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Die Angst vor Krebs macht mich fertig

n~eor


Dazu kommt übrigens, dass ich meine zu glauben, dass die Schmerzen im Sitzen intensiver sind als im Stehen und dass ich dann kaum Schmerzen und Stiche habe. Außerdem ging es mir gestern und heute morgen nach dem Aufstehen erstmal gut. Bin schmerzfrei aus dem Bett gestiegen. Die Stiche kommen wirklich überall mal vor. Oberer Rücken, mal Mittlerer Rücken, Unterer Rücken. Mal Nierengegend. Das ist total kurios alles. Entweder ich bin wirklich Körperlich total kaputt und bald hopps, oder ich bin körperlich Gesund und rede mir das ein bzw. die Angst spielt mir mir Spielchen.

J'uQlia5nixa


Hm... Anmerkung: Bei mir reichte das Lesen von der Beschreibung deiner stichhaften Schmerzen in den letzten 2 Beiträgen, um gerade selbst ein Pieksen im linken Oberarm und dann auf dem rechten Fußrücken zu "fühlen". Das könnte sehr in die Richtung gehen: "Stell dir vor, deine Hand wäre sehr schwer / sehr warm – und eine Weile später wird sie das dann auch."

Stichhafte, nadelartige Schmerzen kenne ich persönlich als Beschädigungs-/Regenerationsaktivität von Nervenfasern. Die sind aber doch etwas intensiver als du es beschreibst. Mehr so als ob einem die Unterseite eines Nadelkissens ca 5mm tief ins Gewebe gedrückt, rausgezogen, reingedrückt würde. Mit Steigerungsfähigkeit.

Deswegen war mein erster Gedanke zu deiner jüngsten Symptomatik jetzt als allererstes: Wirbelsäule / Haltungsprobleme?

Aber an Krebs denke ich dabei weiterhin wirklich nicht. @:)

Bdr5andoxr


Jetzt muss ich mich doch mal zu Wort melden :-). Was genau hast du eigentlich gegen Amalgan. Die Folgen kleiner Löcher kennst du doch vor allem und wenn du dein Leben umkrempeln willst, willst jetzt warten, bis du dir beim nächsten Mal gleich 3-4 Zähne ziehen lassen musst? Würde ich an deiner Stelle nicht machen.

Zwischendurch wurde mal die Frage gestellt, wie es mit psychotherapeutischer Behandlung aussieht. Wie sieht es denn da aus? Ich denke nämlich, dass du dich nie gesund fühlen wirst, weil du es nicht kannst und durch dein Übergewicht ist das vermutlich auch ziemlich schwer. Ohne Bewegung mit ein paar Baustellen, vermutlich einer Fehlhaltung (ich kenne das halt alles nur zu gut), wird das nie was.

Ich würde dir raten erstmal professionelle Hilfe zu suchen. Du bist hochgradig hypochondrisch und hast vermutlich auch eine Angst- und/oder Panikstörung.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und Durchhaltevermögen und drücke dir die Daumen.

n+eor


Ich möchte kein Amalgam, weil es unter Verdacht steht Probleme zu machen. Ich habe gelesen, dass deshalb auch dieses Jahr wohl über Amalgam entschieden wird.

Und ansonsten. Ja Psychotherapeutische Behandlung. Allmählich rücke ich dem Entschluss dazu auch immer näher, wobei ich immernoch denke dass ich das aus eigener Kraft schaffe und schaffen will.

Zu den Rückenschmerzen: Ich blick da nicht mehr durch. Die Kommen und Gehen, teilweise im 10 Minuten-Takt. Das ist doch eher untypisch oder? Auch dass sie bei bewegung nicht schlimmer werden, oder nicht? Ich mach mir jetzt schon wieder sorgen, ob es nicht vielleicht die Nieren sind. Vielleicht Nierenstein oder so? Ich habe keine Erfahrungen mit Nierenschmerzen, ich weiß nur, dass ich in dem Bereich auch in der Vergangenheit öfter mal so einen schmerz hatte. Aber nachdem was man so liest müssen etwaiige Schmerzen der Nieren wohl extrem quälend sein, oder? Aber unerträglich sind die jetzt nicht. Das Problem ist nur, dass es mir, dadurch dass es alles nicht druckempfindlich ist, und mein Körper halt massiger ist als bei anderen, den Schmerz eben nicht ganz genau lokalisiert bekomme. Der Schmerz im Rücken ist halt eher so dumpf. Extrem Nervig, aber eben nicht so schmerzhaft, dass ich Angst habe mich zu bewegen oder so, aber auch gerade schmerzhaft genug, dass ich versuche bequemere Positionen zu finden. Was dazu kommt ist: Ich habe mich eben ne Stunde ins Bett gelegt und da sind die Schmerzen auch besser geworden. Dann habe ich mir gerade an den PC gesetzt und wieder drüber nachgedacht und sie kamen wieder. So für 10 Minuten. Jetzt gerade ist wieder irgendwie nicht schmerzhaft.

Ich weiß nicht warum ich mich weigere zu glauben, dass das von der Psyche ist. Rein logisch betrachtet, hat alles mögliche erst nach der Depressiven Phase und dem Beginn der Angst angefangen. Okay, ab und an mal bisschen Rückenschmerzen und leichte Stiche in Schlüsselbein und Hals hatte ich auch vorher mal. Aber die Frequenz war da überhaupt nie so dramatisch. Nun hab ichs ja täglich und immer im Wechsel. Dass ich verspannt bin wurde ja zumindest am Hals bisher festgestellt.. Ich weiß nicht warum ich im Moment nicht glauben kann, dass es bei den restlichen Problemzonen nicht auch Verspannung ist. Es fühlt sich halt alles schlimm an und wenn ich mir die Symptome angucke, dann könnten die theoretisch natürlich auf Depression und Angst passen, aber auch auf anderes...div. Krebserkrankungen, Candida, Fibromyalgie etc... Wie gesagt, dass einzige was es meiner Meinung nach möglich macht, dass es psychisch ist, ist die Tatsache dass mich das in der Intensität und Frequenz erst nach Beginn der psychischen Probleme angefangen hat.

nKexor


Und das kopfkino geht weiter. Ich habe warnsignale gelesen für Nierenkrebs. Und nun wieder Angst. Schmerzen in der Flanke. Check.

Schmerzen im nierenbereich. Check.

Dann ist von Krampfaderbruch im linken Hoden die Rede. Weils in den letzten Tagen 2x in meinem linken Hoden gezwickt hat ist die Panik da. yeah :(

n>eor


Ach und bei der Blutuntersuchung im Februar waren die alk. Phosphatase auch erhöht.

s+chnneVcke1x985


Wenn du Schmerzen hast, dann wärst du eher schon im Endstadium von Krebs. Krebs verursacht in der Regel nur wenig Symptome, bis er dann sehr weit fortgeschritten ist.

Kümmere dich um eine Psychotherapie und einen Termin beim Psychiater. Die ständige Beobachtung deines Körpers und die springende Angst (mal Nierenkrebs, mal Lymphknoten) sind krankhaft und nicht normal. Lass dich behandeln – und zwar da, wo du krank bist: In deiner Seele!

nPeoxr


Das macht die Sache besser, wenn das Endstadium heißt...

BPrandxor


Naja, ich habs dir ja schon gesagt. Geh zum Therapeut und hör auf dir Gedanken zu machen. Du hast eine schlechte Lebensweise und jetzt zwickts halt nunmal

nMeoxr


Jo hat mich fertig gemacht. Wurde gestern im KH nicht untersucht. Die letzte Stelle die wehtat war LWS. Da wurde der schon pampig: blabla kein Notfall. Meinte das sind normale Rückenschmerzen, kommt von der Wirbelsäule und kann halt auch ausstrahlen. Dann hatte ich auch keinen Bock mehr mich zu erklären etc. und bin nach Hause.

Vielleicht habt ihr Recht und ich bin einfach nur Verspannt oder hab ne Blockade an der Wirbelsäule die gelöst werden muss. Werde gucken dass ich nächste Woche erstmal zu nem Orthopäden komme. Mir ist nämlich aufgefallen, so scheint es mir, dass ich die Schmerzen oft auftauchen wenn ich ungünstig sitze oder Liege (ich glaube ich bilde ein Hohlkreuz) und dass ich irgendwie meinen Bauch einziehe bzw. glaube ich, dass ich die Bauchmuskeln anspanne. Vermutlich auch weil die Sitzhaltung falsch ist und ich damit die Wirbelsäule korrigiere oder so. Fakt ist: ich bekomme es irgendwie nicht gelöst. Ich merke dass ich es da spannt aber ich krieg das nicht weg. Und ich vermute, dass daher auch diese komischen Missempfindungen (zwicken im Bauch, eher oberflächlich, nicht so Magen-Darm-Krämpfe mäßig) oder Druck im Bauch herkommen. Hoffe, der Orthopäde gibt mir Recht und kann was machen.

FPran6cesx190


hallo, lb. Neor- nur mal so nebenbei, ich bin kein junger Mensch mehr, aber seit ich auf Erden bin, hat es wirklich JEDEN Tag irgendwo gezwickt. Das ist doch normal, hör mal- wir sind doch keine Maschinen. Es vergeht wirklich kein Tag, nicht eine Stunde, in der man seinen Körper nicht in irgend einer Form spürt. Aber deshalb bewusst und ständig in sich hinein zu hören oder den Puls zu fühlen oder alles gleich mit schwerster Erkrankung in Verbindung zu bringen, ist alles andere als normal. Es gibt keinen einzigen Menschen auf Erden, der nicht irgendwie seinen Körper spürt, DAS IST NORMAL. Du spürst ihn nicht mehr, wenn er unter der Erde liegt, aber solange du lebst spürst du sein Arbeiten, seine Funktionen und das ist gut so.

Ich meine, du brauchst ganz ganz dringend psychiatrische Hilfe.

lb. Gruß F.

nQexor


Es gibt neues zu berichten. Gestern war ich beim Urologen, weil ich meinte Annomalien an meinem Hoden entdeckt zu haben. Hodenkrebs wurde ausgeschlossen. Das war ne gute Nachricht. Die Schlechte: Im Urin wurde Eiweiß +++ festgestellt :(. Das macht mir so Angst :(. Ich denke eine Harnwegsinfektion kann ich ausschließen. Morgen muss ich beim Hausarzt nochmal testen. Habe heute auf dessen anraten sehr wenig Eiweiß zu mir genommen, keinerlei Fleisch gegessen, dabei bin ich doch so ein Fleischesser :(. Ich habe gelesen, dass eine Proteinurie durch psychischen Stress sein kann, den ich Zweifellos habe, aber 3+ ist wohl eher unwahrscheinlich, oder?

Dann war ich beim Internisten, weil mein Bauch sich hart anfühlt, auch im Bereich der Milz. Der hat außerdem noch die Psychosomatische Grundversorgung beantragt. Er hat sich für mich Zeit genommen, mir gesagt dass meine Symptome typisch sind für Angstzustände. Er meinte aber auch, dass er nicht glaubt, das schon eine Handfeste Depression/Angststörung vorliege. Er hat mir jedoch eine Überweisung für die Psychotherapie ausgestellt und Citalo-Q verschrieben. Zusätzlich als "Notfallpille" hat er mir Tavor Tabs verschrieben. Da es sich aber um Benzodiazepin handelt, werde ich das Rezept nicht einlösen. Ich will so ein scheiß Zeug nicht. Im Anschluss hat er meinen gesamten Bauchraum noch mit Ultraschall abgesucht und nichts Besorgniserregendes gefunden. Meine Milz und meine Nieren seien, gemessen an meinem Körper, normal groß. Super Arzt, der war voll nett.

Naja nun macht mir das mit dem Eiweiß extrem zu schaffen. Ich hatte in der Nacht vor dem Test Nachtschweiß, bin aufgewacht, hab kaum geschlafen, auch gezittert. Ich bete ehrlich, dass der Test morgen gut ausgeht. Wünscht mir Glück bitte.

n3ejoxr


Update:

Bei dem Ultraschall hatte der Doc Lipome gesehen. Nun hab ich an diversen Stellen verhärtungen gefunden. Unterm Arm, Brust, Bauch. Macht mir jetzt natürlich Angst, könnte ja bösartig sein. Vor allem sind einige für meine Begriffe sehr groß. Von Erbsen kann überhaupt keine Rede sein. geht eher richtung Tischtennisball. Wobei ich auch nicht feststellen konnte ob die Verhärtungen rund sind. :(

Außerdem diese ziehenden Schmerzen im Leistenbereich. Habe da in dem Bereich auch nen Knubbel getastet. Keine Ahnung was das Ist. Habe aber Angst dass die Knubbel, die ich meine zu spüren (zumindest Schlüsselbein und Leiste bin ich mir nicht sicher), Lymphknoten sind. Jetzt ist gerade die Angst vor Lymphdrüsenkrebs und wegen der Lipome stark. Dabei ging es mir am Donnerstag echt total super. Habe mich gefühlt wie vor der Depriphase. Richtig gut. Diverse andere Symptome gingen im Laufe des Donnerstags weg (Völle/Schweregefühl des Bauchs z.B.).

Das war so ein toller Tag. Und nun schieb ich mir wieder so nen Film :(. Diese Krankheiten sind doch so schei***.

n[eor


Habe wohl alle vollkommen genervt ^.^.

Ich habe morgen einen Termin beim Orthopäden. Habe jetzt vieles abgeklärt. Der Gang zum Orthopäden wird wohl fürs erste der letzte Termin sein bei dem Untersuchungen angestoßen werden.

Ich versuche die Angststörung in den Griff zu bekommen. Es funktioniert besser, aber nicht perfekt. Ich denke aber nicht mehr 24/7 an schlimme Krankheiten. Allerdings spielt mein Körper total verrückt.

Habe: Rückenschmerzen die Wirbelsäule entlang im Bereich BWS, LWS. Im LWS bereich eher ziehend/drückend. Im BWS bereich unter den Schulterblätten aber stark Stechend und bewegungsabhängig. Auch Schmerzen die richtung Flanken gehen und, so scheint es, oberflächliche Schmerzen im Bauch. Also die fühlen sich nicht so an, als wären es Magen-Darm-Krämpfe. Sondern so kurze Stiche/Drücken, die sich so anfühlen als wäre es auf oder knapp unter der Haut. Dazu habe ich an unterschiedlichsten Stellen im Wechsel Stichartige Schmerzen in Muskeln, mal über dem Knie, mal Oberschenkel, mal Oberarm, mal Unterarm.

Dazu Stichartige Gelenkschmerzen. Mal Handgelenk, mal Knöchel am Fuß. Die werden aber nicht schlimmer wenn ich die Körperteile bewege. Immer wo anders. Ich blick da nicht mehr durch. Dazu kommt, so mein Tipp, eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter. Wenn ich auf die Vordere Linke Schulter drücke, tut es weh, auch wenn ich den Arm in die Luft strecke, merk ich es. Und es fühlt sich geschwollen an, anders als auf der anderen Seite. Als ich gestern etwas schweres heben wollte und dabei eine komische Position eingenommen habe, hatte ich fiese stechend,reißende Schmerzen im Bauch. Das hatte ich schonmal nachdem ich mich falsch bewegt hatte. Musste dann 20 Sekunden in der Position verharren und hatte sogar kurz Angst zu atmen. Nach 20 Sekunden habe ich mich wieder gerade gestellt und alles war ok. Bauchmuskelkrampf vielleicht?

Wie wahrscheinlich ist es, dass die Rücken-, Muskel und Gelenkschmerzen von der Angst kommen? Und wie lange halten Beschwerden so an, wenn sie von der Psyche kommen? Bleiben die auch noch ne Weile, nach akuten Angstzuständen?

Am Donnerstag beispielsweise habe ich nach den guten Nachrichten nach und nach einige Symptome verloren. Etwa die Appetitlosigkeit und das Völlegefühl. Die Rückenschmerzen kommen aber irgendwie immer wieder. Das hatte ich vor der Depri- und Angstphase nicht. Klar hatte ich "mal" Rückenschmerzen. Aber nie nen ganzen Tag.

Brauche nochmal eure gedrückten Daumen für den Orthopäden Morgen, dass es nur Verspannung oder ne leicht zu behebende Wirbelblockade ist. Ich hoffe, dass alles gut ist und ich das bald durchgestanden habe. Sieht auch so aus als würde sich jobtechnisch was tun. Wäre toll wenn die guten Nachrichten weiter gehen und mich aus dieser Spirale rausholen. Nur die Rücken, Gelenk und Muskelprobleme machen mir aktuell etwas Angst.

Ansonsten war ich heute nochmal beim Internisten, der mir die Lymphknoten in Leiste, Achsel und Hals abgetastet hat. Hat auch einen gefunden, an der Achsel, sei aber nicht bedrohlich (Fingernagelgroß) und er meint es steht im Zusammenhang mit Schweißdrüsenabszessen, mit denen ich zu kämpfen habe. Das AD und die Benzos die er mir letztens verschrieb, habe ich nicht geholt. Ich möchte diese Probleme nicht mit Tabletten lösen. Ich glaube immer noch, dass es auch so gehen muss. Und wenn ich an Donnerstag zurückdenke, wo der Tag so toll war, glaube ich dass das geht, falls die Untersuchungen gut ausgehen.

Schönes Wetter, gute Neuigkeiten. Ich habe mich wirklich gefühlt wie früher.

BsraAndoxr


Ich glaube, wenn du nicht demnächst mal schreibst, dass du nicht zum Therapeuten gehst, wirst du nicht mehr so viel Resonanz bekommen, da es dir auf Dauer erstens nichts hilft und du auch nicht auf alles antwortest :-) ich drücke dir die Daumen, dass du das erkennst.

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