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Druck / Stechen bzw. Ziehen hinter Ohr (Kopf), Hirntumor?

Slee_fuch&s hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe med1 Community

Ich bin ziemlich verzweifelt. Seit 2009 plagt mich so ein Ziehen, Stechen hinter dem Ohr. Mal etwas leichter, mal stärker. Es ist ein Druck wie wenn eine Mittelohrentzündung ausbrechen würde. Meist konstant, manchmal aber auch pochend/pulsierend. Seit 2009 war ich schon x-mal beim Hals-Nasen-Ohrenarzt. Mein Ohr sei absolut in Ordnung, was mich zusätzlich beunruhigte.

Es ist ein Gefühl wie wenn man im Flugzeug landet und diesen fiesen Druck bekommt, bloss nicht so stark. Gelegentlich zieht es leicht den Hinterkopf an der Seite hinauf, aber eher selten. Hauptsächlich ist da dieser immer anwesende und verleidende, oft auch leicht stechende Druck. Vergleiche es oft mit einem Sendemast im Kopf. Manchmal pocht es auch in schnellen Intervallen, so eine Art pulsierend, jedoch nicht im Takt mit dem Puls des Körpers. Man merkt es bereits wenn man aufsteht am Morgen, dass da was sein muss.

Auf dieser Seite auch kein Hörverlust oder Tinitus. Ich dachte oft an ein Akustikneurinom, jedoch wären dies jedoch auch andere Symptome. Habe auch den HNO deswegen angesprochen. Er meinte auch wenn es einer wäre, könne man eh nicht viel machen, da sonst, nach der OP bloss noch schlimmere Beschwerden auftreten würden wie Tinnitus oder Hörverlust. Sehr ermutigend. Nun habe ich wahnsinnige Angst, es könnte ein Hirntumor sein. Könnte es nicht noch etwas im Ohr sein, was der HNO nicht auf Anhieb sehen kann? weiter hinten als der Gang wo er reinschaut evtl.

Vor einem MRT schrecke ich derzeit noch zurück, da ich voraussichtlich nicht um die Einnahme dieser höchst umstrittenen Kontrastmittel herumkommen würde. Was ich darüber (Gadolinium, Lebergift) gelesen habe hat mich total erschreckt. Suche derzeit nach alternativen zu diesem gefährlichen Mittel bzw. versuche auch ohne Kontrastmittel zu einer Erkenntnis zu gelangen.

Ich weiss, dass ich auf kurz oder lang nicht um eine Untersuchung herum komme. Jedoch werde ich es erst ein paarmal ohne Kontrastmittel versuchen. Meine Motivation/Lebensfreude ist drastisch in den Keller. Ein Lernen für die Weiterbildung gestaltet sich derzeit sehr schwer. Auch das Arbeitspensum habe ich reduziert, was zum Glück keine grossen Schwierigkeiten gab.

Ich wäre froh, wenn jemand einen Hinweis hat, bin Froh um jeden Tipp

Einen schönen Sonntag und LG

Seefuchs

Antworten
S:chInlee%hexe


Ich bin ziemlich verzweifelt. Seit 2009 plagt mich so ein Ziehen, Stechen hinter dem Ohr.

Nun habe ich wahnsinnige Angst, es könnte ein Hirntumor sein.

Ein Hirntumor ist ziemlich unwahrscheinlich, da wärst du nach 2 Jahren wahrscheinlich ......

Vor einem MRT schrecke ich derzeit noch zurück, da ich voraussichtlich nicht um die Einnahme dieser höchst umstrittenen Kontrastmittel herumkommen würde.

Warum ??? . Ein MRT ist immer noch die radiologische Untersuchung die den Körper am wenigsten belastet. Ich hatte in den letzten Jahren schon etliche davon, und jedes mal mit Kontrastmittel ohne irgendwelche negativen Folgen.

Warst du eigentlich deswegen schon mal bei einem Neurologen?

Z0waHck'4x4


Tauchern ist so etwas geläufig: Mit Erkältung ist ein Druckausgleich nicht möglich, weil die Eustachischen Röhren geschwollen sind. Probier es doch mal mit Ohrentropfen, die abschwellend wirken.

SFch-n}eehemxe


Mit Erkältung ist ein Druckausgleich nicht möglich, weil die Eustachischen Röhren geschwollen sind. Probier es doch mal mit Ohrentropfen, die abschwellend wirken.

Sind da nicht eher Nasentropfen angezeigt?

Zowacvk44


Übrigens ist die Aussage Deines HNO, bei einem Neurinom könne man sowieso nichts machen, völlig unqualifiziert. Meine Schwester hatte vor 5 Jahren ein Akustikneurinom und wurde erfolgreich operiert. Aber wenn Du keine vermindertes Hörvermögen hast, kommt so etwas bei Dir wohl nicht in Frage. Dr. Google ist in solchen Sachen selten ein guter Ratgeber. Eine solche Aussage wie die Deines Arztes würde für mich Anlaß sein, den Arzt zu wechseln.

Ja, Schneehexe, vielleicht auch Nasentropfen.

Sdeefuc0h.s


Danke Euch, für die raschen Antworten. Also auf das Akustikneurinom bin ich gekommen, da ich einen Beitrag aus dem Internet gelesen habe, worin folgendes gestanden ist: Einige wenige Wissenschafter haben das Schnurlostelefon in ihre Studien eingeschlossen." Prof. Hardells Forschung deutet darauf hin, dass gewohnheitsmässige Benutzer das dreifache Risiko eines Akustikneuroms haben (ein gutartiger Tumor zwischen Ohr und Hirn) und ein vierfaches Risiko eines bösartigen Hirntumors.

****

Da ich in den letzten Jahren mit einem DECT Telefon arbeiten musste, da sich die Firma so eines angeschafft hatte, war für mich eine böse Befürchtung naheliegend. Auch mir ist klar, dass so ein Gedanke, nach einem 1-jahrelangem Gebrauch (dann traten die Beschwerden erstmals auf) natürlich sehr spekulativ ist.

@ Schneehexe

Ein Hirntumor ist ziemlich unwahrscheinlich, da wärst du nach 2 Jahren wahrscheinlich ......

Wenn ich sowas wie das Folgende hier lese, dann könnte ein schleichendes Auftreten doch warscheinlich sein:

Das Akustikusneurinom:

Dabei handelt es sich um einen relativ gutartigen Tumor im Bereich des Kleinhirnbrückenwinkels in der mittleren Schädelgrube. Meist geht der Tumor von Strukturen des Gleichgewichts- oder Hörnervs aus.

Dieser Tumor ist wie gesagt von gutartiger Natur und wächst sehr langsam über Jahre hinweg.

Er kann jedoch eine Grösse erreichen, die zu Kompression von benachbarten Strukturen führt.

****

@ Zwack44

Ich hoffe nicht, dass es ein Tumor ist, jedoch habe ich nach der Aussage des Arztes vor 2 Wochen echt den Mut verloren. Das ermuntert mich, dass das AN deiner Schwester problemlos entfernt werden konnte.

Falls noch Jemand eine Idee hat, wäre ich dankbar.

LG und danke!

Seefuchs

Z;wlaack44


Ich habe den Eindruck, dass Du etwas hypochondrisch veranlagt bist. Das, was die Neurinom-Frage sofort klären könnte, wäre ein MRT. Manchmal muß man sich im Leben halt entscheiden: Hast Du mehr Angst vor dem Neurinom oder vor dem MRT? Wenn Du beides nicht willst, wirst Du Deine Sorgen wohl kaum loswerden.

dCenabxen


etwas hypochondrisch veranlagt

Das war auch mein erster Eindruck!

Unglaublich aber wahr: je mehr Aufmerksamkeit man einem Symptom schenkt, desto stärker wird es auch. Und du scheinst ja alles genau zu protokollieren.

Na und Dr. Google bietet dir sicherlich auch andere Alternativen zum Hirntumor, man liest nur sehr selektiv die Informationen, die man findet.

Vielleicht weisst du ja auch, dass ein Symptom sich verselbstständigen kann, je mehr du dich damit befasst.

Ein Beispiel (um dir zu zeigen, dass ich nicht einfach nur mitrede aber keine Ahnung hab). Vor 5 Jahren hatte ich Symptome einer schweren Migränen mit Aura, also Sehstörungen, rasende Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Flimmern vor den Augen. Der Arzt konnte diese nicht ausschliessen aber kein einziges der Medikamente hat geholfen. Ich bin dann von einem Verdacht zum nächsten, hab eine Diät wegen Histaminintoleranz begonnen, wie gesagt, Medikamente gegen Migräne. Nichts half auch nur annährend.

Und was hatte ich? eine Mischung aus mehreren Sachen, die z.t. aber weder von einem Arzt bestätigt noch ausgeschlossen wurden.

Es war ein bisschen Histaminintoleranz, ein bisschen ein Medikamentensyndrom, ein bisschen SD-unterfunktion, ein bisschen Blutdruckschwankungen, ein bisschen Kieferhöhleneiterung, ein bisschen Austrocknung- aber die Hauptursache, wodurch es zu einem so heftigen Krankheitsbild gekommen ist, das all das vereint: extremer Stress mit extremen Schlafmangel (Umzug, Hochzeit, etc.) und panische ExistenzAngst . ca. ein Jahr später, als ich ein bisschen zur Ruhe gekommen war und die Symptome nicht mehr beachtet hatte (und diese folglich abklangen), kam wieder eine angespannte Situation in meinem Leben- wieder Schlaflosigkeit- und diesmal hatte ich einen Hörsturz.

Suemefucxhs


Hallo, ich glaube nicht daran, dass ich mir etwas einbilde. Angefangen hat das Ganze mit einem ziemlich heftigen Ziehen damals. Es ist 3x aufgetreten in einer Minute, es war ein Ziehen im Ohr, wonach ich dachte, dass da etwas kaputt gegangen sein muss, so wie das gezogen hat. Als ob in diesem Moment eine Mittelohrentzündung ausbrechen würde. Seit da werde ich von diesem nervendem Leiden heimgesucht. Aber ich weiss was Ihr meint. Jedoch wenn ich es mal nicht spühre und es mir gut geht an einem Tag, kommt es dann auf einmal wieder und alles ist wieder beim Alten, Schluss mit Lustig geht mir dann durch den Kopf und ich frage mich, wieso ich das verdient habe.

Wär schön, wenn alles nur Einbildung wäre, nichts lieber als das.

LG

Seefuchs

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