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Seit Monaten angeschwollene Lymphknoten

gast&ar6x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe zur Zeit große Krebsangst und hoffe ihr könnt mir helfen.

Ich fange mal vorne an (obwohl ich nicht weiß ob die Vergangenheit mit meinem heutigen Problem zutun hat).

Im Januar 2011 ging es mir ein paar Tage lang schlecht. Es war ein wenig merkwürdig.

Ich hatte keine durchgängigen Probleme. Mir ging es 80% des Tages super und dann plötzlich für paar Stunden richtig schlecht. Mir war einfach einfach unwohl aber ohne Fieber, Nachtschweis oder so. Und an einem Tag (war am Tag davor Sport machen) hatte ich totale Muskelschmerzen (in den Muskeln die ich am Tag bevor beansprucht hatte) kam kaum aus dem Bett und anscheinend waren meine Lymphknoten am Schlüsselbein angeschwollen.

Bin darauf hin zu mehreren Ärzten. Keiner konnte was feststellen. Blutwerte waren alle top. Mir wurde gesagt ist wahrscheinlich nur irgendein Infekt, warten wir ab.

Naja wie gesagt es ging mir nur paar Tage schlecht, meistens wie erwähnt sogar nur wenige Stunden.

Und so langsam schien der "Infekt" dann auch überstanden zu sein. Dann folgte erstmal lange Zeit nichts. War nie wirklich Krank bis auf eine leichte Erkältung oder so. Hatte schon seit Jahren kein Fieber mehr.

Jetzt komme ich zu meinem aktuellen Problem (wie gesagt, weiß nicht ob das vorherige überhaupt von bedeutung ist):

Seit min. 6 Monaten sind meine Lymphknoten am Hals geschwollen. Es befinden sich jeweils ca. 3 links und recht unter dem Kieferknochen und noch ein paar kleine am Hals und im Nacken. Bin natürlich auch direkt zu mehreren Ärzten. Im Blut kam nur einmal raus das die Leukozyten oder die Lymphozyten leicht erhöht waren (wahrscheinlich eher die Leukozyten weil die Ärztin meinte es wäre viel zu leicht erhöht , als das man z.B. an Leukämie denken könnte). Und mein Kreatinwert war knapp über der Grenze (1,42 ; die Ärztin meinte das würde daran liege das ich extrem wenig Trinke). Das wars dann aber auch. Der Rest war top.

Beide Hausärzte beruhigten mich, aber keiner konnte mir sagen weshalb diese Lymphknoten nicht abschwellen. Nach mehreren Monaten ohne Veränderung bin ich wieder hin (sie wurden meiner Meinung nach zwar nicht kleiner aber auch nicht größer!). Diesmal wurde ich zum Radiologen geschickt.

Ergebnis: Ich habe tatsächlich mehrere Lymphknoten im Halsbereich. Der Radiologe sagt mir es würde immer der kleinste Durchmesser zählen, und der war bei allen gemessenen Lymphknoten unter 10mm (Der größere Durchmesser jedoch bei manchen fast 20mm; aber wie gesagt der kleinere sei der wichtige).

Bei manchen würde man sogar Fettzellen sehen die eher für harmlose Knoten sprechen (aber er sagt auch, dass man einen entfernen müsste um dies genau zu sagen, aber sah keinen Grund bei mir). Ansonsten sagte er nur: bei manchen Menschen schwellen die halt an, kein Grund zu sorgen. Auf die Frage ob ich denn wieder zu Kontrolle kommen soll hieß es "wenn es sie beruhigt". Ich war erstmal froh, denn anscheinend macht sich kein Arzt sorgen.

Nun hab ich aber auch einige Lymphknoten zw. meiner Brust und Achsel ertastet und mache mich wieder verrückt (die meisten sind wirklich nur Erbsen groß). Ich war jetzt bei vielen Ärzten und hab auch schon einige Blutuntersuchungen hinter mir, aber die Angst bleibt. Erst vor kurzem war ich beim Werksarzt und er wollte sich melden, wenn etwas wäre hat er aber nicht.

Und gerade lese ich viel über Lymphknotenkrebs (ich bin 21 passe also auch gut zur Altersgruppe) und habe Angst,dass ich das habe. Ansonsten habe ich aber keine Symptome: kein Fieber, kein Nachtschweiß, kein Gewichtsverlust.

Das einzige was ich habe (schon seit Jahren) das ich schlecht bzw. nicht erholsam schlafe. Ich sehe immer müde aus, aber ich weiß nicht ob man von Müdigkeit reden kann. Es ist nie so schlimm das ich einfach mal so einschlafe oder kaum den Tag hinter mich bringen kann.

Und im Internet liest man halt oft das Lymphknoten die nicht weggehen und nicht wehtun auch für Krebs sprechen kann.

Meine Frage an euch:

Wieso gehen diese Lymphknoten nicht weg? Ein Infekt müsste doch längst überwunden sein.

Soll ich weiter zu Ärzten (wenn ja zu welchen?) oder meint ihr ich hab genug unternommen und mache mich umsonst verrückt und es gibt genug plausible Gründe für die Lymphknoten im Hals und unter der rechten Achsel (wobei die unter der Achsel nur von mir bestätigt sind, hat sich noch kein Arzt angeguckt)?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen

Danke im vorraus

PS: Ich bin übringens Asthmatiker und habe viele Allergien (falls es was zur Sache beiträgt).

Antworten
m!ari3on aus _wien


ich würde nicht vom schlimmsten ausgehen.wenn du krebs hättest in deinem alter,würden die lympknoten nach 6 monaten deutlich an grösse+wohl auch anzahl mehr geworden sein.

wenn du dich sorgst,lass noch mal ein blutbild machen,einen entzündungswert+eine untersuchung(blut)auf virale infektionen.

es kommt durchaus nicht selten vor,dass nach einem virusinfekt lymphknoten nicht mehr ganz zurückgehen+sie eben tastbar bleiben.

baba

marion

Fbli8ederxia


hey du,

da sind wir ja in gleicher Situation. Habe mich deswegen monatelang komplett verrückt gemacht, und mich nun entschlossen, ruhiger zu werden.

Wo genau sitzen denn deine Lymphis am Schlüsselbein? Oben drüber, darunter...? Welche Form haben sie?

Bei mir ist es zb. so, dass an beiden Knochen unten drunter längliche Knoten habe. Die kleinstenvlt. 5mm groß, der größte knapp 2cm, aber halt länglich, gut verschieblich und auf beiden Seiten.

Habe sie vor ca. 4 Monaten entdeckt und sie sind seitdem auch nicht gewachsen – Bei mir war es ein "zufallsfund", dh. es könnte sein, dass sie schon viel länger da waren, es mir nur nie auffiel.

Lymphknoten können reaktiv entzündet sein, dh. du tastest sie und sie sind halt "überbleibsel" eines Infekts. Sie "vergessen" dann sozusagen einfach abzuschwellen, das ist dass, was ich mir immer sage und mich auch beruhigt. So wird es bei dir sicher auch sein! Das kommt ganz, ganz häufig am Hals vor, durch Halsentzündungen etc.

Ich weiß, dass das schwer ist , sich da zu beruhigen, gerade wenn es mehrere sind – Bei mir am schlüsselbein sind es sehr viele. Habe auch keinerlei andere symptome.

Und sieh es so, es gibt sooo viele andere Gründe für das anschwellen von LK, es muss nicht immer gleich Krebs sein.

g"st#arx61


Hallo,

danke erstmal für eure Antworten.

Also die Lymphknoten befinden sich bei mir jeweils links und recht unter dem Kieferknochen. Man kann sie auch nur ertasten, wenn man das Kinn Richtung Brust senkt, dann "springen" sie raus. Von aussen sind sie nicht sichtbar. Sie sind gut verschiebbar und schmerzen bzw. pieksen hin und wieder mal (kein dauerhahfter schmerz).

Der Arzt meinte sie seien länglich oval. Sie sind alle unter 10mm breit und bis zu 20mm lang (aber wie gesagt der Arzt sagte der kleinste Durchmesser wäre entscheidend (stimmt ihr dem zu?) ).

Die größten befinden sich unter dem Kieferknochen (wie beschrieben). Das sind auf jeder Seite ca.2-3). Ansonsten findet man seitlich am Hals noch 1-2 und vielleicht noch 1-2 im Nacken. Diese sind jedoch erbsengroß.

Zwischen Brust und Achsel finden sich auch einige aber die sind wirklich höchstens auch erbsengroß.

Meint ihr die am Hals sind schon zu groß ? Das was der Arzt gesagt hat mit Durchmesser höre ich zum ersten mal.

danke

ZZw/ack4x4


Hör doch endlich auf, Deine LK zu betasten. Die mögen das nämlich gar nicht und schwellen dann oft an. Vergiß Deine LK möglichst; wenn Dich Deine Mitmenschen darauf ansprechen, dass Du gut sichtbare Knubbel hast (so von 3 cm aufwärts), ist immer noch genügend Zeit, Dich zu beunruhigen. Ich habe mich mit einem 5 cm-LK beim Chirurgen vorgestellt, bei der Biopsie einige Zeit später war das "Ding" etwa 7 cm lang, und ja, es war ein NHL - eine der seltensten Krebsarten und dann auch noch zu etwa 90 % heilbar. Und da regst Du Dich auf, obwohl es keine Hinweise auf einen entarteten Tumor gibt?

AzNI1h81x0


hallo....

hallo zwack...

ja vergroeßerte Lymphknoten habe ich auch schon lange... sie werden einfach nicht kleiner...

was hast du dann gemacht Zwack44 als der doc dann ein NHL festgestellt hat? wie hast du das wegbekommen? und was hattest du vorher fuer Beschwerden, so dass du zum Arzt bist?

Z%wTackx44


Ich hatte gar keine Beschwerden, nur eine Beule am Hals, die da nicht hin gehörte und der man beim Wachsen zusehen konnte. Die Untersuchungskaskade ist Ultraschall, CT, Stanzbiopsie mit histologischer Untersuchung, die Therapie: Chemo.

EVhemaJligenr NutzerR (#45887x1)


Konnte EBV (akut) bei Dir ausgeschlossen werden?

Ich hab' auch einen 2cm-Lymphknoten am Hals... seit fast 3 Jahren. Geht nicht mehr weg. Wuerde den gern untersuchen lassen, andererseits sind 2cm ja nun nicht die Welt..

S,anny_183


Hallo ihr beiden,

ich schlage mich auch schon seit Monaten mit geschwollenen Lymphies rum. :-/

Anfang Mai hat mein Arzt beidseits geschwollene Lymphknoten unter dem Kieferwinkel entdeckt. Die fühlen sich an, wie zwei runde Kugeln und lassen sich gut verschieben. Hinzu kam noch ein kleiner harter Knoten in der linken Leiste. Mein Hausarzt meinte, ich soll mal zwei Wochen abwarten, es sei bestimmt eine Infektion. Ich habe keine Ahnung, wie lange ich diese Lymphknoten schon davor hatte. Bis zu diesem Tag wusste ich nicht einmal, dass Lymphkonten überhaupt gefährlich sein können. Nach zwei Wochen waren die Dinger immer noch da. Erneute Untersuchung und Blutbild. Das Blutbild war bestens, HIV, Toxosplasmose, Katzenkratzkrankheit, Borreliose wurde alles ausgeschlossen. In der Vergangenheit hatte ich wohl mal eine EBV-Infektion, die aber abgeschlossen ist. Anschließend Überweisung zum HNO und Zahnarzt um Infektionen auszuschließen. Auch dort alles bestens. Nur die Lymphies waren nach wie vor da. Die HNO-Ärztin hat mich schließlich zum MRT überwiesen, da sie "eine bösartige Erkrankung leider nicht ausschließen kann". Dort wurden Anfang Juni multiple bis 1,5 cm große Lymphknoten vermehrt an der linken Halsseite festgestellt. Von der Struktur seien sie allerdings am ehesten als reaktiv zu deuten. Beruhigt hat mich das jedoch nicht wirklich. Eine weitere HNO-Ärztin, die ich konsultiert habe, hat mich dann zur Lymphknoten-Entnahme ins Krankenhaus überwiesen. Der Oberarzt in der HNO-Ambulanz hat nur gelacht und gemeint, meine Lymphknoten sehen absolut unauffällig aus. Ich habe sicherlich nichts Bösartiges und hat mich damit wieder heimgeschickt. Röntgen des Thorax und Sono des Bauchraums blieben auch ohne Befund. Da war ich erst einmal beruhigt. Ein paar Wochen später habe ich an der linken Halsseite zwei weitere kleine Lymphknoten tasten können (etwa erbsengröße), die auch etwas gewachsen sind. Bin nach acht Wochen wieder zur Kontrolle ins Krankenhaus. Mir wurde wieder geraten, abzuwarten, da eine Entnahme ja eine Narbe am Hals bedeuten würde und man könne ja erst mal schauen, ob die Lymphknoten nicht doch noch kleiner werden. Nach vier Monaten ??? Hab mich erst einmal beruhigen lassen. Nun habe ich vor ein paar Tagen einen ca. 2 cm großen Lymphknoten unter dem rechten Beckenknochen entdeckt. Der war vorher nicht da. Über der rechten Brust ist laut Gynäkologin auch einer tastbar. Die Panik wird immer größer. Ich kann an fast nichts anderes denken. Ich hatte vor etwa sechs Wochen ein paar Tage höllische Schmerzen unter dem Brustkorb. Seit dem aber nicht mehr. Seit Monaten habe ich einen leichten Hustenreiz, aber nicht schlimm. Seit gestern habe ich das erste Mal ununterbrochen einen brennenden Juckreiz am ganzen Körper (immer abwechselnd an unterschiedlichen Stellen). Ich schwitze nachts oft stark, aber nie so schlimm, dass ich meinen Schlafanzug wechseln müsste. Ansonsten geht es mir gut.

Soll ich noch abwarten doch lieber einen entfernen lassen? Ich hab einfach Angst beim Abwarten Zeit zu verlieren. Andererseits möchte ich mich nicht unnötig unters Messer legen. Kann es nicht einfach sein, dass man einfach größere gut tastbare Lymphknoten hat? Sorgen mache ich mir vor allem wegen dem Juckreiz. Der ist ja sehr typisch für Morbus Hodkin.

Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen.

FIliedPeria


Hey,

ich glaube, alleine schon der Sorgen wegen und der Ungewissheit, würde ich einen entfernen lassen und histologisch untersuchen lassen. Diese Warterei ist ja auch kein Zustand, und dein Juckreiz sowie auch der Husten gefällt mir nicht.

Wobei man auch ganz klar sagen muss – Es muss auf jeden fall kein Krebs sein; aber abklären lassen würde ich es dennoch, denn es macht dich auf Dauer kaputt; ich kenne das ganz gut von mir (ich bin aber Hypochonder, traue mich aber nicht zum Arzt zu gehen.)

Gerade dieser Juckreiz ist charakteristisch insbesondere bei Morbus Hodgkin – Aber auch dafür gibt es tausende, hamlose Erklärungen. Aber dass man zb. mehrere gut tastbare lymphis hat, ist glaub ich bei manchen Menschen wirklich normal. Manchmal schwellen die halt nicht ganz ab. Kritisch wird es denke ich, wenn sie wirklich wachsen, verbacken und man eben arge Symptome hat. SOlange alles unverändert ist, würde ich mir da keine Sorgen drum machen. Hab auch viele unter / über den beiden Schlüsselbeinen, vor 4 Monaten gefunden – Nicht verändert. Oder auch am Hals – das hat mein freund zb. auch.

Sieh es aber so: Selbst wenn Du Krebs hättest, Lymphome sind heutzutage sehr gut heilbar! Gerade Morbus Hodgkin.

Alles Liebe

LPou]isGiIana


Sanny,

also, eine OP bedeutet immer Risiken, und ich habe schon mehrfach gelesen, dass bei der Entfernung von Lymphknoten auch Nerven verletzt werden können, vor allem, wenn das im Halsbereich geschieht.

Du kannst Dich ja mal erkundigen, ob man einen bei Dir entfernen kann, der eben nicht im Halsbereich liegt, damit würde man evtl. das Risiko von Nervenverletzungen runterschrauben.

Etwas hat mir persönlich (habe auch mehrere am Hals, grösster ist 2,6cm groß) sehr geholfen. Mein Mann hat für mich (weil ich mich nicht traue ^^) gegoogelt und war sogar im Krebskompass unterwegs (würd ich nie machen können), dort haben Leute geschrieben, bei denen wurde eine Krebsdiagnose erst gestellt, als die Lymphome schon 6 - 8cm, teilweise größer waren. Und derjenige mit den 6cm großen Teil hat dann Bestrahlung bekommen, so dass der wieder auf 2cm geschrumpft ist. - Ich hab mir also gesagt, auch wenn die 2,6cm bei mir schon recht groß ist, dass man da noch nicht gleich Panik schieben muß, man anscheinend noch genug Zeit hat zu reagieren, wenn sie wachsen. Und ich glaube, mehr als über die Zeit hinweg immer ein Auge draufzuhaben kann man teilweise nicht tun, weil sooo viele Ursachen dafür in Frage kommen und die Ärzte wohl nur einen Teil davon wirklich abklären können.

Weil Du schreibst, Du hattest ein paar Tage lang höllische Schmerzen unter dem Brustkorb: Bitte um eine Überweisung zum MRT des Brustkorbs. Das wäre etwas, was ich an Deiner Stelle UNBEDINGT noch machen würde. Auch wenn die Schmerzen weg sind.

Alles Gute Dir @:)

S_a\nny_x83


Hallo zusammen,

herzlichen Dank für Eure Antworten. Ich habe hatte letzte Woche noch einmal ein MRT vom Hals. Der Radiologe meinte, die Lymphknoten sehen von der Struktur nach wie vor unauffällig aus, aber einer ist von 1,5 cm auf 1,8 cm gewachsen. Gestern habe ich mir dann einen Lymphknoten entfernen lassen. Ich halte diese Ungewissheit einfach nicht mehr aus. Allerdings wurde nur ein relativ kleiner entnommen, der gut tastbar unter der Haut lag. Die großen liegen zu tief und direkt an den Venen, so dass diese nur unter Vollnarkose und mit einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt hätten entnommen werden können. Ich hoffe, dass der kleine wirklich aussagekräftig ist. Leider erhalte ich das Ergebnis erst nächste Woche am Dienstag beim Fädenziehen. Meine Bitte, mich anzurufen, wenn das Ergebnis da ist, kann leider nicht erfüllt werden. :-( Es ist aber alles sehr gut verlaufen. Die Narbe wird laut Arzt nur 1,5 cm groß sein und ich habe nur noch leichte Schmerzen.

Immerhin war mein Juckreiz eine einmalige Sache. Wahrscheinlich waren es einfach die Nerven. Ich habe auch sehr stressige Monate hinter mir.

@ Louisiana:

Was hast Du wegen Deinen Lymphknoten bisher unternommen? 2,6 cm ist ja wirklich recht groß. Und es kann wohl auch sein, dass Lymphome nicht oder nur sehr langsam wachsen.

@ Fliederia:

Verstehe ich das richtig, dass Du bisher noch gar nicht beim Arzt warst? Wie groß sind Deine Lymphknoten am Hals? Wo genau sitzen sie? Vor allem bei schlanken Menschen kann man Lymphknoten ja häufig tasten.

Wir sollten uns also alle nicht verrückt machen. Allerdings sitzt die Angst, dass doch was sein könnte, immer im Hinterkopf. Deshalb bin ich sehr froh, dass bei mir jetzt einer raus ist und untersucht wird. Ich ärgere mich nur, dass ich das nicht schon viel früher hab machen lassen. Wenn es was harmloses ist, habe ich mich (und meine Umgebung) monatelang umsonst verrückt gemacht. Und wenn es was bösartiges ist, hätte man viel früher mit der Behandlung starten können. Aber gut. Ich hoffe nur, dass sie mir keinen entfernt haben, der zufällig nicht befallen ist. Könnte das sein?

Vor einem Lymphom habe ich auch gar nicht so viel Angst. Aber was ist, wenn die Lymphknoten Metastasen von einer anderen Krebsart sind? Da würde es mir aber viel schlechter gehen, oder?

Vielen Dank und alles Liebe,

Sanny

LroMuisiZanxa


Die HNO-Ambulanz befindet sich in einer Klinik, die wohl einen Schwerpunkt auf Tumorbehandlung hat.

Wenn man mir dort sagt, dass sich Lymphome, innerhalb von 6 Wochen verändern, dann glaub ich das.

Wir sollten uns also alle nicht verrückt machen.

Das tust Du aber.

S.annyx_83


Weißt Du eventuell auch, wie schnell sich Lymphome verändern würden? Einer meiner Lymphknoten ist laut MRT von 15mm auf 18mm gewachsen. Die anderen haben sich aber nicht verändert. Mir wurde immer gesagt, dass eine Biopsie notwendig wird, wenn sie weiterhin bestehen oder sich vergrößern. Aber das klingt schon mal sehr beruhigend. :-)

LOouisiwanxa


Leider weiß ich das nicht, weil ja jeder anders ist. Sie haben mir natürlich keine Garantie gegeben, es gibt immer Ausnahmen. Aber sie meinten, ich könnte davon ausgehen, dass sich Lymphome innerhalb von 6 Wochen vergrößert hätten. Es in Abständen kontrollieren lassen, vielleicht so ein einem halben Jahr.

Auch meine Internistin, der ich einen Tag später erzählt habe, was die Ärzte in der HNO-Abteilung gesagt hatten, hat das bestätigt.

Sicherlich, es wird immer Ausnahmen geben, aber wenn man sich darauf fokussiert, dass diese große Ausnahme man selbst sein könnte, dann hat man keine Lebensqualität mehr.

Ich verlasse mich also darauf, dass Lymphome sich innerhalb von 6 Wochen verändert hätten, eine Aussage von einer Klinik mit Tumorschwerpunkt, die auch meinten, Lymphome würden auch anders aussehen. Die Punktion vor sechs Wochen war okay, auch wenn es da Fehlertoleranzen gibt, falls man nicht richtig trifft. Ich habe, lt. der Internisten, keine geschwollenen Lymphknoten unter den Achseln und in der Leistengegend, sie hat mich vorige Woche mit Ultraschall untersucht. Im Blutbild ist nichts auffällig. Jedes für sich gibt keine Garantie, aber alles zusammengenommen kann ich mir doch sehr sicher sein.

Das nehme ich jetzt so an. Ich habe alles getan, was man so tut, und was verhältnismässig ist. Alles andere ist Schicksal, und das kann man nicht beherrschen.

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