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Ist man verpflichtet, die Chemo zu machen?

AnrmixnC


Es kann auch ein Lipom oder eine Zyste sein usw. aber er hat halt bissi Angst und hat mich vorhin gefragt ob ich weiss ob man zu ner Behandlung gezwungen werden kann.

S4et9zenx6


Niemand wird gezwungen.

Meine Mutter lehnt derzeit eine Behandlung ihres Brustkrebses ab und riskiert damit ihr Leben.

Aber es ist ihre Entscheidung.

Ajrm$inxC


Ok ja dann dank ich mal allen und gib die Infos weiter :)

Z6wafck4x4


Ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sich hinter einem "oberflächlichen Knubbel am Hals" eine ernsthafte Krankheit versteckt, aber ich bin kein Arzt.

Statt einer Zyste oder eines Lipoms könnte es natürlich auch ein Lymphom sein. Dank Chemo 2009 habe ich so etwas überlebt (Heilungsrate etwa 90%).

a-gnxes


@ Zwack:

sehr hilfreich,

1. ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein Knubbel am Hals, den hier keiner gesehen oder abgetastet hat, etwas bösartiges ist, unheimlich hoch und

2. hilft dieser Kommentar bestimmt, den Mann zum Arzt zu schicken.

dmevi&ation


Ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sich hinter einem "oberflächlichen Knubbel am Hals" eine ernsthafte Krankheit versteckt, aber ich bin kein Arzt.

Statt einer Zyste oder eines Lipoms könnte es natürlich auch ein Lymphom sein. Dank Chemo 2009 habe ich so etwas überlebt (Heilungsrate etwa 90%).

Zuerst: Ich freu mich, dass du gesund bist, und ich wünsche dir, dass du nie wieder so krank wirst! @:)

Vielleicht habe ich einfach eine andere Vorstellung von "oberflächlicher Knubbel am Hals" als andere Menschen, ich dachte dabei eher an so etwas wie einen Pickel. :=o

Und trotz einiger Ausnahmen wie deiner, glaube ich, dass auch "unterirdischere Knubbel" meist gutartig sind. Aber das kann man natürlich nur durch eine Untersuchung herausfinden, deshalb auch mein Zusatz, dass ich kein Arzt bin, was impliziert, dass ich zu einem Arztbesuch rate.

dYevia~tion


Nachtrag: Ich habe auf der ersten Seite bereits empfohlen, den "Knubbel" ärztlich begutachten zu lassen (Der Satz, der direkt auf die von dir zitierte Stelle folgte):

Er soll das schnellstmöglich abklären lassen, damit er sich wieder entspannen kann.

GSögqel87


also ich bin Medizinische Fachangestellte in einer sehr großen Onkologischen Arztpraxis. Ersteinmal soll er zum Arzt gehen und mit ihm besprechen, was es für möglichkeiten gibt. Wenn ein Mensch an den Folgen einer Chemotherapie tribt, dann nur weil die Chemotherapie leider nicht nur den Krebs zurückbilden soll sondern auch weil es auf den gesammten Körper schlägt !!!

Das heisst aber nicht das jeder Mensch sich unter Chemotherapie schlecht fühlt. Bei jedem Menschen wirkt die Chemo anders....

Das ist auch nicht Familienabhängig oder soetwas....

aTgnexs


DER MANN HAT KEINE KREBSDIAGNOSE.

GCourxmeta


@ deviation

Wieso hört man derartige Aussagen stets von medizinischen Laien?

Ich bin selber Krankenschwester und habe 20 Jahre lang Krebspatienten betreut. :=o

d-eviJatxion


Wieso hört man derartige Aussagen stets von medizinischen Laien?

Ich bin selber Krankenschwester und habe 20 Jahre lang Krebspatienten betreut.

Okay, die Ärzte die ich kenne (zufällig befindet sich darunter sogar ein Onkologe) sprechen eine andere Sprache als du. Denkst du als Krankenschwester tatsächlich, dass man eine in einigen (! nicht allen !) Fällen tödliche Behandlung gegen eine Krankheit einsetzen würde, die die Menschen nicht lebensbedrohlich ist? Im Endeffekt hänge ich mich genau an dieser/deiner Formulierung auf:

Wie der TE schon anbrachte, sterben die Patienten nicht an ihrer Krebserkrankung, sondern an den Folgen der Chemotherapie.

Du – als Person mit medizinischem Hintergrund – kannst doch nicht tatsächlich glauben, dass Krebs nicht tötet, sondern allenfalls eine eventuelle Chemotherapie!

dxeviaHtixon


Zusatz: Natürlich weiß ich um die Gefahr von Chemotherapien, und dass sie der allgemeinen Gesundheit aufgrund ihrer Zusammensetzung natürlich nicht zuträglich sind, aber sie werden nun mal nicht bei Erkältungskrankheiten sondern gegen Krebserkrankungen eingesetzt, deren Verlauf unbehandelt zumindest in den meisten Fällen tödlich wäre.

S$unflopwer_7w3


Niemand kann einen zur Chemo zwingen.

Man sollte aber selber genau überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre. Sicherlich ist eine Chemo IMMER belastend. Aber ich kenne Fälle, denen damit das Leben gerettet wurde. Aber auch einige wenige Fälle, wo man sich irgendwann fragte "Warum noch diese Quälerei". Das setzt aber ausführliche Untersuchungen und ehrliche Gespräche mit den behandelnden Ärzten voraus.

Aber:

Ich würde ja erstmal abklären lassen, was überhaupt Ursache des Knubbels ist!!! Bei einem Knubbel gleich von was Schlimmem auszugehen, finde ich an sich auffällig. Nicht den Knubbel, sondern die Reaktion darauf!

Und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass es Krebs ist: Dann muss man halt weiter überlegen.

tNatuya


ja das mit dem 50/50 war jetzt willkürlich, sprich aus meiner Erfahrung, weil alle die ich kenne die die Chemo gemacht haben tot sind :(

Das sind so naive verkürzte Schlußfolgerungen – Chemo wird in der Regel bei systemischem oder metastasiertem Krebs gegeben. Und bei jedem Rückfall noch mehr oder wieder Chemo. Das sich auch die Überlebenschancen mit einem verbreitetem Krebsgeschwür und Rückfällen dezimieren, ist klar. Also, wer Chemo bekommt hat Krebs – wer viel Chemo bekommt, hat viel Krebs – wer viel Krebs hat, stirbt oft daran. Das diese Medikamente dennoch weiß Gott keine Smarties sein, ist mir klar

Generell wird heute mit viel ausgefeilteren Behandlungsschemata gearbeitet – oft sind die Nebenwirkungen viel geringer als vor 20 Jahren, als man Hammerdosen der Chemotherapeutika bekommen hat. .

Die Frage des TE ist eh schon mehr als deutlich beantwortet worden – warum ich trotzdem noch auf diesen Satz antworten will – weil ich nicht möchte, das irgendwelche Menschen solche Schauermärchen lesen und sich dann gegen eine notwendige Chemo entscheiden, weil sie ja in einem Forum gelesen haben, dass... %-|

???

aLgknxes


DER MANN HAT KEINE KREBSDIAGNOSE.

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