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Angst vor Lungenkrebs.. Asbestgefahr ?

kXarl-82 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Bei mir wurde vor ca. 2,5 Monaten eine alte Gastherme durch eine neue ersetzt.

Hinter der alten Gastherme befand sich keine Tapete sondern blanke Wand. Das hat mich jetzt nicht weiter gestört bisher, möchte es aber nun wieder machen lassen, was auch nächste Woche durch einen Maler passiert.

Im Zuge der Überlegung kam mir der Gedanke, inwiefern hier eine Asbestgefahr in der letzten Zeit eine Rolle gespielt haben könnte durch die offen liegende blanke Wand, abgebröckelte Tapetenstücke (Tapetenkleister?) und größere Löcher. Dazu bitte das folgende Bild betrachten:

[[http://img18.imageshack.us/img18/3347/img20120718121330.jpg]]

Das Haus ist 1906 gebaut worden, kernsaniert ca. 1985.

Jetzt habe ich halt Angst, über die 2,5 Monate Asbestfasern eingeatmet zu haben und meine gesamte Wohnung kontaminiert zu haben. Auch bilde ich mir ein, in letzter Zeit Schmerzen in der Lunge zu verspüren..

Inwiefern seht ihr da eine Gefahr ? Oder ist dies einfach nur übertriebene Angst?

Antworten
FNurVuba


Ist denn überhaupt sicher, dass Asbest verbaut wurde? ":/

Wir haben auf dem Hof und im Garten noch einige Wellasbestplatten als Abdeckung für Garage und Schuppen. So wie bei vielen Scheunen und Garagen in unserem Dorf. Aber in Häusern selbst...? ":/

Wurde denn schon mal abgeklärt, ob in der Wand wirklich Asbest enthalten ist? Konnte ich irgendwie nicht rauslesen.

Aber selbst wenn... ich glaub so lange ihr die Wand nicht eingehauen oder mit nem Schleifgerät dran rum gewerkelt habt (und dabei viel Staub aufgewirbelt wurde) ist kaum die ganze Bude kontaminiert und sonst was. Nur durch das "Dasein" von Asbest allein passiert eigentlich nichts. Wenn ein paar kleine Brocken aus der Wand fallen, wird auch nicht gleich eine riesige Staubwolke mit Asbestfasern aufgewirbelt sein... kann ich mir zumindest nicht vorstellen.

Befindet sich die Stelle denn in einem bewohntem Zimmer oder irgendwo im Keller? :-/

k6artlp82


Nein, sicher ist hier überhaupt nichts.

Wenn der Maler den Schönheitsfehler beseitigen sollte, würde er ja sicher auch mit Schmirgelpapier dran gehen, um die Tapetenreste etc. abzunehmen. Damit würde er ja die Fasern, wenn aus irgendwelchen Gründen doch vorhanden, aufwirbeln und in der Wohnung verteilen. Auch wenn es eurer Meinung nach sehr unwahrscheinlich sei, wäre es dann nicht noch ne sicherere Methode, ich würde einfach mit nem weißen farbpinsel drübermalen und evtl. noch die löcher ausspachteln?

Oder sollte ich der Unwahrscheinlichkeit und dem Maler einfach vertrauen und ihn machen lassen ?

SDchlUitzauVge67


Warum sollte an dieser Wand Asbest sein ??? Höchst unwahrscheinlich. Sieht doch einfach nur verputzt aus....

Und da fliegen dann auch keine Asbestfasern rum. Kopfkino vom Feinsten.

Und man muß schon lange Zeit Asbest ausgesetzt gewesen sein, damit sich daraus Krebs entwickelt.

Ich würde Raucher meiden. Die geben mehr Schadstoffe von sich. Auch würde ich Straßenverkehr meiden. Was da so aus dem Auspuff kommen könnte. Platinpartikel aus Katalysatoren. Und sowieso....Und man bedenke die Zusatzstoffe in Lebensmitteln, das addiert sich tierisch.

Das Ganze Leben ist eigentlich gefährlich....

F_urauxba


Sprich den Maler doch drauf an, dass du Angst hast, dass in der Wand Asbest sein könnte.

Der wird dann schon wissen, was zutun ist ;-)

Ich bin auf unseren Wellasbestplatten als Kind auch mal rum geklettert und rum geturnt und hab mich dahinter "versteckt" (als die noch unbenutzt an der Wand standen und nicht als Abdeckung verbaut wurden). Als meine Familie das bemerkt hat, meinten sie ich soll das nicht machen, weil das "giftig" sein könnte... hab ich damals nicht kapiert *g* ;-D

Aber bei dem, was ich als Kind so gemacht, müsste ich eh schon total fertig sein. :=o

Hab damals auch mal alte Brothappen mit alter Leberwurst (die auf der Straße lagen für streunende Katzen) aufgehoben und gegessen, sowie Katzenfutter, Hundefutter, etc... ;-D

Aber für mich sieht die Wand einfach auch verputzt aus und solang nix nachgewiesen wurde, würde ich auch nicht gleich von Asbest ausgehen... nur weil das Haus "alt" ist. Ist ja nicht so, dass früher NUR Asbest verbaut wurde. Gab ja auch noch anderes.

Rxut


Wenn das Haus 1985 kernsaniert ist, wurde bestimmt kein Asbest verwendet. Zu diesem Zeitpunkt war Asbest schon Sondermüll.

Asbestfasern schlummern meistens Jahrzehnte beschwerdefrei in der Lunge, bevor es zu der gefürchteten Asbesthose kommt.

SVunKfRloweCr_7x3


Ich sehe auf dem Foto nur eine unverputzte Backsteinwand...

1. Verputzte (= Putz) und unverputzte (= Backsteine und/oder Beton) Wände enthalten i.d.R. kein Asbest. Hilfreich: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Asbest#Geschichte_und_Verwendung]]

2. Asbestbelastung entsteht v.a. durch aufgewirbelten Asbest beim Verarbeiten, bei Abbrucharbeiten,... D.h. Handwerker sind gefährdet (früber beim Verbauen, jetzt beim Sanieren).

3. Tapetenkleister enthält keinen Asbest.

Generell ist der Wikipedia-Artikel empfehlenswert: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Asbest]]

Und:

Selbst bei ECHTER Gefährdung (die bei Dir kaum vorliegt!) dauert es Jahre bzw. Jahrzehnte, bis sich eine Asbestose entwickelt. [[http://de.wikipedia.org/wiki/Asbestose]]

Kurzum:

Es ist völlig fraglich, ob bei Dir überhaupt Asbest anzutreffen ist. In den 2,5 Monaten wurde zudem kaum nennenswerter (und höchstwahrscheinlich nicht einmal belasteter!) Staub aufgewirbelt. Und in den wenigen Wochen würde selbst WENN Asbest vorhanden wäre, kaum ein körperliches Symptom auftreten.

H[olab>ie&nxe


Ich bin jetzt auch kein Fachmann, glaube aber auch weniger, dass da Asbest ist. Aber falls ja, ist damit nicht zu spaßen. Klar, die "Nachwehen" kommen erst Jahre später, aber wer will sowas?!

Mein Vater hatte als Lehrling Kontakt mit Asbest, die Quittung bekam er dann kurz vor der Rente -> da wurden Fasern in seiner Lunge gefunden, daraus entwickelte sich ein Tumor. :-(

Kannst du keinen Fachmann befragen??

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