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Vergesslichkeit – Hirntumor?

V$iroletx Moon


Bin gerade zufällig über diesen Faden gestolpert und wollte auch noch etwas dazu schreiben.

Ich bin nämlich auch seit länger Zeit echt schusselig, ziemlich arg vergesslich und kann mich nur sehr schwer konzentrieren.

In der Schule war ich immer gut, hatte nie Probleme mit dem Lernen und konnte dem Unterrichtsstoff immer folgen.

Zum einen denke ich, dass es auch ein wenig daran liegt, wenn man länger aus diesem "Rythmus" raus ist, dass die Leistungsfähigkeit sinkt, weil sie nicht mehr so gefordert wird. Früher habe ich noch oft Kreuzworträtsel etc. gemacht, etwas das meinen Grips etwas antreibt.

Mir kam das mit dem Nachlass meiner geistigen Leistungsfähigkeit aber doch schon etwas zu krass vor, darum bin ich damit auch schon beim Hausarzt gewesen. Auch wegen anderen Symptomen, aber aus irgendeinem Grund ist selbst dem Arzt aufgefallen, das ich etwas verpeilt bin. |-o Naja, das war mir schon ein wenig unangenehm.

Jedenfalls hatte er dann per Blutbild festgestellt, dass mein Eisenwert abnormal niedrig ist, er hatte sogar auf dem schriftlichen Ergebnissen vermerkt, dass der Wert völlig im Keller ist.

Ich hatte schon immer einen niedrigen Eisenwert, der in meiner Kindheit und Jugend auch immer wieder behandelt wurde, aber so schlecht wie bei dem letzteren Ergebnissen war er mit Abstand noch nicht.

Der Arzt meinte dann, dass diese Symptome mit hoher Wahrscheinlichkeit auf diese starke Mangelerscheinung zurückzuführen sind. Ich habe sogar schon eine Eisenmangelanämie. Die Medikamente, die ich bekam habe ich nie gut vertragen, anschließend hab ich noch diverse andere Medikamente versucht, ob nun Tabletten, Saft oder Tropfen – Ich vertrage es nicht. Der behandelnde Arzt sagt, es ist völlig normal, das einem bei Einnahme von Eisenpräparaten unter Übelkeit leidet, aber bei mir ist es unerträglich, sodass ich kaum die Medikamente bei mir behalten kann.

Ich versuche seither durch Ernährungsumstellung meinen Eisenwert zumindest grenzwertig zuhalten. Komplett Ausgleichen kann ich so einen Mangel sowieso nicht, das wäre selbst mit den üblichen Medikamenten-Dosen unwahrscheinlich, lt. Arzt. Aber es gibt eben einen Mindestwert, den ich schon erreichen und halten sollte.

Und, je besser der Wert umso besser fühle ich mich auch. Ich weiß letztendlich nicht warum der Wert sich so verschlechtern konnte und ob alle Symptome allein darauf zurückzuführen sind, aber ich merke auf jeden Fall einen Unterschied.

Bei Frauen sinkt der Eisenwert ja während der Regelblutung nochmal ab und da z.B. merke ich immer wieder, dass ich gleich wieder viel abgeschlagener und antriebsloser bin und mich eben wieder auf so gar nix konzentrieren kann.

Schusselig und vergesslich bin ich immer noch und meine Werte sind auch immernoch nicht im Normbereich, aber als der Mangel so unterirdisch war, das war tatsächlich auch genau meine absolut "tollpatschigste" Zeit, daher denke ich schon dass der Arzt Recht hatte und das keine unbedeutende Rolle spielt.

Es gibt bestimmt viele Mangelerscheinungen, die sich wirklich stark im Alltag bemerkbar machen können.

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