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Nach Urologenbesuch völlig verunsichert

mpaumxa


Auch hier die Frage, was Du (oder Dein Sohn) erwartest? Soll er also wirklich Deinem Sohn jegliche Möglichkeit was es sein könnte genauestens erläutern bevor er die erforderlichen Untersuchungen gemacht hat? Würde das die Angst Deines Sohnes schmälern?

Ich denke ja, denn Unwissenheit macht Angst.

Ich verstehe ebenfalls nicht, warum Du da erwartest Dich in einem Internetforum über den "unmöglichen" Arzt auszulassen und darauf folgende kritische Antworten/Fragen so übel nimmst.

Darauf folgten keine kritischen Antworten, sondern nur darüber, das ich schrieb, die Ungewissheit macht mich fertig.

Rufe doch wenigsten da mal an oder gehe eben das nächste Mal mit.

das habe ich getan.

Ich habe dann am nächsten Tag dort angerufen und gefragt ob er nüchtern sein muß zur Blutentnahme, das wurde verneint. Hätte man ihm dann nicht gleich Blut abnehmen können ???

Auch auf meine Frage , was es noch gibt was auf dem Ultraschall dunkel aussieht, hat man mir gesagt, das könne man mir nicht sagen

Am Freitag habe ich einen Termin in der Urologischen Ambulanz der Charitee bekommen. Dahin kann ich ihn dann auch begleiten, da eine Kollegin an ihrem freien Tag für mich kommt.

IIsabzelxl


mauma

Ich denke ja, denn Unwissenheit macht Angst.

Hmmm....meinst Du wirklich? Was wäre denn anders wenn der Arzt ihm die Möglichkeiten, selbst die Schlimmste(n) erklärt hätte? Er hat jetzt Angst vor Krebs – die hätte er doch dann auch?

Ich meine damit, der Punkt ist doch, dass der Arzt im Rahmen seiner Möglichkeiten jetzt einfach keine Auskunft geben kann. Und die Gefahr – also aus der Sicht des Arztes- ist da, dass je mehr er sagt, irgendetwas (gerade wenn Jemand Angst hat) völlig in den falschen Hals geraten kann. Da sagt er einen Satz der haften bleibt und immer "wahrer" wird innerhalb dieser Angst. Dein Sohn kehrt vielleicht eine von ihm völlig unabhängige Aussage komplett auf sich selbst usw.....– weißt Du was ich meine? Deshalb sagt der Arzt erst mal gar nichts, bevor er nicht wenigstens bestimmte Eckdaten hat.

Ich habe dann am nächsten Tag dort angerufen und gefragt ob er nüchtern sein muß zur Blutentnahme, das wurde verneint. Hätte man ihm dann nicht gleich Blut abnehmen können ???

Ich kenne seit ich denken kann kaum eine Arztpraxis, die außerhalb ihrer eigenen festgelegten Laborzeiten Blut abnehmen. Ich mußte auch schon sehr oft zwei Mal gehen weil Blutbilder/untersuchungen eben abgetrennt gemacht werden.

Warum das so ist weiß ich auch nicht. Wenn man sowieso da sitzt könnte er doch mal schnell die Spritze holen und loslegen, dauert fünf Minuten – aber es ist nun mal so (ich nehme an, das hat organisatorische Gründe, eventuell auch bezogen auf das Labor mit denen sie zusammenarbeiten).

Aber ist ja prima, dass Du am Freitag mitgehst, da kannst Du alle Fragen stellen die Dir auf der Seele brennen – ich drücke Euch ganz feste die Daumen :)* @:)

P*auclinex11


Ich meine damit, der Punkt ist doch, dass der Arzt im Rahmen seiner Möglichkeiten jetzt einfach keine Auskunft geben kann.

Ja. Aber die meisten sagen dann: "Ich denke, dass es harmlos ist, aber wir klären es sicherheitshalber weiter ab". So kenne ich es zumindest. Einem ängstlichen Jungen nur was von "Tumormarker bestimmen" zu sagen, verursacht erst richtig Ängste.

Icsab0ell


Pauline

Ja. Aber die meisten sagen dann: "Ich denke, dass es harmlos ist, aber wir klären es sicherheitshalber weiter ab". So kenne ich es zumindest. Einem ängstlichen Jungen nur was von "Tumormarker bestimmen" zu sagen, verursacht erst richtig Ängste.

Über die wirkliche Sensibilität oder eben nicht vorhandene Sensibilität des Arztes wissen wir hier so gut wie nichts – eben sogar nur aus zweiter Hand. Das zum Einen.

Und zum Anderen: so wie ich mauma verstehe, beschwert sie sich ja doch gerade darüber, nicht genug Infos bekommen zu haben, bzw., dass ihr Sohn nicht genug bekam. Also wurde – ob nun von mauma selbst oder dem Sohn- nachgefragt was weiter passiert und ihm wurde gesagt "es werden die Tumormarker bestimmt".

Klar, ich kenne es auch so, dass der Arzt dann sagt "Das gehört zur Erstellung der Diagnose, das heißt noch gar nichts, wir müssen das Ergebnis abwarten". Vielleicht hat er das auch gesagt oder nicht........wissen wir nicht.

Doch gehupft wie gesprungen: Es ändert nichts daran, dass die Angst da ist – der Arzt kann nichts dafür. Selbst wenn er wie ein Elefant im Porzellanladen rumgetrampelt wäre. Die grundsätzliche Unsicherheit was nun wirklich los ist kann ein Arzt auch nicht nehmen.

J-uliqanixa


Hm. Am Charité ist man mit Sicherheit besser mit tatsächlich vorhandenem Krebs aufgehoben als bei einem niedergelassenen Urologen... aber [...]

Tja...

I~sabeFll


Juliana

aber [...]

Habe ich da Etwas nicht mitbekommen? ":/

Wir reden hier doch nicht von einem querhängedem Pups, sondern es ist ja wirklich was da, was abgeklärt werden muß.

Hypochondrisch ist es dann, wenn Symptome abgeklärt wurden und dennoch eine Angst besteht.

JJulJiafnxia


Isabell, die übliche Vorgehensweise wäre, daß ein niedergelassener Arzt einen eindeutigen Grund für die Überweisung zur Klinik sieht – nicht daß der Patient oder die Mutter den diagnostischen Prozeß abbricht und von alleine in die Klinik rast.

Wenn sie mit dem bisherigen Urologen nicht zufrieden ist, dann wäre eine Zweitmeinung – bei einem anderen niedergelassenen Urologen – indiziert.

[...]

I#sabdelxl


Juliana

Isabell, die übliche Vorgehensweise wäre, daß ein niedergelassener Arzt einen eindeutigen Grund für die Überweisung zur Klinik sieht – nicht daß der Patient oder die Mutter den diagnostischen Prozeß abbricht und von alleine in die Klinik rast.

Naja, das ist ja nun ein wenig überspitzt dargestellt ;-).

Sie fahren nicht mit Blaulicht in die Notaufnahme, sondern in ein Krankenhaus und haben sich vorher auch einen Termin geben lassen.

Auch wenn ich persönlich es nicht machen würde, finde ich es dennoch legitim und somit den Begriff "Hypochonder" noch immer völlig daneben. Es geht um eine -verständliche- Angst, die von Außen überzogen aussehen mag, dennoch aber bezüglich eines Termins in einem Krankenhaus noch immer im verständlichen Rahmen.

Plfif3ferlixng


An alle Kritiker und Hypochoner-Schreier – habt ihr Kinder und bestand bei denen mal ein Verdacht, dass sie Krebs haben? Oder bei euch selbst? Wenn nicht, dann haltet euch zurück mit euren Beschuldigungen, das ist ein beschissenes Gefühl und wenn man dann noch an einen Arzt gerät, der einen auf die ein oder andere Weise scheinbar nicht Ernst nimmt, ist es noch schlimmer.

Es ist auch ein beschissenes Gefühl, wenn man etwas im Körper hat, was da nicht hingehört. Sobald man das weiß, ist es gedanklich immer präsent und man kann das Warten nicht einfach auf einer Arschbacke absitzen. Ich finde es wirklich unfassbar, wie wenig Empathie und wie viel Arroganz hier manche an den Tag legen.

NAormalger_pKerl


Wie agnes schon schrieb, ist Hodenkrebs eine der Krebsarten, die man selbst im fortgeschrittenen Stadium gut wegkriegt.

Sowas lässt sich auch leicht daherschreiben...aber er ist dann derjenige der dann vielleicht nur noch einen hat...(was eigentlich auch kein Drama ist, aber bei einigen krazt es dennoch am Selbstbewusstsein)

Naja...wird aber bestimmt eh nichts sein. *:)

Jju`liaMnixa


Oder bei euch selbst?

Ja.

m~au_mxa


Ich bin wirklich fassunngslos über so viel Boshaftigkeit in einigen der Beiträge :|N

Mir wird gesagt ich solle mich normal verhalten. Allerdings frage ich mich wer sich hier nicht normal verhält ???

[...]

[...]

Letlie

wem gegenüber habe ich mir Vorteile verschafft ??? Wer muß wegen mir länger warten- keiner und erst recht nicht DU

Ja , ich bin egoistisch, wenn es um die Gesundheit meines Kindes geht, und ob ich irgendeiner Sprechstundenhilfe auf den Geist gehe, ist mir gelinde gesagt scheißegal

Juliania

aber [...]

Das ist unverschämt :(v

[...]

woher willst DU das wissen ???

Er hat einen sogenannten Pendelhoden, das heißt sein Hoden befindet sich nicht dauerhaft im Hodensack. Somit hat er ein 10 fach vergrößertes Risiko an Hodenkrebs zu erkranken.

cHharYliexdog


Bin auch geschockt über einige Beiträge hier. Ich kann deine Sorgen ganz gut nachvollziehen Mauma, war persönlich auch schon in der Situation dass ich auf eine Untersuchung warten musste und fast vergangen bin vor Angst dass ich Krebs habe.

Lass dich mal drücken !! :°_ :)_

SUunfl&owqer_73


Um mal wieder auf's Thema zu kommen:

Ich habe ganz am Anfang ja mal geschrieben, dass eine solche Abklärung oft einfach länger dauert bzw. langsamer stattfindet, als man gerne hätte. Der Wunsch, es SOFORT wissen zu wollen, ist nachvollziehbar. Aber so ist es leider nicht. Bei meiner Ma hatten wir 4 Wochen von positiver Vorsorge-Untersuchung über gezielte Untersuchung über CT bis hin zur Klinikaufnahme. ALS dann klar war, was es ist, ging es alles schnell und problemlos (sogar in der weiter entfernten Wunschklinik). Aber ob es bis dahin nun 2 oder 4 Wochen sind, ist irrelevant.

Und hier gibt es immer noch gute Alternativerklärungen auf die man sich konzentrieren könnte und sollte. Auch Ärzte haben gewisse Vorgaben. Nicht von Krankenkassen, sondenr durch international gültige Diagnostik- & Behandlungsleitlinien. D.h. Kontrolle in 2 Wochen und Blutuntersuchung sind hier – vor dem Hintergrund realistischer Alternativerklärungen – nun mal eine angemessene Vorgehensweise.

Wie gut die Kommunikationsfähigkeit des Arztes ist und wie gut die Passung Arzt und Patient, kann hier niemand beurteilen. Selbst wenn ein Arzt kommunikationstechnisch fit ist, kann es trotzdem sein, dass der Patient allein irgendwas in den falschen Hals bekommt, selektiv Informationen wahrnimmt, sich was zurechtspinnt.

Und die Tatsache, dass die Blutabnahme nicht zumindest am nächsten Tag stattfindet: Es kann auch beruhigend vom Arzt gemeint gewesen sein. Nach dem Motto "Kontrolle zu Zeitpunkt X, vorher dann mal Blut abnehmen". Statt (vielleicht grund-/verdachtslos) panisch-hektisch Untersuchungen anzuordnen, die der Patien dann vielleicht interpretiert als "es muss schlimm sein, da der Arzt jetzt alles so schnell haben will".

Fazit ist daher:

Ja, es gehört dazu, diese Ungewisstheit jetzt auch mal auszuhalten. Und es muss einfach nicht alles SOFORT und DIREKT stattfinden.

Ich kenne seit ich denken kann kaum eine Arztpraxis, die außerhalb ihrer eigenen festgelegten Laborzeiten Blut abnehmen. Ich mußte auch schon sehr oft zwei Mal gehen weil Blutbilder/untersuchungen eben abgetrennt gemacht werden.

Weil diese Blutproben in Labore gehen, d.h. vom Laborkurier werden auf festgelegten Strecken die Arztpraxen abgefahren und die Proben eingesammelt. Da müssen best. Transportbedingungen eingehalten werden (Kühlung bspw.); auch Blutproben können nicht beliebig lange stehen gelassen und dann verarbeitet werden. Mehrere Freunde von mir haben sich durch diese Fahrerei ihr Studium finanziert. Die Blutproben kommen z.T. aus 50 und mehr km Entfernung, die Fahrten sind auf die Arbeitszeiten im Labor abgestimmt.

D.h. die Ärzte legen ihre Laborzeiten auch nur begrenzt selber fest, sondern hängen auch vom Kurierdienst ab. Wenn der bis 10h alle Proben abholt und dann am nächsten Tag wieder, könnte man zwar Nachmittags Blut abnehmen. Das würde aber dann fast 24 Stunden rumstehen, was problematisch ist.

Ich gehe bei wichtigen/akuten Dingen immer Vormittags zum Arzt – und habe oft schon erlebt, dass mein Arzt schnell Blut abnehmen wollte, es dann aber hieß: "Sorry, ist schon 10.35h, Labordienst ist soeben weg, geht nicht mehr."

Wie gesagt: Es ist nicht immer alles so dringend erforderlich, wie man als Laie denkt.

Und es kann extrem hilfreich sein, sich über grundlegende Dinge mal zu informieren. Und nicht irgendwelche Seifenopern als Basis zu nehmen, wie es im Medizinbetrieb funktioniert.

J"uliEanixa


Das ist unverschämt

???

Das ist nicht unverschämt, das ist völlig faktenentsprechend. Was denkst du denn, was in den Unikliniken los wäre, wenn jeder "ich hatte heute Fieber, also muß ich doch wohl Krebs haben!!!"-Patient dort sofort aufschlagen würde?

Man sollte sich schon an den normalen diagnostischen Prozeß halten, statt mal eben von sich aus zu eskalieren. Als offiziell "echter Krebspatient" kann man das nämlich auch.

woher willst DU das wissen ???

Er hat einen sogenannten Pendelhoden, das heißt sein Hoden befindet sich nicht dauerhaft im Hodensack. Somit hat er ein 10 fach vergrößertes Risiko an Hodenkrebs zu erkranken.

Woher sollte ICH das denn wissen? Bisher hattest DU nur von deinem 17 jährigen Sohn geschrieben, nichts von irgendwelchen Risikofaktoren erwähnt.

[...]

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