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"Auffälliges" Eeg bei Kleinkind, gibt es mehrere Möglichkeiten?

H^anse*lFine


Ich verstehe nicht, wie einen Nichtinformiertsein beruhigen kann. Mich beunruhigt es, absolut keine Ahnung zu haben und völlig naiv in eine eventuelle Katastrophe hineinzutappen. WUMS, da fliegt der Amboß.

m<ari?posxa


ich will wissen, ob die Statistik-Information, die er mir gegeben hat, korrekt ist. Also ob es stimmt, daß in den meisten Fällen bei auffälligem EEG dann beim MRT nichts/nichts Schlimmes herauskommt. Darauf gibt es nur die Antwort "ja" oder "nein".

Dann rufe den Arzt an und bitte ihn, seine Auskunft zu belegen, indem er Dir seine Quellen und die entsprechenden Forschungsergebnisse angibt.

Oder suche selber bei Google.

Der Grund, weshalb ich diese Fragen stelle, ist der, daß ich nicht von Untersuchungsergebnissen absolut überrascht werden will, sondern ich hätte einfach gerne schon vorher gewußt, was EVENTUELL sein könnte.

:-X

H~ansTelixne


mariposa, du wirst es nicht glauben, aber ich habe zwei Nächte fast durchgegoogelt und nichts wirklich Informatives gefunden. Andererseits hatte ich jetzt nicht vor, ein Medizinstudium nachzuholen.

Was würdest du denn tun oder denken, wenn dein Kind Beschwerden hätte, du gingest zum Kinderarzt und der würde sagen "gehen Sie bitte SOFORT ins Krankenhaus, ich habe Sie dort für jetzt gleich angemeldet – ich habe den Verdacht, daß Ihr Kind einen Hirntumor haben könnte, denn diese Beschwerden sind in dem Alter wirklich selten und besorgniserregend" – und dann würde eine Untersuchung gemacht, wo der Arzt dich hinterher anriefe und sagte "da gibt es einen pathologischen Befund, es könnten aber mehrere Sachen sein oder auch überhaupt nichts, machen Sie sich keine Sorgen, aber kommen Sie nächste Woche wieder".

Würdest du TATSÄCHLICH einfach für nächste Woche einen Termin machen und dir bis dahin einfach überhaupt keine Gedanken machen?

Würdest du tatsächlich einfach denken "na schön, entweder es ist dann doch alles in Ordnung, aber wenn doch etwas Schlimmes sein sollte, dann wird so und so einfach genau das gemacht, was dieser eine Arzt sagt"?

Bist du noch nie mit einer "Therapie" überrumpelt worden, die du im Nachhinein bereut hast, zu der dich aber der Arzt gedrängt und die er als unabdingbar und SOFORT notwendig dargestellt hatte? Und kennst auch keinen, dem das passiert ist?

argunaxh


Ich möchte lediglich zweierlei wissen:

1.... Also ob es stimmt, daß in den meisten Fällen bei auffälligem EEG dann beim MRT nichts/nichts Schlimmes herauskommt. Darauf gibt es nur die Antwort "ja" oder "nein".

2. Welches beispielsweise die anderen Möglichkeiten sind außer den allerschlimmsten. Auch dies ist eine neutrale medizinische Information.

Meine (!) Antwort:

1.: Ja, das stimmt.

2.: Es kann sich um Meßfehler handeln, falsche Interpretation und sonstige Regel-Abweichungen handeln.

Ich finde, Du schafftst Dir Deine Unsicherheiten selbst, deren Ursache sicher auch in eigenen Erfahrungen liegen.

Mir ging es bisher so: Abklärung ist das A + O. Habt Ihr erst das MRT ohne Befund hinter Euch, wirst Du feststellen, das ganze Trara war unnötig. Hier kann Dir das keiner abnehmen, außer gut zureden, das Notwendige schnellstmöglich anzugehen. Aber das willst Du ja nicht hören.

Wäre ich in Deiner Lage, hätt ich schon längst n Termin für evtl. weitere notwendige EEGs und ein MRT gemacht. Fertig.

Sind weitere Untersuchungen nicht ohne Befund (was auch immer), kannst Du dann immer noch sehen, wie es weitergehen kann. Aber jetzt schon so einen Aufriß zu machen, halte ich für wenig sinnvoll.

Weitere Infos hier:

[[http://www.google.de/search?hl=de&biw=1074&bih=485&q=herdbefund+eeg+bei+kindern&aq=f&aqi=&amp;aql=&oq=]]

P]a7pul@a


@ Hanseline

Ich kann dir nicht viel erzählen, außer, dass wirklich in den wenigsten Fällen wirklich etwas Bösartiges dahintersteckt. Wann ist der MRT-Termin?

P apuxla


das Notwendige schnellstmöglich anzugehen. Aber das willst Du ja nicht hören.

Aber genaau das möchte Hanseline doch auch tun! Irgendwie versteh ich auch nicht, warum das offensichtlich nur wenige verstehen... ":/

LwiLla


Und ich verstehe nicht, warum Hanseline offenbar davon ausgeht, dass bei den weiteren Untersuchungen zwangsläufig etwas Schreckliches herauskommt, was der Neurologe (ihrer Ansicht nach) schon weiß/ahnt und ihr bloß nicht sagen will.

IYsabLelxl


Hanseline

Ob die konkrete Sachinformation korrekt ist, die er mir gegeben hat, nämlich "in den meisten Fällen wird bei einem im EEG aufgefundenen Herd dann beim MRT nichts bzw. nichts Gefährliches gefunden".

Also ob es stimmt, daß in den meisten Fällen bei auffälligem EEG dann beim MRT nichts/nichts Schlimmes herauskommt. Darauf gibt es nur die Antwort "ja" oder "nein".

Das hat also rein gar nichts mit Spekulation zu tun.

Vielleicht nicht mit Spekulation auf Deine Tochter bezogen (diese tätigt hier auch Keiner) – aber ansonsten: Was nützt es Dir zu wissen, dass es sein kann, dass in den meisten Fällen nichts bei rumkommt? Was ist mit den Fällen, in denen doch etwas ist?

Ich verstehe Dich nur zu gut. Meine Tochter hatte mit 7 eine nicht erklärbare halbseitige Gesichtslähmung, die sich zu einer kompletten ausweitete und die Ärzte waren ratlos. Da hieß es dann auch: Wir schließen einen Gehirntumor nicht aus, weil wir einfach nicht wissen was es sonst sein kann – aber dafür müssen wir erst mal ein MRT machen....möglich erst am Montag" (es war ein Freitag als er mich deswegen anrief). Letztendlich war es eine [[http://de.wikipedia.org/wiki/Lyme-Borreliose#Krankheitsverlauf (Lyme)Borreliose]], die nur nicht vermutet wurde weil kein Zeckenstich, bzw. typischer Einstich vorlag (wir wissen bis heute nicht wo dieser wohl gewesen sein mag).

Mir hat damals die Aussage, dass es nur eine "Vorsichtsmaßnahme sei" und in den meisten Fällen nichts ist – nicht geholfen. Wie auch? Warum sollte mein Kind nicht eins von so-und-so Vielen sein, bei denen doch etwas ist?

Deshalb verstehe ich zwar einerseits Deine Sorge, aber Deine Argumentation nicht so ganz. ":/

Ich verstehe nicht, wie einen Nichtinformiertsein beruhigen kann. Mich beunruhigt es, absolut keine Ahnung zu haben und völlig naiv in eine eventuelle Katastrophe hineinzutappen.

Natürlich ist das schlimm! Was meinst Du wie mir das damals ging? Oder anderen Menschen die auch warten mussten (müssen)?

Ich verstehe aber noch immer nicht, was Du hier erwartest? WIE soll Dir hier geholfen werden, Deine Angst genommen werden? Das würden Einge hier sicher gerne tun wenn sie könnten – aber sie können nicht, ebenso wie der Arzt es nicht kann und vor allem aufgrund der Verantwortung die er hat auch nicht darf. Was, wenn er jetzt sagt "Regen Sie sich nicht auf, da wird schon nichts sein, reine Routine" und es ist doch etwas? Kann er das riskieren?

Ich bin sicher, dass Einge hier gerne für Dich da sind, Dir die Wartezeit helfen wollen zu erleichtern – aber auf diesem Wege machst Du Einem das echt schwer. :-/

mAari!posxa


agunah

Volle Zustimmung zu Deinem Post.

Ich bin der Meinung, dass nur weitere Untersuchungen Klärung bringen können – alles andere ist Spekulation.

Und was bringt es, wenn man schreibt: zu 98% kommt nichts Schlimmes dabei heraus! Ist es eine Beruhigung, wenn man statistisch ebenso zu den anderen 2% gehört?


Auf jeden Fall wünsche ich Hanselines Tochter gute Ergebnisse. :)*

ITsa^bell


Auf jeden Fall wünsche ich Hanselines Tochter gute Ergebnisse.

Dem schließe ich mich an :)*

g almaxyxs


Ich kann mich nur wiederholen, man kann zu dem Zeitpunkt einfach nichts genaues sagen. Ein EEG zeigt in den meisten Fällen an, dass da etwas ist. Dieses Etwas reicht von einem Tumor, über Epilepsie bis zu einer Entzündung. Es kann wie gesagt aber auch garnichts sein. Ich würde mir momentan wirklich keine Sorgen machen. Die Symptome klingen wirklich sehr nach Dehydrierung, da kann alles Mögliche passieren, Schwindel ist da noch harmlos. Beim EEG werden oft irgendwelche Herde entdeckt, aber das muss halt abgeklärt werden. Der Arzt hat schon recht, momentan kann man nichts sagen, man muss die weiteren Untersuchungen abwarten.

HvansDelixne


Eben das HAT er ja sinngemäß gesagt: "reine Routine, da wird schon nichts sein" – und genau das hat mich eben NICHT beruhigt, das ist es ja, Isabell und mariposa – denn was nützt mir das, wenn dann doch was ist.

Nun ja, die Geschichte ging weiter – da er mich ja so intensiv beruhigt hatte und selber gesagt hatte "ich würde erstmal beobachten, wenn es mein Kind wäre" habe ich genau das getan. Zehn Tage später bekamen wir eine Vorladung vom Jugendamt. Dort wurden wir mit einem Brief von besagtem Arzt konfrontiert, in dem stand, wir würden das Kind jeglicher (!) Untersuchung inkl. Blutabnehmen entziehen (dabei hatte ich um letzteres gebeten...) und außerdem würde ich das Kind eventuell auch verprügeln (weil sie ein blaues Auge hatte, sie war auf ihrem Stuhl rumgeturnt und dann runtergefallen, aber das war offenbar nicht glaubwürdig). Das Jugendamt vermutete, wir würden irgendeiner Sekte angehören. :-o

Und man drohte uns das Sorgerecht zu entziehen.

Es gelang mit Mühe und Not, das einigermaßen richtigzustellen. Ich habe dann mit unserem alten Kinderarzt Kontakt aufgenommen (wir wohnen noch nicht lange hier) und wir haben das MRT machen lassen, allerdings in einem anderen Krankenhaus. >:(

Und es ist ALLES IN ORDNUNG. :)^

Trotzdem wiederhole ich meine Frage nochmal anders: Was kann denn im EEG sich zeigen, was man im MRT nicht sieht? Da im Untersuchungsbericht steht: Dehydration wird Ursache für den Schwindel gewesen sein, erklärt aber nicht den EEG-Befund, wir empfehlen weitere EEG-Kontrolle, besonders falls Beschwerden auftreten.

Naja, bei Beschwerden geht man wieder zum Arzt, klar, aber ohne Beschwerden? WAS kann man im EEG sehen, das krankhaft wäre und im MRT nicht auftaucht?

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