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Stark vergrösserte Lymphknoten im Mrt

Lgouixsiana


Sorry, sehr lang geworden. Ich find's auch kompliziert. Keine Ahnung, warum sie solche Sachen nicht einfach rausschneiden und anschauen anstelle erst so lange Theater zu machen und noch auf tausend andere Sachen warten wollen. :-(

Ljouis;ianxa


Ach ja, die junge HNO-Ärztin hatte mir im Gespräch nach dem US auch gesagt, sie hätte versucht, jemanden in der Endokrinologie zu erreichen, aber hätte dort niemanden erreichen können. Ich wußte in dem Moment eher, dass der eine Endo bis Dienstag im Urlaub ist und die andere Endo (meine) hatte heute ihren freien Tag, sie geht aber am Donnerstag in Urlaub.

Hm..... Ich weiß auch nicht.....

Z7wack244


Keine Ahnung, warum sie solche Sachen nicht einfach rausschneiden

Weil am Hals viele wichtige Gefäße und Nerven verlaufen und man zögert, großen Flurschaden zu verursachen.

L'ouigsianxa


Also, nachdem ich mich jetzt wieder etwas beruhigt habe (die Panik ist nach dem heutigen Tag wieder total hochgekommen), werde ich jetzt die Schilddrüsen-Punktion wie geplant durchführen lassen, damit die Leute von der HNO nicht ständig auf diesen Knoten und dem Hashimoto rumreiten. Das wäre übermorgen. Und den Alternativ-Termin in der anderen Klinik, der auch übermorgen ist, den versuche ich auf kurze Zeit später zu verschieben und dann wahrzunehmen.

Ich bin vom heutigen Ablauf in der Uniklinik sehr verunsichert. Da schreiben die lieber einen Brief an meinen Hausarzt bzw HNO, dass er eine Seriologie machen soll, der Brief ist, internen Postweg inbegriffen, einige Tage unterwegs. Wenn sie das Blutbild selbst gemacht hätten, wäre das nach paar Stunden fertig gewesen und sie hätten alle Werte gehabt. Dann noch die Sache mit dem Ultraschall, die junge Ärztin heute hat praktisch kaum was erkennen können und nur mit Hilfe einer anderen sehr jungen Ärztin überhaupt was lokalisieren, aber nicht mal richtig ausmessen können. Sie wollte evtl. noch einen zweiten Arzt ranziehen, aber das war dann doch nicht..... Die Endokrinologin dagegen, die damals den Schilddrüsen-Knoten geschallt hat, hatte mir damals schon gesagt, dass da einige vergrösserte Lymphknoten zu sehen sind. Das hat sie also mal so eben nebenbei gesehen, und die HNO-Ärztin heute hat sich derartig schwergetan was genaueres zu erkennen.

Das alles gibt einem nicht gerade ein gutes Gefühl.

Daher konsultiere ich doch noch mal die andere Klinik, auch wenn ich den Termin vom Mittwoch verschieben muss wegen der SD-Punktion.

Es ist nicht meine Art, einen Haufen Ärzte zu beschäftigen, aber ich habe echt Angst, dass ich was versäume oder falsche Entscheidungen treffe und es später bereuen müsste.

L4o'uisCia*na


Oder doch lieber nur punktieren lassen? Habe jetzt gehört, dass das Entfernen von Lymphknoten auch riskant sein kann. Andererseits ist Punktion in Sachen Diagnostik nicht so sicher wie das Entfernen des ganzen Lymphknoten.

Langsam weiß ich echt nicht mehr weiter. Habe ich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera?

Ljoucisianxa


Habe heute morgen meinen Alternativ-Termin in der anderen Klinik auf Donnerstag verschieben können, so dass ich morgen den SD-Knoten wie geplant punktieren lassen kann.

Am Donnerstag dürfte dann, wie man mir am Telefon gesagt hat, erst eine Untersuchung mit US anstehen und dann gleich die Punktion, danach kann ich wieder nach Hause. Ich bin gespannt, wie gut die das mit dem US hinbekommen....

Vorhin hab ich die Blutwerte abgefragt, die mein hiesiger HNO am Donnerstag abgenommen hat. Die Antikörper-Tests sind noch nicht durch, aber die normalen Werte, bei denn zwar einige "stark grenzwertig" seien (was mich natürlich auch beunruhigt), aber das würde ihn für seine Diagnose nicht interessieren. Entzündungen, die das Anschwellen der Lymphknoten erklären würden, habe ich jedenfalls keine, was die Sache seiner Meinung nach nicht einfacher macht. Er fragte noch, mit welcher Klinik ich jetzt in Kontakt stehe, ich habe ihm gesagt, ich war in der Uniklinik, würde aber am Donnerstag den Termin mit der andere Klinik wahrnehmen, die er mir ursprünglich empfohlen hatte.

SVchliAtuzaufge67


Ich komme gerade von einem Arzt, 2. Meinung wegen 4 geschwollener Lymphknoten am Hals. Sowohl im Ultraschall auffällig als auch im MRT.

Ich soll lt. anderem HNO-Arzt eine Sinusitis haben, sollte mich sogar operieren lassen, damit die Lymphknoten evtl. wieder abschwellen. Ich habe jetzt insgesamt 4 Ärzte auf die Bilder schauen lassen. Bis auf einen Arzt raten alle dringend davon ab, weil die Schädigung, die durch eine OP eintreten könnten, sehr schlimm sein könnten, wenn ein Nerv verletzt werden würde. Und: ich habe wohl eine riesige Stirnhöhle, aber außer dem einen Arzt wird da nicht mal eine Entzündung vermutet.

Der ARzt heute sagt auch, er verläßt sich auf die Beschreibung der Röntgenärzte, die die Lymphknoten als entzündlich einstufen, wenn auch unklar ist, woher die Entzündung kommt. Überhaupt sind meine Blutwerte nicht so, dass man überhaupt auf eine Entzündung schließen könnte.

Der Arzt sagte heute: wäre ich sie, würde ich mich keinesfalls operieren lassen. Man weiß nie, was Dummes passiert. Und wenn es entzündlich ist, wäre das erst recht kein Grund für eine OP.

Zumal ein rausgenommener Lymphknoten vor 4 Jahren genau das ergeben hat: entzündlich degeneriert.

Der Arzt meinte auch, Lymphdrüsenkrebs würde sich ganz anders äußern, nichts, rein gar nichts weist darauf hin.

Du machst Dir selbst Panik und glaubst, etwas zu versäumen, weil Du Dir schon vorstellst, Du hättest Krebs im fortgeschrittenen Stadium, bloss weil hier ein paar Tage vergehen.

Sicherlich hätte man Dir zu einer umgehenden OP geraten, wenn es wirklich einen ganz bösen Anschein machen würde. Das ist aber nicht der Fall. Also ist da mehr Kopfkino als Fakt.

Und wenn Du meine dicke lange und häßlich Narbe am Hals sehen würdest, die entstand, bloß weil ein Arzt übereifrig meinte, man müsse was aussschließen, würdest Du sicherlich nicht so heiß auf eine OP sein.

Bei Dir ist es sicherlich auch nicht bösartig. Sonst hätte man wie gesagt, schon ganz andere Registger gezogen.

W@C-CvuEstomxs


Ich äußere mich auchmal. Ich habe auch seit langem ein Drücken im linken Unterbauch, jetzt seit Längerem in der Leiste, wie du es im Hals hast. Ich habe auch dabei an geschwollene Lymphknoten gedacht/denke daran. Nun habe ich dazu auch geschwollene Lymphknoten in der Leiste, schon über einen monat her, dass es mir auffiel. Ich war gestern beim Ultraschall, der Arzt meinte, in der Leiste habe ich mehrere vergrößerte Lymphknoten, der Größte schon 1,8cm. Entzündungswerte im Blut weisen nicht auf eine Entzündung hin. Der Arzt meinte, für ihn sehen die Lymphknoten "eigentlich" nicht böse aus. Jetzt bin ich ratlos und weiß nicht, was ich machen soll. Zumal die größeren Lymphknoten anscheinend so tief liegen, dass ich sie in der Leiste garnicht tasten kann. Wie soll es nun weitergehen? Ich habe echt Angst, Krebs zu haben, erst dieses Drücken in der linken Leiste, großer Lymphknoten? Dann vergrößerte Lymphknoten in der rechten leiste schon so lange und keine Entzündungswerte oben. In Gegensatz zu deinem Arzt hat meiner keine Anstalten gemacht, was nun geschieht, für Ihn war die Sache wohl erledigt. Ich fühle mich hilflos, ich will Gewissheit.:(

L1ouiRsiaxna


Ich komme gerade von einem Arzt, 2. Meinung wegen 4 geschwollener Lymphknoten am Hals. Sowohl im Ultraschall auffällig als auch im MRT.

Wie groß sind die denn? (kannst mir auch eine PN schicken, falls Dir das hier zu persönlich ist). Mein größter ist 2,6cm, und ich finde das schon ziemlich groß, Radiologe und HNO ja auch. Direkt an irgend so einer Speicheldrüse gelegen und die Uni gestern konnte im US nicht erkennen, ob verwachsen oder nur daran gelegen, die konnten mir nicht mal sagen, ob es überhaupt ein Lymphknoten ist oder was anderes. Sie verlassen sich also auf den Radiologen.

Ich soll lt. anderem HNO-Arzt eine Sinusitis haben, sollte mich sogar operieren lassen, damit die Lymphknoten evtl. wieder abschwellen.

[...]

Der ARzt heute sagt auch, er verläßt sich auf die Beschreibung der Röntgenärzte, die die Lymphknoten als entzündlich einstufen, wenn auch unklar ist, woher die Entzündung kommt. Überhaupt sind meine Blutwerte nicht so, dass man überhaupt auf eine Entzündung schließen könnte.

Ist das nicht ein Widerspruch? Nicht nur bei Dir, auch bei mir?

Ich verstehe nicht, wie ich seit Jahren eine chronische Sinusitis mit allem drum und dran (permanenter zäher Schleimfluß im Rachen, ständig wechselseitig verstopfte Nase, gelegentliche Zahnschmerzen und Druck auf der Wange) haben kann und man im Blutbild NICHTS sieht?

Du machst Dir selbst Panik und glaubst, etwas zu versäumen, weil Du Dir schon vorstellst, Du hättest Krebs im fortgeschrittenen Stadium, bloss weil hier ein paar Tage vergehen.

Ich habe Panik, weil ich Angst habe, dass am Tag X Metastasen ausschwärmen und ich am Tag X-1 das noch hätte verhindern können.

Sicherlich hätte man Dir zu einer umgehenden OP geraten, wenn es wirklich einen ganz bösen Anschein machen würde. Das ist aber nicht der Fall. Also ist da mehr Kopfkino als Fakt.

Das hoffe ich doch sehr. Ein Onkel meines Mannes hatte die Diagnose eines bösartigen Blasentumors, dennoch durfte er 3 geschlagene Wochen auf ein Krankenhausbett + OP-Termin warten. Seit ich das gehört habe, vertraue ich nicht mehr so sehr darauf, dass "die das schon alles richtig machen". OK, der Onkel lebt immer noch, trotzdem hat mich diese Geschichte damals gewaltig ins Grübeln kommen lassen.

Und wenn Du meine dicke lange und häßlich Narbe am Hals sehen würdest, die entstand, bloß weil ein Arzt übereifrig meinte, man müsse was aussschließen, würdest Du sicherlich nicht so heiß auf eine OP sein.

Ich kann verstehen, dass Du das ätzend findest, aber wenn Dir diese Narbe das Leben gerettet hätte (im Fall einer Bösartigkeit), würdest Du sie nicht als Makel sehen.

Trotzdem danke für Deine PN und Deinen Beitrag, es hat mir geholfen, doch erst mal eine Punktion anzustreben und nicht gleich das volle Programm zu fahren. Auch wenn ich Angst habe, dass man dabei eher was übersieht als beim Entfernen und Biopsieren und eine restliche Ungewissheit bleibt, das hat mir mein HNO so gesagt.

L&ouimsianxa


@ WC-Customs:

Ich kann Dir leider nicht raten, aber vielleicht veranlasst Dein Arzt ja ein MRT und der Radiologe sagt dann, ob er eine Punktion empfiehlt oder nicht. Wenn ja, dürfte Dein Arzt das dann ja auch veranlassen. Danach weiß man vielleicht mehr.

WYC-Cu_sto#mxs


Ja, denke ich auch. Du siehst, wir sind alle in ähnlicher Situation.:)

L}ouisixana


War heute zur Schilddrüsenpunktion. Vor anderthalb bis zwei Monaten hatte ich ja schon mal eine, aber der Arzt damals hat nicht unter Sicht punktiert, das Laborergebnis war im Prinzip nicht aussagekräftig, Daher hatte ich in der Uni einen Termin in der Endokrinologie gemacht, die dann sagten, es müsste nochmal punktiert werden, und zwar so wie es sich gehört, unter Sicht mit US. Das war also heute. Also, damals, das war schon unangenehm, aber heute... ich hab echt meine geballten Fäuste in den Hosentaschen vergraben müssen, so widerlich war der Schmerz, der beim ersten Zustechen hoch zur Schläfe zog, dann musste er noch etwas darin rumfuhrwerken und beim zweiten Mal (weil beim ersten Mal möglicherweise zu wenig Material war) dann dieses widerliche Ziehen zum Ohr. Aber mir war es recht, dass er zweimal punktiert hat, sicher ist sicher.

Danach war mich echt irgendwie flau und leicht übel, zu Hause hab ich paar Stunden gebraucht, mich zu aklimatisieren. Jetzt ist es besser. Aber ich mag den Kopf möglichst nicht drehen und auch beim Schlucken merke ich noch deutlich, dass da heute punktiert wurde. Der Doc, der ganz nett war, hatte übrigens schon von den vergrösserten Lymphknoten bei mir gehört, und er meinte, dass der Schilddrüsenknoten bei mir recht atypisch liegen würde, ganz unten am Rand des linken Schilddrüsenlappens, das wäre ungewöhnlich und daher wäre es umso besser, dass man das jetzt anschauen würde.

Hoffentlich nix Böses.... :-( Und hoffentlich, falls es was Böses ist, hat er nix verstreut beim Stechen und Rumgemache.....

Morgen dann die Punktion des Lymphknotens. Da freu ich mich schon drauf.... :°(

ZIwackx44


Jetzt verstehst Du vielleicht, weshalb ich bei kalten Knoten einer bestimmten Größe für die Herausnahme plädiere.

LOouiHsia+nxa


War gestern zur Lymphknotenpunktion. Der Oberarzt, der Sprechstunde hat, hat mich untersucht und dann zum US genommen. Nach einiger Zeit rief er dann den leitenden Oberarzt dazu, weil er einfach nicht gut genug sehen konnte. Das liegt nicht nur daran, dass ich den Kopf kaum drehen oder überstrecken kann sondern auch an Narbengewebe von einer Schiefhals-OP ins frühester Kindheit. Anatomisch ist also auch alles sehr ungewöhnlich. Den grossen Lymphknoten konnten auch sie gerade so entdecken, aber nicht ausmessen, geschweige denn punktieren, das war ihnen absolut zu heiss. Nach etwa 1 Stunde (!!!), wo sie schon aufgegeben hatten, einen Lymphknoten zu finden, den sie guten Gewissens punktieren könnten, hat der eine dann einen gefunden und ihn sofort punktiert. War viel weniger unangenehm als die SD-Punktion am Mittwoch. In einer Woche ist der Befund da. In dieser Klinik werden Lymphknoten am Hals übrigens über den Mund (?!) entfernt, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das überhaupt geht. Bei mir allerdings wäre so ein Eingriff sehr kompliziert wegen meiner Anatomie und dem fast steifen Hals.

Jetzt hoffe ich, heute das Ergebnis von der SD-Punktion zu bekommen. Hoffentlich ist da schon mal alles in Ordnung.....

aZnnalixda


Habe immer mal wieder mitgelesen. Wie geht es dir Lousiana?

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