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Harte Lymphknoten am Hals

Muorphbexus03 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Med1-User,

ich verschiebe mal meinen Thread in das Forum hier, weil ich denke, dass es hier besser passt.

Wie schon in der Überschrift beschrieben habe ich seit mehreren Wochen harte Lymphknoten auf der rechten Halsseite. 2 im Unterkieferwinkel, 2 unter dem Unterkiefer und einen auf der linken Seite unter dem Unterkiefer. Sie sind alle ca. 1cm groß (einer vielleicht 1,7cm und länglich), gut verschieblich, hart und schmerzen nicht, außer die unter dem Unterkiefer. Aber das kommt sicherlich vom vielen Tasten. Ich war auch schon beim HNO-Arzt, welcher ein CT von den Nasennebenhölen und ein MRT vom Hals beantragt hat. Beides habe ich hinter mir, der Befund steht aber noch aus, da mein HNO-Arzt derzeit im Urlaub ist. Ich hatte schon vor ca. 3-4 Jahren mal eine Ultraschalluntersuchung, wo 2 Lymphknoten im Kieferwinkel gefunden wurden, welche 1cm groß waren. Damals sagte man, dass alles in Ordnung ist, da sich in den Lymphknoten nichts befindet. Ich weiß jetzt nicht, ob es immer noch die selben sind. Ich hatte auch eine Zeit lang starken Juckreiz an den Unterschenkeln. Das habe ich seit 4-6 Monaten aber nicht mehr. Auch Nachtschweiß habe ich nur im Sommer, aber nie so stark, dass die Bettwäsche getauscht werden musste. Auf der rechten Seite ist auch meine Mandel stark vergrößert und ich habe öfter mal eine verstopfte Tube auf der rechten Seite. Das ist schon seit Jahren so...litt auch unter einer chronischen Sinusitis.

Nun hab ich den Fehler gemacht und gegoogelt. Was man da liest, treibt einen die Tränen in die Augen. Die Ungewissheit macht mich fertig und deswegen schreibe ich hier, um eventuell Mitmenschen zu treffen, die das gleiche haben oder mir helfen können, das ganze zu verstehen.

Freue mich über jede Antwort und halte euch auf dem Laufenden...

LG *:)

Antworten
Z6wacka44


Na, dann warte mal, bis Dein HNO-Arzt aus dem Urlaub zurück ist und wahrscheinlich Entwarnung geben kann. 1.7 cm ist übrigens keine LK-Größe, die beunruhigen muß. Habe gerade in meinem "Lymphom-Tagebuch" nachgeschaut: Zu Beginn der Chemotherapie hatte mein Lymphom (NHL) eine Ausdehnung von 10 cm.

SZchlijtzauxge67


Tante Google erzählt viel.

Ich habe schon mehrmals am Hals Lymphknoten rausbekommen, das letzte Mal hat man einen rausgenommen, von 8 Proben genommen.

Im MRT sieht das immer so aus, als wären sie grenzwertig. Da ich mal Leukämie hatte, ist Kontrolle auch wichtig.

Aber in all den Jahren stellte sich immer heraus, dass es entzündliche degenerative Strukturen waren. Also niemals was Böses.

Selbst in der Uniklinik weiß man die Ursache für so etwas nicht. Zähne, Zahnfleisch, Speicheldrüse, durchgemachte Infekte kommen als Ursache in Frage. Man sagte mir mehrmals, dass viele Menschen das haben. REgelmäßige Kontrolle, eventuelle Entnahme. Bösartigkeit ist nicht immer gegeben.

MWorphe|usx03


Danke Euch für die Antworten. Beruhigen mich erstmal ein wenig. :) Reicht eigentlich ein MRT für einen Verdachtsausschluss aus? Also was erkennt man alles im MRT? Sollte ich auf ein Blutbild noch bestehen?

Infektionen hatte ich genug auf der rechten Seite. Auch die Mandel ist von damals noch vergrößert. Auch habe ich öfters Ohrenschmerzen mit verschlossener Tube (es gibt kein "knacken" auf der rechten Seite beim Druck aufbauen; nur auf der linken). Hoffe das die Lymphies nur "verkalkt" oder so sind, von den ganzen Infekten. Meine Mutsch sagte mir auch immer, dass ich früher als Kleinkind viele Probleme mit meinen Ohren hatte.

Danke nochmal und frohe Ostern schonmal^^

MYoKrpBheusx03


Bist du eigentlich geheilt Zwack44? Hoffe doch sehr! Mein Dad hat auch NHL, da warten die Ärzte aber noch ab mit der Chemo, bis die Krankheit richtig ausbricht. :(

S_chljitz'auqge6x7


WEnn die Eustach'sche Röhre dicht ist, hat das auch zumeist die Ursache in chronischen Infekten, ob nun Ohr oder Nasennebenentzündungen. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Lymphknoten dick sind. Das heißt doch nichts anderes, als dass die Lymphozyten voll am arbeiten sind. Der Körper versucht sich selbst zu helfen.

Und dann würde ich auch mal die Eustach'sche Röhre gängig machen lassen, Dann ist alles besser belüftet und verhindert somit auch neue Infekte in der infektreichen Winterszeit. Ich hatte früher laufend Erkältungen, seit ich die Eustach'sche Röhre hab durchblasen lassen, bin ich sehr erstaunt, dass dies nicht mehr der Fall ist. Die Unikliniken machen so etwas, wird unter Vollnarkose gemacht, ein Eingriff von 3 MInuten auf jeder Seite.

MRoHrpheuxs03


Das hab ich mir auch schon überlegt... :) Vollnarkose für 3min? Hammer! ;-) Machmal geht sie wieder auf, da muss ich aber Sinupret oder son Zeugs nehmen...solche Tabletten zum schlucken, wo man dann immer nen Minzegeruch in der Nase hat. :)

Aber eigentlich sollten die Lymphies bei einer Entzündung/Infekt doch schmerzen? Meine sind ja komplett schmerzfrei und hart. Wahrscheinlich aufgrund der Dauer/Häufigkeit der Infekte?

Z/wGamck44


Reicht eigentlich ein MRT für einen Verdachtsausschluss aus?

Also bei meinen Kontrolluntersuchungen wird immer ein CT gemacht. Die Untersuchungskaskade ist: Ultraschall, CT, Biopsie. Man geht nur zur nächsten Stufe, falls die vorherige keinen eindeutigen Ausschluß zuläßt.

Sollte ich auf ein Blutbild noch bestehen?

Was soll das den bringen? Für NHL gibt es keine eindeutigen Tumormarker.

Bist du eigentlich geheilt Zwack44?

Naja, jedenfalls seit 2009 kein Rezidiv - und die meisten treten in den ersten 2 Jahren auf.

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