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Nachtschweiß: Krebsangst macht mich wahnsinng!!!

Pkfe*fferminyzli!kör


Ich bin nachts auch oft klitschnass, Salbeitee hilft :-)

S#unfl]ower_x73


Naja, die (guten!) Tipps werden nicht viel bringen.

Für Soundbear mit seinen Ängsten ist das Schwitzen NEU, also macht es Angst – und da werden wir kaum gegenan argumentieren können. Die Erkältung hilft jetzt, weil Schwitzen da eine logische und harmlose Erklärung ist, somit die Angst reduziert.

Er muss halt lernen, auftretende Symptome nicht gleich auf Krebs zu schieben, sondern alltägliche, harmlose Erklärungen zu finden. Für das Schwitzen gelingt es jetzt ansatzweise wg. der Erkältung.

Aber Tatsache ist, dass es uns allen kaum täglich gleich geht. Es gibt immer mal wieder Symptömchen, die auftreten. Kleinere Erkrankungen und Wehwehchen. Menschen ohne Krankheitsangst reagieren da locker drauf: Beobachten, harmlose Erklärung suchen, zum Arzt gehen und schauen, was Sache ist. Menschen mit Krankheitsangst können das nicht, d.h. sie sehen in jedem Wehwehchen gleich das Anzeichen einer schlimmen Erkrankung. Gehen dann entweder aus Angst gar nicht mehr zum Arzt – oder gehen ständig zum Arzt, glauben dem aber nur für wenige Stunden.

Man muss daher therapeutisch ansetzen...

S%oun`dbeaxr77


Achte bei der Therapeutensuche aber bitte wirklich auf die Fachrichtung Verhaltenstherapie. Das ist das Therapieverfdahren, welches für Angststörungen nachweislich die besten ERfolge zeigt, wissenschaftlich x-fach überprüft ist etc.

Ich dachte da an Kongnitive Verhaltenstherapie – ist das nicht das "Gängige" bei Angst- und Zwangsstörungen. Stand zumindest auch in dem Selbsthilfe-Buch. Darauf hatte ich natürlich bereits geachtet. Wenn, dann möchte ich einen guten Therapeuten und keine Pappnase!

Ich bin nachts auch oft klitschnass, Salbeitee hilft

Trink momentan auch viel Salbeitee, schon wegen der Halsentzündung. Aber wie erwähnt: ich bin weit weg von klitschnass. Heute war es mehr gefühlt feucht, als wirklich Schweiß. Und das, obwohl ich die Temperatur auf 18 hochgeschraubt habe. Hat sich auch angenehmer geschlafen.

Sxunfl|owe[r_x73


@ Soundbear:

Korrekt – ich wollte Dich nicht mit dem "Kognitive" noch weiter verwirren. Aber genau das ist die Richtung! Beim Therapeuten wirklich drauf achten, dass da Sympathie ist und Du Dich verstanden fühlst bzw. kritische Fragen in einem Ton kommen, mit dem Du umgehen kannst.

Kleiner Tipp am Rande:

Jüngere Therapeuten (so bis Mitte/Ende 40) haben eine deutlich bessere Ausbildung als ältere Therapeuten... und auch ausreichend Erfahrung. Die Pappnasen-Quote ist meiner Erfahrung nach dort doch geringer. ;-)

Wobei es generell deutlich mehr TherapeutINNEN gibt als Therapeuten...

S!oundvbeaxr77


Für Soundbear mit seinen Ängsten ist das Schwitzen NEU, also macht es Angst – und da werden wir kaum gegenan argumentieren können. Die Erkältung hilft jetzt, weil Schwitzen da eine logische und harmlose Erklärung ist, somit die Angst reduziert.

Japp, so ist es. Momentan macht mir mehr meine Schlafstörungen etwas Sorge. Hoffentlich geht das so schnell, wie es gekommen ist. Hatte das schon mal über Monate. Die sind aber erwiesen psychisch – da passt momentan wieder alles ins Bild und gibt sich gegenseitig die Hand. Spätestens wenn das Blutbild absolut nichts auffälliges hat, sollten die Störungen aber wieder verschwinden ... hoffe, ich!

S|ound{bearx77


@ Sunflower:

Vielen Dank für die super Tipps!! :)^

Soou$ndbePar77


Kleines Update:

Meine Halsentzündung hat sich zur Angina hochgeschaukelt, Samstag war es ganz krass. Bin dann auch zum Arzt und nehme nun Antibiotika. Parallel dazu hat sich auch der Nachtschweiß entwickelt. Samstag war es schlimmer, danach klang es ab. Momentan ist es in etwa wie vor einer Woche.

Allerdings bin ich der Sache etwas auf den Grund gegangen und sehe mich bestärkt, dass es psychisch ist: Eigentlich kann man es gar nicht als richtigen Nachtschweiß bezeichnen. Ich bin Sportler und weiß, was durchgeschwitzt heißt *g*. Heute hatte ich beispielsweise das Gefühl, dass meine Hose nass ist, habe sie dann auch gewechselt und als ich sie in der Hand hatte ist mir aufgefallen, dass sie gar nicht wirklich feucht war. Das Gefühl an den Beinen war aber da – der Oberkörper komplett trocken. Außerdem muss ich die Nacht mehrere Male aufs Klo, was ich als Symptom der Angst kenne, ebenso diesen kalten Schweißfilm. Ich liege auch viel wach. Wenn ich eine Schlaftablette (Benzodiazepin) nehme kann ich gut schlafen und ich schwitze danach auch nicht mehr – so, als wenn sich die Angst wirklich löst.

Momentan verwirrt mich das alles etwas. Die große Krebsangst besteht eigentlich nicht mehr (vielleicht noch ein bißchen), aber vielmehr würde mich interessieren, wie ich es wieder loswerde. Ich trinke schon den ganzen Tag Salbeitee, aber das Schwitzen ist ja eher Kopfsache nehme ich an. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und hat ein paar Tipps?!

Z~wacxk44


Benzodiazepine sind wegen ihres Suchtpotentials zur Dauermedikation nicht geeignet. Besser wäre ein niedrig dosiertes AD, z.B. Amitriptylin.

Sgoundbecar77


So schlimm ist nicht. Die 20er Packung reicht bei mir 1 Jahr. Nehme das nur punktuell, wenn gar nichts geht. Aber bin immer offen für bessere Medikamente. Suche generell auch gern pflanzliche Produkte – die sollten allerdings wirken, also nicht wie Baldrian, wo man die ganze Packung einwirft und nichts passiert. ;-D

h@ookix1


Mir ist das vor fast 10 Jahren auch mal so gegangen. Erst wars mal Darmkrebs, dann Nierenkrebs, dann Magenkrebs, nachdem ich aber alles über BSDK gelesen hatte, vermutete ich das wäre es.

Im März hat das alles angefangen. Bis Ende Sommer des Jahres hatte ich ein Ganzkörper CT, ein MRT. eine Darmspiegelung, ein Magenspiegelung und dann bin ich zum Neurologen überwiesen worden. Der hat noch eine Messung der Nervenletfähigkeit gemacht und wollte mit mir ein erstes Gespräch über meine Hypochondrie machen.

Das hat mich irgendwie abgeschreckt und irgendwie war danach alles vorbei.

Dass man bei der Magenspiegelung eine Hernie übersehen hat und ich vielleicht damals schon PPI hätte nehmen können und mir eine zweite Magenspiegelung sparen können, bevor eine Speiseröhrenentzündung auftritt, war blöde.

Ich hoffe, sie haben bei der Darmspiegelung wenigstens richtig geguckt. Denn das darf auch länger als 10 Jahre vorhalten.

Das nutzt Dir zwar nix. da Du wohl etwas tiefer in Angststörungen steckst, aber Du bist mit sowas nicht alleine.

maadleAnj8x6


hallo, bin auch genauso wie du war letztes jehr 40 mal beim arzt!

S=oundhbearx77


So langsam fahre ich mich auch wieder zurück und das Schwitzen verliert zunehmens an Intensität und Schrecken. Zumal ich z.B. gestern nur noch leicht an den Beinen geschwitzt habe. Vor allem nur dort ... ":/

Habe mir gestern ein Video angeschaut, was mich noch mal dazu bewogen hat eine Therapie zu machen. Darin waren Dinge, die auf einmal unglaublich plausibel für mich klangen. Man sagt ja zB immer das Ärzte Fehler machen. Das ist ja auch das, was uns zusätzlich Angst macht. Aber wenn man es sich recht überlegt, werten wir hier unser Urteilsvermögen gegen das eines Fachmannes. Der Laie ist hier also der Meinung, dass er das mit seinem Halbwissen besser beurteilen kann, als jemand, der tagtäglich damit zu tun hat. Wir haben die Dinge, die wir versuchen zu interpretieren oft nie gesehen, wollen aber wissen, dass es das ist. Das ist schon paradox. Will sagen: Selbst wenn der Arzt Fehler macht, ist sein Urteil immer noch sicherer, als das unsere. Wir wägen doch immer ab – wenn wir richtig abwägen möchten, sollten wir dem Arzt glauben. Damit fahren wir sicher besser.

Ich bin ja ein Freund der Logik und so macht das Sinn für mich und ich habe das Gefühl, dass noch mehr solcher Einsichten mich und mein Kleinhirn irgendwann überzeugen. In diesem Zusammenhang fand ich den Satz "Ich bin solange gesund, bis der Arzt das Gegenteil beweist" einfach nur super. Das wird mein Leitfaden, quasi genau das Gegenteil der krankmachenden Gedanken.

d9eexlli


Huhu :)

Hast du vielleicht irgendwelche sorgen wegen dem schlafen etc ???

Ich geb dir den tip geh zum psychologen das ist nicht böse gemeint un dafür braucht man sich auch nicht schämen vielleicht depressionen hat jemand im bekanntenkreis bei uns.....

Dabei redet man sich ja auch einigey ein

Lieebe grüße

w/ienCer2x008


Ich leide seit 3 Jahren unter einer hypochondrischen Angststörung.

Ich wollte dies Jahr eine Therapie beginnen, weil es so nicht weiter geht.

alles klar. dann viel glück. der nächste, bitte ...

S<oundbEearx77


So, wie es momentan ausschaut rührte der Nachtschweiß wirklich von der Infektion. Kannte ich bisher nicht, aber gut zu wissen. Aktuell habe ich damit keine Probleme, zumindest nicht in fühlbarer Form. Die Schlafstörungen, die mit der Angst verbunden waren, sind zwar nach wie vor mal stärker, mal weniger vorhanden – allerdings merke ich wie das mit zunehmender Beruhigung zurückgeht. Die Agenda "2012" bleibt davon aber unberührt und steht fest auf dem Plan.

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