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Chronische Urtikaria und Druckgefühl im rechten Oberbauch Krebs?

TIrixHianex64 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin neu hier und möchte erst mal Hallo an alle sagen.

Zu meinem Problem, mein Vater ist vor 8 Jahren(Prostatakrebs), meine Schwester vor 1 Jahr an Leberkrebs gestorben.

Nun habe ich seit sehr langer Zeit bereits eine chronische Urtikaria, die lange nicht als solche erkannt wurde, erst jetzt wird sie immer akuter und taucht jeden Tag auf. Ich leide sehr darunter, vor allem weil sie nachts an den unmöglichsten Stellen auftritt. Zudem habe ich ein Druckgefühl im rechten Oberbauch und habe jetzt natürlich große Angst ebenfalls an diesem Mist erkrankt zu sein. Untersuchung per Ultraschall der Leber im April war ohne Befund. Den Juckreiz kann ich z.Zt. nur mit Cetirizin erträglich halten. Ich habe am 29.08. endlich einen Termin in der Hautklinik bekommen, aber das Warten macht mir Angst, was wenn es dann zu spät ist?

Hat jemand ähnliches erlebt?

Gruß

Trixi

Antworten
AZmselx2


Hallo Trixi

Bitte hab keine Angst, von chronischer Urtikaria kannst du keinen Krebs bekommen. Dein Körper reagiert zwar mit den verschiedenartigsten Symptomen und du mußt dich auf immer wieder mal neue Reaktionen einstellen und damit leben lernen, aber bestimmt nicht auf Krebs ausgelöst durch Urtikaria. Bitte glaub mir, ich habe den Dreck schon seit ca 25 Jahren.

Ich würde dir aber empfehlen einen Internisten aufzusuchen, damit der sich deine Probleme im Bauchraum genauer ansieht. Erzähle ihm auch von den Krebserkrankungen in deiner Familie, damit er genauer weiß worauf er bei dir achten muß. Lass deine inneren Organe durchchecken damit du beruhigter bist. Meine besten Wünsche begleiten dich.

lg

T}rixhiane64


Hallo Amsel,

danke für Deine netten Worte, endlich versteht mal jemand, wie es mir geht. In meinem Umfeld wird nur mit Kopfschütteln reagiert, wenn ich meine Symptome schildere, bzw. wenn sie gerade zu sehen sind. Ebenso der Arzt bei dem ich bin schüttelt immer nur mit dem Kopf, das Beste war beim letzten Besuch, fragt er mich, was er denn jetzt tun soll. Beim Gastro-Doc war ich im April, da gabs per Ultraschall keine Auffälligkeiten.

Ich bin nur dermaßen verunsichert, weil im Netz steht, das Lebererkrankungen Urtikaria auslösen können. Ich muß ja auch zugeben, daß ich in letzter Zeit aufgrund von Stress ein bißchen viel und regelmäßig Alkohol getrunken habe, dies jetzt aber komplett eingestellt habe.

Gruß

Trixi

A<msexl2


Hallo Trixi

Mein Hautarzt war wirklich super - leider ist er schon einige Jahre in Pension und bis jetzt habe ich keinen wirklich guten Nachfolger gefunden. Aber als ich damals mit der Urtikaria angefangen habe hat er mir erklärt, dass es noch nicht erforscht ist was die Urtikaria auslöst - also auch keine Lerbererkrankung als Auslöser bekannt ist. Man kann immer nur versuchen die momentanen Symptome zu bekämpfen damit die Lebensqualität nicht so unter jedem Hund ist. An dieser Aussage hat sich würde ich sagen bis heute nicht wirklich etwas geändert. Bei jedem Allegietest in den vergangenen 25 Jahren wurde ich immer negativ getestet (ich habe keine nachweisbaren Allergien), aber bis zum heutigenTag ist mein Allergiewert im Blut (Ige glaube ich heißt der) deutlich erhöht.

Wenn dein Hautarzt dich fragt was er jetzt tun soll würde ich sagen geh und probiere den Nächsten aus. Ist ein langer Weg den richtigen Arzt zu finden.

April ist ja auch schon einige Zeit her, da kann sich schon einiges in deinem Inneren geändert haben. Lass dich einfach von einem hoffentlich guten Internisten nochmal anschauen. Hilfts nix , schadets nix. Kopf hoch, es leben leider viele Menschen mit Urtikaria und keiner ders nicht selber hat kann sich vorstellen was das für eine Belastung ist. Verlange nicht das deine Umwelt dich versteht, aber sie sollen es ganz einfach akzeptieren das du anders bist. Nicht weil du es willst, aber dein Körper reagiert halt so.

Alles Gute für dich

T^rix~ia0ne64


Danke ich wünsche Dir auch alles Gute und hoffentlich findet man doch noch etwas um uns zu helfen.

GLG

Trixi

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