinen Kiefer nicht richtig gut bewegen. Mein NAcken ist ganz komisch verspannt, als hätte ich einen Kloß dort drin. Und ich habe auch ein Engegefühl im HAls manchmal als würde ich ersticken. Vor allem wenn ich den Kopf nach vorne beuge habe ich überal Druck und Engegefühle. Und ich spüre ein Klopfen am Kopf. Nun habe ich auch noch gelesen, dass es keine beidseitige Trigeminusneuralgie gibt und meistens eine Verengung wie ein Tumor oder auch Muktiple Sklerose der Grund dafür ist. Oh man... ICh muss erwähnen dies mit dem Schwindel und dem Klopfen am Kopf hatte ich im Sommer schonmal im Zusammehang mit einer MAndelenzündung. DAmals ging beides nach drei Tagen Antibiotika und Sonnenbaden ;-) weg. Diesmal ist es aber wegen dem Druck am Kopf und den vielen anderen Symptomen anders. Könnt ihr mir weiterhelfen?

Antworten
*~StIernxi*


Das naheliegendste wäre, wenn Du ein MRT machen lässt. Danach wird man sicher mehr wissen.

Ferndiagnosen sind leider immer schlecht zu machen.

Ein Tumor kann sich auf verschiedenste Arten äußern.

Aber - um Dir ein wenig die Angst zu nehmen - das Gleichgewichtszentrum liegt im Hinterkopf, ziemlich weit unten, im Kleinhirn.

Die Nasennebenhöhlen sind vorne. Also das hängt nicht zusammen.

Ein Tumor könnte nicht diese kompletten Symptome verursachen

P!ain_pTactiexnt


OK danke für die Antwort. Wie meinst du das genau, dass die Symptome nicht alle davon kommen könnten? ;-) Ich hab in den letzten 3 Jahren wirklich viele schlimme Untersuchungen mitgemacht. Früher war ich immer top fit und nie krank aber seit diesem Morbus Reiter bin ich echt geschwächt und immer sehr glücklich wenn es mir gut geht und ich "normal" leben kann. ICh muss dazu sagen, ich hatte noch nie in meinem Leben Kopfschmerzen, deshalb naja belastet mich das alles sehr im moment. Aber es hat nichts mit der Psyche zu tun 100% nicht. Die Dauer meiner Symptome schlägt langsam auf die Psyche aber angefangen hat es damit nicht ;-)

RZapWladxy


Nach so vielen Untersuchungen u. Gängen zur Notaufnahme (wo ich, wenn ich wegen solchen Sachen wie du, dort hingegen würde, bestimmt schon 10 mal hätte dort sein müssen...) würde ich mal an die Psyche denken. Dein ganzer Tag dreht sich wohl nur noch da drum, was du haben könntest. Ganz ehrlich, da würde mir auch schwindlig werden.

m/auseDprinz


Dein Arzt sollte mal die gängigen Viren (allen voran ebv), testen lassen, auch mögliche Reaktivierungen. Außerdem würde ich Borreliose ausschliessen lassen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dein Symptomsammelsurium zusammenhängt, allerdings hört sich das wirklich nicht nach einem Tumor an, sondern nach einer dicken Infektion, mit was auch immer.

PFa`in_Gpat6ienxt


@ Raplady

Ins Krankenhaus bin ich vorher noch nie gegangen. Aber der Schwindel war wirklich so heftig bzw ist es immer noch zeitweise, dass ich dass GEfühl hatte gleich ohnmächtig zu werden und bei einer Terminwartezeit von 3 Monaten beim Neurologen, habe ich keinen anderen Ausweg gesehen. Und von der Psyche kommt es bestimmt nicht, entweder ich habe etwas oder nicht. Es belastet mich halt langsam, dass es nicht besser wird.

@ mauseprinz

okay ich werde das nochmal ansprechen beim Arzt. Testen die das bei dem Blutbild im Krankenhaus nicht mit oder nur bei Verdacht?

m<ausepxrinz


okay ich werde das nochmal ansprechen beim Arzt. Testen die das bei dem Blutbild im Krankenhaus nicht mit oder nur bei Verdacht?

Zum simplen Blutbild gehört es nicht dazu. Manche Kliniken testen diverse Infektionen, andere nicht. Hast du keinen Arztbrief bekommen, da müßte draufstehen, was gemacht wurde.

Witzig übrigens, dass schon Mandel und NNH-Entzündungen auf die Psyche geschoben werden. Nächstens ist auch ein gebrochenes Bein psychogen ":/

P|ain_xpZatjiexnt


Ich habe die Blutwerte mitbekommen und grad mal geschaut. ebv ist nicht dabei. NNH-Entzündung wurde ja nie diagnostiziert, nur vermutet. Nur die Mandelentzündung war vorhanden und die starke Erkältung. Der HNO-Arzt sagt, der Trigeminusnerv sei durch den Infekt damals gereizt und wenn ich mich bücke, wird durch die stärke Durchblutung der starke Druck wahrgenommen. Aber naja...es zieht mir ja bis im Hinterkopf und Nacken. Ja stimmt mit der Psyche hast du recht. ISt echt schade, dass man schon vorgeworfen bekommt das alles von der Psyche her kommt. Ich weiß ja nicht wie es bei anderen ist, aber bei mir war es bis jetzt immer so, dass wenn ich Beschwerden hatte, sie immer eine erklärbare Ursache hatten, die dann auch behandelt wurden und weggingen.

W:ild~kaSter


Hallo,

Steigere Dich bloß in nichts hinnen, weil’s halt überhaupt nichts bringt !!!

Habe die Diagnose Trigeminusneurologie und denke das Trigeminusneuropathie ist.

Durch den Kopfnerv kommt es schon zu solchen Erscheinungen.

Ist bei mir durch eine NNH OP bassiert.

BCuiddexlina


Hatte mal ähnliche Symptome wie Du, da sagte mir mein HNO-Arzt auch, ich hätte auf beiden Seiten eine beginnende Trigeminusneuralgie ???

Als ich fragte, wie man diese behandle, meinte er, nachdem si ja noch beginnend sei, wie eine Sinusitis... ???

Mein HA meinte, so ein Quatsch!???

Habe mir Sinupret besorgt, eingenommen, als eine Zeit mit weniger Stress kam, ging es von alleine wieder weg!

Bei Dir klingt es mir aber schon typisch nach NNH, gerade wenn Du Dich nach vorne beugst!

Hast Du häufig Nasenspray benutzt?

Auch trockene Schleimhäute können mal solche Symptome machen! :)z

Wsildrkatexr


Hallo,

Trigeminusnervverletzungen kommen meist durch Gewalt, Unfall, OP usw.

BoudIdel/ixna


ich sagte doch, hielt selbst mein Hausarzt für Blödsinn!

Wusste mir eben auch nicht zu helfen, ebenso kein Arzt...

Ging dann aber mit Sinupret und einer darauf folgenden Zeit mit deutlich weniger Stress wieder weg!

Im Nachhinein gesehen, doch ein kleiner psychischer Aspekt bei gewesen ??? :=o

Whildhkatexr


Hallo,

Die Radiologen sagen sie sehen es (Nervverletzung), die Neurologin zieht das gar nicht in Erwägung, mal sehen ob ich morgen von der HNO eine Überweisung für ein MRT bekomme. Es werden aber zu viele !!!!

Verstehen muss man da auch nicht alles !!

PTaiWn_pat:ient


@ Buddelina

Nein Nasenspray habe ich evt 3 mal in meinem Leben genommen und dann auch nur 2 Tage oder so aber in letzter Zeit nicht. Anfühlen tut es sich schon wie eine NNH-Entzündung, das Röntgen und das CT haben ja nichts gezeigt. Morgens z.B. ist der Druck am Kopf nicht so stark nach dem Aufwachen und bei Stresssituationen und Anstrengung pulsiert mein GEsicht regelrecht und ich merke dass i-etwas im Gesicht und Kopf gereizt ist. Stress verstärkt es ohne Frage, aber der Schwindel ist immer gleich schlimm, habe seit 3 Monaten wirklichen Dauerschwindel oder ehr gesagt Benommenheit. Meine Beine fühlen sich beim Laufen so weich an als würde ich jeden Moment ohnmächtig werden, das ist echt nicht schön und macht einem schon Angst.

ABER ich bin der festen Überzeugung, dass mein Pochen oder Pulsieren genau oben am Scheitel meines Kopfes etwas mit dem Schwindel zu tun hat, da ich im Sommer wirklich exakt das gleiche Pulsieren oben im Kopf hatte und ich sogar umgekippt bin an der Arbeit, danach war es mir dann auch genau wie jetzt extrem schwindelig und ich konnte nicht sicher laufen. Der Arzt stellte einen Infekt (MAndelentzündung) fest und ich bekam Antibiotika. ICh legte mich aber ebenfalls in die heiße Sonne und nach 2 TAgen war alles komplett weg und auch das Pochen am Kopf. Evt war ja da auch schon durch den Infekt ein Nerv gereizt aber duch die Hitze ist es geheilt? Weil ich soll es ja auch den ganzen Tag wärmen sagt der Doc und momentan ist ja wirklich einen Kälte draußen ;-) Ich frag mich wirklich nur immer ob eine Trigeminusentzündung solch starke und vielfältige Symptome zeigen kann. Alle Ärzte sagen ja dazu, obwohl ich ihnen ja eigentlich die Diagnose aufgrund meines HNO-Arztes in den Mund gelegt habe und ich das GEfühl habe, dass sie mich eindach damit ruhig stellen wollen ;-)

BIu)ddelxina


Hmmm, ist echt mehr als schwierig bei Dir! :|N

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