» »

Angst vor Befund nach Konisation

l>isa x37 hat die Diskussion gestartet


Hi,ich bin neu hier.

Bei mir wurde nach nach 2 Abstrichen jedesmal Grad III festgestellt.Für kommende Woche wurde sofort ein Termin zur Konisation im Krankenhaus vereinbart.Die Tage bis dahin sind furchtbar.Am schlimmsten aber ist die Angst vor dem Befund nach dem Eingriff.Hat jemand vielleicht Erfahrung wo derselbe Ausgangsbefund vorlag.Würde mich über eine Antwort freuen.

Antworten
Iwlka+H


Re:Angst vor Befund nach Konisation

Hallo Lisa37!

Ich habe die Sache vor ca. 4 Wochen durchgemacht!

Hatte nie was (seit ca. 15 Jahren!) und jetzt gleich PAP IV !!

Habe alles ganz schnell in die Wege geleitet und nach einer Woche war ich schon operiert!

Die OP wurde ambulant gemacht, war nicht schlimm, hatte auch hinterher keine Schmerzen, ein bischen Ziepen vielleicht!

Ich mußte auch noch 1 weitere Woche warten, bis der endgültige Befund da war!

Bei mir war's schon eine "pathologische Zellveränderung", noch nicht bösartig, aber hätte ich gewartet, hätte es bösartig werden können!!

Der Befund ist aber eigentlich kein Problem, da die OP ja quasi auch gleichzeitig Heilung ist! Der ganze Bereich wurde mit Jod eingefärbt (bei der OP) und die Zellen, die "krank" sind, nehmen den Farbstoff nicht so auf, wie die gesunden. So sieht der Operateur genau wo er schneiden muß und kann auch alles entfernen!!

Davor brauchst Du wirklich keine Angst haben!!

Wichtiger ist, daß Du Dich nach der OP wirklich gut ausruhst!!

Ich wurde 3 Wochen krankgeschrieben!

Am Wichtigsten ist die Nachkontrolle alle 3 Monate!

Also Kopf hoch, Du schaffst das! Vertrau Deinem Operateur!!

lAisa x37


Re:Angst vor Befund nach Konisation

Hallo IlkaH!

Ich glaube Du hast mir sehr geholfen.Dein Bericht macht mir ein wenig Mut.Ich will einfach alles nur noch hinter mich brigen und hoffe das Beste.Man hat mich bisher über die OP,deren Folgen usw. kaum aufgeklärt.Das verunsichert sehr.Deshalb habe ich auch versucht mich hier zu informieren.

Also ich halte die Ohren steif.

akrlkevezrt1971


Konisation

hallo lisa37

ich bin vor ca. 7 jahren konisiert worden. Es ist kein schlimmer Eingriff .Der befund meines Frauenarztes Grad4 hatte mich damals sehr schockiert vor allem da ich ein halbes Jahr vorher nichts hatte.

Ich habe danach noch 2 gesunde Kinder zur Welt gebracht. Zwar waren sie Frühchen aber gesund.

Konisation ist nichts weiter als das man vom Gebärmutterhals das Stück was kramk ist entfernt. Du hast danach zwar leichte Schmerzen, aber man bekommt auch Schmerzmittel danach.Krankenhausaufenthalt ist in der Regel 5 Tage wenn man sich gut erholt und es wird für die OP nicht der Bauchraum geöffnet.

Also keine Sorge so schlimm wie sich das alles anhört ist es nicht.

ich wünsch dir alles Gute liebe Grüße

bienemaja1972

LAiKsa3x9


hallo du,

ich hatte pap IV und eine konisation vor einem jahr. es ist

wirklich harmlos gewesen.

du brauchst keine angst zu haben vor krebs bei stufe III.

das ist schier unmöglich.

kuss

Lisa

SBoxn


Hallo Lisa

die Aussage bei Pap III ist eine bösartige Erkrankung schier unmöglich stimmt so nicht! der Grad ist interessant. Bei mir war er z.B. IIId. Erst bei einer Koni kann man das Gewebe genauer betrachten, ganz besonders das in der Tiefe. Bei mir war es ein Carcinoma in Situ, das erst bei der zweiten Koni erfolgreich im gesunden entfernt wurde.

Viele Grüße Son

S|on


Hallo Lisa 37

ich drücke Dir ganz doll die Daumen! Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Operation aus tiefstem Herzen.

Viele Grüße Son

Sgewgerlixne


Meine Erfahrung zum Thema Konisation

Hallo an Alle,

möchte hier einfach mal meine persönlichen Erfahrungen rund um das Thema Konisation schreiben.

Hatte bei 3 Abstrichen in einer Zeit von 7 Monaten jeweils PAPIIId. Zusatzlich wurde ein Abstrich auf HPV-Viren gemacht. Dieser war auch positiv, sogar mit der Einstufung "high risk".

Daraufhin wurde ein Termin für die Konisation + Ausschabung der Gebärmutter in die Wege geleitet.

Wurde am 8.6.04 operiert und am 12.06.20004 entlassen. Ambulant ist nicht gut(würde ich keinem empfehlen!!)-da die Gefahr einer Nachblutung( und diese soll sehr heftig sein )in der ersten Woche nach OP sehr hoch ist. Mein Histologiebefund war total in Ordnung. Man sollte halt mit einem Pap IIId nicht schlampen, sonst könnte das schon "krebsig"werden. Bin jetzt noch eine Woche krank geschrieben. Körperliche Schonung ist alles, das merkt man zu hause am besten selbst. Schmerzen hatte ich keine, nur ein bißerl ziepen. Meine Nachuntersuchung der Wunde hatte ich schon beim Frauenarzt--alles ok. Mein erster Kontrollabstrich soll 3Monate nach OP gemacht werden.Hoffe, das ist dann auch alles ok.

Fühle mich jetzt sehr erleichtert, daß ich alles gut hinter mich gebracht habe. Übrigens soll man auch die ersten 4 Wochen nach OP nicht Baden, kein GV, kein Sport und keine Tampons.

Wer noch was wissen will, kann mir gerne schreiben.

Wünsche jedem, der das noch vor sich hat alles Liebe und Gute und Kopf hoch, das wird schon!!!!!!!!!!!

Viele Grüße Daniela aus Steinhöring bei München

NYinixlein


Also, was ich in keinem der Beiträge lese ist, dass vor der Konisation Gewebe entnommen wurde, um zu untersuchen, wieviele Zellschichten betroffen sind.

Ich hatte den PAP IIId Befund (auch mit HPV-Viren) nun annährend 3 Jahre und war im letzten Jahr alle 3 Monate bei meinem FA zur Untersuchung. Habe mich jetzt im Frühjahr ziemlich schlau gemacht mit Broschüren, im Internet und unter anderem war ich in der Dysplasie-Sprechstunde in der Frauenklinik. Dort wurde mir auch Gewebe entnommen und dabei hat sich herausgestellt, dass 2 von 3 Zellschichten betroffen sind. Daraufhin habe ich mich zur sogenannten LOOP-Konisation entschieden, nachdem mich der Arzt in der Klinik super aufgeklärt hat und auch alles aufgezeichnet hatte (mein FA leider nicht). Da auch bei mir noch Kinderwunsch besteht, wurde nur soviel Gewebe wie notwendig entfernt.

Bei mir wurde dies ambulant durchgeführt und der Eingriff war innerhalb 10 Minuten erledigt und es war überhaupt nicht schlimm. Ich musste dann zwar noch 2 Stunden bleiben, aber das war ok. Das war diese Woche Dienstag und diese Woche war ich noch krankgeschrieben, obwohl ich wirklich keinerlei Beschwerden habe. Mir geht es pudelwohl. Bin sogar selber hin-und zurückgefahren.

Auch ich habe lange überlegt, auch weil Ängste eine Rolle spielen, aber schließlich steht meine Gesundheit an erster Stelle. Es hätte auch nur noch 2 andere Möglichkeiten gegeben:

- Abzuwarten und gar nichts unternehmen, d.h. es kann in beide Richtungen gehen: Entweder der PAP-Wert wird besser oder er bewegt sich in Richtung Krebs

- Oder ein halbes Jahr eine Creme an den Gebärmutterhals cremen, allerdings sollte man in dieser Zeit nicht schwanger werden

Bis jetzt bin ich froh, dass ich es hinter mir habe und hoffe, dass kein PAP-Wert mehr auftritt.

Mein Tip ist: Immer selber informieren, denn wer kann wirklich was mit diesen ganzem Fach-Chinesisch anfangen? Habe mir übers Internet eine Broschüre vom Frauengesundheitszentrum in Bremen angefordert, in der wirklich in unserer Sprache alles ganz genau beschrieben ist. Und anschließend war ich über-informiert in der Dysplasie-Sprechstunde (gibt es in jeder größeren Klinik), aber wenigstens habe ich alles kapiert und wußte dann auch, was in meinem Körper vorgeht.

Grüße an alle, die noch ähnliches vor sich haben, aber ich kann nur Mut zusprechen (bin nämlich selber ein Riesen-Schisser!!).

STeweVrlinxe


Immer wieder interessant

Also ich habe gerade den Beitrag von "Ninilein" gelesen und bin echt immer wieder erstaunt, daß es doch immer wieder andere Arten der Behandlung gibt. Habe von den ganzen Sachen, was "Ninilein" schreibt noch nie was gehört und hier auch noch nie was gelesen. Das war ja meine "PAPIIId-Konisation-Variante" noch die, welche wohl am ehesten und üblichsten gemacht wird. (hier geschreiben hier am 18.06.04)Man muß sich also echt gut informieren und erkundigen, was für einen persönlich das Beste ist. Und das Beste ist, daß wir alle gesund werden und bleiben.

In diesem Sinne liebe Grüße

Daniela

N-P-tWilNhexlm


Ich bin immer wieder fassungslos...

... wenn ich solche Berichte lese. Zum einen, weil ich absolut nicht verstehe wie man sich so derart 'Herr Doktor, bin ich gesund?'- entmündigen/ 'aus der Hand geben' kann.

Zum anderen, wie sehr die Angst mit diesem ganzen Untersuchungsthema verquickt und allgegenwärtig ist.

Meines Erachtens sind beides höchst ungesunde Auswüchse unserer zivilisatorischen Denkweise bzw. massiver Geschäftsinteressen.

Ich habe mich, seit ich, an einigen sehr denkwürdigen Beispielen miterlebte, wie wenig diese Medizin eigentlich weiß/ kann, von dieser Vorsorge-/ Durchcheck- Ideologie völlig abgekoppelt und lebe seither gesund und entspannt wie nie zuvor.

Meine Denke läuft jetzt so, dass ich mir sage, ich tu das Maximale was ich selber beeinflussen kann (das ist bei mir Rohernährung mit viel Bewegung und Spass in freier Natur) und den Rest kann ich ohnehin nicht beeinflussen und überlasse das zuversichtlich 'höheren Mächten'.

Ich beobachte schon seit Jahren sehr genau meine Mitmenschen auf diese Gesetzmäßigkeiten und bin felsenfest davon überzeugt, dass es nur ganz wenige Erkrankungen gibt, die wirklich so unerklärlich und unerwartet kommen, wie immer behauptet wird. Weit über 80% sind selbst (mit)verursacht bzw. sind locker vermeidbar. Seit wir wie oben beschrieben leben gibt es bei uns keines der Gesundheitsprobleme mehr, die all die Jahre davor alltäglich waren.

Vielleicht findet das auch hier jemand nachahmenswert. Ich kann's nur empfehlen. Jeder ist tatsächlich seines Glückes Schmied.

Wilhelm

AKschSen3puttxel


Wilhelm

Wann hattest du denn deine Konisation? PapIII oder PapIV?

N"P-0W<ilh'elm


All mein Gewebe ...

... fühlt sich sehr wohl bei mir und bleibt wo es 'der liebe Gott' hingesetzt hat!

Und ich bin Papi von 4 entzückenden Kindern. ;-)

Wilhelm

puaxcy


dazu eine Frage

Hallo ihr lieben,

also ich bin neu hier im forum und ich muss ehrlich zugestehen das mir das hier alles noch mehr angst macht!

ok, zu mir:ich hab 2000 auch die diagnose bekommen HPV mit high risk!hatte pap IIId, ein jahr später ein koni!dann war ich beschwerde frei-immer gute paps usw. Aber letztes Jahr im sep. hatte ich plötzlich wieder pap IIw. mein gyn meinte ich solle bloß nicht in panik verfallen, müsste einfach nur reg. kontrolliert werden,sprich alle halbe jahre reicht.beim letzten pap hatte ich wieder gar nichts-komisch,oder?

Aber mal zu meiner eigentlichen Frage:ich hatte ja nie Condylomen,es muss also nicht zwangsläufig zu C führen?über all die 4 jahre war ich wie gesagt beschwerdefrei!

kann ich dann Sex ohne kondome haben weil ich dachte das nur die C hoch infektiös seien!

Mein Gyn meinte nämlich auch daß ich nicht umbedingt K verwenden müsste, wisst ihr was dazu?

mAeg;abetUtxy


Sofort Konisation bei Pap 3d?

Hallo, ich hatte Anfang Februar zum ersten mal im Leben Pap 3d. Bei der Nachkontrolle Anfang Juni schon wieder. Jetzt soll ich so schnell wie möglich die Konisation machen lassen (ambulant). Ist das denn so schnell notwendig? Oder erst bei einem 4er Befund? Sollte ich mal einen anderen Frauenarzt befragen?

Aus dem Internet habe ich erfahren, daß die Papiloma-Viren durch Sex übertragen werden, mein Frauenarzt meinte, dass mein Befund durch die Geburt vor 3 Jahren ausgelöst wurde. Was ist denn nun richtig?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Krebsangst oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Krebs · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH