» »

Nach Urologenbesuch völlig verunsichert

NwormPailer_Kxerl


Wenn ihr nicht warten könnt und dem Arzt nicht traut:

Schick ihn einfach zu einem anderen Urologen und dann soll er sagen dass er eine Veränderung erfühlt hat (vielleicht sogar Schmerzen), dann dürfte er schneller rankommen.

S$millix2


@ mauma

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass ihr nun besorgt seid und ganz ehrlich: Ich glaube, bei jedem wäre nun das Kopfkino voll im Gange. Ich finde den Rat, eine Zweitmeinung einzuholen, wirklich gut. Und lass wirklich das Rumsuchen im Internet – wenn man da nur ein Symptom eingibt, hat man immer gleich die schlimmsten Krankheiten.

Versucht euch ein bisschen abzulenken und atmet erstmal tief durch. Es muss nichts schlimmes sein! Klar, denkt man an Krebs oder so gleich zuerst. Aber es gibt sicherlich noch viele andere Möglichkeiten... :)_

JAuliZanixa


Das Alter deines Sohnes spricht auf jeden Fall gegen Krebs!

Blödsinn. Hodenkrebs tritt gerne bei jungen Männern (20–40 Jahre alt) auf. 17 Jahre ist also sehr dicht an dem ganz typischen Alter dafür dran.

_#Blusmex_


Zur Beruhigung, was ein Knubbel noch sein könnte:

Mein Mann hat schon sehr lange einen Knubbel im Hoden, war damit bei zwei Urologen, weil er dem ersten nicht getraut hat. Beide sagten aber übereinstimmend, dass es eine Kalkablagerung sei. Beim zweiten Ultraschall war ich sogar dabei und es stellte sich auch dunkel dar. Beide waren sich aber absolut sicher, dass es sich um diese Kalkablagerung handelt.

Viele Krankenkasse haben mittlerweile auch den Service, dass sie einem Termine beim Facharzt ausmachen, wenn es schneller gehen muss. Ich muss hier teilweise bis zu 5 Monate auf einen Facharzttermin warten. Wenn ich es aber eilig hätte, würde ich definitiv den Service in Anspruch nehmen. Frag dort doch einfach mal nach.

m'auma


Naja, leider hat der Arzt ja meinen Sohn nicht beruhigen können, ihm erklärt was für Ursachen dieser dunkle Bereich auf dem Ultraschall haben könnte, sondern ihn ohne jegliche Aufklärung gesagt, es müsse Blut entnommen werden, um die Tumormarker zu bestimmen.

Ich habe dann am nächsten Tag dort angerufen und gefragt ob er nüchtern sein muß zur Blutentnahme, das wurde verneint. Hätte man ihm dann nicht gleich Blut abnehmen können ???

Auch auf meine Frage , was es noch gibt was auf dem Ultraschall dunkel aussieht, hat man mir gesagt, das könne man mir nicht sagen ":/ **

Alles etwas eigenartig.

Nun denkt mein Sohn es wäre schon so schlimm, dass der Arzt ihm deshalb die Warheit verschweigt.

Ich bin jezt halt auf der Suche nach möglichen Erklärungen, um ihm erst mal diese wansinigge Angst zu nehmen

J!orxi


Warum bist Du eigentlich nicht mit zum Arzt gegangen? Du hättest ja nicht bei der körperlichen Untersuchung dabei sein müssen (was Deinem Sohn wahrscheinlich eher unangenehm wäre), aber zumindest beim Gespräch danach. Dann hättest Du Deine Antworten bereits, wenn Du dort mit der gleichen Hartnäckigkeit aufgetreten wärest, wie hier. Ich hätte mein (minderjähriges) "Kind" nicht allein in so einer Situation zum Arzt gehen lassen.

mHaumxa


Ich hätte mein (minderjähriges) "Kind" nicht allein in so einer Situation zum Arzt gehen lassen.

Schon komisch in manchen Fäden wird mir gesagt mein Sohn wäre schließlich schon erwachsen und hier ist er aufeinmal wieder ein Kind.

Warum bist Du eigentlich nicht mit zum Arzt gegangen?

eigentlich muß ich mich hier ja nicht rechtfertigen,aber ich bin breufstätig im Handel und bekomme nicht so ebend mal frei um meinen fast erwachsenen Sohn zum Artz zu begleiten.

J1orxi


Hallo mauma,

meine Frage, warum Du Deinen Sohn nicht zum Arzt begleitet hast, war kein Angriff. Es tut mir leid, wenn das so rübergekommen sein sollte.

Es geht mir auch nicht um jeden Arztbesuch, aber dieser hier war doch etwas Besonderes. Wenn eines meiner Kinder einen Knoten im Körper feststellt und automatisch der Krebsgedanke da ist, dann ist das kein normaler Routinebesuch. Ich bin auch mit meiner erwachsenen Freundin zum Arzt gegangen, als sie einen Knoten in ihrer Brust fand. Sie wollte in so einer Situation nicht allein gehen. Und ich persönlich würde mir auch Begleitung wünschen.

Das soetwas als Berufstätige nicht einfach ist, weiß ich auch, aber es geht schließlich im mein Kind.

Vielleicht kannst Du, zu Eurer beiden Beruhigung, beim nächsten Mal doch mitgehen. Vier Ohren hören nämlich mehr. Meist kann man als Betroffener in der Aufregung eben nicht richtig zuhören und die richtigen Fragen stellen.

Es sei denn natürlich, Dein Sohn will das nicht.

Alles Gute für Euch zwei.

Jhuli9ania


Nun denkt mein Sohn es wäre schon so schlimm, dass der Arzt ihm deshalb die Warheit verschweigt.

Deswegen muß er sich keine Gedanken machen. Wie agnes schon schrieb, ist Hodenkrebs eine der Krebsarten, die man selbst im fortgeschrittenen Stadium gut wegkriegt. Außerdem teilen Ärzte einem ein hoffnungsloses Endstadium durchaus mit; man selber versteht jedoch eventuell nicht, was einem da gerade gesagt wurde. Hier sind 4 Ohren hilfreicher als 2 betroffene Ohren.

Wenn der Arzt das Wort "Krebs" oder "Tumor" nicht einmal erwähnt hat, bleibt eigentlich nur folgende Erklärung: Da der Arzt einen Termin spezifisch für Bestimmung der Tumormarker (bist du dir sicher, daß es spezifisch darum gehen soll?) ausgemacht hat, dann hat er offensichtlich Verdacht in Richtung Krebs. Aber im Gegensatz zu Google und diversen Laienforen im Internet zog er es vor, dem Pat. nicht sofort dies ins Gesicht zu sagen, sondern erst den Verdacht zu prüfen.

Wieso er sich mit der Blutentnahme 2 Wochen Zeit läßt, weiß ich aber auch nicht. Könnte mit der hohen Rate an falschen Positiven bei Tumormarkern zusammenhängen und mit "warten wir mal noch 2 Wochen ab und schauen den Knubbel dann nochmal an", was ausgesprochen gängiges Vorgehen wäre.

m}auxma


hallo jori,

Danke, ja meine Nerven liegen im Moment ziemlich blank und ich bin etwas dünnhäutig.

Es ist total aufreibend meinen Sohn zu beruhigen, jeden Tag sagt er gefühlte 100 mal , das ist bestimmt Krebs.

Mir meine Sorgen die ich natürlich auch habe nicht anmerken zu lassen und für ihn stark zu sein kostet sehr viel Kraft. ich will ihn beruhigen aber natürlich will ich auch nichts runterspielen.

Am Freitag habe ich einen Termin in der Urologischen Ambulanz der Charitee bekommen. Dahin kann ich ihn dann auch begleiten, da eine Kollegin an ihrem freien Tag für mich kommt.

Den anderen Arzt habe ich angerufen, und gesagt, das wir eine Überweisung brauchen, da sich mein Sohn bei Ihm nicht wohlfühlt.

mtutawa^kkel


Macht Dich nicht verrückt! Die notwendigen Schritte sind eingeleitet.

Auf 2 Wochen kommt es nicht an. Mit "hätte" und "vielleicht" ... geht es keinen Schritt weiter – momentan kannst Du nur abwarten, positiv denken und Deinem Sohn zu bequemeren Hosen raten. ;-)

Alles wird GUT.

akgnVexs


@ mauma:

Gut so.

Ich hoffe, daß Du mitgekriegt hast, daß außer den von der Wortwahl her nicht hilfreichen Kommentaren auch ein paar faktisch falsche dabei sind. Leider kannst Du ja nicht unterscheiden, wer hier nur seinen "Senf" beiträgt und wer mal eine Hodenkrebssprechstunde gehalten hat.

Laß Dich hier nicht weiter wirr machen. Versucht Euch beide abzulenken, die paar Tage übersteht Ihr nun auch.

Igsabxell


Hallo mauma

Danke, ja meine Nerven liegen im Moment ziemlich blank und ich bin etwas dünnhäutig.

Das ist absolut verständlich :)_ :)*

Dennoch, was nützt es Dir hier von eventuellen Erfahrungen zu hören?

Es kann Dir hier nun mal Niemand sagen ob es bei Deinem Sohn Krebs ist, nur, dass die Möglichkeit (immer) besteht.

Erwartest Du wirklich, dass Dir hier Jemand die Angst nehmen kann? Das ginge nur, wenn Dir Jemand sagen könnte, dass Dein Sohn garantiert keinen Krebs hat – aber das ist unmöglich.

Was den Arzt angeht:

Auch hier die Frage, was Du (oder Dein Sohn) erwartest? Soll er also wirklich Deinem Sohn jegliche Möglichkeit was es sein könnte genauestens erläutern bevor er die erforderlichen Untersuchungen gemacht hat? Würde das die Angst Deines Sohnes schmälern?

Er kann nun mal nichts weiter tun als erst mal gründlich zu untersuchen.

Was das Begleiten zu den Arztterminen angeht:

Was ist an dieser Frage so schlimm? Wenn Dich irgendwas aufregt was der Arzt tut oder nicht tut, dann mußt auch Du das Gespräch mit ihm suchen. Nach den Gründen fragen warum er -Deiner Meinung nach- zu wenig aufklärt oder Dich auch beschweren.

Ich verstehe ebenfalls nicht, warum Du da erwartest Dich in einem Internetforum über den "unmöglichen" Arzt auszulassen und darauf folgende kritische Antworten/Fragen so übel nimmst.

Rufe doch wenigsten da mal an oder gehe eben das nächste Mal mit.

Wie oben schon gesagt, ich habe jegliches Verständnis für Deine/Eure Angst. Doch Deinen Umgang damit finde ich schon etwas .... "anstrengend"...

a/gnVexs


Nun laßt es mal gutsein. Mauma hat genau das getan, was hier 99% der Leute mit irgendwelchen Ängsten tun. Wenn Ihr das braucht, zerpflückt jemand anders.

ITsa4be`l?l


agnes

Ich will Niemanden "zerpflücken".

Ich habe absolutes Verständnis für die große Angst die in so einer Situation gegeben ist. Und, dass die Nerven blank liegen.

Dennoch gibt es trotzdem Grenzen, bzw. eine Waage die doch gehalten werden sollte. Wird sie es nicht – ok, ist kein Drama, wir stehen Alle mal neben uns, besonders in Krisensituationen. Aber ich finde es nicht verkehrt darauf auch mal hinzuweisen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Krebsangst oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Krebs · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH