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Angst vor Bauchspeicheldrüsenkrebs

n~ika1gxo hat die Diskussion gestartet


Bauchspeicheldrüsenkrebs ist einer der seltensten Krebsarten, das weiß ich, doch trotzdem habe ich unglaubliche Angst. Ich bin 27 und habe einen 2,5 jährigen Sohn, einen tollen Mann und wir haben uns erst ein Haus gekauft. Seit vielen Monaten habe ich Magenprobleme. Sodbrennen, Übelkeit, ein Kloßgefühl im Hals eine sehr langsame Verdauung. Dazu kommen Schmerzen im linken Oberbauch, ca in der höhe der 3. Rippe von unten. Man hat mir bereits den Blinddarm entfernt und die Galle wg Gallensteinen (die Beschwerden hätten ja daher kommen können, anstatt sofort ein CT oder MRT machen zu lassen), meine Blutwerte zeigen eine Entzündung und eine leichte Blutarmut (niedriger HB, hatte ich schon immer), die Werte der inneren Organe seien aber gut hat man mir gesagt. Ich hatte schon 2 Magen und 2 Darmspiegelungen, die zum Befund nur eine leichte Antrumgatritis ergaben. Heute war ich wieder beim Arzt der tastete mich ab und dort wo ich die Schmerzen habe gab es einen Druckschmerz. Nachdem wir nun so viel untersucht hatten hat er mir nun einen Überweisungsschein zum MRT für den Oberbauch ausgestellt da nun nur noch die Bauchspeicheldrüse übrig bleibt als Verursacher sagt er. Der Termin ist aber erst in über 2 Wochen, am 19.12 und ich mache mir so viele Sorgen ich kann nicht mehr schlafen werde depressiv. Wenn ich mein Kind ansehe muss ich weinen weil ich weiß das diese Krebsart nur wenig Chancen auf Heilung hat und ich ihn einfach nicht allein lassen will. Ich weiß man soll den Teufel nicht an die Wand malen, aber was bleibt noch übrig? Ich habe nie getrunken was die Bauchspeicheldrüse kaputt machen kann ich rauche auch nicht und ich ernähre mich weitestgehend gesund. Ich habe natürlich schon an psychische Ursachen gedacht aber die machen denke ich vielleicht den Kloß im Hals aber nicht die deutlichen Schmerzen im Oberbauch. Ich habe Angst und kann nicht entkommen

Antworten
axmyxle


Meine Mutter hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Hast du viel abgenommen ohne ersichtlichen Grund ?

aber was bleibt noch übrig

Krebs ist nicht alles was übrig bleibt !

Seit vielen Monaten habe ich Magenprobleme. Sodbrennen, Übelkeit, ein Kloßgefühl im Hals eine sehr langsame Verdauung

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist schnellwachsend und soviel ich weiß, führt es unglaublich schnell zum Tode.

Somit erlaube ich mir das Urteil, du kannst kein Bauchspeicheldrüsenkrebs haben.

n]ik>ago


ich habe in 2 Monaten 8 Kilo ungewollt abgenommen, das habe ich vergessen zu schreiben. Natürlich esse ich auch viel weniger weil ich immer Sodbrennen und den Kloß im Hals habe, dann muss ich immer Aufstossen und es kommen Essensteile mit zurück hoch. Habe diese Beschwerden jetzt seit ca 2 – 3 Monaten.

a|myXle


Sodbrennen ist wirklich fies, achte auf deine Ernährung und nehme überwiegend basische Lebensmittel zu dir. Vielleicht solltest du deinen Darm aufbauen und auch ein Basica zu dir nehmen.

Ich kann dir jetzt nur von den Erfahrungen meiner Mutter berichten. Man hat ihren Krebs durch Zufall bei einer Magenspiegelung festgestellt, ganz am Anfang. Er ist herausgeschnitten worden, sie brauchte keine Chemo. Wäre es nur eine Woche später festgestellt worden, hätten man nichts mehr machen können und sie wäre drei Monate später tot gewesen.

Mach alle Untersuchungen, die für dich nötig sind, aber steigere dich da bitte nicht rein.

nKikagxo


Ich versuche es auch mich nicht reinzusteigern aber es ist unglaublich schwierig eben hauptsächlich weil einem bewusst wird was passiert mit meinem Kind, das noch so klein ist. Man hat mir gesagt bei einem Magenspiegelung kann man den BSPK nicht sehen deswegen nun MRT in 2,5 Wochen und dann kommt dazu noch eben die Angst wer weiß ob ich dann noch da bin. Klar ist es eigentlich komplett bescheuert so zu denken, aber mein Leben lang hatte ich noch nie so lange Probleme und schon gar nicht in dieser Form. Habe heute vom Arzt auch ein Basica bekommen und soll das jetzt täglich nehmen um zu sehen ob es besser wird. Ich bin da wirklich ein Hypochonder das ist mir schon klar und nach diesem MRT werde ich auch noch dazu zum Psychologen gehen bin wie gesagt schon depressiv wegen den lang anhaltenden Beschwerden, jeden Tag jede Minute jede Sekunde den Druck im Hals das ist das schlimmste ich versuche immer zu schlucken, Aufzustossen zu Räuspern aber es hilft natürlich nichts. Ich danke dir für deine Antworten!

a<mylxe


Ich wünsche dir das Beste :)*

Und ich kann dir nur sagen, dass meine Mutter keinerlei Beschwerden mit Sodbrennen etc. hatte, sie hatte ein unerklärliches Unwohlsein gehabt und hat einfach so einige Kilos abgenommen.

Und es wurde definitiv bei einer Magenspiegelung festgestellt, ich war dabei ;-)

Sie ist übrigens heute geheilt, es wurde vor 12 Jahren festgestellt.

Alles wird gut @:)

n&ikagxo


Das ist wundervoll! Das freut mich wirklich ehrlich unglaublich für euch ich hoffe sie bleibt noch lange lange gesund. Danke noch mal hat mir bisschen Mut gemacht, werde mich nach dem MRT noch mal melden wenn ich kann.

a[m~yle


natürlich kannst du und ich würd mich freuen @:)

D>ieL Kegltixn


Und es wurde definitiv bei einer Magenspiegelung festgestellt,

Wie stellt man so etwas denn bei einer Magenspiegelung fest? Da geht der Gastroenterologe doch mit dem Gastroskop in den Magen. Er kommt damit doch nicht an die Bauchspeicheldrüse.

Oder meintest du, dass zusätzlich noch ein Ultraschall gemacht wurde?

aJmyle


Nein, ich kann es nicht erklären, aber es wurde so festgestellt.

aQmylxe


eigentlich weiß ich gar nicht mehr, ob gleichzeitig ein US gemacht wurde, ich würde behaupten: nein

D]ie Kelxtin


Nein, ich kann es nicht erklären, aber es wurde so festgestellt.

Also per Spiegelung?

D%ie KReltixn


eigentlich weiß ich gar nicht mehr, ob gleichzeitig ein US gemacht wurde, ich würde behaupten: nein

Okay. ":/ Mich würde interessieren, wie man das per Magenspiegelung abklären kann. Aber wenn es so funktionieren würde, dann hätte man ja nach einer Spiegelung mehrere Dinge gleichzeitig abgeklärt.

aImyxle


ja, allerdings wurden ihr auch unter anderem der halbe Magen weggenommen, vielleicht war dort schon etwas zu sehen ? Ich weiß es nicht mehr, es wurde auf jeden fall bei der Spiegelung festgestellt.

D}ie RKeltxin


Ok. Jedenfalls freue ich mich für deine Mum, dass sie es geschafft hat. :)z

Meine hatte etwas ähnliches und nach der OP auch keinen Rückfall mehr - bis jetzt. Sie brauchte auch keine Chemo und keine Bestrahlung, weil die Lymphknoten noch nicht befallen waren. Sie hat auch großes Glück gehabt.

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