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Nach Urologenbesuch völlig verunsichert

S`unfHlow7er_73


Ich erwähne hier ja gerne häufiger die Option einer Hypochondrie – aber wie man auf die Idee kommen kann, hier bei einem Knubbel am Hoden DAS Stichwort einzubringen, verstehe ich nicht. Ein Knubbel gehört da nicht hin; es war genug Knubbel, dass der Arzt Ultraschall machte und Kontrolle angeordnet hat. Da ist offensichtlich etwas, auch wenn es realistische andere Diagnosen gibt außer Krebs. Aber es ist nicht NICHTS.

Und bzgl. Charité:

Ähem... es wurde angerufen und ein Termin vereinbart. Also fühlt sich die Poliklinik für den Fall zuständig. Da sind Kliniken eigentlich ziemlich deutlich, ob sie zuständig sind oder es an Niedergelassene abschieben (zumindest ist mein Pulmologie-Versuch an dieser Hürde gescheitert, klare Ansage der Uniklinik!).

Hier ist niemand panisch sofort in die Notaufnahme gefahren, sondern hat einen regulären Termin in der Poliklinik zur Abklärung. Daran ist nichts verwerflich und Zweitmeinung ist eh häufig sinnvoll.

Meine Ma hat's letztlich (auf mein Drängen) bei ihrer Diagnose so gemacht. Eine allererste Abklärung in der kleinen Heimatstadt; der Rest dann koordiniert über die Uniklinik. Die bis heute, 4 Jahre später, noch Reha und Nachsorge koordiniert und dem Hausarzt sogar vorgibt, wenn welche Blutwerte gemacht werden sollen.

C6hxe


Ich bitte darum, auf Mutmaßungen, Schuldzuweisungen und "Wenn, aber, hätte..." zu verzichten.

Wer der Meinung ist, er könne eine sich sorgende Mutter grundsätzlich nicht verstehen, der mag sich doch bitte zurückhalten.

Das Thema war:

Welche Ursache kann so ein dunkler Bereich im Ultraschall ausser eines Tumors noch haben?

Für Antworten wäre ich sehr dankbar, denn diese Unklarheit macht einen Völlig fertig.

aygInes


Die Mehrzahl der Jungen mit einem Knubbel am Hoden haben KEINEN Krebs und die Mehrzahl der Männer mit Hodenkrebs sterben NICHT daran.

Vorsicht mit solchen Ferndiagnosen.

mIaum-a


Die Diagnose Krebs ziehe ich natürlich in Betracht, und zwar aus dem Grund, das sich bei meinem Sohn der Knoten eher unten am Hoden befindet, und nicht am oberen Hoden,und zweitens ebend das der gesamte rechte Hoden im Ultraschall dunkel ist.

Allerdings denke ich bei der Diagnose Hodenkrebs nicht gleich an Tod.

Eher gehen meine Gedanken in die Richtung, was es für eine Jungen Mann bedeutet evntl nicht mehr zeugungsfähig zu sein, wie würde so eine Therapie ablaufen, ist er dabei in der Lage seine Ausbildung weiterzuführen, oder kann er sie unterbrechen und später wieder aufnehmen.

Aber Morgen haben wir ja den Termin und wir werden mehr erfahren ganz egal in welche Richtung.

Im Moment bin ich ziemlich ruhig, und wir lenken uns ab.Klar ist der Gedanke was jezt bei rauskommt immer irgenwie im Hinterkopf

amg/nUeys


@ Mauma:

Erstmal abwarten, was es überhaupt ist.

adgnzes


Könnten sich die Leute, die meinen, den Teufel an die Wand malen zu müssen, eventuell etwas zurückhalten?

[Bezieht sich (auch) auf zwischenzeitlich gelöschte Beiträge]

Hodenkrebs zu bestätigen oder auszuschließen ist heutzutage keine diagnostische Höchstleistung, und die Charite ist ja auch nicht gerade von Homöopathen bevölkert..

SQunXflYoweVr_73


@ mauma:

Klar ist die Diagnose Krebs EINE Option. Aber eben nur eine. Und wie Du selber schreibst, selbst DANN ist es nicht das Ende. Wo DU das Thema Zeugungsfähigkeit aber aufbringst, erlaube ich mir einen kleinen Hinweis (nur für den Fall, dass... wovon wir erstmal nicht ausgehen...!!!): Es gibt die Möglichkeit der Samenspende. Hat der Mann einer Kollegin gemacht (Leukämie mit 20). Er ist tatsächlich zeugungsunfähig nach der Chemo, aber dank der Samenspende haben sie (beide mittlerweile Ende 20) mittlerweile ein Kind. Es gibt Lösungen! Das aber wirklich NUR am Rande!

Ihr müsst jetzt leider die Ungewissheit noch eine Weile aushalten. Aber wenn das so eindeutig Krebs wäre – wie Rabenchatterin als Laie meint zu erkennen – hätte es der Arzt JETZT schon erkannt und würde nicht erstmal eine Kontrolle in 2 Wochen anordnen.

Hodenkrebs zu bestätigen oder auszuschließen ist heutzutage keine diagnostische Höchstleistung, und die Charite ist ja auch nicht gerade von Homöopathen bevölkert..

:)^ :)=

I7llu1sixo


Zum Wohlfühlen: Kein Mann fühlt sich bei einem Urologen wohl.

(Ich fand es schrecklich.)

zum Alter: Ja. Gerade bei jungen Männern ist Vorsicht geboten.

Zum Knubbel: Bei mir war auch sowas ertastet worden. Meine Urologin hatte das untersucht, auch per Ultraschall. Zusätzlich gab es eine Blutuntersuchung. Ergebnis: Entwarnung. Aus irgendwelchen Evolutionsgründen ist sowas nichts Außergewöhnliches.

Trotzdem: Gleich in der urologischen Abteilung eines Krankenhauses abchecken lassen. Die haben meistens bessere Geräte. Außerdem muss man wissen woran man ist. Sollte doch was dran sein, sind die Heilungschancen heutzutage gut.

Good luck!

RFenesMsance


Fälle, die man mal erlebt hat und die ungünstig ausgingen hier anzuführen, gehört zu der Sorte Klatsch, die niemandem weiterhilft!

Sowas zu lesen, wo jemand schon mehr als beunruhigt ist, lässt mich den Kopf schütteln: Warum muss das hier, wo die TE sich ohnehin große Sorgen macht, noch brühwarm unterbreitet werden??!

Und würde ich einen Arzt, der so etwas loslässt:

das sieht komisch aus

nicht wieder aufsuchen. Eine unmögliche Bemerkung, denn schließlich müsste heute jeder mitgekriegt haben, wie schnell Krebsangst entstehen kann, und das solch eine Aussage von einem Arzt genau diese schüren dürfte, liegt wohl auf der Hand.

mRau*ma


Danke an alle , die mich und meine Ängste Ernst nehmen, oder auch erst mal wieder runterholen @:)

Mir tut es gut, einfach darüber zu schreiben.

Ich kann mich sonst mit keinem austauschen, da mein Sohn mich gebeten hat mit keinem aus der Familie darüber zu reden, bis er tatsächlich ein Ergebnis hat.

Wenn es negativ ausfällt, will er garnichts weiter sagen, nur dann wenn es tatsächlich positiv ist.

Diesen Wunsch werde ich selbstverständlich respektieren, daher habe ich halt hier im Forum darüber geschrieben

RqenessGance


Ich kann Deinen Sohn bzw. Euch verstehen, und es ist gut, dass Du hier schreibst. :)_

Cxhe


Ich finde es gut, wie ruhig Du mit den wenig hilfreichen Beiträgen umgehst.

Offensichtlich kannst Du sie richtig einordnen :)^

Ich wünsch Deinem Sohn alles Gute. :)* :)* :)*

Seunfl oweDrx_73


Zum Wohlfühlen: Kein Mann fühlt sich bei einem Urologen wohl.

Man sollte halt die Untersuchungssituation vom allg. Umgang des Arztes mit dem Patienten trennen. Vielleicht tun sich Frauen da leichter, da unter 1-2x Gynäkologe im Jahr ja eh nix läuft und man die blöde Untersuchungssituation kennt. Es gibt Netteres (ich finde Zahnarzt schlimmer).

Aber: Unabhängig von der Untersuchung kann einem ein Arzt "liegen" und die Kommunikation funktioniert. Oder eben nicht. Hier klingt es eher nach "der Arzt passt nicht".

Ein unbegleiteter Jugendlicher mit unklarem Symptom sollte eben NICHT abgespeist werden mit "sieht komisch aus". Da hat sich der Arzt verdammt noch mal vernünftig auszudrücken, und nicht Ängste zu fördern.

@ mauma:

Lass' Dich nicht vertreiben. Das ist gerade eine echt blöde Situation, die man lieber nicht hätte. V.a. wenn man dann auch noch nicht drüber reden soll (für Dich eine echte Zwickmühle). Man kann es nicht schönreden, der Abklärungsprozess dauert. Da kann man nur alles Gute wünschen.

C?he


Da kann man nur alles Gute wünschen.

Und man kann alternative Befunde benennen, also so daß die unklaren Symptome auch etwas anderes als Krebs sein können.

Selbst, wenn (rein theoretisch, da praktisch unmöglich) jemand hier in der Lage wäre, mit großer Sicherheit auf den Befund "Krebs" zu schließen – welchen Sinn hätte es, dies der Fragestellerin hier vor den Kopf zu knallen? :|N

PKaulhin`e11


Lass' Dich nicht vertreiben.

:)^

Und berichte hinterher, was sie in der Charite meinten!

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