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Knochenkrebs oder Metastasen um Röntgenbild sichtbar?

Hieike<7S7x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich leide unter starken Schmerzen in Armen und Beinen, sowie unter allen möglichen anderen Mist (siehe anderen Beitrag) nun wurden meine Unterschenkel geröntgt und laut Röntgenbefund ist alles ok. Ist den Knochenkrebs oder Metastasen durch röntgen wirklich auszuschließen?

Danke euch

Antworten
J3uliaxnia


Weiß ich nicht 100%ig, aber ich denke mir, es wird schon einen Grund haben, warum bei mir immer CT mit Kontrastmitteln gemacht wird statt einfach nur ein Röntgenschnappschuß. Meiner Meinung nach wäre also ein CT oder MRT zuverlässiger.

Frag mal deinen Arzt, und frag ihn auch, ob er überhaupt deiner Krebsangst eher zustimmt oder sie nicht doch eher für eine Angstproblematik hält und andere Ursachen für deine Beschwerden weiß.

H(erike77x7


Danke dir für deine Antwort. Ich denke, meine Ärtze halten es für eine Angstproblematik und daher wurde " nur" ein Röntgenbild gemacht. Eigentlich denke ich aber, dass ich mich und meinen Körper so gut kenne, dass ich das ausschließen kann. Inzwischen bin ich sicher schon etwas durch den Wind, aber als der ganze Zauber anfing, war meine Psyche tadellos in Ordnung. Naja, Mittwoch steht ein Termin beim Onkologen an, erstmal zur Blutabnahme, dann werde ich ihn mal fragen. Angst hin oder her, diverse Blutwerte sind nicht ok, ZB cd4/cd8 Ratio stark erhöht, fast keine NK Zellen, ach, zig Werte nicht ok, geschwollene Lymphknoten, Knoten im Mund, das kann doch kaum alles von der Psyche kommen?! Würde allerdings auch schon viel untersucht und nix gefunden!

Wfatoerlix2


Naja, beim Onkologen bist du doch dann schon gut aufgehoben. Der findet schon raus, ob du was hast. :)z

Schmerzen können doch aber noch jede Menge andere Ursachen haben, z.B. Rheuma oder irgendwas mit den Gefäßen... keine Ahnung. Muss doch nich immer Krebs sein. :)*

HXeikxe777


Die Schmerzen sind aber nicht in den Gelenken und die Entzündungswerte waren auch immer negativ, aber beim Rheumatologen stehe ich auf der Warteliste. Und ich hab ja noch allen möglichen anderen Mist, schau dir vielleicht mal meinen ersten Beitrag an, wenn du magst!

JOuliianixa


Ich stimme Waterli zu, daß du beim Onko gut aufgehoben sein dürftest – nicht, weil ich denke, daß du Krebs hast (!) , sondern weil Onkos gerne das Gesamtbild / den Gesamtpatienten anschauen statt nur das Organ, auf das sie gerade spezialisiert sind.

Allerdings muß ich dich auch warnen, daß Onkos berufsbedingt nun einmal öfters Blutbilder sehen, die mit einiger Sicherheit noch schrottiger sind als deine und diese dann als "ist noch okay" bezeichnen und die nächste Chemo einlaufen lassen. Für Onkos sind die Referenzwerte nur gröbste Richtlinien. Onkos bekommen erst ab massiven Abweichungen von den Referenzwerten langsam ein paar kleinere Sorgen.

Aber dafür haben sie nicht ganz so die Scheuklappen, die andere Fachärzte öfters haben. Und sie sind nett. :-)

Bqrombe{erküchlxein


Hallo Heike.

Knochentumore werden meist per Zufallsbefund auf dem Röntgenbild gefunden. Natürlich bedeutet Tumor erstmal nicht primär Krebs, sondern erstmal nur Geschwulst. Also ja – man kann Knochentumore auf dem Röntgenbild sehen. Mehr aber auch nicht. Wird "etwas" unklares auf dem Röntgenbild gefunden, gehts weiter zum CT/MRT – meist oder fast immer mit Kontrastmittel. Wird dann dort der Tumor bestätigt, gibts eigentlich nur die Biopsie um festzustellen, ob der Tumor gut oder bösartig ist. Du kannst dich jetzt mit dem befundlosen Röntgenbild zufrieden geben, oder den Arzt fragen, ob er einem MRT/CT zustimmt. Ich denke auch, das du bei einem Onkologen gut aufgehoben bist, denn wie Juliana schon schrieb:weil Onkos gerne das Gesamtbild / den Gesamtpatienten anschauen statt nur das Organ.

H2eike-7v77


Danke euch! Denke auch, dass der Onkologe der richtige Weg ist, auch wenn ich furchtbare Angst habe! Aber bringt ja nichts!

Dass man einen Tumor erkennen kann, denke ich mir. Aber mir haben am Anfang nur die Untwrschenkel und Unterarme weh getan, inzwischen auch sehr stark die Oberschenkel und Oberarme, daher dachte ich an Metastasen, was ja noch schlimmer wäre!

JXulcian5ia


Metastasen sind dann ja auch Tumore und würden auffallen, wenn Primärtumore schon auffallen.

Ist es nicht üblicher, daß die Metastasen erstmal in die Lymphbahnen oder Lunge wandern statt in benachbarte Knochen?

Das sind theoretische Fragen, Heike.

Sfchli0tzaugex67


Eigentlich denke ich aber, dass ich mich und meinen Körper so gut kenne,

...dass Du für Dich die Diagnose Krebs stellst?? ":/

Bei Menschen, die Krebs haben, sind zumeist eben keine Schmerzen vorhanden. Deshalb ist Krebs ja so heimtückisch.

Fibromyalgie, Borrelliose?

Hqeikhe77x7


Naja, die Lymphknoten sind ja auch geschwollen, der größte 2 cm. Lunge war ohne Befund. Dachte an Lymphdrüsenkrebs, da gibt es auch oft Knochenschmerzen und die sind jetzt auch immer da . Habe Cortison auf Verdacht bekommen, hat auch nux gebracht. Es gibt unterschiedliche Messergebnisse bei den Lymphknoten, aber auch unterschiedliche Ärzte, aber beide sagen, dass sie von der Optik unauffällig wären. Nachtschweiß und erhöhte Temperatur hab ich auch, aber irgendwie ist das immer Zyklusabhängig. Wenn ich meine Periode habe und die Temperatur ist niedrig, liege ich 3 Tage klatschnass im Bett. Erhöhte Temperatur dann ab Eisprung bis 38 grad rektal. Röntgen der Lunge war o.b.

H{ei~ke7z7i7


@ Schlitzauge:

ich weiß, dass Krebs eben meist keine Schmerzen bereitet und wenn, dann wenn es zu spät ist. Deshalb hab ich ja so eine Angst

ZnwaGck4x4


Na, bei allem Verständnis: LK mit 2 cm Durchmesser sind ja nicht gerade ein Weltuntergang. Bei 5 cm ließ ich eine Biopsie machen, die Chemo begann bei 7 cm. Das war dann ein NHL - Heilungsrate 80-90%. Seit 2009 kein Rezidiv. Und Du machst Dir Gedanken, obwohl Dir die Ärzte bestätigen, dass Deine LK unauffällig sind? An Deiner Stelle würde ich mich um eine Psychotherapie bemühen.

Hxeikex777


Es sind nicht nur die Lymphknoten, sondern auch die Schmerzen, der Nachtschweiß, die ständig erhöhte Temperatur und auch das Globusgefühl auf der rechten Seite. Meiner Psyche ging es immer ausgezeichnet, ich habe keine großartigen Probleme und keine Krankheitsängste, zuerst ging es mir gesundheitlich schlecht und dann kam die Angst.

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